Gossip Girl Stella Destroy

Gossip Girls, irgendwas in der Luft und ein Fehler im Bild.

Dritter Samstag im Monat und somit ein Irrenhouse-Samstag. Aber irgendwie war an diesem Wochenende „nur“ Irrenhouse und da das irrenhouse ja erst um zwei zur Transenshow richtig interessant wird, mussten wir uns vorher noch etwas einfallen lassen. Ein Essen im Sage Restaurant, zu dem ich aber morgen erst komme.
Heute ist ersteinmal das Irrenhoue und da es dieses Mal mit Stella Destroy und Heavy Cross von Gossip eine der besten Performances auf die Bühne brachte, die ich jemals im Irrenhouse gesehen habe, ist das auch wirklich sinnvoll.

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Überhaupt war das Irrenhouse dieses mal etwas komisch, irgendwie waren die Personen dort dieses Mal aufgekratzter als sonst, so als schwebten irgendwelche Drogen – also mehr als sonst – in der Luft… ber aufgekratztheit ist ja generell ersteinmal eine gute Vorgabe für eine Pary. Dazu mit Superzandy eine der besten DJ-Persönlichkeiten der Stadt…, die den eigentlichen House-Floor in einen grandiosen Pop-Floor verwandelte. Normalerweise bleibe ich nicht allzulange auf dem House-Floor, aber dieses Mal erreichten Zandy mich mit der Musik vollkommen und ich tanzte sogar, was eher selten vorkommt, aber vielleicht auch mit den oben genannten Drogen zu tun haben mag.

Gossip GirlsTransenauflauf – Einfach Käse drüberschütten

Und es trafen sich alle. Stella mit einem Rückenausschnitt so tief wie eben noch möglich, Mataina, Zandy, und wir, ein ganzer Transenauflauf. Wie Janka schon ganz richtig erkannte. Einfach nur noch Käse drüberschütten und wir haben einen Transenauflauf…. Wie wahr, wie wahr. Und der wäre geschmolzen, denn es wurde wieder einmal heiß im Irrenhouse, wobei ich feststellen musste, dass die dort ausliegenden Flyern in ihrer Vielzahl auch nicht mehr das, was sie mal waren. Irgendwie weniger steif.

Und wie es bei heissen Temperaturen so ist, man braucht etwas zu trinken also ab zur Bar um dort zu erkennen, dass irgendwas anders war… So war dann auch der erste Satz, den ich hörte „Hallo – Ashna ist übrigens an der anderen Bar“… „ääääh bekomme ich denn trotzdem etwas zu trinken?“ Ich bekam… und sogar ohne Bestellung genau das richtige. Gut, wenn man Stammgast ist. Aber ich wurde später noch dazu überredet, statt meines Becks Lemon doch einmal ein Schöfferhofer Weizen zu probieren, dessen Hälfte dann jedoch im Irrenhouse verblieb. Nächstes Mal dann doch wieder Becks Lemon. Man sollte bei dem bleiben, was man mag und was sich bewährt hat.

102_0120Finde den Fehler in diesem Bild.

So dachte wohl auch Nina Queer, die viele Leute bei Deko Behrendt Bananen kaufen sahen. Das bedeutete Zwei Apfelsinen im Haar und an der Hüfte Bananen – nicht zum ersten Mal, wie bekannt war. Macht aber nichts, denn die Nummer bleibt ja gut, und wurde lange nicht von ihr gebracht. Folglich sollte man sich nicht beschweren. Doch wirklich um einiges spannender war Stellas Show. Der Song je eh schon mit seinen Geschwindigkeits- und Lautstärkewechsel großartig wurde durch verschiedene Lichtwechsel noch eindrucksvoller, Dunkel, Strobo, Taschenlampe. Ziemlich großartig gemacht.

wie allerdings der derzeitige Lieblingssong scheinbar aller Drag Queens „Fuck U!“ von Lily Allen. Ich mag es ja immer, wenn mehrere DRags auf der Bühne stehen, und auch wenn Schilder mit Botschaften sowie viele Luftballons im Zuschauerraum schon häufiger vorgekommen sind, verfehlt dieses doch den Zweck nicht. Schon garnicht, wenn das Publikum gut mitgeht, und das tat es auch dieses Mal wieder.

