The Boss Hoss Geheimkonzert

Overdressed auf dem The Boss Hoss Geheimkonzert

Am Wochenende stand die Boheme Sauvage im Grünen Salon an, soweit war klar und diese Party galt natürlich als das Main Event. Doch neben dem hatte Sheila noch eine Weitere Veranstaltung aufgetan, auf die wir gehen würden / könnten. Was das allerdings wäre, wollte sie mir nicht erzählen. Wegen Kopfkino und so – dabei ist es eindeutig so, dass die liebe Sheila viel eher auf Kopfkino anfällig ist als ich rational denkendes Nordlicht. Was könnte es wohl sein? Nun Sheila würde nicht solch ein Aufheben für irgendeine Party in einem silligen undergroundclub machen, also eher was edles vielleicht??

Sei es drum, da ich mich also auf nicht vorbereiten konnte, musste ich mich auf die Boheme Sauvage vorbereiten und meine Gedanken darauf legen. Was also dazu anziehen??? Ich entschied mich für mein Versace Kleid, dass ich ja für die Boheme kaufte bislang aber dort noch nie anziehen konnte. Ein tolles Kleid für eine tolle Veranstaltung, aber würde es auch für die andere Veranstaltung passen? Man weiss es nicht.

Samstag Abend, es ging los und noch immer wollte Sheila mir nicht mehr erzählen, aber dem Weg konnte ich entnehmen, dass wir dem White Trash entgegen fuhren, vielleicht auch dem Roadrunners Paradise…. Ich merkte, dass ich mich irrte, als Sheila am Bassy hielt. Okay der Bassy Cowboy Club. Die Boheme Sauvage war heute nicht hier, es war auch nicht Donerstag also Chantals House of Shame war ebenfalls hier nicht, ich wusste auch nciht, was mich denn erwarten würde. Auch die Bands an diesem Abend halfen mir nicht weiter. Modern Earl würden „SOUTHERN COUNTRY GOSPEL REBEL BLUES ROCK!!!!“ Aaaah ja! was genau das war würde ich dann ja noch erfahren. Die Band kannte ich nicht und von der Musikrichtung hatte ich noch nie etwas gehört. Auch die andere Band kannte ich nicht The Bob Ross und die würden „boss hoss style“ spielen. Das sagte mir schon mehr. The Boss Hoss hatte ich vor 2 3/4 Jahren mal in Hamburg gesehen, Der Jungfernstieg wurde eingeweiht und es goss in Strömen. Was die Jungs nicht davon abhielt, das Hamburger Publikum in Unterhemden zu rocken.

Puhh 2 3/4 Jahre ist das her. Das war das Wochenende bevor ich das allererste Mal im GMF war. Berlin war weit weg und ich kannte hier ausser Pricilla niemanden. 2 3/4 Jahre können eine Ewigkeit sein. Seither ist viel viel passiert, was man alleine schon daran sehen kann, dass ich hier vorm Bassy stand..

Egal zurück zum Thema: The Rob Ross kannte ich nicht, doch Sheila hatte wieder über irgendwelche Kanäle mehr herausgefunden. Es handelte sich dabei nicht nur um „Boss Hoss Style“ sondern um die echten Boss Hoss, die unter falschem Namen einen Geburtstagsgig für den Sänger gaben. Na suuuper… da stand ich also im etwas abgeranzten Bassy Cowboy Club in einem überfüllten Laden zwischen Cowboys und Cowgirls im Versace Kleid. Geht noch viel mehr overdressed als das? Sei es drum es sollte ein Konzert beachtet werden und aus den hamburger Erfahrungen konnte ich dran denken, dass es witzig werden könnte. Und? Es wurde extrem cool.

So ein Geheimkonzert zieht die treuesten Fans an und somit war die Stimmung großartig bis gigantisch. The Boss Hoss selber hatten an diesem Abend die Spielfreude mit großen Suppenkellen gefressen. Es ist nicht ganz klar, wer an diesem Abend mehr spaß hatte, die Band auf der Bühne oder das Publikum davor. ber so ganz konnte man das auch nicht auseinanderhalten, denn es gab auch Publikum auf der Bühne und Bandmitglieder teilweise im Publikum. Fakt ist: Spaß hatten offensichtlich alle. Inclusive uns natürlich.

