Zeitmanagement oder Glück?


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Irgendwann gegen drei Uhr morgens kamen wir zurück von unserem Ausflug ins King Calavera, nur um zu wissen, dass wir schon um sieben wieder aufzustehen hätten, wenn wir es bis viertel nach 10 schaffen wollten, gedresst den Zug nach Nürnberg zu besteigen.

Der Plan:

möglichst schnelles gefechtsmäßiges Stylen und um allerspätestens viertel vor 10 ab ins Auto um heil, unbeschadet, entspannt und vor allem frühzeitig am Bahnhof anzukommen. Ein toller Plan eigentlich.

Ja, wenn nicht Sheila gewesen wäre. Sie wird es in ihrem Blog natürlich verneinen, aber glaubt ihr nichts. Bis zum Aufstehen haben wir unseren Plan vollständig eingehalten, leider hat die gute dann aber viel zu lange im Bad gebraucht…

So blieb mir viel zu wenig Zeit. Aber vielleicht kam mir das auch einfach nur so vor ;.) Auf jeden Fall wäre alles klasse gewesen, wenn Sheila nicht irgendwann in der Tür gestanden und mich mit groß aufgerissenen Augen angeschaut hätte.

Wir müssen los!!!

Nicht etwa “Du hast noch 10 Minuten” oder “Beeil Dich mal lieber” auch nicht “langsam wirds knapp”. Nein sie sagte

Wir müssen los. Jetzt!!

Ich war natürlich weit entfernt davon fertig gestyled zu sein und war jetzt leicht panisch. Jetzt wurde es tatsächlich gefechtsmäßig. Die letzten Makeupfetzen wurden ins Gesicht, die Makeupdöschen in die Tasche und alles zusammen in den Trolley geschmissen.

Dabei hab ich etwa alles vergessen, was man sonst noch so benötigt.

Zahnpasta? Vergessen,
Zahnbürste? Auch vergessen,
Rasierschaum? Ebenfalls vergessen.
Duschdas? Na klar auch zu hause liegen gelassen

All das merkte ich natürlich erst später in Nürnberg in unserem Hotel, denn jetzt gab es ersteinmal wichtigeres. Wichtiger war an dieser Stelle ersteinmal, vollständig in Panik zu geraten, wie hühner ohne Kopf durch die Wohnung zu laufen und alles inclusive uns selber so schnell wie möglich in mein Auto zu verfrachten. Sarah sagte irgendwann mal, dass ich gerne und schnell Auto fahren würde. Diesmal bewies ich es. Wir hatten sicher keine 20 Minuten mehr.

Bitte anschnallen und die Sitze in die aufrechte Position bringen.

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Irgendwo zwischen Walter Röhrl Fahrweise und Tornado Tiefflug näherten wir uns dem Bahnhof. Glücklicherweise ohne dass uns die Polizei herausgewunken hat, kamen wir heil und unbeschadet, nicht allerdings wie eigentlich geplant auch noch entspannt und frühzeitig am Bahnhof an.

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Man könnte es Glück nennen, oder enfach absolut passendes Zeitmanagement, denn zeitgleich als wir den Bahnsteig betraten fuhr auch der ICE in Richtung Nürnberg ein. Kaum 3-5 Minuten später, als wir noch durch den Zug auf dem Weg zu unserem Abteil waren,waren wir schon wieder unterwegs. Nach Nürnberg


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2 Gedanken zu “Zeitmanagement oder Glück?

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