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Hab gehört es gibt’n neuen Whopper in der Stadt.

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Wen interessiert ein neuer Whopper, wenn gleichzeitig andere Dinge in der Stadt und dem Land vorgehen. Statt einem neuen Whopper ist ein neues Tranny-forum in der Stadt und schickt sich an, den arrivierten das Fürchten zu lernen?

Nicht umsonst haben sich mit Michelle, Mascha und Jula drei der interessantesten Schreiberlinge und gedanklichen Größen der deutschen Trannyszene als Moderatoren gefunden. Dazu hält Sarah-Maria die technischen Zügel in den Händen und wem das nicht reicht, der findet mich da auch noch im Team.

Klasse Moderatoren, technischer Sachverstand, Suchmaschinenoptimierungskönnen und Massenweise Wissen aus verschiedenen anderen Foren wie Transtreff, Trannynet, Trannyforum oder Travesta.

Man darf gespannt sein.

Be a Part of it . Meld Dich noch heute an:

Schuster und High Heels

Bis dass der Tod euch scheidet
Bis dass der TÜV euch scheidet
Bis dass der Schuster euch scheidet

Man kennt es, man hat jemanden / etwas liebgewonnen, es hat einen einen großen Part seines Lebens begleitet und irgendwann ist Schluss. Derzeit geht es mir so mit meinem Auto. Ich habe es irgendwann mit 19 oder 20 bekommen und jetzt bin ich Mitte 30 und fahre es noch immer. Ich weiß allerdings, es wird nicht durch den TÜV kommen, der im Dezember ansteht. 11 Jahre ist eine ganze Weile, man hat einiges mit dem Auto erlebt und man will es nicht weggeben. Es hilft aber nichts, denn es gibt keine Alternative.

Ähnlich gelagert ist es mit einem Paar High Heels, die kaputt gingen, als ich neulich mit Neomi in der China Lounge war. Eine kurze Unachtsamkeit auf der Treppe, einige Stufen runtergerutscht und der Absatz war eingebrochen. Nun wird man ein Paar Schuhen für 75 € nicht so nachtrauern, daß es einen wirklich berührt sondern einfach ein neues Paar kaufen – wenn es sie denn gäbe. Es gibt sie nicht und das ärgert mich, denn es handelt sich nicht um irgendein Paar High Heels, sondern mein absolutes Lieblingspaar.

 

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Ja, genau, meine High Heels in Bonbonfarben. Solche Schuhe liebt man, oder hasst man. Ich liebte sie seit ich sie das erste mal gesehen habe. Es war bei einem Einkauf in Jennys Second Wonder, bei dem ich eigentlich nur ein Paar Ohrclipse suchte und mit diesem Paar High Heels ging.

Seither begleiten mich diese Schuhe und laut Annabelle haben sie sich mittlerweile zu einem Markenzeichen gemausert.

Diese Schuhe = Zoe

Ich war mit Ihnen in Berlin, ich habe Parfümverkäuferinnnen verwirrt oder sie sind ohne mich auf der Webseite des Familienkombinats gelandet. Sie sind zwar nicht mehr die allerschönsten, aber meine Allerliebsten. Auf diese High Heels wollte ich nicht verzichten, also besuchte ich den erstbesten Schuster, der seine Kunst versuchen wollte.

Leider war das ein Schuster der Klasse Mr. Minute. Das bedeutet er konnte nichts und musste mir die Antwort geben, da sei nichts mehr zu machen :-(

Heul, doch gebe ich ja so sschnell nicht auf, ich fragte mich bei diversen Schuhläden durch um einen wirklich guten Schuster zu bekommen. Man empfahl mir einen Schuster, der gleichzeitig ein Schumacher war. Nix Mr. Minute sondern die alte Schule.

Da könne er leider auch nichts machen, da der Torso gebrochen sei und man ihn austauchen müßte, das wäre zwar generell nicht schwierig, aber solche Torsos könne er nicht bekommen, da er sie nur bis ca. 8 cm bekommen könne. Sollte ich jedoch einen auftreiben, könne er ihn austauschen und würde ihn auch einfärben. Immerhin schaffte er es, den Stahlteil herauszuziehen, der jedoch ziemlich verbogen war.

Okay, einen Torso also…. Wo kann man soetwas erhalten?

Man fragt bei Blicker und Messmer. Bei Messmer blickte man mich nur verständnislos an, aber der Herr bei Blicker konnte mich verstehen. Er versprach nachzusehen, ob er etwas hat.

Drei Tage hab ich dort jeweils angerufen und ihn genervt, bis er tatsächlich einen Absatz gefunden hat und ich bekam ihn umsonst. Juchuu

Am nächsten Tag holte ich ihn ab, doch einfach anschrauben war da nicht zu machen. Nacktes, weißes Plastik und nackter grauer Stahl. Sah nicht schön aus. Was tun? Ich fasste den Entschluss pinkes Leder zu suchen und suchte ganz Hamburg nach pinkem Leder oder Kunstleder ab, musste aber jedes Mal aufgrund meiner Frage eine “Nein leider” hören. MIST.

