Late Night Shopping von Schwarzer Reiter und Très Bonjour

Late Night Shopping von Schwarzer Reiter und Très Bonjour

Schwarzer Reiter Berlin

Am Samstagabend stand noch ein besonderes Event statt, zu dem ich unbedingt gehen wollte. Es handelte sich dabei um das gemeinsame Late Night Shopping von den Shops Très Bonjour und Schwarzer Reiter. Ich fand die Idee super, dass man nach einem heißen Tag gegen Abend in die Torstraße zum Shoppen fuhr. Wer hat schon Lust, sich etwas Schönes anzusehen und vielleicht auch anzuprobieren, wenn jede Bewegung anstrengend und schweißtreibend ist.
Dort angekommen, traf ich gleich einige bekannte Gesichter, die bereits eine Gerte in der Hand und ein Très Bonjour- Tütchen mit Satinschleifchen am Arm hatten.

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Edin Desosa, der Chefdesigner von Schwarzer Reiter, ließ mir freundlicherweise gleich ein Glas köstlicher Bowle zu kommen, mit dem in der Hand der Rundgang im Shop gleich noch viel mehr Spaß machte. Meiner Meinung nach ist Schwarzer Reiter die beste Adresse in Berlin, wenn man auf der Suche nach ausgefallenen Toys, exklusiven Fesselmöglichkeiten und erotischen Lifestyle-Produkten ist. Die stilvolle Dekorierung sorgt dafür, dass man sich dort immer gern umsieht und natürlich auch kompetent beraten lässt vom Chefdesigner oder der Inhaberin Sabine Schwarz persönlich.

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Ein paar Meter weiter lockten nicht nur noch mehr Bowle und leckere Häppchen, sondern die Couture-Latex-Kreationen von Vio Jäger und Sandra Desp im Très Bonjour Shop. Très Bonjour steht für zauberhafte, farbenfrohe Latex-Lingerie und – Accessoires fern von allen Fetisch-Klischees. Das hat inzwischen sogar die deutsche Vogue bereits mehrmals honoriert und zwar absolut zu recht. Das Très Bonjour –Team erschafft Unterwäsche-Träume aus Latex und zwar maßgeschneidert für jede Figur. Natürlich können die Kunden ebenfalls eigene Ideen oder andere Farbwünsche in Auftrag geben. Ich persönlich liebe auch die Latex-Accessoires wie Handstulpen und Halsbänder mit filigranen Latexschleifchen, die sofort jedes Outfit zu einem Highlight werden lassen.

Schwarzer Reiter

Alle diejenigen, die es nicht zu diesem Late Night Shopping geschafft haben, sollten sich den 14. August vormerken. Das ist der nächste Termin zum Late Night Shoppen, in der Torstraße und dieses Mal ist sogar noch die Korsettmanufaktur TO.mTO gegenüber mit von der Partie!

Late Night Shopping

Design Museum London

Beim letzten London Besuch haben wir uns ja eigentlich nur auf der Oxford Street, in Camden und im Topshop herumgetrieben, soll heissen, wir haben geshoppt, geshoppt und geshoppt.

design museum

…Damals stand das Pfund großartig, dieses Jahr nicht mehr ganz so gut, daher war mein Shoppingwahn nach drei Paar Schuhen beendet und ich hatte noch eine ganze Menge Zeit, um mir London mal von nahem anzuschauen und mal ein wenig zu schauen, was London noch so an Sehenswürdigkeiten zu bieten hat.

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Die Tower Bridge haben wir das letzte Mal ja auch kurz gesehen. …Im Taxi und von gaaaanz weit weg. Doch offensichtlich ist diese Brücke ja in etwa die Essenz von London und somit die Sehenswürdigkeit, die man – zumindest von von halb-nahem mal gesehen haben sollte.

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Also machte ich mich mit der U-Bahn nach Londons Innenstadt auf und musste bemerken, dass ich U-Bahnen nicht nur in Berlin nicht mag. …Und diese vor allem auch in London genauso unregelmäßig fahren, wie in Berlin.

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Es war also eine Odysse, bis ich auf der London Bridge stand erstmals die Towerbridge mit der HMS Belfast gesehen habe. Okay, ein schönes Postkartenmotiv, auch wenn ich die Glorifizierung eines Kriegsschiffes nicht so recht nachvollziehen kann. Okay, kein kleines Kriegsschiff, aber es wurde als riesig glorifiziert… Dabei war die Bismarck aus gleicher Zeit satte 65 Meter länger…. Okay, die liegt auf Grund und das sicher auch das beste.

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Allerdings habe ich dann doch lieber eine Rickmer Rickmers, Passat oder eine Cap San Diego also Museumsschiff als die HMS Belfast. Das ist weniger kriegerisch und hat genauso viel Symbolcharakter. Auf jeden Fall lief ich durch Londo uns stand auf einem mal vorm Design Museum London. … Nun habe ich im letzten Jahr schon das Beatles Museum, das Ramones Museum und das Kreuzberg Museum besucht. Es scheint so, als werde ich doch noch ein Museums-Besucher 🙂

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Das London Design Museum auf jeden Fall ist klasse und spannend, nicht gerade groß, aber interessant. Künstlerisch weiss ich nicht wirklich, was genau dort warum ausgestellt ist, denn nicht alles hat für mich nun ein aussergewöhnliches Design, aussergewöhnlich indess ist alles dort… Beispielsweise ein Schriftzug, der auf Geld aus Zimbabwe geprintet wurde, weil dieses günstiger ist, als ihn auf Papier zu drucken.

london design museum

…oder ein Zylinder mit Britischer Flagge, ein Beth Ditto Kleid, in dass sie sicher nicht reinpassen würde, oder ein Regenbogen aus verschiedenfarbigen Büchern, sehr abgedrehte Kleider oder kompostierbare Unterhosen… oder oder oder.

design museum london

Für mich selber ein wenig scary waren eine ganze Menge kleiner Plastik-Pandabären, die immer einen vorwurfsvollen Blick auf einen richteten, egal, von welcher Seite man sich diesen Pandabärchen gerade näherte. Das Ensemble wurde einst für eine Kampagne des WWF entwickelt und ist klein, einfach und doch irgendwie beeindruckend.