Karla Gerfeld, Modeschöpferin im Irrenhouse
KarLa Gerfeld, Modeschöpferin

Apropos war dieses Mal im Irrenhouse Prominenz anwesend, Nicht etwa Lady Gaga oder Bono von U2 die jeweils Konzerte in Berlin an diesem Abend spielten, sondern KarLa Gerfeld, die berühmte Mode-Designerin, die Fächerbewaffnet nicht über die Beständigkeit von Flyern mäkelte, aber zu diversen Modesünden des Abends eine Meinung hatte – und selbstverständlich nicht immer eine gute, wie zum beispiel zu Maria und Marianne Hellweg, die sich offensichtlich ins Irrenhouse verliefen. Mit einer der beiden hatte ich dann noch ein komisches Gespräch.

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Dirndl im Juli

Ich: Wie kommt es, dass Du im Dirndl hier bist, Oktoberfest ist doch noch eine Weile hin?
Sie: Nun ich komme von da.
Ich: Ah Du wohnst also in München oder Umgebung?
Sie: Nein, ich lebe in Berlin.
Ich: Äh. und was ist nun der Grund, warum Du hier im Dirndl herkommst?
Sie: Das ist er (zeigt auf ihren Freund)

102_0060Alle Irre.

…Das war der Grund, wo mir dieses Gespräch zu anstrengend wurde und ich mehr dann doch nicht mehr wissen wollte und wieder daran dachte, dass wohl doch drogen in der luft seien… Das half mir dann aber nicht mehr noch zu erfahren, dass das Mädel schwierigkeiten hätte, lange Wimpern anzukleben und dass das mit dem Lidstrich auch nicht so einfach sei… AAhja, ich glaube ich muss dann mal….

Nächsten Monat gehts weiter.

ACN – 2 – Fashion, Show & Music

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Okay, das „Hallen“ in Maag Hallen ist also nicht schweizerdeutsch für „Halle“ sondern bedeutet wirklich, dass es sich dabei um die Mehrzahl von Halle handelt. Es gab dann also noch eine große mit einer ordentlichen Bühne und einem standesgemäßen Catwalk bei dem es jetzt zum zweiten Teil, den man Fashion & Sound betiteln könnte heiss hergehen sollte.

Der VIP-Bereich lockte mit Freigetränken und ein weiterer abgesperrter Raum direkt am Ende des Catwalks mit bester Sicht und vielen Fotografen. Irgendwie passte ich da nicht so wirklich rein, aber was solls, Es war eben die beste Sicht und die Möglichkeit gute Fotos zu schiessen und die Show zu filmen.

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Aber zur Show selber, wenn eine Veranstaltung so viele hochkarätige Sponsoren hat, und Pro7 am Dienstag 21:45 Minuten seines Programms dafür freigibt, dann kann man wohl auch etwas erwarten. Und es wurde einiges geboten. Gut die Artists Charity Night ist nicht der Life Ball, aber sie ist im ersten Jahr und der Life Ball eben im siebzehnten, aber es gab per Videoschaltung Grüße aus Österreich und für das erste Jahr sollte die Artist Charity Night schon famos werden.

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Fünf Designer aus Deutschland, der Schweiz und Großbrintannien sowie einige Liveacts, die zwar eher dem schweizer und osterreichischem Publikum ein Begriff waren, sorgten dafür, dass keine Minute Langeweile aufkam. Kaum endete der eine Catwalk, spiekte auf der Bühne nebenan die Musik und schon bevor Jazzmin die Moderation eröffnete ging es furios mitRanger & Sensxuality los.

