Lingerie-Trends @ *5 elements.berlin

Lingerie-Trends auf der *5 elements.berlin zur Berlin Fashion Week

5 elements Fashionshow

Am Donnerstag war für mich Messe-Hopping pur angesagt, weil ich mindestens drei davon schaffen müsste, um meinem vorher aufgestellten Zeitplan gerecht zu werden. Eine der Messen war die *5 elements.berlin , die mit ihrem Standort Messegelände am Funkturm leider ziemlich weit draußen ohne wirkliche Shuttle-Hilfe liegt. Doch das konnte mich nicht von einem Besuch dort abhalten, eine detaillierte Beschreibung, was sich dort abspielte, hätte es vielleicht getan.

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Laut ihrer Homepage versteht sich die *5 elements.berlin als Fachmesse für Body- und Beachwear mit dem Ziel alle wichtigen Anbieter von Lingerie-, Bade-, Spa- und Wellnessmode, Kosmetik und Accessoires unter ein Dach zu bringen. In den Vorankündigungen klingt das alles sehr chic und irgendwie großartig, was es in Wirklichkeit leider nicht war.

Die Messe fand in zwei gegenüberliegenden Hallen statt und sah auf den ersten Blick schon nicht sonderlich spannend aus, was sich auf den zweiten Blick leider bestätigte. Die *5 elements.berlin präsentiert sich als reine Ordermesse. Das heißt, dass an den meisten Ständen nicht mehr als zwei Kleiderständer, ein Tisch mit Stühlen und Ordermateriaien zu sehen waren. Wirklich sehr schade, besonders weil man Lingerie und Dessous doch nun wirklich etwas schöner und mit Liebe zum Detail präsentieren könnte. Als Einkäufer würde mich das nicht wirklich zu einer Order inspirieren.

Simone Pérèle
Messestand Simone Pérèle

Das änderten auch die angekündigten Fashionshows vor Ort nicht. Die Models versuchten sich an einer jazzdance-artigen Choreographie, die meinen Fremdschämen-Modus aktivierte, und hatten größtenteils noch Preisschilder unter den Schuhen.

Trotzdem gab es diverse schöne Labels und Produkte vor Ort zu entdecken. Alle Fans von hochwertigen, ausgefallenen Strumpfhosen und Strümpfen sollten sich den Namen Trasparenze unbedingt merken. Alle Berliner können diese Strumpfwaren beispielsweise bei Miau Miau (ww.salonkatzen.de) in Prenzlauer Berg erstehen. Dort sind sie auch anregender präsentiert als auf der Messe.

Außerdem konnten sich der Stand, die Produkte und auch besonders das Model am Stand von Simone Pérèle sehen lassen. In der nächsten Saison dürfen sich alle Damen über zarte, schön verzierte Dessous in sommerlichen Farben freuen.

SEXY

Was mich persönlich allerdings wirklich schockierte, war die dort angebotene Nachtwäsche. Dazu kann man wirklich nichts sagen außer : „Seht selbst auf dem Foto!“ Der einzige Vorteil den solche Nachtbekleidung mit sich bringt, ist wohl, dass sie absolut sicher vor Schwangerschaft und Geschlechtskrankheiten schützt. Ähnlich schöne Modelle gab es natürlich auch für die Herren der Schöpfung! Die plüschigen, sehr stylischen Socken gab es als Goodie. Vielleicht ist das der kommende Trend für die Saison Frühling/Sommer 2011.

Simone Legno @ Bread & Butter

Mein Fashion Week Highlight: Simone Legno @ Bread & Butter

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Tokidoki ist ein japanisches Wort und heißt manchmal. Und manchmal, da geschehen doch wirklich kleine Wunder. Tokidoki ist außerdem eine Art Comiclabel, das stets auf der Bread & Butter zu finden ist und zwar am gleichen Stand wie die Marke Fornarina. Das ist so, weil Fornarina beispielsweise Shirts, Schuhe und Taschen mit Tokidoki-Design anbietet .

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Ich liebe Tokidoki seit Jahren, weshalb ein Besuch dieses Messestands ein absolutes Muss für mich ist. So stand ich wieder völlig verzaubert vor den neuen Tokidoki- Glitzerbags und wahnsinnig süßen Schuhen, als mir plötzlich auffiel, dass in der Mitte des Stands sich eine Art Tisch befand mit lauter Stiften und Papier drauf, an dem ein Typ mit Basecap gerade begann etwas zu zeichnen.