Sie begannen mit Rodeo Radio und beendeten das ganze mit Word up. Dazwischen gab es viel Spaß und Großartige Stimmung. Aus der Album Version von Word Up, die 3:34 Minuten lang ist wurden schon mal über 10 Minuten und auch andere Stücke wurden heillos überzogen, was sie – und die Stimmung – allerding nur besser machte. The Boss Hoss kannten ihr Pubikum und sie hatten es im Griff sehr großartig. Und das Konzert ging in meinan Augen viel zu schnell zu ende.

ref="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&videoid=53270463">The Boss Hoss live Hey Joe

Doch irgendwann ist auch beim besten Konzert Schluss und wir mussten ja auch noch weiter zur Boheme Sauvage. Klar ist aber auf jeden Fall, dass an diesem Abend die Boheme dann doch nicht das Mainevent war, sondern eben das The Rob Ross äääh The Boss Hoss Geheimkonzert.

Fashion Rock Night Berlin

Fashion Rock Night Berlin – Rockawear Vs. Ve’Cel

Nach dem unglaublichen Underground Catwalk zur Berlin Fashion Week im Sommer letzten Jahres war klar, dass wir auch auf der Fashion Rock Night Berlin anwesend sein müssten. Das ganze war auch in diesem Fall wieder an einem Ort, der im weitesten Sinne mit Mobilität zu tun hat, doch statt in einer Ubahn, war die Fashion Rock Night Berlin dieses mal in den heiligen – und ziemlich kühlen – Hallen der Autotuner von West Coast Customs angesiedelt.

Rocawear vs. Ve’Cel

Es war kalt in Berlin. Bitterkalt. Glücklicherweise sicherte uns eine Presseakkreditierung den schnellen Eintritt, während beispielsweise Tara La Luna und ihr Freund noch bibbernd vor der Gästeliste ausharrten mussten, und nicht so fix reinkamen. Sie hatten mein vollständiges Mitgefühl. Aber trotzdem gingen wir lieber ersteinmal ins etwas wärmere, die große Halle von West Coast Customs.

Tara La Luna in Ponymädchen Outfit

Tja, eigentlich waren wir ja Presse, aber das hielt die anwesende Presse nicht davon ab, uns vor die Sponsorenwand zu fordern und wie es sich gehört ausführlich zu fotografieren. Hach ich liebe diese Situationen, wo man für eine Weile einen uneingeschränkrten Star-Status hat. Das da gerade Presse Presse fotografierte muss man ja niemandem erzählen. Keine Frage: wir waren mehr Star als Presse !

Allerdings sollen noch ein paar andere Stars dort gewesen sein: Till Lindemann, Richard Z. Kruspe, Christoph Schneider (alle Rammstein), Oliver Korittke, Max Buskohl, Jimi Blue & Wilson Gonzales Ochsenknecht, Martin Kesici, Big Dane (West Coast Customs), Johanna Klum, etc etc…. Mal sehen, Oliver Korittke habe ich gesehen, Max Buskohl und Martin Kesici, alle anderen habe ich mal wieder nicht gesehen oder nicht erkannt. Aber das ist ja auch nichts neues bei mir. Ich erkenne eh niemanden, mit dem ich mich nicht schon mindestens 5 Minuten unterhalten habe.

Zur Show selber muss ich sagen, dass dieses Mal zwar mit den Labels von Jay-Z und Chester Bennington von Linkin Park die eindeutig größeren Namen gezeigt wurden, die Mode auf dem Underground Catwalk aber viel spannender war. Junge Designer, die der Welt noch etwas beweisen wollen schneidern einfach interessantere Mode als die Herren Rockstars, die eben doch eher für den Mainstream schneidern. Hätte ich beim Underground Catwalk alleine von Redcat 7 beide gezeigten Kostüme sofort genommen, haben mir auf dieser Modeschau gerade mal zwei Stücke so gefallen, dass ich sie kaufen würde – wären sie denn bezahlbar. Aber für die langweiligere Mode der Stars kann man der Veranstaltung nichts vorwerfen, wurde sie doch ansonsten klasse von den Rockstar Models präsentiert. Zeitweise passierte so viel auf der Bühne, dass man nicht wusste, wo man hinschauen soll.

