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Zoe Delay

CSD Hamburg 2010 Bilder

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Überredungskünste helfen immer

Posted by Zoe On August - 14 - 2010

An diesem Wochenende sollte ja in Berlin das Queerboot zur bereits vierten Fahrt in See stechen. Ich wusste das eigentlich schon lange, denn irgendwann hatte mir Pricilla mal im Irrenhouse erzählt, aber ich hatte das lange irgendwo ganz hinten in meinem Gedächtnis versteckt und selbstverständlich nicht dran gedacht. Vorplanungen sind ja bekanntermaßen mein Ding nicht.

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Jessi kann es nicht lassen….

Nun sprach mich Polly nun neulich an, ob ich zur Queerboot käme… Ähhh wohl nicht… Dann müsste ich aber unbedingt den abend vorher ins Insomnia kommen.. Insomnia, hmm ich weiss nicht, da war ich immerhin seit ziemlich genau zwei Jahren nicht mehr… Damals der Vorabend des Queerboots. Nun was solls. Ich liess mich also überzeugen und besuchte mal wieder das Insomnia.

Mich interessierten dabei mittlerweile nicht die – offensichtlichen – Andrew Blake Videos an der Videoleinwand oder das Outfit der Gäste. Nun vielleicht das eine Outfit des Mannes mit weissem Faltenrock… zumindest ein wenig. Fakt ist, es waren weniger Personen dort im Insomnia züchtiger gekleidet, als ich.

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…selber schuld :)

Auch polly nicht, die in einem brandneuen Lip Service Lackkleid mit Nadelstreifen auftauchten, dass sie garnicht hätte kufen brauchen, sondern sich genausogut hätte aus meinem Kleiderschrank ausleihen können. Nenne ich dieses doch auch mein eigen und dieses ganz und gar ungenutzt. Ich bestellte es beizeiten VOR einer Boheme Noir in den USA und erhielt es NACH ebendieser Boheme Noir. Erwähnte ich, dass Vorplanungen mein Ding nicht sind ;-) Nadelstreifen finde ich ja sehr klasse.

Aber nicht nur daher war ich erfreut, Polly mal wiederzusehen, und Mia und Jessica… und – was mich sehr verwunderte, Fräulein Hagen, die ich – wie ich meinte, seit etwa drei bis vier Jahren nicht gesehen hatte. Das allerdings verneinte sie, denn ich habe sie in Köln auf dem CSD gesehen, hätte vor ihr und Vic meine Flügle ausgebreitet und gegrinst. ÄÄÄh ja :)   Sollte da etwa bei so vielen Kölner CSD Eindrücken ein einzelner in Vergessenheit geraten sein??? Kann ich mir kaum vorstellen.

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Aber es gibt ja immer mal Dinge, die in Vergessenheit geraten, wie ein Interview, dass ich mal vor vielen Jahren mit einem Menschen von der Bild hatte. Da ich von dem ich nie wieder etwas gehört hatte, ging ich folgerichtig davon aus, dass nie etwas daraus geworden sei…. Offensichtlich ein Trugschluss, denn Fräulein Hagen erzählte mir von einem “großen Artikel über mich” vor langer Zeit in der Bild… Dann ist da wohl doch noch ein Artikel draus geworden. Interessant, warum erzählte mir niemand davon.

Schade, dass ich den nicht habe. Nichtsdestotrotz hatte sie mich gegen vier Uhr morgends so weit weichgeklopft, dass ich versuchen würde, doch noch das Queerboot zu besuchen.

HRS: Wo Travestie ist, dort lass dich nieder…

Posted by Zoe On August - 13 - 2010

Wo Musik Travestie ist, dort lass dich nieder…

Bitte Voten :)

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HRS wirbt ja derzeit mit verschiedenen Testimonials von Tokio Hotel Bill über Schalke Hotel Assauer. Aber irgendwie reichen denen diese Testimonials noch nicht so richtig, drum suchen sie derzeit in einem Wettbewerb nach einem neuen Star am Werbehimmel.

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Nun ist es ja so, dass a) Drags eh immer ersteinmal überall mitmachen und b) sie oft auch ziemlich weit rumkommen. Dort wo jemand Travestie sucht, braucht nur eine geeignete Geldbörse sowie ein gutes aber günstiges Hotel sein und schon lassen sich Drags nicht lange bitten und fallen – auf Wunsch – ein. Ansonsten reicht auch ein guter Anlass, ein schönes Event oder ein Christopher Street Day irgendwo auf dieser Welt. Passt. Solange es einen Schminkspiegel und ein Late Checkout gibt ist alles okay. Insofern ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass sich in diesem Wettbewerb die Drags zwar nicht tummeln, aber doch die ein oder andere dort erscheint.

