Boheme Sauvage @ Konzerthaus Berlin

Else Edelstahls Boheme Sauvage ist ja immer wieder an unterschiedlichen Orten und das macht sie zu einem großen Teil aus – also selbstverständlich nebst der immer wieder großartigen Gäste und ihrer Outfits.

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Dieses Mal sollte die Boheme Sauvage im großartigen Konzerthaus Berlin stattfinden… Das tolle Gebäude am Gendarmenmarkt habe ich bisher immer nur von aussen bestaunen dürfen. Nun war diese Party eine gute Möglichkeit, das Gebäude auch einmal von innen zu erkunden.

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Normalerweise ist die Boheme immer schon lange im Voraus ausverkauft, doch dieses Mal erreichte Sheila eine „Rohrpost“, die besagte, es würde wieder (oder noch) Karten geben… Klasse.

Nur was anziehen? Immer ein großes Problem, aber mir fiel ein, dass ich vor einiger Zeit als ich aus „Gründen“ einen ordentlichen Betrag bei TK.Max ausgeben musste – einige tolle Kleider sah, die wunderbar für diese Veranstaltung passen würden. So zog es mich also am – erstaunlich – frühen Samstag zum Einkaufen. Drei Kleider in der engeren Auswahl – eines dann meines.

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Ich überlegte glatt, auf Facebook zu kommentieren:

Falls mich auf der Boheme Sauvage jemand suchen sollte: Ich bin die mit dem tollsten Kleid.

boheme sauvage

Foto Heinrich v. Schimmer – free in Use von der Boheme Sauvage

Zum Glück habe ich dieses nicht geschrieben, ich hätte mich tatsächlich blamieren können, denn das identische Kleid habe ich drei!! Mal auf der Party gesehen. Autsch. Und doch ist es ein wundervolles Kleid, insofern passt das schon 🙂

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Und das Konzerthaus Berlin ist ein wunderbares Gebäude – auch von innen. Selbst, wenn nur die Linke Seite geöffnet wurde und der eigentliche große Saal nicht betreten bzw. besucht werden durfte. Zu schade, aber schon der kleine Saal war sehr beeindruckend.

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Das wurde übrigens eine ganz schön teure Angelegenheit, habe ich doch alle meine 50 Millionen Reichsmark an Diana übertragen, damit sie das Geld vermehre… Doch nix da. Alles weg. Sie verspielte mein Haus und Hof sowie mein letztes Hemd, zudem ihr eigenes und das ihres Gatten…

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Aber hey, das sind die zwanziger, man schaut nicht auf morgen 🙂

Moulin Rouge @ The Grand

Moulin Rouge @ The Grand

Sheila wurde [Bitte Zahl einsetzen] Jahre alt und feierte im Grand bei der Moulin Rouge Party.
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Das Grand ist ein ziemlich cooler Club – also genau genommen eigentlich ein größeres Haus mit massig Bars, Zimmern und einigen Tanzflächen. Ein völlig Club-Ungewöhnliches Ambiente und das laut der angegebenen Jahreszahl schon seit vielen Jahren – und dieses Mal eben Moulin Rouge.

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Bevor wir uns auf die Tanzfläche begaben nutzen wir erstmal eine ganze Weile den Backstage Room um mit einer kleinen aber feinen Geburtstagsgesellchaft – mit wirklich gutem Prickelwasser auf Sheila anzustoßen.

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Insgesamt waren die Outfits ganz okay, aber kein Vergleich zu einer typischen Boheme Sauvage. Richtig gut war allerdings die Musik und die VIP Lounge, zu der wir Zugriff hatten und in der es freie Getränke gab. Leider zum Ende aber nur Noch Gin Tonic – und das ist ja nicht ganz so meines.

Aber wir wollten dann eh noch weiter zu einem Event, welches eine Anpassung an Jasmins Outfit benötigte.. Mein angepasstes Outfit lag im Auto…

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…und jenes wurde die Nacht noch aufgebrochen… Glücklicherweise stahlen die Diebe nicht das teuerste des ganzen Autos – Mein tolles Kitten Deluxe Kleid 😉

 

La Bombonera – Boca Juniors Stadion

La Bombonera – Boca Juniors Stadion

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Geht mir ab mit irgendwelchen XY-Arenen – DAS hier ist ein Stadion nach meinem Geschmack.

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Auf dem Wege meiner Bustour für Touristen habe ich einen kleinen Halt beim Boca Juniors Stadion gemacht.

Und da um 12:00 eine Stadionrundführung begann habe ich mich dieser angeschlossen.

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Ein geiles Stadion, richtig alt und richtig groß. 54.000 Personen dicht gedrängt. Das Stadion ist fast vollständig geschlossen und zwischen Rasen und Zuschauern ist nur wirklich der nötigste Platz um einmal ums Spielfeld herumlaufen zu können. Platzsparend gebaut, würde ich sagen. Das Stadion hat Charme und wenn das vollbesetzt ist, dann dürfte es wirklich laut sein.