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Sofort war meine Neugierde geweckt, und ich stellte mich zu den anderen Messebesuchern an den Tisch und beobachtete ehrfürchtig das Geschehen. Mit jedem neuen Strich auf dem Papier wurde mir immer klarer, was ich zunächst nicht für möglich gehalten hatte. Hier malte gerade Simone Legno persönlich, der Erfinder und Zeichner von Tokidoki. Wow, ich konnte mein Glück gar nicht fassen und stand glücklich und selig lächelnd an dem Tisch. Nachdem er sein Bild beendet hatte, fragte er wirklich mich, was ich denn gern hätte, woraufhin ich um eins seiner Girls bat, die meine absoluten Tokidoki-Favoriten sind.

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Ich durfte ihn sogar beim Zeichnen meines Bildes fotografieren, obwohl das in dem Stand eigentlich nicht erlaubt ist. Als er mir mein persönliches Bild mit seiner Signatur übergab, war ich einfach nur wahnsinnig glücklich und überwältigt. Nun bin ich stolze Besitzerin eines Originalbildes von dem Künstler Simone Legno. Vielen Dank liebe Bread & Butter!!!

Bread & Butter Berlin

Bread & Butter Berlin

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Die Modenschau von Lena Hoschek am Bebelplatz war natürlich nur der Anfang eines langen Fashion-Tages. So ging es glücklicherweise mit dem Auto zum Flughafen Tempehof, um sich in das Getümmel auf der Bread & Butter zu stürzen. Das hieß vom gut- klimatisierten Fashion Week Zelt aufs sonnige Rollfeld. Glücklicherweise hatte ich mein Ticket bereits am Vortag am Counter abgeholt und konnte gleich durchstarten! Das heißt, nachdem ich mittels meines Personalausweises bewiesen hatte, dass ich es wirklich bin. Die Bread & Butter versteht in dieser Hinsicht nämlich absolut keinen Spaß, weil sie eine Fachmesse ist und deshalb auch nur Fachpublikum hineinlässt. Fachmesse heißt übrigens auch, dass man keine Klamotten kaufen, sondern sie nur angucken darf., leider!

eingangshalle Bread & Butter

Die Bread & Butter ist so groß, dass es zwischen den einzelnen acht Bereichen Shuttles gibt, die einen von Halle zu Halle transportieren. Meine bevorzugten Hallen heißen: Style Society, Fashion Now, Street Fashion und Denim Base. Viel „mehr“ habe ich nicht wirklich gesehen, und das in ca. fünf Stunden, am Ende derer mir die Füße qualmten und fast die Arme abfielen.

Die Stände auf der Bread & Butter sind im Vergleich zu anderen Messen der Berliner Fashion Week ziemlich aufwendig. Besonders die Denim-Labels neigen dazu, sich wahre Messe-Pläste zu bauen oft in Verbindung mit einer eigenen Bar, um die Messebesucher in gute Stimmung zu bringen.

buy-more-roses

Meine erste Tat ist stets mir eine möglichst große Tasche von einem Label zu organisieren, in die ich alle spannenden Flyer, Lookbooks und andere Tüten reinstopfe, bis ich sie nicht mehr tragen kann, an der Garderobe abgebe und das Spiel von neuem losgeht.

Swarovski

Besonders fasziniert hat mich der Stand von Swarovski Elements. Wie das glitzerte in allen Farben, ein absoluter Traum! Am liebsten hätte ich die ganzen „Farbeimer“ gleich komplett in meine Taschensammlung gesteckt.

vivemaria&pussydeluxe

Tröstlicherweise wurde ich von den sympathischen Damen bei Vive Maria und Pussy Deluxe im Stand herumgeführt, gut informiert und etwas beschenkt! Das verdanke ich einer lieben Freundin von mir, die im Vorfeld dafür gesorgt hatte, dass auf meinem B&B-Ausweis ganz fett „PRESS“ stand. Ein weiterer, großartiger Vorteil war der damit verbundene Zugang zur Press Lounge, wo man kulinarisch versorgt wurde und die müden Füße etwas ausruhen konnte.

fornarina

Nach meiner Pause verzückte mich noch der Stand von Camonilla Milano, die Hello Kitty Taschen in wirklich allen erdenklichen Farben und Formen präsentierten. Generell haben mir hauptsächlich die Accessoires-Stände zugesagt. Ich bin nur mal kein Jeans+T-shirt-Typ. Nicht dass ich so etwas nicht trage, aber Glitzer, High Heels und Handtaschen bringen mein Blut doch wesentlich mehr in Wallung. All das gab es bei einem meiner Lieblingslabels namens Friis Company, doch leider stark bewacht von Damen am Stand. Gegen 18h hatte ich nur noch ein Ziel und zwar die Magazine Lounge, in der ich mich mit genug Fashion-Magazinen für den Sommer eindeckt habe.