Apropos Rockstar Models und ebenso apropos niemanden erkennen. Ein Rockstar Model, das ich nicht erkannte, das mich allerdings erkannte, was Nathalie, das süße Bunny vom CSD in Hamburg. In Hamburg hat sie irgendwer dazu gebracht, sich doch einmal bei Rockstar Models zu bewerben.. Und offensichtlich fand Emma, die im übrigen in einem traumhaften Ponymädchen Outfit auf der Fashion Rock Night Berlin war, sie großartig genug, um sie aufzunehmen. Top

Nathalie & Ich in Jungbluth Fashion

Großartig waren übrigens auch zwei Autos, die dort herumstanden. K.I.T.T. Ihr wisst schon: ein Mann und sein Auto stand dort herum. Schwarz mit roten Leuchten vorne. Ein Traum. Da konnte der Dodge oder was auch immer der aufgemotzte Wagen daneben war dort heumstehen und grün werden… Ach der war ja grün… Ansonsten stand da noch ein Blues Brothers Polizeiwagen herum. Solche Wagen haben einfach mehr Stil als top aufgemotzte Karren. Manchmal ist weniger einfach mehr.

Wie auch beim Catering der Fashion Rock Night Berlin. Natürlich gab es auch etwas zu essen. Keine Lachs oder Kaviarschnittchen sondern richtig schön ordinäre Hot Dogs. Lekka.

Also insgesamt was es eine klasse Veranstaltung, Die Mode von Jay-Z und Chester Bennington war eher nebensächlich, der Event selber war der Star.. und K.I.T.T. und wir natürlich 😉

Copyright: Tilllate

Und es sich als Stars so gehört machten wir uns bald rar, denn uns wurde kühl und wir wollten noch weiter.

Mein eigener Event Fotograf zum CSD

Ich wünsche jedem einen eigenen Event Fotografen
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Tatjana Taft und die beiden Seemänner in ihren schwimmenden Kisten
aufgenommen in ( ) Berlin, ( ) Köln, (x) Hamburg

Wie meine letzten Beiträge ja schon gezeigt haben, war ich am letzten Wochenende beim CSD Hamburg.

Da meine berliner Hühner allesamt entweder keine Lust oder keine Zeit hatten, musste ich den beschwerlichen 280 Kilometer weiten Weg in die schönste Stadt Deutschlands alleine aufnehmen. Da mich aber mein Lokalkolorid nahezu dazu verpflichtet einem Christopher street Day in Hamburg selbstverständlich beizuwohnen und auch mitzulaufen, machte mir das allerdings wenig aus. Ausserdem bot sich mein ehemaliger Unter-Mieter und Foto-Shooter Olli(e) an, mich die gesamte Strecke als Fotosklave und personal-event-fotograf zu begleiten und massig Fotos zu schiessen…

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Mutter Madonna Erotica von Bitch und Ordensdame Valery Pearl

Mit „die gesamte Strecke“ meine ich übrigens tatsächlich die g e s a m t e Strecke, denn ganz entgegen der üblichen Praxis und gänzlich gegen meinen Namen war ich deutlich pünktlich zum Start des CSD dort und konnte vorm Starttschuss noch massenweise Bilder mit Olivia Jones, :Valery Pearl: und und und machen. Und natürlich liess ich mich nicht lange bitten als Valery meinte „Bleib in der Nähe – wir machen gleich das Gruppenbild“….

Olivia Jones - CSD Hamburg 2008
Hat sich Olivia Jones da eine Kopfbedeckung von Tatjana Taft ausgeliehen?

Normalerweise ist das das Startbild… Dieses Mal startete der Umzug aber komischerweise gerade zu dem Zeitpunkt, als wir an anderer Stelle posierten… Ich glaube Olivia Jones war so schlau, sich frühzeitig zu verdrücken und hat es vermutlich als eine der einzigen auf das echte Startbild geschafft… Das hab ich allerdings nirgendwo gefunden, da vermutlich nichteinmal die DPA oder AP Fotografen den Start mitbekommen haben, weil sie gerade mit uns beschäftigt waren.

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Nun, da es losging, setzte auch ich mich in Bewegung. Weit vorne, hinter dem ersten Wagen und noch vor Valerys Rikscha reihte ich mich ein. Dabei zeigte sich, dass meine Entscheidung dir richtige war: Start mitmachen, und vorne einreihen!