Sheila hätts gefallen, da bin ich mir ganz sicher, den meisten von Euch auch. Ab 1:30 knallts. Geniale Choreografie mit wirklich guten Tänzern, die ihren Job verstanden und dieses auch nach den Modeschauen noch in ungeplanten Sessions unter Beweis stellten, dazu burlesque Kreationen von Ranger & Sensxuality, wunderbare Korsetts und nicht zu vergessen die obligatorischen Hütchen das alles mit großartiger Musik und der ersten Konfettikanone des Abends. Ein wirklich famoser Auftritt.

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Die beiden Drags mit Rosa und blauen Haaren waren übrigens nicht, wie man bei den beiden Haarfarben erwarten mag Shirley Sugar und Daphne Dragee aus Küln sondern Stella Divine und Marcy Darcy aus der Schweiz… Da müssen sich die beiden kölnerinnen wohl ein neues Alleinstellungsmerkmal suchen.

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Übrigens, wenn Ihr ihr ein besonderes Gewackel in der Kameraführungs seht, dann ist das der Augenblick, in dem sich der Kameramann auf dem Podest von mir gestört fühlte und meinte, mich treten zu müssen. Kein Anstand, der Kerl.
Mehr Anstand hatte die Show – soll heissen: sie war sehr anständig. [Jazzz] trug zu jeder Moderation einen neuen – immer heissen fummel und sagte einen Nicotin, einen schweizer Designer an, dessen Muse sie wohl seit einigen Jahren ist. Himmel, wenn man solche Kleider auf den Leib geschneidert bekommt, dann will ich auch die Muse eines Designers sein…. Bewerbungen bitte an zoe.delay@gmail.com 😉

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Ich hingegen trug eine Robe der Kollektion „Armoire de Kroft“, des großartigen Designerkollektivs „LA“ mit der ich mich sicher nicht verstecken musste, hatte ich doch damit das Thema „Summer of Love ziemlich großartig getroffen, wie viele – leider nicht alle anderen. Aber so gehört es sich ja auch. Immer dem Thema angemessen kleiden. Dass ich gefiel, wurde mir ein ums andere Mal bestätigt, während ich allerdings leider fast immer nachfragen musste, was man mir gerade sagen wollte, da ich leider kein Schweizerdeutsch kann. Dabei erfuhr ich beispielsweise, dass es nicht so viele Drags in Zürich gebe. Ich sah dort Stella, Marcy und Jazzmin, dazu drei Schwestern sechs also… bei der etwa 10-fachen Größe von Berlin dürfte das etwa im Schnitt sein.

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Apropos Schnitt. Neben den beiden folgenden Kollektionen von Unrath & Strano sowie Saro begeisterten mich vor allem die Stücke von Lena Hoschek, locker und leicht, sowie sehr tragbar war und zeitmäßig wohl irgendwo zwischen heute und den 60er Jahren anzusiedeln war. Dabei waren selbst von den Models einige selber kreativ zugegen, so unterhielt ich mich mit einem der Models in einem tollen Kleid mit Elvis-Print und erfuhr, dass der Flyer von Glam Shoes, mit dem ich mir gerade Luft zuwedelte von ihr sei. Muss ich mal besuchen, sollte ich wieder in Zürich sein. Ausgefallene Schuhgeschäfte kann man nie genug kennen. Aber wie gesagt, vor allem hat mir auch die Kleidung von Lena Hoschek gefallen. Tolle Kleidung.

Kommen wir aber zum Thema Musik zwischen den Shows. Ich kannte leider keine der vier Künstlerinnen Carmen, Nita, Vera und Eve Gallagher, das machte aber auch nichts, denn es waren eher schweizer Eigengewächse, die wirklich nette Shows boten, mich jedoch nicht begeisterten, bis auf eine. Eve Gallagher, die mich als Eve Gallagher & Galacteve wirklich faszinierte und vollends begeisterte.