Beeindruckend – und zwar sehr – ist ein Video, dass durchgängig läuft und eine Modeschau in 2010 von Alexander McQueen zeigt, schaut selber auf die Schuhe und ihr wisst, was ich meine. Warum tun Modedesigner ihren Models soetwas an?

Wam Bam Club & Madame JoJo's

Wam Bam Club & Madame JoJo’s

wam bam club

Wenn der Wam Bam Club im Café de Paris beendet ist, dann ist es ganz wie im Irrenhouse „Die Show ist beendet, die Party fängt an.“ Die Tische und Stühle werden zur Seite geräumt, Hinterd er Bühne grooved sich ein DJ langsam warm und die langweiligeren Gäste verlassen den Wam Bam Club.

Das ist dann aber auch der Zeitpunkt, an dem die Türen geöffnet werden und normal Party feierndes Volk ins Café de Paris eingelassen wird. Dabei ist die Zusammensetzung der Partygesellschaft eine sehr erstaunliche. Das Frauen zu Männer- Verhältnis startete mit etwa 20 zu 1 und kam den ganzen Abend nicht unter etwa acht zu eins.

cafe de paris

Ich habe eigentlich bisher nur auf der Girlstown Party einen dementsprechenden Frauenüberschuss gesehen – mit dem kleinen Unterschied, dass es sich bei der Party im Café de Paris eben nicht um ein Lesbenparty, sondern um eine ganz normale Abendgestaltung in London Soho handelte.

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Auch wenn es keine Lesbenparty war, so konnte man sich sehr wie auf einer Gayparty fühlen… Zumindest, was die Musik anging. Abba, Village People, Erasure, Boy George und immer wieder Madonna. Der Klischee Pop-Floor einer schlechten Gayparty also. Egal, es machte trotzdem Spaß.

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…Auch wenn die Herren und Damen Aufpasser des Cafe De Paris ein wenig nervig waren. Stand man auf der Treffe, wurde man gebeten doch herunter zu gehen, saß man auf der Bühne, wurde man herunter gescheucht, platzierte man seine Tasche auf der Box wurde man deutlich darauf hingewiesen, dass das verboten sei… bla bla bla….

Okay, wenn man also so unentspannt ist, dann habe ich wenig Lust, suchte mir also meine Sachen zusammen, beispielsweise die Tasche, die ja nicht auf der Box liegen durfte und machte mich auf den Weg zu Madame JoJo’s.

Wer sich etwas mit der Dragszene auskennt, der wird eventuell mit Madame JoJo’s etwas anfangen können, wenngleich auch mit dem direkten Namen vielleicht nicht. Aber jeden Mittwoch findet dort, knapp 400 Meter vom Café de Paris die Trannyshack Party mit sehr ausgefeilten Drag Perfomances statt. Offensichtlich so etwas wie das Irrenhouse, nur eben wöchentlich und nicht monatlich… Und mit dem Unterschied, dass selbst Lady Gaga dort mal performte…

Dummerweise allerdings war Samstag und nicht Mittwoch und somit keine Dragqueens zugegen. Dass die – trotzdem Samstags stattfindende – Dragqueenshow zudem bereits beendet war, darauf wies man mich am Eingang hin. Zu schade auch, aber trotzdem war es es klasse, denn die „rockin’ selection of Jump Blues, Rockabilly and Northern Soul“ war in der Tat Dynamit on the Dancefloor.

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Ich liebe ja eine gute Northern Soul Mischung, aber ich hasse neue – noch nicht eingelaufene Schuhe und statt der Dynamit Lunte brannten dann doch eher meine Füße. Fakt ist, Samstags ist Madame JoJo’s Fußbrenner aber Mittwoch scheint es der Burner zu sein….

High Heels Haarschmuck

Schon eine ganze Weile her, da wir zu Halloween auf der Premiere der Rocky Horror Picture Show waren…. Dort hatte Eden Glamorama eine große Schleife aus offensichtlichem Eigenhaar in den Haaren hatte.

high heels haarschmuck

Genaugenommen habe ich keine Ahnung, ob es ihre eigenen Haare waren, aber entweder passte die künstliche Schleife exakt zu den eigenen Haaren, oder die Schleife war so akkurat geknüpft, dass sie schon fast zu echt aussah. Egal, ein Hingucker war sie auf jeden Fall.

Immerhin fand ich sie offensichtlich so eindrucksvoll, dass mich die Reklame mit diesem High Heels Haarschmuck, die ich heute fand sofort daran erinnerte….

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Vermutlich ist diese Art der Haarschleife allerdings eher etwas für eine Schuhfetischistin wie Frau Kroft. Da passt auch die Haarfarbe besser.