Underground Catwalk

In der letzten Woche ist so viel passiert, dass ich erst heute dazu komme, neben den bereits geposteten Bildern auch ein paar Worte zum Underground Catwalk 2010 zu schreiben.

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Den Bildern nach kann man sehen, dass es auch dieses Jahr wohl wieder ein Highlite der Mercedes Benz Fashion Week Berlin war. Für Pressevertreter wie uns hatte der Underground Catwalk dieses Jahr einen großen und gewichtigen Vorteil den Vorjahren gegenüber: Es gab zwei Underground Catwalks dieses Jahr. Im ersten fuhren größtenteils geladene Gäste und Pressevertreter mit, was den großen Vorteil hatte, dass man in diesem Jahr tatsächlich auch die Show gut auf Bild bringen konnte.

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Andererseits drückte das ein wenig die übliche Gesamtstimmung dieser Show. …also Gesamt, nicht jedoch in unserer Ecke, in der wir mit Sheila, Tara La Luna, Diana von Buy Unlike und Sammy von Redcat 7 der Show unseren eigenen kleinen Glamour Faktor gaben und gespannt der Mode harrten, die da auf uns zukommen sollte.

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Und genau dort muss ich in etwa das Gleiche wie im letzten Jahr sagen. Bedruckte T-Shirts sind für mich nur wenig Underground. Insgesamt gab es vor allem drei Labels, die wirklich spannend waren. Die oben schon genannten Redcat 7 und Buy Unlike die Jessica Louise sowie Deadly Dames zeigten, als letztes noch Latexkleidung von Savage Wear…

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Ich habe eine Weile überlegt, ob ich vielleicht parteiisch bin, weil genau DAS zufällig auch die Personen und Labels waren, zu denen ich einen persönlichen Kontakt habe, habe mich aber entschieden, dass dem nicht so ist, als ich Bilderserien vom Underground Catwalk sah, und dort beispielsweise 9 von 12 Bildern eben auf diese drei Labels entfielen und der Rest dann auf ex-germanys next top model Kandidatin SarahKnappik und Rapper Fler entfielen… Und da waren es eher die Namen, die sie da rein brachten.

Sarah Knappik @ underground Catwalk

Apropos Fler…. Da haben wir einen Rapper auf dem Underground Catwalk, der mit Deutschtümelei „„Schwarz, rot, gold / hart und stolz“, auffällt und sein Album mit den Worten „ab 1. Mai wird zurückgeschossen“ bewirbt. Dazu immer mal wieder mit antisemitischen und homophoben Gedankengut in Erscheinung tritt und beispielsweise einen Rap Kollegen einen… „schwulen Zigeuner“ nennt, der sich „ganz krass mit seiner Sinti-Sippe in den Arsch ficken“ und „mit seinen ganzen Zigeunern zurück in ihre Wohnwagen“ rennen soll….

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Nun will ich Alex und seinen Mitstreitern beim besten Willen nicht vorwerfen, dieses zu gewusst zu haben, aber es ärgert mich doch, dass solch ein Arschloch, dass Fler offensichtlich und meiner Meinung nach ist, eine Plattform bekommt und sich sowie sein Label inszenieren kann.

Aber zum Prositiven zurück. Echten Szenenapplaus gab es, als Sammys Redcat7 Girls, die auf dem Hinweg noch im Asia Look erschienen, auf dem Rückweg in der Ubahn in Korsett und Pfauenschleppe erschienen, das hatte allerhand und wurde von den anwesenden Fotografen und Gästen in der Ubahn ebenso gesehen und mit Recht beklatscht.

underground catwalk

War sonst noch was? Ach ja: Wenn Du, Typ mir noch mal über den Weg läufst und mir wieder an die Perücke gehst, dann hilft Dir auch Deine böse Attitüde nichts. Sei Dir Sicher, Stöckel können Weh tun.

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Insgesamt war es wieder ein sehr schöner Underground Catwalk und durch die beiden Fahrten viel entspannter als die letzten Jahre.