Irrenhouse Party

Es gibt viele Partys in Berlin und einige wenige legendäre. Nina Queers Irrenhouse Party gehört aber definitiv dazu.

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Allmonatlich versammelt Nina Queer im Geburtstagsklub in Friedrichshain eine Disco voll hauptsächlich Gay-Männer für die Fülle des Clubs, eine illustre Schar an Drag Queens für die Transenshow und genügend Drag DJanes und Szene DJs für zwei gut beschallte Tanzflächen im Irrenhouse.

So weit, so gut, das gibt es in einigen Clubs. Ninas Pfund, mit dem sie wuchern kann ist die Transenshow und ihre Schnodderschnauze in der An-, Zwischen, und Abmoderation.

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Wer sich vornimmt, das Irrenhouse zu besuchen, der sollte auf JEDEN Fall um zwei Uhr morgens da sein, denn dann beginnt die Transenshow. Wenn ich jetzt „da sein“ schreibe, dann meine ich übrigens „Im Geburtstagsklub zu sein, da nicht selten eine lange Schlange vor dem Einlass steht.

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Wer das aber schon weiss, der weiss sicher auch, dass es durchaus auch reicht, um halb drei im Laden zu sein, denn die Mädels fangen eigentlich nie pünktlich an. Eine halbe Stunde Verspätung gehört auf der Irrenhouse Party zum guten Ton. (darauf verlasst euch aber bitte nicht). Dann wenn die Muppet Show Melodie erklingt, dann weiß man: es wird lustig und es wird einem beste Travestie geboten.

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Eigentlich alle wichtigen Drags sind hier schon aufgetreten und es wird von übelstem Trash, derbsten Zoten, witzigsten Performances, großartigen Darbietungen über unglaubliches eigentlich alles geboten, was Drags in Berlin so auf die Bretter bringen können. Gerne versinkt man mal in Kofetti oder ist im Nachhinein vollkommen mit Sekt überströmt aber eines erlebt man bei einer Irrenhouse-Show sicher nicht: Langeweile.

Auf der Bühne habe ich ohne Anspruch auf Vollständigkeit folgende Drags gesehen:
Mataina Ah wie Süß, Melli Magic, Ades Zabel, Stella deStroy, Nina Queer, Gloria Viagra, Kaey Tearing, Biggy Van Blond, Tatjana und Polla Disaster.

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Als Transe oder Drag hat man es bei Nina Queers Irrenhouse übrigens besonders gut:

Man spart sich das Anstehen und den Eintrittspreis. Jeder weiß das und es ist vollständig normal. Enfemme geht man ohne Skrupel an der wartenden Schlange vorbei direkt an die Kasse, lächelt und lässt sich gratis die Eintrittskarte geben. Wenn man diese Abgegeben hat, stellt man sich ebenso ohne Skrupel direkt an die Garderobe und gibt seine Jacke ab. Das ist hier vollständig normal und man hat einen etwas anderen Status als andere Besucher. 🙂

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Fazit: Jeden dritten Samstag ist die Irrenhouse Party im Geburtstagsclub ein absoluter Pflichttermin und als Entschuldigung für Nichtkommen gilt eigentlich nur der eigene Tod.

Partyberichte und Impressionen:

Generell alle Partyberichte finden sich unter dem Tag Irrenhouse.

Einzelne Berichte finden sich hier:

07/2009, 06/2009, 04/2009,  03/2009, 02/2009, 01/2009, 12/2008, 11/2008, 10/2008, 09/2008 I, 08/2008, 07/2008, 06/2008, 05/2008 II, 05/2008, 04/2008 III, 04/2008 II, o4/008 I, 03/2008, 02/2008, 01/2008, 12/2007, 11/2007, 10/2007, 9/2007 II, 9/2007 I, 8/2007, 6/2007, 5/2007, 4/2007, 3/2007, 12/2006, 8/2005, 7/2005

Standort:

Geburtstagsklub
Am friedrichshain 33
10407 Berlin

Roschinsky's – Hamburg

Rockinsky’s Hamburger Berg

Das „“Roch“ ist eine der wichtigsten Musikkneipen auf dem Hamburger Berg. Wie bei allen Kneipen hier ist das Rochinsky’s ohne Eintritt betretbar und oft aufgrund der Fülle kaum betretbar.

Im Rochinsky’s wird querbeet Musik vom Plattenteller gespielt. Hinter dem Crossoverteil kommt dann schon mal Solu oder auch Reggae. Für jeden etwas also. Die Preise sind wie auf dem Berg üblich sehr moderat und die Stimmung ausgelassen. Am Wochenende ist das Rochinsky’s generell sehr gut gefüllt (vorzugsweise mit netten Menschen im Studentenalter).