Damit hab ich für längere Sicht aufgegeben, bis ich mit einem Freund darüber redete. Dieser ist Tischler und kennt sich mit Leim, Hardcorekleber und verschiedenen Plastik, Holz und Stahlmaterialien aus und meinte, das ließe sich kleben, wenn der Stahlteil gerade wäre. … …. okay!

Nächster Halt ein kleiner Eisenwarenhandel der mir gegen 50 Cent für die Kaffekasse den Absatz wieder geradebog.

Ergo, ich habe jetzt einen sehr gut geklebten High Heel, der über 300 Kilogramm druck aushalten soll.

Wenn ich nur wüßte, wie viel Druck auf einem Stilettoheel lastet. Ich selber wiege etwa 70 Kilogramm. Hoffentlich hält das?

Ansonsten muß ich doch pinkes Leder suchen :-)

 

Mojito

Ich habe ja neulich bereits über den Besuch in Düsseldorfs Altstadt und vor allem den dort bestellten Mojitos berichtet. Der erste Mojito war der zweitschlechteste Mojito, den ich je getrunken habe und der zwote war ein wirklich guter. Es gab aber noch eine Nummer drei…

Am nächsten Morgen, nach dem Aufstehen überlegten Elle, Konstanze und die Bleu de Kuh, quer gegenüber vom Cafe Scandal im Cafe Beethofen zu frühstücken. Während sich jedoch Elle und Konstanze bereits am ersten Bier festhielten, bestellte ich einen ordinären Pfefferminztee.

Was ich bekam, war aber ein first-class Pfefferminztee. Ein großes durchsichtiges Glass mit heißem Wasser vollgefüllt mit Minzzweigen und neben dam Glass zwei Würfel Rohrzucker. Alles in allem wäre dieser Pfefferminztee in der Liste der Mojitos an diesem Wochenende, trotz fehlendem Rum auf einem guten zweiten Platz gelandet. Er hatte die richtige Menge Minze, die richtige Menge Rohrzucker, und war etwa genausoweit entfernt von der richtigen Menge Limetten, wie der Mojito der ersten Bar. Ein Hot Mojito sozusagen :-)

Mojito
Mojito Zutaten
  • 5cl Rum (weiss)
  • 8cl Soda
  • 1 Limette
  • Minzzweig
  • 2 TL Rohrzucker
Infos
  • Art: Cocktail
  • Menge: 17 cl
  • Alkoholgehalt: 12 %
Beschreibung
Die Limette achteln und zusammen mit dem Zucker und dem Minzzweig in ein Longdrinkglas geben. Die Limettenstücke und eventuell auch die Minzblätter mit dem Stößel quetschen. Anschließend das Glas mit Eiswürfeln füllen, den Rum hineingeben und das Ganze mit Soda auffüllen.

Düsseldorfer Altstadt

Vollzählich haben wir also die Düsseldorfer Alltstadt erreicht

Von hieraus sollte es um die sprichwörtlich längste Theke der Welt gehen. Ich wurde beim Zug durch die Düsseldorfer altstadt auch weiterhin nicht aus den Augen gelassen.

Wo ist Zoe
Zoe komm nach vorne

und ähnliches war in der nächsten Zeit das meiste, was ich so hörte… Das alleine wäre ja nicht schlimm. Wirklich schlimm war aber, daß wir an vielen Schuhläden vorbeikamen und ich nicht in einen schauen durfte. Wir mussten ja weiter, um dann an der nächsten Kreutzung einen längeren Stopp zu machen. – Auf irgendwen wurde gewartet.

An ebendieser Kreuzung versammelten sich auch Mitgliederinnen eines Junggesellinenabend, denen wir jedoch bei ihren Aufgaben nicht helfen konnten. Die eine Aufgabe war, zwei Boxershorts zu sammeln… Boxershorts???

Spitzenslips, ja
Strings, ja
aber
Boxershorts. Nein, Sorry

Irgendwann ging es dann aber endlich weiter. Nina führte mit einem Blaulicht den bunten Trupp an. Ein komisches Bild. Ich schätze, die Zuschauer erwarteten, daß wir gleich anfangen mit Kamellen zu schmeißen, denn es musste ja Fasching sein.

Im Ernst fragte ich mich allerdings, ob es besser sei, vorne zu gehen, um nicht soooo aufzufallen oder lieber ganz hinten, um allen perplexen Zuschauern die Zunge herausstrecken zu sollen. Ich entschied mich für vorne, denn alles andere hätte vermutlich meine Aufpasserin Bine auf den Plan gerufen. Nina führte uns dann in eine wenig spektakuläre Bar, in der ich einen Mojito nahm.