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Dabei war es neben der tollen Musik und der großartigen Stimme vor allem auch ihre Ausstrahlung auf der Bühne. Irgendwas zwischen Pink und Grace Jones mit einem Tick Aussehenvon Brigitte Nielsen und Fashion von… von… naja ausgefallen auf jeden Fall. Und wenn ich auch vorher noch nie von ihr gehört habe, muss ich absolut sagen: Diese Frau rockt!

Insgesamt gab es 4 1/2 Stunden bestes Entertainment auf der Artists Charity Night und danach begann die Party. Die Tänzer und Tänzerinnen enterten den Catwalk und gaben eine Sondervorstellung ihres Könnens, dass sich in der Tat sehen lassen konnte die Stars und Sternchen enterten den VIP Bereich auf ein paar Getränke sowie einige Gespräche. Ich beispielsweise unterhielt mich mit einigen Novizinnen der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz, die selbstverständlich auf einer Aids Charity Veranstaltung nicht fehlen dürfen und die mir vom großartigen Ruf der Berliner Schwestern in Schwestern-Kreisen berichten konnten. Da hat Mutter Daphne mit ihren Schwestern aus Berlin wohl etwas richtig gemacht.

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Ach ja Berlin… am Ende gab es noch eine kleine Reminiszenz an das Berlin der 20er Jahre von Sugar & The Josefines, die ich allerdings noch einmal eigenständig  zeigen muss, da sie eine eigene kleine Geschichte benötigt und in diesen Berichten der Artists Charity Night untergehen würde.

Insgesamt lässt sich zur Artists Charity Night sagen, dass es eine klasse Veranstaltung war, mit der schon beim ersten Mal großartiges geleistet wurde und ein großartiges Lineup zusammengestellt wurde. Ich hoffe, dass es auch genügend eingebracht hat, um dem eigentlichen Anlass gebürig zu unterstützen, denn es war ja immer noch in erster Linie eine Aids-Charity Veranstaltung und der Sinn einer solchen Veranstaltung ist ja immer noch vor allem der, Geld zu sammeln um der Aids Hilfe zugute zu kommen. 25% der Aids Hilfe Schweiz, 40% an ausgewählte Schweizer Organisationen und 20% an die Stiftung Live Aids, die Stiftung vom Live Ball Wien und so wurde die Brücke zurück zum Life Ball Wien geschlagen.

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Eine ganze Stunde dieser tollen Veranstaltung wird am morgigen Tag auf Pro7 gezeigt. Dummerweise im Programm von Pro7 Schweiz… Somit gibt es keine Möglichkeit, diese Sendung in Deutschland zu sehen oder aufzunehmen. Glücklicherweise war ich ja aber da und ich denke das werde ich nächstes Jahr auch wieder sein. Chapeau Artists Charity Night. Gut gemacht.

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ACH – 1 – Roter Teppich und Comedy

okay, okay, die Artists Charity Night lockte mich also nach Zürich…

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und auch wenn ich vorher Amsterdam besuchen musste und mein Flug Verspätung hatte, kam ich wohlbehalten der größten Schweizer Stadt an und fand mithilfe der Information am Flughafen auch ohne Probleme den Weg in die Stadt, sowie das richtige Bahnticket und die richtige Tram zu meinem Hotel, dem Krone Unterstrass, dass sich immerhin mit vier Sternen rühmt, aber trotzdem Geld fürs Wlan haben möchte – und für mich viel schlimmer, sich bei der Anfrage nach einem Spät-Checkout querstellt… Ich weiss, Sheila hätte ihnen das verklickert, aber die war ja in Berlin. Und da ich eh keine Zeit hatte, beliess ich es dabei…. Ich musste mich ja zurechtmachen – und das in aller gebotener Eile, denn verpassen wollte ich nichts. Also fertigmachen, Taxi rufen und auf in die Maag Hallen.

Dort angekommen fand sich mein Name auch wie erhofft auf der Presseliste wieder und ich konnte so als VIP bzw. Presse gekenntzeichnet in Richtung rotem Teppich stöckeln. Dort allerdings interessierten sich wenig Personen für mich, denn a) kannte mich natürlich keiner und b) waren gerade zwei andere Personen angekommen.