Auf dem ersten Kilometer lief ich einem DPA Fotografen vor die Linse, eine AP Fotografen, dem Videoteam von Hamburg.de und dem vom NDR Hamburg Journal. Olli(e) meinte noch

„Vorne ist richtig, da sind die ganzen fotografen noch ausgehungert“

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Laeticia Snake

Recht hatte er. Gut einen eigenen Fotografen dabei zu haben. Anfangs hatte er noch etwas Bedenken, ob er wohl mitlaufen dürfte. Doch natürlich durfte er. Immerhin hatte er ja mich dabei. Also genaugenommen war das eine typische Win-Win Situation: Ich bekam massenweise gute Bilder von mir und er ebenfalls gute Bilder. …Wie ein einfacher Satz.

Hallo (XXX). Das da ist die einzig wichtige Kamera.

doch helfen kan, dass die Zielperson in das richtige der 20 Objektive, die gerade auf sie gerichtet sind, schaut.

Ich kann also Fotografen nur raten, sucht euch eine Drag, die ihr begleitet und allen Drags wünsche ich eh einen Fotosklaven an die Seite. Olli(e) war dabei ziemlich beeidruckt. Er lief einige Strecke vor mir und kaum stellte ich die Flügel auf, verdunkelte sich die Strasse vor ihm von Fotografen, die alle das beste Foto wollten. Und für das beste Foto mach ich ja fast alles.

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Ricardo M. Hamburgs Star Entertainer No. 1

Dabei verstehe ich bis heute nicht, warum all die Fotografen immer von unten fotografieren müssen, wo sich doch eigentlich langsam herumgesprochen haben muss, dass Trannyfotografie von unten immer schief geht… – Naja nicht immer, aber oft eben…. Den Vogel hat die Fotografin abgeschossen, die auf einmal vor mir auf der Strasse lag. Was lag also ferner, als mich dazuzulegen und mal zu fragen, warum es sie hingehauen hat….

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thx to *Luna*

Und wie es sich für einen echten Zönix gehört, erhob ich mich daraufhin aus der Asche in die Höhe auf den nächstbesten Sicherungskasten. Die beiden Jungs, die da saßen, waren ziemlich verwundert, nahmen es aber mit Humor und halfen mir sogar noch rauf – und wieder runter. So gehört es sich für echte Gentlemen.

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Jaja, der CSD in Hamburg, ein großer Spaß. Ich habe einige Personen gesprochen, die ich genau seit einem Jahr nicht gesehen habe, habe mit Valery Sekt getrunken, mit dem eindeutig süssesten Bunny des gesamten CSD geposed und in einige tausend Kameras geschaut…. Das ganze bei herrlichstem Wetter. Was will man mehr.

das süßeste Bunny des ganzen CSD

…irgendwann etwas zu trinken bei der Sonne. Genau!

Ab also nach Budnikowsky, ein paar Getränke gekauft und einen kurzen Nachpuderstop eingelegt. Dabei hat man mich kaum aus dem Laden gelassen…

Bundnikowsky
schon verrückt.

Olli(e) meinte ich sei eien Posingschlampe… Und er meinte später, er würde nun etwas verstehen, warum ich das alles mache. … Und er sei nächstes Jahr gerne wieder dabei – in Berlin oder Hamburg oder wo auchimmer…

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Er zieht an, was sie ihm aussucht. Das muss Liebe sein.

Fast schon am Ende der Parade kam dann noch H. H. auf mich zu, die ich niemals erkannt hätte, aber sie nannte ihren Namen… Also erkannte ich sie… Doch muss ich sagen.. Hilly, Du ein Kostüm erst erklären muss, ist es meistens schwierig… Ich habe die Brigitte Nielsen leider in Dir erst erkannt, als Du mich darauf hingewiesen hast…

Dann traf ich noch zwei Mädels, die als Flugbegleiterinnen unterwegs waren und mich mit den Worten: „Ihr saht toll aus, als ihr vom Kölner CSD nach Hause geflogen seid.“Eigentlich suchten sie Bilder vonsich in Oldenburg, aber wen fanden sie unter ihrer Suche? Genau Sheila und Mich. So gehört es sich und diese Erkenntnis war ein klasse Ende eines tollen CSDs.