Drag Queens HRS

Genaugenommen habe ich Valery Pearl dort gesehen. HRS – Überraschend gut – und traumhaft günstig. …Aber ich fürchte mit ihren gerade einmal 52 Votes wird sie in diesem Wettbewerb nicht viel reissen können. Zu schade. Hätte ich Valery doch gerne an jeder zweiten Posterwand gesehen. Und dem Axel Hotel Hamburg würde ihr “Lieblingshotel” sicher auch gefallen.

HRS Drag Queens

Noch etwas weniger Chancen haben die beiden 1,98cm großen unbenahmten beiden Mädels, die im King Size Bett quer schlafen. Schöner Slogan, aber ich hätte noch ein “e” in Klammern gesetzt. Im King Size Bett schlafen wir Que(e)r. Hätte aber vermutlich niemand verstanden.

Die besten Chancen hat da noch Samatha Kokain, die ebenfalls Kingsize Betten liebt. Allerdings fehlen ihr auch noch 68 Stimmen für die Top 20.

Und weil es so schön einfach ist, habe ich mir eben auch einmal solch ein kleines HRS Bildchen erstellt und hoffe nun auf einige VOtes von Euch. Bitte votet für mich, es wäre doch gelacht, wenn ich nicht mindestens die Valery noch einholen würde. Leider bin ich etwas spät dran, für die top 20…. hmmmm mal sehen.

Bitte hier ein kleines Vote für mich ;-)

Design Museum London

Posted by Zoe On Juli - 30 - 2010

Beim letzten London Besuch haben wir uns ja eigentlich nur auf der Oxford Street, in Camden und im Topshop herumgetrieben, soll heissen, wir haben geshoppt, geshoppt und geshoppt.

design museum

…Damals stand das Pfund großartig, dieses Jahr nicht mehr ganz so gut, daher war mein Shoppingwahn nach drei Paar Schuhen beendet und ich hatte noch eine ganze Menge Zeit, um mir London mal von nahem anzuschauen und mal ein wenig zu schauen, was London noch so an Sehenswürdigkeiten zu bieten hat.

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Die Tower Bridge haben wir das letzte Mal ja auch kurz gesehen. …Im Taxi und von gaaaanz weit weg. Doch offensichtlich ist diese Brücke ja in etwa die Essenz von London und somit die Sehenswürdigkeit, die man – zumindest von von halb-nahem mal gesehen haben sollte.

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Also machte ich mich mit der U-Bahn nach Londons Innenstadt auf und musste bemerken, dass ich U-Bahnen nicht nur in Berlin nicht mag. …Und diese vor allem auch in London genauso unregelmäßig fahren, wie in Berlin.

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Es war also eine Odysse, bis ich auf der London Bridge stand erstmals die Towerbridge mit der HMS Belfast gesehen habe. Okay, ein schönes Postkartenmotiv, auch wenn ich die Glorifizierung eines Kriegsschiffes nicht so recht nachvollziehen kann. Okay, kein kleines Kriegsschiff, aber es wurde als riesig glorifiziert… Dabei war die Bismarck aus gleicher Zeit satte 65 Meter länger…. Okay, die liegt auf Grund und das sicher auch das beste.

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Allerdings habe ich dann doch lieber eine Rickmer Rickmers, Passat oder eine Cap San Diego also Museumsschiff als die HMS Belfast. Das ist weniger kriegerisch und hat genauso viel Symbolcharakter. Auf jeden Fall lief ich durch Londo uns stand auf einem mal vorm Design Museum London. … Nun habe ich im letzten Jahr schon das Beatles Museum, das Ramones Museum und das Kreuzberg Museum besucht. Es scheint so, als werde ich doch noch ein Museums-Besucher :)

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Das London Design Museum auf jeden Fall ist klasse und spannend, nicht gerade groß, aber interessant. Künstlerisch weiss ich nicht wirklich, was genau dort warum ausgestellt ist, denn nicht alles hat für mich nun ein aussergewöhnliches Design, aussergewöhnlich indess ist alles dort… Beispielsweise ein Schriftzug, der auf Geld aus Zimbabwe geprintet wurde, weil dieses günstiger ist, als ihn auf Papier zu drucken.