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Nein das ist nicht ganz richtig. Ich BESTELLTE einen Mojito. Was ich bekam, war der zweitschlechteste Mojito, den ich jemals getrunken habe. (der schlechteste war im übrigen ein Caipirinha, den ich bekam als ich vor nun schon vielen Monden einen Mojito bestellte) Dieser Mojito beinhaltete viel zu viel Zucker und etwa zwei kleine Minzblättchen. Es war einfach nur ein trauriger Anblick für einen Mojito. Uwe Christiansen hätte bei diesem Anblick vermutlich bitterlich geweint.Weiter ging es in die nächste Bar, die eher einem Nightclub ähnelte. Gefüllt war diese Bar auch – in etwa so sehr wie ein Nachtclub am Tag. Soll heißen, bevor wir kamen war er ziemlich leer, besaß aber eine Tabledancestange, die die anwesenden Transen gerne nutzten. Der Laden war leer als wir kamen, aber es zeigte sich wieder, daß Transen durchaus Leute in Läden führen können, denn sie kamen als wir da waren… Was jedoch nicht kam, war mein Getränk. – Ich wurde halt einfach vergessen… Hatten wir das nicht schon einmal den Abend? Ich denke schon. Egal, irgendwann löste die Tabeldancestange keinengroßen reiz mehr aus und wir zogen ab in die nächste Bar.

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Dieses war eine echte Cocktailbar, wir blieben vor der Tür sitzen und ich bestellte natürlich wieder einen (diesmal wirklich guten) Mojito. Spannend war aber den dort herumlungernden Menschen zuzusehen. Guthics, Punks, Hardrocker und weitere Subkulturen hingen dort rum. Generell ein nettes Klientel, das ich ja durchaus zu schätzen weiß. Gemeinsam mit der Bleu de(n) Kuh fiel mir dort ein junger Mann auf, der extrem blass geschminkt war. Das sah ziemlich krank aus. trotzdem wollte er das Angebot der Bleu de(n) Kuh nicht annehmen, ihm mit etwas Puder eine gesündere Hautfarbe zu ermöglichen. Tstsst. Dabei war das Angebot wirklich ernst gemeint und wir hatten schon das richtige Arbeitsmaterial zusammengesammelt. Nachdem wir ihn also nicht schminken durften, zog es uns in die nächste Kneipe.

Ich habe den Namen leider nicht behalten, aber ich fühlte mich fast heimisch. In Hamburg gibt es dirket auf den Kiez auf dem Hans Albers Platz das La Paloma, eine kleine Eckkneipe, die am Wochenende so gefüllt ist, daß man normalerweise nicht reinkommt, bzw nicht raus kommt, wenn man denn eben mal drin’ ist. Im La Paloma wird Rock gespielt und viel Schlager, man tanzt auf den Tischen und es ist normalerweise so heiß, dass auch im Sommer die Innenseiten der Fenster beschlagen sind. Insgesamt ist diese Kneipe mit dunkelbraunem Holz eingerichtet, leicht schmuddelig und von ausgelassenen Personen bevölkert.

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Die Kneipe in Düsseldorf war genauso, nur eben nicht ganz so voll. Ich weiß nicht, wie es war, bevor wir kamen, aber als wir da waren, ging der Punk ab. Wir hatten eine ganze Menge Spaß und die dort anwesenden Personen offensichtlich auch an uns. Irgendwer von uns wurde übrigens dabei folgendes gefragt:

Sind das alles Lesben?

Grinz, da war aber jemand vollblind und vermutlich ebenso taub.

Nicht ganz so blind war das Mädel, das mich fragte, ob meine Busen echt seien. Ich konnte sie beruhigen, dass sie mindestens ebenso unecht seien, wie Petras, oder Sammys oder Marie Joanas :-) Trotzdem meinte sie, daß ich großartig ausschauen würde. Hach schmeeeelz.

Aber witzig ist es auf jeden Fall.

Spassig war auch eine Begebenheit mit zwei Mädels, die in Fortuna Düsseldorf-Shirst unterwegs waren. Während Elle darüber filosofierte, ob man vor dem Tabellenführer zu knien hätte, konnten wir uns zu dritt über den Verbleib von Fortuna Düsseldorf und St.Pauli in der Regionalliga ausweinen und jeweils nachempfinden, was der andere Fan so mitmachen muss. Irgendwann ließen wir aber auch diesen Laden hinter uns und wanderten weiter.

Diane führte uns dann noch in eine Blueskneipe, die jedoch wirklich nicht mehr der Rede wert war. Ausklingen ließen wir dann den netten Abend noch für eine Zeit im Cafe Scandal, bevor wir ins Bett fielen.

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