Schuhe und andere Schwierigkeiten


Schuhshopping in Hamburg

Sheila und ihre Liebste waren am Wochenende in Hamburg und ich hatte es zur Aufgabe, ihnen diese, meine Hansestadt zu zeigen. Geplant hatte ich in der Pflicht einen Stadtbummel am Beginn mit allen Schuhläden angefangen bei den Billigläden und endend bei den wirklich spannenden und interessanten Läden.

Als ich die beiden allerdings in ihrem Domizil im stylischen East Hotel abholte, musste ich aber feststellen, dass sie bereits den ersten Teil des geplanten Weges am Vormittag (von mir ungeplant) zrückgelegt hatten. Dazu kam, dass ich eigentlich an 14:00 als Starttermin dachte, wir aber erst nach 16:00 loskamen.

leoboots.jpg

Da ich unfähig war, mal eben alles umzukrempeln wurde das Ganze etwas zum Fiasko. Der langweilige erste Teil war hinlänglich bekannt und der spannende letzte Teil war zu spät um ihn noch bei offenen Ladentüren zu sehen… Hmpf voll vermasselt. Dennoch war der Einkaufsbummel noch ein wenig interessant.

…und das hatte nicht unwesentlich mit Schuhen zu tun – und mit mir.

Als wir also so durch die Europa Passage schlenderten entdeckte Sheilas Liebste einen Perlenladen und war für die nächste Zeit dort gefangen. Sheila und ich mussten uns derzeit die Zeit vertreiben. Das war auch okay, denn wir konnten und blendend unterhalten. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich merkte, dass ich gerade auf einer Fuge mit Dichtungsmasse stand, in der sich mit meinen dünnen Stahlabsätzen meiner großartigen Leoboots wundervoll versinken liess, je nachdem, wie stark ich die Ferse belastete. Ich – als Spielkind bekannt – belastete sie also sehr stark und steckte auf einmal fest.

dontpanic.jpgWie hieß es im größten Buch, das je auf Ursa Minor Beta herausgegeben wurde, im Anhalter durch die Galaxie noch?

BULLSHIT!

Ich steckte fest, mein Absatz war eingekeilt und ich kam nicht frei. Also entschied ich mich spontan gegen den Anhalter und für
panic.jpg

Ich zog und riss, versuchte also freizukommen. Das war nicht unbedingt die klügste Entscheidung, denn meine Leoboots zeichneten sich nicht gerade durch eine besondere Qualität in der Verarbeitung aus. Starkes Reißen am Absatz bewirkte dabei einzig und alleine, dass sich ebendieser vom Schuh löste und ich kurze Zeit später mit nur noch einer Sohle an zwei Schuhen wiederfand.

absatz.jpg
Absatz ohne Schuh und Loch in der Dichtungsmasse

Fuck, welch ein Scheiss.
Glücklicherweise befand sich genau neben dem Perlenladen ein Schuhladen, der eher mit günstigen Schuhen aufwarten konnte. Ich entschied mich für ein günstiges Paar schwarzer Pumps für 24,95 (die kann man immer benötigen) und liess meine Leo-Boots mit einem weinenden und noch einem weiteren weinendem Auge zurück. zu allem Überfluss holte ich mir bei der gesamten Aktion auch noch eine fette Laufmasche in die Strumpfhose, die ich natürlich nicht wechseln konnte, da ich

a) keine Ersatzstrumpfhose bei mir trug und
b) der Laden eh keine Toilette gehabt hätte, bei der ich mal eben hätte wechseln können.

Erst später als wir im Alsterhaus ankamen konnte ich in der Umkleidekabine in die ebenfalls dort gekaufte Sttrumpfhose wechseln. Das Ganze war also eher ein Supergau für mich, denn ein großer Spaß. Dass wir zu spät zu den beiden interessanten Schuhläden Gorgeous und einem kleinen aber feinen Schuhladen ohne Namen kamen und nur noch die Schaufenster von aussen bewundern durften machte die Sache nicht viel besser. Den Haute Couture Second-Hand Laden Secondella und Unnuetzer liess ich dann wegen zu erwartener geschlossenen Türen gleich ganz aus und führte meine beiden Begleitungen zumindest noch eben zu Mercedeh wo gerade mal wieder die -70% Schilder an der Wand hingen.

Das war ein Fehler, denn die einzig Person, der dort ein Paar Schuhe gefielen war ich. In dieses grandiose Paar High Heels von Gianmarco Lorenzi verliebte ich mich spontan.

Gianmarco Lorenzi

Sie gab es allerdings nur noch in zwei Größen.
37 und 41… Also genau passend….

 

Ja, sie passten wie angegossen.
Wie grausam!

Denn der Preis lag bei 140 (in Worten Einhundertundvierzig) Euro. Wohlgemerkt waren dabei schon die 70% Abschlag eingerechnet… Auf dem Schuhkarton stand also die unglaubliche Zahl von 470 € ….

Haaaalllllloooooo?
V I E R H U N D E R T S I E B Z I G ?
Gehts noch?

Da ich mir gerade in diesem Monat ein Auto gekauft habe, sind solche High Heels gerade ziemlich unerschwinglich, auch wenn sie großartig aussehen, passen und ich verliebt bin.

 


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6 Gedanken zu “Schuhe und andere Schwierigkeiten

  1. Drum bitte ich jetzt im Namen von Zoe um großartige Spenden zu Gunsten einer gebeutelten Zoe….. gebt reichlich denn es ist für eine gute sache…. und noch ein Nachtrag….. von wegen uns haben keine Schuhe gefallen… meiner Süßen ein Paar in Höhe von 330 EUR und ich hatte auch welche genommen wenn nicht das Damoklesschwert der Zwangsversteigerung über meinen hübschen Haupt hangen würde…..

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  6. Naja die Pumps sehen wirklich toll aus. Aber 470 Euro sind etwas heftig. Für 140 Euro kann man diese aber noch kaufen. Langeweile habt ihr an dem Tag bestimmt nicht gehabz. Hört sich alles ziemlich stressig an

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