Nun hätte ich mir überlegen können wo ich abends hingehe, aber beides war so spannend nicht. Sowohl die 136° Party, auf der wohl Nina Queer auflegte, als auch die Abschlussparty im Edelfettwerk auf der Biggy van Blond Musik machte, konnten mich nicht überzeugen, eine Geburtstagsparty eines guten Freundes zu versäumen. Die Damen kann ich ja häufig genug in Berlin sehen

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so ich muss mich doppelt entschuldigen:
1. die Bilder sind pixelig, das ändere ich morgen. (done)
2. Die meisten Bilder zweigen mich. Das ändere ich nicht mehr 😉

Zwei süße Stewardessen bei Air Berlin

Oder: Zwei Drags als Stewardessen unterwegs

Ich weiss nicht genau, wer auf die Idee gekommen ist, aus Köln zurück gedresst zu fliegen. Vermutlich Sheila, aber dieser Umstand alleine – also gedresst fliegen -, der andere Personen schon an den Rand eines Herzinfaktes gebracht haben soll, reichte uns lange nicht aus. Wir wollen mehr – wie wir immer mehr wollen. „Mehr“ bedeutete in diesem Fall die Idee, dass wir ja als Stewardessen fliegen sollten.

Meine Kollegin sagte zwar wir hätten einen Knall, aber von solch einer Aussage lassen wir und ja schonmal garnicht von ungewöhnlichen Vorhaben abhalten…. Einzig und alleine das Stewardess-Kostüm fehlte uns noch.

Einen Abend das Internet durchstöbern und diverse Fasching-Stores später hatten wir uns für ein Kostüm entschieden, dass glücklicherweise auch noch früh genug kam um dass wir richtig eingekleidet aus Kölle hätten zurückfliegen können – sodenn wir unser Flugzeug erreichen würden…

Stewardess kostüm

Da wir allerdings, als wir gänzlich fertig gedresst waren und langsam los wollten gemerkt hatten, dass unsere liebste Fokker 100 von Air Berlin eine halbe Stunde früher als von uns gedacht losfliegen sollte, war Eile angesagt. … Wir hatten ja eine halbe Stunde später da sein wollen und nun bereits diese ganze halbe Stunde verspätung.

Glücklicherweise machte Fräulein Sarah-Maria ihrem Nachnamen alle Ehre …wie war der noch??? „Mutig“ oder so… egal auf jeden fall knüppelte sie ihren Wagen mit uns drin durch die Stadt und durch übelste Kurven mit tatsächlichem Reifenquietschen zum Flughafen Köln-Bonn, damit wir knapp rechtzeitig noch zum Einchecken kamen. Alles gut. Man würde nicht ohne uns fliegen.

Aber bis zum Boarding sollte noch viel Zeit vergehen, und der Flughafen Köln-Bonn hat wirklich nur unwesentliche Shoppingmöglichkeiten für zwei shoppingsüchtige Stewardessen… Also ab in den Sicherheitsbereich und durch die Schranke durch…

Piiiiiiiep bei Sheila
Piiiiiiiep bei mir

Tja, da war wohl noch etwas mehr Metall an uns, als wir gedacht hatten. während sich bei mir relativ schnell herausstellte, dass meine Haarklammern, die das Schiffchen hielten des Problem war, musste Sheila gar in die Kabine um zu zeigen, was sie so drunter trug… …Im Vertrauen gesagt – aber nicht weitersagen – es waren feine Stäbchen in einem figurfördernden Kleidungsstück… Aber psst. …Ich glaube ja, die Dame, die Sheila prüfte wollte nur etwas genauer hinsehen… bestimmt sogar war es so.

Stewardess Flughafen Köln Bonn

Wer uns kennt, der weiss, dass wir gerne auffallen, aber dieses Mal starrten eigentlich nur wenig Personen auf uns – und diese waren fast ausnahmslos in irgendeiner Funktion am Flughafen beschäftigt. Tsts immer diese Stalker 😉

Während wir danach im Warteraum Platz nahmen und aufs Bordingprocedere warteten, machte mich Sheila auf einen Mann aufmerksam… Das da hinten sei Ahmad Mohammed, der sei schon auf dem Hinflug in unserer Maschine gewesen. Ahmad Wer??? Nun Sheila erzählte mir etwas von DEM Bodyguard in Berlin und vom Beschützer der Stars wie Heidi Klum oder Silvester Stallone, Pamela Anderson oder oder oder… und um es für mich einfach zu erklären. Ahmad Mohammed sei in Berlin soetwas wie :Mataina Ah wie süß: – nur eben in einer anderen Branche. Okay, solche Beispiele kann ich verstehen. Damit kann ich arbeiten. Warum nicht gleich so?

