Beyonce @ Superbowl leider live

Okay, gestern Nacht ist das größte Einzelsportevent der Welt mal wieder ausgetragen worden. Die Superbowl in New Orleans und ích habe es mir gegeben…. Des Sports wegen … und wie es in meiner Timeline schien, war ich wohl die einzige Person, die vor allem daher zuschaute…

Meine Facebook Timeline wartete nämlich eigentlich nur darauf, dass endlich Halbzeit ist und “The Butt” Beyoncé endlich auftritt… Nun war die Dame in der letzten Zeit ja schon paarmal im Fernsehen zu größeren Auftritten – so zur Wiederamtseinführung von Obama….

Dort hat sie Playback performt, darum war dieses Mal gaaaaanz wichtig, dass sie Live performen würde. Das wurde mehr oder weniger gebetsmühlenartig heruntergebetet. Ja, sie könne auch ganz echt live auftreten…

Ganz ehrlich, liebe Timeline, fandet ihr das gut? Ich fand das arg enttäuschend und den Term “Live performt” durchaus angemessen. “Live gesungen” war das nämlich eigentlich nicht – oder zumindest nur sehr wenig.

Klar Beyoncé schaut toll aus, und kann toll singen und tanzen wie eine wanhsinnige… Wenn sie allerdings alles gleichzeitig versucht, wie gestern, dann ist das Ergebnis… naja zumindest in meinen Augen – und vor allem Ohren arg dürftig.

Genaugenommen war der Anteil ihrer Performance, bei dem sie auch tatsächlich gesungen hat vergleichbar mit den tatsächlichen Spielzügen zu den Pausen beim eigentlichen Spiel. Neben Geräuschen wie Wow, Uuuh, Oooh und Texten, wie Hello Superbowl waren ihre Singpassagen weder sonderlich lang noch stimmlich herausragend… gut, dass die Dame Backgroundsänger hat.

Singen und Performen ist halt schwer,drum sollte man sich lieber auf eines konzentrieren.. Ich schlage da mal einen Bogen in die Dragszene…

Ich will Melli Magic nicht live sigen hören und Kaey wird vermutlich nie die Performance auf eine Bühne bringen wie eben Melli. Das ist okay und genauso richtig, wenn der Schuster bei seinen Leisten bleibt.

Btw. als dann Destiny’s Child gesamt auf der Bühne standen und es etwas ruhiger angehen liessen, merkte man auch, dass Beyoncé selbstverständlich toll singen kann.

nur ganz ehrlich, ohne rosarote Brille muss ich sagen. Singen UND Tanzen ist eines zu viel …. dann doch lieber ein gutes Playback.

Ladies in Red @ Flamingo

Obwohl ich als Hamburger Deern einen Großteil meiner Jugend rund um die Reeperbahn verbracht habe, hat mich der Redlight District nicht sonderlich angezogen. Ein einziges Mal habe ich eine Table Dance Bar besucht, aber in etwa jede coole Bar und Musikkneipe meiner Heimatstadt.

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In Berlin gibt es aber die Party Red Light District, die man durchaus mal besuchen kann. Wenn Sheila an der Tür steht und Diana dabei ist gleich gar. Zudem spielt das Flamingo tollen zum Teil uralten Hip Hop, den ich – außer bei meinem letzten Flamingo-Besuch – seit Jahren nicht gehört hatte, der aber immer noch großartig ist und einen tanzen lässt.

Ausserdem MUSS man zum Glück die Tabledance Stange ja nicht benutzen. das würde auch nicht aussehen. hat es da übrigens auch nicht – zumindest nicht annähernd so wie beim letzten Mal in der Ichyban Karaoke Bar :)

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Auf jeden Fall waren wir mit eien der wenigen Personen, die sich dem Thema “Rot” entsprechend auch “Rot” kleideten, wie man auf obigem Bild aus der Liberate Bar ziemlich gut erkennen kann… Und ganz ehrlich, sahen wir nicht grooooooßartig aus?.

Ich traf in der Liberate Bar übrigens noch einen alten Arbeitskollegen was noch einen etwas längeren Abend bis halb 9 morgens, sowie einen dicken Kopp am nächsten Tag folgen liess….

Olivia Jones Bar

Da bin ich über die Weihnachtsfeiertage mal in Hamburg – vor allem um ein paar Rockabilly-Shops in Hamburg für Pinup-Fashion zu fotografieren.

Eigentlich eine gute Gelegenheit sich mal Olivia Jones Dreigestirn aus Wilde Jungs, Bar, und Show Club anzuschauen. Also genaugenommen wollte ich den Show Club einmal sehen. Erstmalig Barbie Stupit und Lee Jackson auf der Bühne und mal wieder Eve Champagne treffen.

Da, ich aber ehrlich gesagt keine Ahnung hatte, wo genau dieser Showclub nun einmal in der Grossen Freiheit beheimatet ist, steuerte ich die Bar an, um mich mal zu erkundigen, wo genau ich den Eve und Co. finde….

Garnirgendwo an diesem Abend, denn wenige Tage vor Silvester war nicht nur der Kiez einigermaßen leer sondern auch der Showclub – der allerdings vollständig leer – weil geschlossen. Mist.

