Häschen Alarm im Felix


Häschen Alarm auf der Pacha Party im Felix

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Ich bin mir nicht ganz sicher, wie die Idee kam, nach dem Irrenhouse ins Felix zu fahren. Okay, ich war etwas verwirrt, fand die Idee aber generell gut, denn hatte es mir bei unserem letzten Besuch im Felix ja auch gut gefallen – nur den anderen Mädels eben nicht. Gut gut, schauen wir also einmal.

Als wir ankamen stellte sich ersteinmal ein Türsteher kurz vor uns, um nach einem „ist schon okay“ von einem weiteren (wohl wichtigerem) Türsteher uns hereinzulassen. Danke dafür.

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Freudig fanden wir eine verwaiste Kasse vor uns und glücklicherweise niemanden, der uns noch Geld abverlangen wollte. Etwas komisch war das ja schon, mit Häschenohren in einen der wohl nobelsten Clubs der Stadt einzuziehen, doch das gefühl fiel schnell (eigentlich sofort) ab, als wir drin waren, die Jacken abgegeben hatten und auf die noch wirklich gut gefüllte Tanzfläche kamen. Man nahm Notiz von uns aber eigentlich vollständig positiv. Damit hatte ich zwar kaum gerechnet, aber es freut mich umso mehr.

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Was tut fast jede Transe, wenn sie in einen Club kommt?
Richtig, sie schaut an, ob dsa Makeup noch okay ist.

Also ab in die Damentoilette und mal in den Spiegel schauen. …Das allerdings war garnicht so einfach, da dort mindestens 15 Mädels herumstanden und wir vor lauter Fotos, Gesprächen, noch mehr Fotos und weiteren Gesprächen kaum dazu kamen selber mal in den Spiegel zu schauen. Es war ein großes Happening.

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Irgendwann kamen wir tatasächlich heraus und mich zog es an die Bar, um mir etwas flüssiges zu kaufen. Das brauchte ich aber nicht, denn das tat ein Typ, der scheinbar schon selber allerhand flüssiges intus hatte und kaum davon abzubringen war, in mir Barbie Breakout zu sehen.

Nein, ich bin nicht Barbie Breakout, Schau, keine Tattoos an mir.

Als ich ihn dann endlich so weit hatte, dass er mich wohl verwechseln würde, sprach er mich auf meine Kolummne in der Sergej an…

Nein, ich bin auch nicht Biggy van Blond und die Sergej heisst seit geraumer Zeit Blu…. und falls Dir noch blonde Transen in Berlin einfallen, dann bin ich es, sodenn sie nicht Zoe heissen auch nicht.

Na sei es drum, den Vodka Redbull habe ich trotzdem gerne genommen. Ich sollte mir auch noch merken, dass er mir immer einen Drink ausgeben will, wenn ich ihn treffe – leider hab ich spontan vergessen, wie er aussieht – so ein Ärger für mich.

Egal, auch auf der Tanzfläche waren unsere Hasenohren kaum vor Mädels sicher, die sie gerne einmal ausprobieren wollten. Also, wer irgendwann einmal Kontakt zu Mädels sucht, der sollte mit Häschenohren ins Felix fahren. Das klappt 100 %ig

Das brachte mich dann auch zu einem zweiten Vodka Redbull, den mir ein Mädel ausgeben wollte, nur um eine Minute lang meine Öhrchen tragen zu können. Sie war davon auch nicht abzubringen und ich habe gerne mit ihr angestoßen und ein Bildchen gemacht.

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Aber eines muss ich dem Felix mal ankreiden. Irgendwie scheint es dort die komische Angewohnheit zu geben, Flaschen oder Gläser auf den Boden zu schmeissen, denn ich habe noch nie eine dreckigere Tanzfläche gesehen. Man lief dort zeitweise wie auf Scherben – nein Man lief auf Scherben und musste alle paar Schritte seine Sohlen säubern um einigermaßen weiter voranzukommen.

Also, wer das Felix besucht. Pumps mit mindestens 7 cm Absatz sind dort Standard (zumindest bei den Frauen und Transen) und lieber keine Riemchensandaletten anziehen (die sehen zwar toll aus, aber bei dem Scherbenmeer sind sie kaum ratsam)

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Als wir an die Garderobe kamen fehlte irgendwie eine Marke. Sheila dachte ich hatte sie – denn ich bezahlte – ich wiederum dachte Sheila hatte sie, denn sie gab die Jacke ab. Beide dachten falsch… Glücklicherweise waren die Mädels hinter der Garderobe aber so kulant und gaben die beschriebene Jacke heraus. Es war auch schon ziemlich leer. insofern war sie leicht zu finden.

Also, die paar Stunden im Felix waren ein Riesenspaß und es war eine gute Idee, dort noch hinzufahren.

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