Ahmad Mohammed

Ich kannte ihn zwar trotzdem nicht, aber bei sowas verlasse ich mich ja auf die Nase meiner Begleiterin – und wenn die sagt, dass sich ein Bild mit ihm lohnen würde, dann lasse ich mir das nicht zweimal sagen und dann bin ich dabei. Freundlich war er und gerne stand er uns für zwei Bilder zur Verfügung.

Dann irgendwann ging das Bordingprocedere los und wir hatten uns vorgenommen, das Flugzeug als letzte zu betreten, drum war das wohl die erste Schlange seit bestimmt einem Jahr, an der wir nicht mit dem Hinweis auf irgendwelche Gästelistenplätze vorbeistöckelten….

Air Berlin Stewardessen

Glücklicherweise wurden wir zum Flugzeug gefahren so kamen wir tatsächlich noch dazu, kurz vor dem Flugzeug zu posieren und Sheila flirtete auf der Treppe sogar noch mit unserem Piloten. Tstst. Machte sie ihm schöne Augen um später noch kurz in die Pilotenkabine schauen zu dürfen…

Man gab uns die Plätze an den Notausgängen, vermutlich, weil wir mit unser Erfahrung aus 25 Jahren Stewardessen-Ausbildung am besten dafür geeignet waren. Trotzdem wurden wir noch kurz drauf aufmerksam gemacht, was zu tun sei, wenn die dreimalige Aufforderung „Evacuate“ käme….

Sollte irgendwer – also beispielsweise Sheila – mir drei Mal lieblich evacuate ins Ohr flüstern, würde ich sofort die Verkleidung von den Nothebeln reissen, die gesamte Fensterfront herausnehmen und sofort nach draussen auf die Tragfläche stöckeln und der restlichen Besatzung als gute Stewardeuzö mit Rat und Tat zur Verfügung stehen…

Das wäre alles kein Problem. Nur eine Sache machte mir etwas Sorgen. Auf den Tragflächen stand ganz klar, dass sie nicht betreten werden dürfen… Irgendwie wiedersprach sich das… Naja zum Glück flötete mir Sheila das Passwort nicht ins Ohr und ich musste nicht abwägen zwischen „Passagiere vor dem sicheren Tod zu retten“ oder „die Tragfläche wie schwarz auf weiss dort stand: nicht zu betreten“… Puuh .. achwas todesmutig hätten wir die Passagiere – und die Besatzung gerettet und gleichzeitig noch drauf aufgepasst, keine Löcher in die Tragflächen zu stöckeln.

Stewardess Bilder

Brauchten wir aber nicht und so konnten wir uns den angenehmeren Seiten des Fluges widmen. Dem Essen und den Getränken. Chips und Prosecco, der uns direkt angeboten wurde… Die nette Flugbegleiterin, die uns den gesamten Vorstellungs- und Sicherheitsvorführkram abnahm meinte zwar noch, Prosecco sei ja eigentlich im Dienst verboten, aber wie Sheila richtig entgegnete. „Dienst ist Dienst und Alkohol ist Alkohol“ Ausserdem was soll uns schon passieren, wir haben ja neben der Stewardess-Stelle beide noch tagfüllende Nebenjobs. Solln sie uns eben bei Drag Airways feuern. Für nen Prosecco gehen wir das Risiko gerne ein 😉

Btw. die nette Frau Flugbegleiterin meinte noch, unsere Schuhe seien keine echten Uniformschuhe. …Und ich dachte immer 11 cm seien Pflich über den Wolken… Ist doch so, oder??? Wenn nicht, dann will ich da auch nicht arbeiten. Flache Schuhe… tsts

Stewardessen von Air Berlin

Nun denn, wir kamen wohlbehalten in Berlin an und bevor wir das Flugzeug verliessen mussten wir noch ein paar nette Fotos machen. Sheila mit dem Piloten, ich lieber mit den beiden echten Stewardessen.

Es war eine großartige Aktion und ein Heidenspass. Eigentlich fast besser als der Kölner CSD in seiner Gesamtheit Sollten wir dringend noch einmal machen. 🙂