Das Rochinskys ist eine der drei Musikkneipen, die bis zum Morgen gut besucht sind. Ab 5 oder so wird das Rochinsky’s allerdings zum üblen Baggerschuppen, in dem sich Männlein und Weiblein versammeln, die niemanden abbekommen haben. Aber auch dann ist es noch ziemlich witzig.

Roschinsky’s
Hamburger Berg 19
20359 Hamburg


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forced feminization

Forced Feminization

Nachdem ich auf der Seite zum Thema TV Erziehung festgestellt habe, daß sehr häufig der Begriff Forced Feminization gesucht wird, habe ich mich entschlossen, diesen Begriff ebenfalls einmal zu thematisieren. Was genau verbirgt sich also hinter forced feminization?

Wikipedia bringt den Begriff Forced Feminization in Verbindung zu Fetischistischen Transvestitismus – und ich denke da gehört er auch hin.

Allerdings werden Transvestitischer Fetischismus, fetischistischer Transvestitismus und gelegentlich auch nur Transvestitismus auch als Bezeichnung für jegliche sexuelle Handlung oder Erregung gebraucht, bei der Kleidung eines anderen Geschlechts beteiligt ist. Insbesondere letzteres ist dabei äußerst kritisch zu sehen, da Transvestitismus bzw. Cross-Dressing keineswegs zwangsläufig etwas mit sexuellen Handlungen oder sexueller Erregung zu tun haben müssen.

In diesem Falle muss man zwischen sehr unterschiedlichen Motivationen für dieses Verhalten unterscheiden; wobei sich in jedem Einzelfall die Motivationen jedoch überschneiden können:

  • Es kann Teil eines sexuellen Spiels, beispielsweise eines Rollenspiels sein, ohne dabei Fetischcharakter zu haben.
  • Es kann Ausdruck eines klischeehaften Rollenverständnisses der Geschlechtsrollen sein:
    • In einem BDSM-Spiel kann der unterlegene männliche Partner zur Demütigung Frauenkleider anziehen müssen; dies wird oft Forced Feminization genannt

Also generell ist forced feminization die erzwungene feminisierung eines Mannes. Meiner Meinung nach ist es allerdings einfach der Wunsch, Frauenkleider zu tragen, wobei der Mut dazu einfach nicht reicht. Wer sich wirklich zum Bereich forced feminization hingezogen fühlt, der kann mir nicht erzählen, daß er nicht schon mal Gedanken hatte, die mit feminisierung zu tun hatten. Der große Vorteil bei der forced feminization ist eben, daß es erzwungen ist. Man(n) kann sich eben nicht wehren und muss es hinnehmen. Das ist dann sicher gleich einfacher, denn es ist ja „erzwungen“.
Wer übrigens nicht selber eine TV Erziehung sucht, sondern, das Thema nur spannend findet, der möge vielleicht einmal bei Kathryn vorbeischauen. Auf ihrer Seite bei pay-tvs.de hat sie eine eine große Fotoserie mit knapp 300 Bildern zum Thema Forced Feminization. Das kostet zwar ein wenig, aber welcher Fetisch ist heute schon gratis. Übrigens bin ihc mir sicher, daß der Mann dort auf den Bildern wirklich keinen Zwang benötigt und sich auch zwanglos und ohne irgendeine Erziehung durchaus sehr sehr ansprechend kleidet, schminkt und dresst.

Ihre Bilderserie:

forced feminization Teil 1

forced feminization Teil 2
forced feminization Teil 3
forced feminization Teil 4
forced feminization Teil 5
forced feminization Teil 6
forced feminization Teil 7
forced feminization Teil 8

 


Metropolis Kino

Metropolis Kino

Das Metropolis ist ein tolles Kino, nicht nur, weil es besondere und außergewöhnliche Filme spielt, sondern, weil es durch diese etwas andere Filmauswahl auch ein etwas anderes Publikum anspricht und ein etwas anderes Flair ausstrahlt.

Je nach Film wechselt das Publikum natürlich, aber irgendwie ist es doch immer der gleiche Schlag Mensch, der ins Metropolis kommt.

Eher der anspruchsvolle Filmfreund oder zumindest derjenige, der an anspruchsvollen Filmgenuß Spaß findet.

Das Kino selbst hat einen Saal, der fast schon Theateratmosphäre ausstrahlt. Oben ist ein Rang angeglieder, damit sehr Leute zusehen können.

Wie schon gesagt, das Metropolis ist etwas besonderes und das Flair wechselt je nach Film der gerade gezeigt wird.


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Metropolis Kino
Dammtorstr. 30 A
20354 Hamburg