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Claudia Lässer , Jazzmin Dian Moore

Zum einen Claudia Lässer, die Organisatorin der Artists Charity Night in einem großartigen roten Kleid in Form einer Aids-Schleife sowie Jazzmin Dian Moore, Miss Drag Queen Schweiz 2008, die mit durch den Abend führen sollte, in einem ebenfalls Aufsehen erregenden Kleid. Verständlich, dass dort ersteinmal die Kameras woanders gerichtet sind. Ich wurde dann aber danach auch noch einmal gebeten, ein weiteres mal zu erscheinen.. 🙂

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weitere Artists Charity Night Bilder bei usgang.ch

Angekommen war ich in der tat ersteinmal ein wenig enttäuscht. Ich wusste je, dass der Abend mit Comedy beginnen sollte, und so auch das publikum etwas geteilt sein würde, aber ich fand mit der Maag Halle einen relativ kleinen Raum vor, den ich als „wohl der Partyraum“ (falsch) identifizierte und einen zweiten Raum, der wie ein Theater aufgebaut war mit einer relativ kleinen Bühne, die zwar für Comedy ausreichte aber für eine ordentliche Modeschau dann wohl doch etwas zu klein geraten war. Beides stimmte – wie ich allerdings erst nach dem Comedy Teil gewahr wurde.

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Zum Comedy Teil muss ich sagen, dass er mich nicht wirklich vom Hocker haute. Andreas Thiel, der durch den Comedy-Part führte war zwar witzig, aber eben niocht grandios, Lara Stoll, ein Mädel, das Slam Poetry vorführte war wirklich gut und Thomas Kreimeyer ein Berliner Situationskomiker verführte auch mich zum Lachen…. Die anderen Comedyacts mögen auch wirklich witzig gewesen sein, wie ich dem Lachen des Publikum entnehmen konnte, allerdings spreche ich leider nur Hochdeutsch und Englisch… Schweizerdeutsch ist aber keines von beidem. Ich verstand die Witze also leider nicht – und ich lege Wert darauf, dass dieses mit der Sprache und nicht mit meinem Intellekt zu tun hat.

Ich wage aber zu behaupten, dass es den anderen Besuchern sehr gefallen hat.. Erstaunlich fand ich aber mal wieder, wie sehr sich meine anderen Heimaten in aller Welt einschleichen. So kam der Situationskomiker wie bereits gesagt auch Berlin und ein anderer Komiker mit Irokesenfrisur, Bier und für mich unverständlichem Schweizerdeutsch kam als Punk und trug dazu mit sich eine unverkennbare FC. St.Pauli Tasche.

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Während ich den Saal zum letzten Comedyact verliess und mich fragte, ob die Artists Charity Night mit der Sprache und in diesem Saal wohl das (für mich) Wahre wäre, stellte ich fest, dass die Maag Hallen und somit auch das ganze Event doch um einiges größer waren, als ich dachte, denn es gab noch 2 1/2 Hallen mehr und hier auch eine weitere Bühne, eine mit Plkatz zum Tanzen und einem DJ-Pult und eine große mit einem standesgemäßen Catwalk. Zeit die Meinung zu ändern . Für mich begann hier der Abend klasse zu werden. Aber dazu morgen mehr.

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Superheldinnen auf dem Berliner CSD

Shira Princess of Power, Wonderwoman, Supergirls und Lara Croft… Wer ist falsch in dieser Liste? Selbstverständlich Lara Croft, denn die ist ein echter Mensch. Zumindest im Film. Eine Superhelding ist sie dennoch und gestern eine sehr begehrte Superheldin. Doch vom Anfang an.

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11 Uhr, nein 13 Uhr, 12 Uhr … Es war wie immer das gleiche, wir konnten uns nicht wirklich einigen, wann wir zum Berliner CSD aufbrechen wollten, einigten uns dann doch irgendwie und kamen letztendlich dann doch wieder zu spät bei Janka los und warteten dann noch einmal ziemlich lange darauf, dass das für uns bestellte Taxi ankam, um ser verwundert ein paar Superheldinnen aufzunehmen.

