Madonna Mia

Die Königin des Pop Madonna ist gerade 46 geworden, wirbt an jeder zweiten Bushaltestelle für H&M, wird von christlichen Kirchen aller Konfessionen verteufeelt und ist bald zu Konzerten in Deutschland. Ergo, die gute Dame ist mal wieder in aller Munde. Zu diesem Anlass war das Happening diesmal als Madonna-Happening angekündigt. Der Person, die als Madonna käme sollte freier Eintritt gewährt werden.

Nun warum nicht, Madonna hatte einfach schon jeden Look intus, daher ist es kaum schwierig ein Madonna Outfit schlüssig zu erklären, also ging ich als rumtreiberin Susan aus “Susan verzweifelt gesucht”, dem einzigen Film, für den Madonna nicht nur Hohn und Spott sondern sogar Kritikerlob bekommen hat.. Blass, rotgeschminkt und sehr casual gekleidet.

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Kaum war ich im Schmidts wurde ich mit den Worten

“Bist Du Madonna oder schaust Du nur einfach so chick aus”

empfangen. Ich stand etwa 3-5 Meter von der Kasse, die mir gerade freien Eintritt gewährt hatte entfernt… was also tun. Ja klar, ich war Madonna. Nun durfte ich dem mir unbekannten Fremden durchs gesamte Schmidts bis in die Katakomben folgen, bei denen ich mich gegen halb 2 wieder einfinden sollte. Mich würde keine Show erwarten, einfach nur auf die Bühne mit den anderen Madonnen und es würde hinter der Bühne Sekt geben…

Was solls, ich mache ja fast alles mit, also why not.

Den Abend über zeigte sich allerdings, die Madonnen waren auf dieser Party sehr rar. Genaugenommen waren es gerade mal drei, die sich überreden ließen, Madonna zu sein.

Irgendwann rief man uns dann nach hinten. Tatsächlich nur drei (übrigens nicht sonderlich glaubhafte) Madonnen, Mit Corny Littmann der Theaterbesitzer höchstpersönlich als Moderator und einer dreiköpfigen Jury, die diejenige Madonna bestimmen sollte, die nicht gänzlich danebenliegt. Immerhin sollte der Siegerin eine Madonna-Karte mit anschließender Aftershow Party in Hannover zukommen. Da sich Madonna Nummer drei vorbehielt als dritte zu erscheinen und Madonna Nummer eins auf KEINEN Fall als erste auf die Bühne wollte, blieb dieses also mir übrig.

Es war grausam, gebt mir ein Mikrofon und ich plappere los, aber einfach so auf der Bühne stehen und blöde Fragen beantworten sollte ich in Zukunft lassen :-)

Okay, das Lieblingslied ist Vogue alleine dieser Textstelle wegen.

It makes no difference if you’re black or white
If you’re a boy or a girl
If the music’s pumping it will give you new life
You’re a superstar, yes, that’s what you are, you know it

cool oder?
Auch das Outfit das Corny als

Katja Ebstein auf Speed

betitelte meinte ich einigermaßen mit der Herumtreiberin Susan erklären zu können, ich bin mir nicht mehr genau sicher ob Corny dieses Outfit danach mit den Worten:

Madonna in der übelsten Phase

oder mit

Madonna in übelster Verfassung

betitelte. Ansonsten war ich aber eher der Madonna im Wachsfigurenkabinett ein paar Häuser weiter ähnlich. Nicht dem Aussehen nach sondern dem versprühenden Leben nach. (wie gesagt, gebt mir ein Mikro) Nächstes Mal komm ich als Material Girl, dann brauche ich mich nicht zu bewegen, sondern nur arrogant dreinschauen. Das bekomme auch ich hin :-)
War aber auch egal, denn Madonna Nummer zwei war noch mieser als ich :-)

Madonna Nummer drei war nicht wirklich besser aber im Gymnastikanzug zumindest der neueren Madonna vom Outfit ähnlicher und da scheinbar mal Ballettänzer etwas flippig auf der Bühne. Soll heißen sprintete über die Bühne machte Brücken und Liegestütze und alles für die Karte.

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Folglich gewann die Dame dann auch die Karte laut Valery mit 2:1 gegen mich. Viel Spaß. Nun ich kanns verknusen dort nicht gewonnen zu haben, denn auch ich bekam eine Karte. Genauergesagt eine V.I.P-Card für die Pearls of the Night Party, die mir ab jetzt nicht nur freien Eintritt sondern auch noch einen freien Drink einbringt. Vielen Dank.

Zu dieser Madonna-Party gibt es eigentlich nur noch eines zu zu sagen und da zitiere ich jetzt mal aus einer Mail die mich heute erreichte:

ich fand die show ein bisschen grausig .. die eine mit dem scottenrock fand ich einfach nur billig und die mit dem weiß war einfach nur flippig und nicht wirklich atemberaubend

Danke, daß in dieser Mail nichts über mich stand. ..

Aber mal ehrlich, wer von Euch kann sagen, vom Präsidenten Eures bevorzugten Fußballvereines vor größerer Kulisse als Madonna auf eine Bühne gerufen zu werden. Genau Niemand :-)

ICH SCHON!