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…oder ein Zylinder mit Britischer Flagge, ein Beth Ditto Kleid, in dass sie sicher nicht reinpassen würde, oder ein Regenbogen aus verschiedenfarbigen Büchern, sehr abgedrehte Kleider oder kompostierbare Unterhosen… oder oder oder.

design museum london

Für mich selber ein wenig scary waren eine ganze Menge kleiner Plastik-Pandabären, die immer einen vorwurfsvollen Blick auf einen richteten, egal, von welcher Seite man sich diesen Pandabärchen gerade näherte. Das Ensemble wurde einst für eine Kampagne des WWF entwickelt und ist klein, einfach und doch irgendwie beeindruckend.

Beeindruckend – und zwar sehr – ist ein Video, dass durchgängig läuft und eine Modeschau in 2010 von Alexander McQueen zeigt, schaut selber auf die Schuhe und ihr wisst, was ich meine. Warum tun Modedesigner ihren Models soetwas an?

Burlesque Newcomer im Bassy

Posted by Zoe On Mai - 27 - 2010

Gestern am Mittwoch fand zum ersten Mal im Bassy “Lady Lou’s School of Burlesque goes live!” statt. Nicht im großen, sondern im neugestalteten kleinen Bassy sollten die Teilnehmer aus Lady Lous letztem Burlesque Kurs im Schönheitszanz zum ersten Mal vor Publikum auftreten

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Normalerweise habe ich bei solch einem Event eigentlich damit gerechnet, dass solch eine Veranstaltung vor allem drei Arten von Menschen anzieht. Sehr gute Freunde, Familie… und die Veranstalter. Ich rechnete also in etwa mit 5 Personen pro Teilnehmerin. Soll heissen mit knapp 25 Personen.


Alice Dee Baby

Ich äuschte mich, denn die Mädels vom Schönheitstanz scheinen ordentlich Werbung gemacht und für ein ziemlich großes Publikum mit großem Fachinteresse gesorgt, dass nicht so recht wusste, was es zu erwarten hätte… Würde es klasse werden oder eher zum Fremdschämen Anlass geben? Niemand wusste es wirklich.

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Um es gleich vorwegzunehmen, Fremdschämen musste sich absolut keiner, viel eher konnte man sich wundern, wie gut einige der Mädels waren, obwohl sie doch das erste Mal vor Publikum auf einer Bühne auftraten.

Es startete Black Mamba mit einer Ägyptischen Nummer. In weiss, mit goldenen Isis-Flügeln brachte sie eine ordentliche Nummer auf die Bühne des kleinen Bassy. Nicht wirklich speziell, aber für einen ersten Auftritt absolut nicht zu verachten. Dass sie zwischendurch sich etwas in ihrer Nummer vergaß, merkte man kaum bis nicht. Ein Anfang der zeigte, dass man sich nicht fremdschämen musste, der aber auch noch luft nach oben liess.


Lilly Tiger

…Diese Luft wurde aber fast vollkommen ausgefüllt von den nächsten beiden Künstlerinnen. Lilly Tiger und Alice Dee Baby. Bei beiden merkte man den Spaß, auf der Bühne zu stehen und es schien so, als hätten beide nie etwas anderes gemacht. Erstaunlich, das erste Mal auf der Bühne und gleich solch eine Professionalität.

Alice Dee Baby

Ich habe einige Burlesque Nummern von burlesquen Künstlerinnen, die das seit jahren machen gesehen, die sich daran etwas hätten abschneiden können. Mimik, Ideen, Musikauswahl und Entkleiden. Erstaunlich. Da hat Lady Lou wirklich ganze Arbeit geleistet.


Queen of all Trades

Auch bei der nächsten Künstlerin Queen of all trades durfte man ob der Ideen verwundert sein. Eine Couch, eine Kamera, ein Babydoll und eine ganze Menge Falsch-Geld für schlüpfrige Fotos. Sehr gut. Weitermachen!

Die letzte im Bunde trug den etwas schwierigen Namen Lvaniel Starlight. Kaum merkbar, aber sicher gibt es die Domain noch, denn sollte sie weitermachen, brauchts ja auch eien Internetadresse. Das Livesingen brauchts dann allerdings nicht mehr wirklich, denn das war dann doch etwas zu dünn für meinen Geschmack, die Nummer allerdings war dann wirklich okay. Glitzer im Handschuh, glitzer im Wasser für den Miss Wet-Tshirt Contest.


Lvaniel Starlight

Insgesamt kann man sagen, da haben Lady Lous Schülerinnen eine ziemlich gute Abschlussprüfung dargeboten, wobei Lilly Tiger und Alice Dee Baby wirklich herausragten. Die beiden sollten auf jeden Fall weitermachen.