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Sabrina, der Stadionguide erzählte alles nur für mich noch einmal auf Englisch

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Einst spielte Boca Junios wohl in Himmelblau, wie auch ein anderes Team aus Buenos Aires. Ein Spiel sollte entscheiden, wer ab dann in Himmelblau spielen dürfte. Boca Juniors verloren und hatten keine Farben mehr. Irgendwer hatte die glorreiche Idee, dass das nächste schiff das in den Hafen einlaufen würde seine Farben spendiert. Es war ein schwedisches. und so spielt der Verein heute in Blau Gelb..

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Im Stadion ist eine große 12 gemalt, das rührt wohl daher dass Boca Juniors einst eine Tour durch Europa machten und ein einziger Fan vollkommen folgte und alle Spiele sah – der 12. Mann… Ob das eine Geschichte ist oder echt, ich weiss es nicht, Sabrina behauptete aber steif und fest, daher sei das Publikum heute in allen Stadien der 12. Mann.

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Auf der rechten Seite ist ein Stehplatzbereich mit etwa 6.000 Personen (bei wichtigen Spielen auch mal 8.000) – ich weiss nicht was der DFB zu sowas sagen würde.. doch ich weiss es – nein. Naja auf jeden Fall stehen dort die Hardcorefans von Boca Junior – und direkt darunter sind die Umkleidekabinen der Gegner. Daher hüpfen, springen und trampeln die Fans hier zwei Stunden vor Beginn des Spieles auf deren Köpfen herum….

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Das machten die etwa 50 Besucher auch mit einem Sprechchor, den ich nicht verstand aber es war laut – sehr laut. die Gegner dürften ordentlich durchgetrampelt sein, wenn sie rauskommen – und wenn 50 Besucher solch eine Lautstärke fabrizieren, was machen dann 6000 Fanatische Fussballfans und was 54.000….

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Es scheint auch so, als sei es Standard, die Gegner sagen wir mal – zweitklassig zu behandeln. Der gegnerische Fanblock ist ganz oben auf der Seite, wo die Sonner immer scheint und es gibt dort keine Getränkestände, nicht zu essen und naja keine Annehmlichkeiten eben.

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Wenn es ein stadtinternes Duell ist, dürfen übrigens aus Sicherheitsgründen keine gegnerischen Fans ins Stadion, dann wird mit eigenen fans aufgefüllt. nice irgendwie aber nicht nett….

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In der Mitte der Haupttribüne gibt es eine Loge, die der Vereinspräsident dem Besten Spieler der Welt bis zum Tode geschenkt hat. Nicht etwa Pele wie einige – offenbar brasilianer mutmaßten sondern Diego Armando Maradonna, dessen Statue hier auch steht. Er sei aber schon seit zwei Jahren nicht da gewesen.

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Das Stadion hat wirklich Charme aber nicht zu übersehende Sicherheitsmängel.

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Trotzdem würde ich es sofort eintauschen.

 

 

 

Petersdom & Vatikan

Petersdom & Vatikan

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Trotzdem hat das antike Rom allerhand und hätte sicher auch für mehrere Tage Sehenswürdigkeiten zu bieten. Ich allerdings musste weiter – Nur ein wenig weiter in die Neuzeit

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Ebenfalls aus Stein aber viel spannender dann allerdings meine letzte Station in Rom. Ich besuchte den Vatikanstaat und den Petersdom. Schon von draussen strahlt per Platz vorm Petersdom eine gewisse Erhabenheit aus. 1.700 Jahre Religion und egal ob ich diese nun gutzuheissen habe – das ist doch schon eine ganze Menge.

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Die Basilica St. Peter, also der Petersdom im allgemeinen Sprachgebrauch schaut von draussen aber fast unscheinbar aus, okay, mann kennt den Balkon in dem die Päpste dem Volk vorgestellt werden und man kennt auch den Eingang mit der Schweizergarde. Doch der Petersdom ist viel eindrucksvoller als er von draussen ausschaut.

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Gerüchteweise fasst diese Kirche nicht weniger als 20.000 Personen. Ich mag das glauben und sie ist über 100 Meter hoch. Nicht allerdings als Kirchturm sondern so gänzlich an vielen Stellen.

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Die Erhabenheit haben alle großen opulenten Kirchen, aber diese ist größer, erhabener. Nicht unbedingt schmuckvoller, was Gold oder bunte Kirchenfenster angeht aber wow, sie hat unglaubliche Deckengemälde in über 100 Metern höhe und Bildnisse, Statuen.

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Und in einem Nebenraum eine Liste aller Päpste der Geschichte – und das sind in 1.700 Jahren doch eine ganze Menge gewesen. Ziemlich viel Unfehlbarkeit für Menschen… Aber das ist ein anderes Thema. Der Petersdom auf jeden Fall hat die Stunde warten gelohnt.

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Glücklicherweise km auch niemand auf die Idee, mich zum nächsten Papst zu ernennen Pontifex Maximus Heiko I. … neeee

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Der Anfang der Schlange ist am Horizont, das Ende weit hinter mir

Obwohl ich fliege ja jetzt nach Argentinien, Gerüchten zufolge eine gute Möglichkeit, als Papst entdeckt zu werden.

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