Berlinpositiv – Party gegen das Vergessen


Am letzten Wochenende war im Goya die „CARE the party – benfit for life“ Party von berlinpositiv e.v. statt. Eine Aids-Gala mit Show, Preisverleihung und folgender Party. Naja zumindest hatte ich das eher als Gala verstanden, denn als Party.

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Folglich war ich in Galarobe mit Abendkleid leicht overdressed und trug etwa genausoviel Rock, wie Sheila, Janka und Dana – zusammen. Das lag vor allem an letzteren beiden, die viel Bein zeigten und so wenig Bein mit noch weniger Rock bedeckten und die einen oder anderen bewundernden Blicke an diesem Abend ernteten. Jungs macht den Mund zu 🙂

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Sei es drum, es war die 10 Care Party, also ein Jubiläum und als solche hätte sie sicher ein höheres Besuchsvolumen vor und auf der Bühne verdient gehabt, denn leider zeichnete sich die Preisverleihung dadurch aus, dass weniger Personen da waren, als man sich hätte wünschen können.

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Für Sheila bedeutete dieses Arbeit an diesem Abend, hatte sie doch die Aufgabe, Vertretungsstar zu sein und das Grußwort von uns Klaus Wowereit zu verlesen, der leider nicht kommen konnte – oder wollte. Wofür gibt es eigentlich einen zweiten Bürgermeister? ….btw. Irgendwer hat scheinbar doch noch mit Wowereit – offensichtlich auf Heels gerechnet – denn das Mikrofon war für Sheila – auf Heels irgendwie zu klein.

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Einen Preis hat Rainer Jarchow ein ehemaliger Pastor bekommen, der Gründer der Deutschen AIDS-Stiftung . Ein großartiges Engagement, dass eine großartige Laudatorin verdient hat. Romy Haag. Die allerdings war nicht da… Sheila übernahm die ehrenvolle Aufgabe.

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So in etwa ging es weiter, der nächste Preisträger, Maxim Popov, konnte leider auch nicht kommen, er hatte allerdings eine wirklich gute Entschuldigung, da er in Usbekistan im Gefängnis hinter Schloss und Riegel gesetzt wurde, weil er aufgestanden ist und aufgeklärt hat. Asoziales Verhalten wird soetwas in Usbekistan genannt. Somit ist er durchaus entschuldigt und hat den Preis sehr verdient.

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Auch Tatjana Taft – auf dem Plakat angekündigt, war leider nicht anwesend. Übrigens auch Lady Gaga und Madonna waren nicht da – die allerdings hat auch wirklich niemand erwartet und wie bekannt ist, kommt Madonna ja auch nicht immer, wenn sie – wie damals im Bangaloo – angekündigt wird.

Tatsächlich da waren aber Vladimir Luxuria und Volker Beck. Erstere saß als erste Transgender-Person in Italien in einem deutschen Parlament und setzt(e) sich für die Rechte von Schwulen und Lesben ein… Volker Beck dürfte in Deutschland den meisten – zumindest denen, die sich damit auskennen – bekannt sein.

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„Da“ war im übrigen auch Vida Mikneviciute eine Opernsängerin der hamburgischen Staatsoper, die dort sang und damit das gesamte Publikum fesselte. Vielleicht sollte ich doch einmal in die Oper gehen, wenn dort so gesungen wird, wie es Vida Mikneviciute kann. Unglaublich – unddiese Stimme ohne Mikrofon. Dazu gab es dann auch den größten Applaus des Abends, etwas, was ja eigentlich den Preisträgern gebühren würde. Aber es war eben auch sehr beeindruckent.

Da der Abend bereitsum 20 Uhr begann, endete der Abend auch – vergleichsweise früh im Spy Club im Cookies, das übrigens verdammt voll war.

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2 Gedanken zu “Berlinpositiv – Party gegen das Vergessen

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