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…Wir hätten ja auch fliegen können, also zumindest Wonderwoman (Sheila) und Supergirl (ich) aber die beiden anderen brauchten eben ein Taxi und das teilten wir uns dann eben – bis in Richtung KuDamm, wo dann noch Spidergirl, Catwoman und Barbarella auf uns warteten und wir nach einem Frisörbesuch, bei dem wir uns noch einmal zeigen mussten, mit zwei weiteren Taxis in Richtung CSD bewegten.

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Dieses Mal begann der CSD wieder am Ku’Damm mit der also viel schöneren Strecke. Es macht doch viel mehr Spaß, dort vorbeizulaufen, wo sich auch Leute aufhalten und das ist der Weg Kudamm, Nollendorfplatz in Richtung Potsdamer Platz auf jeden Fall. …Und diese Leute hatten Spaß an einer Menge Supergirls. Dabei wunderte mich, wie viele tatsächlich die Namen wussten. Ich selber hätte – bevor ich Sheila kennenlernte – nicht gewusst, wer Wonderwoman ist. Shira hab ich zwar schon mal gehört, aber erkannt hätte ich sie niemals. Nur Lara Coroft hätte ich erkannt.

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Wie auch alle anderen. Nina war eindeutig der Liebling der Strecke „Laraaa, Laraaa. Ein begehrtes Fotoobjekt. Aber Nina sah auch sowas von echt aus. Hätte Brad Pitt irgendwo rumgestanden, er hätte sich direkt in Nina verliebt. Wir hatten ja eigentlich angst, dass Nina während des Zuges noch so vier bis acht inder adoptiert, aber sie hielt sich ein wenig mehr an das Lara Croft Bild und hantierte stattdessen lieber mit ihren beiden täuschend echt aussehenden Wummen herum. Das kam gut an.

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Komisch wurde es allerdings immer dann, wenn jemand nach Nina mit „Hallo Frau Croft“ rief, und sich dann wieder um Janka Kroft verwundert umdrehte. Und ich bin sicher, dass merfach als dann wiederum nach Janka als „Shiiiieeeeraaaa“ gerufen wurde, die Wonderwoman Frau Sheila umdrehte. Nur bei mir musste ich verärgert feststellen, dass wenig Personen offensichtlich Supergirl kannten, während Superman doch arg bekannt ist… Mehrfach wurde ich als Superman gerufen…. Nun lernte ich allerdings auch erst gestern, dass es einen Supergirl-Film gibt, der allerdings nur leidlich erfolgreich war.

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Irgendwo wartete dann der Zug eine ganze Weile, damit der Rest wieder aufschliessen kann, so konnte ich mich einmal mit den Polizisten, die die Strecke im TV-Übertragungswagen begleiteten, unterhalten. Sie sahen dann auch sofort ein, dass es traurig ist, dass wir Superheldinnen die jungs immer aus der Patsche hauen müssten. Warum ein TV-Übertragungswagen der Polizei aber tatsächlich wichtig ist, habe ich bis zum Ende des Gespräches irgendwie nicht herausfinden können. Auch nicht, warum wir vorher immer im Dauerlauf vor dem jeweils folgenden Wagen flüchten mussten, wo doch a) uns noch Leute fotografierten wollten und b) wir dann später noch so lange im wartendem Zug ausharren mussten.

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…Es ging dann aber doch irgendwie weiter und nach einem kurzen Abstecher bei Woolworth, um ein paar Anti-Rutsch-Einlagen zu kaufen und dann schnell auf den Neon-Raiders-Truck gesprungen um bis kurz vor dem Potsdamer Platz, den zweiten Teil und vor allem den am besten besuchten Teil des CSDs etwas ausgeruht in Angriff nehmen zu können.

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