Joe gets female

Wieder einmal klaue ich mir ein Filmchen aus den Weiten des Netzes. Die Transtreff-Stammleser mögen mir verzeihen, alle anderen mögen hier einmal schaue.

Der 23 Jährige Joe Hanson besucht im Rahmen seiner JOE Gets Serie ein Crossdressing Service und lässt sich professionell zur Frau stylen und verwandeln. Mit einem wirklich netten Ergebnis. Schaut mal rein, was “Joe gets”

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Je größer die Brüste, desto eher ein Typ

Der Spiegel hat mal wieder einen kleinen, netten Beitrag gebracht, der hervorragend in mein Blog passt. Es geht dabei um Männer, die in Computerspielen weiblliche Charaktäre nutzen.

Brüste

Wie schreibt der Spiegel?

Ihre weiblichen Avatare fallen durch knappe Bekleidung und üppige Oberweiten auf.

Helft mir kurz aus der Klemme. An was erinnert mich das bloß? Ich meine Transen, die durch knappe Bekleidung auffallen kenne ich zur genüge. Und wenn ich durchs Netzt surfe, dann finde ich auch immer wieder welche, deren Brüste nicht eben an Brüste sondern viel mehr an Heißluftballone erinnern. Es scheint also so, als wären nicht nur die Computerspielavatare sondern auch die Real-Life Avatare ähnlich gestrickt. Am Ende sind es eben doch nur Männer, die sie erschaffen. (Wobei ich zugeben muß, gegen eine Lara Croft würde ich Zoe ohne mit dre Wimper zu zucken eintauschen… Wobei ich hier natürlich Angelina Jolie als Lara Croft meine. )

Andere hatten eine ganz einfache Erklärung – den optischen Reiz beim Anblick der eigenen Figur. “Sie schauen lieber auf eine Gestalt, die wie Lara Croft aussieht als auf einen Charakter wie Rambo”, erklärt die Psychologin.

Womit wir mal wieder beim Thema “eigenes Spiegelbild” sind. Ich weiß leider nicht mehr, wer es sagte, aber der spruch stimmt noch immer.

Transen sind verliebt in ihr eigenes Spiegelbild

Oder kann sich irgendeiner erklären, warum die gemeine Transe tausende Photos von sich auf dem Rechner hat und diese bei Flickr, in Portalen oder Foren zeigt und warum kein Spiegel klein genug ist, um nicht einmal richtig hereinzusehen (mit der fadenscheinigen Ausrede, kurz zu schauen, ob das Makeup noch sitzt? Alles Ausreden. Ich bleibe dabei: Transen sind verliebt in ihr eigenes Spiegelbild.

Auch Mike Janney, beruflich ein Software-Tester bei Microsoft, spielt immer nur männliche Rollen – alles andere wäre für ihn unaufrichtig, sagt er. “Ich neige dazu, im Gespräch mit anderen Spielern ich selbst zu bleiben. Und es ist für mich ziemlich irritierend, wenn ich einen männlichen Spieler in einer Frauenrolle erlebe.”

Tja auch solche Menschen gibt es noch immer. Ich habe mir sagen lassen, daß es noch immer Menschen geben soll, die es “ziemlich irritierend” finden, wenn sie einen Mann in Frauenkleidung erleben. Auch wenn ich mir ebenfalls sagen lassen habe, daß auch diese “Männer in Frauenkleidern” eigentlich sie selber sind.

Ergo:
Das Ergbnis dieser Studie läßt sich fast 1:1 auf die Trannywelt übertragen. Nun frage ich mich aber eines:

Ist das auswählen einer weiblichen Spielfigur schon die Vorstufe zum Transvestitismus?

Meinungen ?

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Zoe 4 Dummies

Zoe
Der Name
Der Name hat mir schon immer gefallen und so nutze ich ihn für mein zweites ich. Er bedeutet “das Leben” oder “die Lebendige”, insofern ist er für ein Zweitleben ideal. Statt nordisch, wie ich erst dachte ist er jedoch griechisch
Dieses Blog
Seit nahezu Anfang an führe ich dieses Blog, vor allem um mich selber an alles erinnern zu können, was Zoe so erlebt hat. Anfangs war dieses Blog ein reines Bilderblog, es wurde zu einem Fashionblog und mittlerweile ist es ein allgemeines Blog über alles was Zoe und mehr und mehr auch, was das männliche Gegenstück so interessiert.

Zoe ist
letztendlich ein Mann in Damenkleidung, also ein Transvestit/TV/Drag/Whatever.

Zoe bezeichnet sich selber als Partytranse. Dieses bedeutet, daß Zoe zu Hause im Kleiderschrank verschwindet und der Mann in der Regel nicht gedresst und unrasiert anzutreffen ist. Zoe wird vor allem für Parties und ähnliche Veranstaltungen herausgeholt, versucht dabei allerdings so gut wie möglich zu sein
Zoe ist nicht
Transsexuell, ein Damenwäscheträger

Natürlich trägt Zoe als Zoe Damenwäsche, aber eben auch Kleider, Röcke, Pumps und ein möglichst gutes Makeup. Insgesamt ist der mann im Hintergrund als Mann allerdings sehr zufrieden und gedenkt