Also schaute ich für ne Stunde in die Bar und nahm da noch eins- zwei Drinks. Sven Florijan Olivias Assistent wunderte sich aber etwas, da er mich noch nie gesehen hätte, ob ich noch nie da gewesen sei? Klar kennt er mich nicht, ich lebe ja in der Regel in Berlin. Devina Devill hinter der Bar klärte ihn aber sofort auf. Immer wieder nett, wenn man von den richtigen Menschen erkannt wird.

War aber nett in der Bar, gute Stimmung, nette Leute, Devina als Stimmungskanone dazwischen… Wie gesagt, ein netter Laden, der sicher an einem normalen Samstag – der nicht direkt vor Silvester liegt – ziemlich rappelt. So gab es massig Platz zum Tanzen und Fotografieren.

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Apropos Fotos. Da hing das Bild, dass mich mal richtig viel Geld gekostet hat… Olivia Jones und Udo Lindenberg… 995 € …. Aaargr

Achja… Den Flyer der Kieztour: Hier Feiern Stars wie Hella von Sinnen und Dirk Bach… Den sollten die Damen und Herren mal überarbeiten.

Roncalli Weihnachtscircus

Seit nunmehr 9 Jahren gibt es den Roncalli Weihnachtscircus und obwohl ich Varieté im Allgemeinen und Roncalli im Besonderen mag, hatte ich es bis heuer nicht geschafft, dort mal hinzugehen, entweder hatte ich es vergessen, es kam etwas dazwischen oder … keine Ahnung. Das Letzte Mal als ich bei Roncalli war, hab ich noch in Hamburg gewohnt.

Damals war ich sehr begeistert. Großartige Artisten, ein zauber-, fast märchenhaftes Ambiente am und im Roncalli Zelt und eben keine Tiere… Ich weiß nicht, was mich damals zu Roncalli führte, aber es hat mir Zirkus neu erschlossen.

Heute war dann endlich die berliner Premiere zu der ich in Andrea eine nette Begleitung fand, die ich mit dem Argument “Nein, da gibt es keine Tiere” ködern konnte… Und – nein, ich wusste nicht, dass es dort eine Pferdenummer gibt. Wirklich nicht, ..und Wale auch nicht … :)

Ein bisschen geht der Flair und das Zauberhafte des Roncalli Dorfes im Tempodrom verloren, aber es ist ja ein Zelt und somit doch irgendwie passend. Ausserdem können so mehr Menschen pro Vorstellung das Vergnügen der Show geniessen. Und es war ein Genuss.

Aus der ersten Hälfte hatte man so einiges schon einmal gesehen, Artisten in der Luft, Artisten auf Rollerskates, eine tolle Hulla Hoop Artistin und Bernhard Paul herself als Clown. Alles schon sehr nett und auf großartigem Niveau, aber in den letzten Jahren hab ich da schon wirklich viel gesehen.

Aber so ziemlich die gesamte zweite Hälfte ließ mich tief beeindruckt werden. Los Nablos beispielsweise, die in und auf einem großen sich schnell drehenden Rad in teilweise schwindelerregenden Höhen turnten. Beeindruckend. Fast beängstigend gut und Andreas Frage, wie man so etwas trainiert, kam mir auch. Die rasanteste und atemberaubendste Nummer.

Oder Clio Togni, die zeigte, dass man sich in einem Dita von Teese Glas nicht nur entkleiden kann, sondern, dass man dieses auch nutzen kann um großartige Artistik zu zeigen – nicht selbstverständlich, ohne trotzdem eine gewisse Erotik zu zeigen.

Oder Oktay Nosrusov, der neben der Artistik auf einem ungespannten Drahtseil eine Geschichte zu erzählen hatte. Das ist ein wenig wie bei Burlesque. Ausziehen kann sich jede, interessant wird es, wenn eine Nummer  durchdacht ist und eine Geschichte erzählt. Oktay Nosrusov erzählte eine Geschichte. Mit Taktstock und wirren Haaren balancierte er sich, die Musik und das staunende Publikum… also zum Beispiel mich. Die schönste Nummer.

Einen kleinen Minuspunkt in meinen Augen bekam der Roncalli Weihnachtscircus, weil es eben doch nicht ganz Tierfrei war. Es gab eine Pferde Nummer, verschiedenartiger Pferde jeglicher Größe… von “könnte als Hund durchgehen” bis “wow, ist das riesig”. Klar die Nummer war toll und der Applaus dementsprechend. Aber für mich hätte es das nicht gemusst. Ich wäre ohne Tiere zufrieden gewesen… Zumindest ohne echte, denn eine Nummer hätte ich niemals nicht verpassen wollen.

Nicht zufällig die letzte Nummer war nämlich der schweizer Claude Criblez, der großartige Fluggeräte entwickelt. so zum beispiel eine (vermutlich) ungewollt kopflose Katze oder Willy, einen fliegenen Wal, der durch den Reifen, einer Woosch-Maschine springt.. Was es aber damit auf sich hat, sollte man unbedingt selber anschauen.. Es lohnt sich.

Wie der gesamte Roncalli Weihnachtscircus… ich freue mich jetzt schon auf den im nächsten Jahr.