Es ist ja zur Normalität geworden, dass die großen Radevents lange nicht mehr das sind, was sie eigentlich sein sollten. Da findet die Tour de France schon mal in London statt oder eben der Giro d’Italia, der dieses Jahr ganz traditionell in äääääh Amsterdamm startet. Keine Ahnung wie das passt, aber da hat das Stadtmarketing von Amsterdam vermutlich einmal ganz tief in die Tasche gegriffen und sich etwas Ruhm und gedopte Radfahrer erkauft. Für Geld lässt sich eben alles regeln… zumindest fast.
Alles eben dann doch nicht, denn die Veranstalter des Giro d’italia hatten dann doch etwas zu bemäkeln an den Ideen des Stadtmarketings, die einen fixe und sehr schöne Idee hatten.
Sie wollten doch tatsächlich für die Siegerfeier die beiden – wie üblich famos aussehenden – Frauen für die Siegerküsse austauschen
«Eine Etappen-Miss ist hoffnungslos altmodisch und sexistisch. In einer Stadt, die als Gay Capital bekannt ist, wäre es schön, das von zwei attraktiven Männern erledigen zu lassen», sagte de Goede. «Oder von einer Dragqueen.»
Was für ein famoser Vorschlag, das wäre mal wirklich etwas neues und bahnbrechendes.Das Ganze stiess allerdings wie gesagt bei den Veranstaltern vom Giro auf wenig Begeisterung
«Wir bestimmen selbst, welche Frauen auf dem Podium stehen», donnerte es von der Rennleitung zurück. «Auch in Amsterdam wird dem Gewinner von zwei Frauen gratuliert, die von der Giro-Organisation gewählt wurden.»
Vermutlich ist die Besetzungscouch einfach zu gut mit schnuckeligen Frauen gefüllt. Ich denke, das hätte einen ziemlichen Medienerfolg garantiert, wenn der Sieger der Etappe von einem Mann umarmt wäre ![]()
Da haben die vom Giro aber nicht konsequent zuende gedacht, ich meine immerhin bekommt dre Sieger des Prologs in Amsterdam ja auch das Triko des führenden… Und das ist? Ja genau ROSA! Wie passend wäre das denn bitte?

Ein Küsschen der Sieger von einem männlichen Schönling würde zumindest zu der abstrusen Idee eines Gido d/Italia in Amsterdam passen.
Hach, du hast immer so schöne Bilder auf Deiner Seite.
Liebe Grüße und bis bald
Lola