Kopfschmerzen zur Hot Rod Decadence

Am Wochenende war wieder einmal die Hot Rod Decadence im Roadrunners Paradise und wir hatten vor, dort wieder einmal hinzugehen… Und auch, wenn Sheila mich gegen 20:00 arg verwirrte, so holte sie mich gegen 23 Uhr ab. Beim Einsteigen in Ihren Mini, war ich leicht verwundert, konnte ich die weibliche Stimme noch als Sheilas liebste erkennen, so war mir die männliche Stimme hinten nicht sofort zuordbar… Janka war es zumindest nicht… Siehe Da, Siren Behavior saß im Auto und begleitete uns ins Roadrunners.

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Obwohl ich mich zu dem Zeitpunkt noch gut fühlte, bemerte Sheila bereits, dass ich extrem ruhig sei… Vorboten, die ich nicht bemerkte – also noch nicht zumindest. Im Roadrunners jedoch verging mir der Spaß des Abend ziemlich schnell und Kopfschmerzen der übleren Sorte machten sich breit…

Und ich muss gestehen, dass ich auch das schönste Lied nicht so recht geniessen kann, wenn die Orgel in den Stirnlappen klingt. Folglich kann ich weder zu Laura B and the Moonlighters noch zu Boppin Steve viel näheres sagen… Aber wofür  gibt es die kleinen Filmchen die ich immer mache… Da kann man es ja nachhören.

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Ich zumindest war an diesem Abend nicht wirklich eine interessante Abendbegleitung und freute mich, dass Sheila mich danach nach hause fuhr und ich ins Bett konnte, während sie und Siren weiterfuhren….

Wie war es noch drei kommts, drei bleibst, drei geits? Samstag, Sonntag, Montag. Bin gespannt auf die nächsten Tage. Im Moment lebe ich mit einer Großpackung Zewa Softies mit Aloe Vera… in diesem Sinne „Schnief“

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Go-Go Amy, Bettina May & Eve Champagne

Pretty Redheads in der Primitiv Bar

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Bettina May, Eve Champagne, Go-Go Amy

Seit einiger Zeit sah man schon die Flyer der Pretty Things, ausliegen, ansonsten fand ich allerdings, dass die Werbung für die Pretty Things Peepshow am Donnerstag in der Primitiv Bar etwas offensiver hätet ausfallen können. Ich glaube, dass doch viel zu wenig Personen überhaupt mitbekommen haben, dass die Pretty Things in der Stadt waren…

Ich war mir sogar unsicher, ob dem tatsächlich so ist, denn auf dem Plakat stand etwas von 21:00 Uhr und zumindest einige Minuten vorher war ich neben drei bis vier anderen Personen der einzige Gast in der Primitiv Bar. Von irgendwelchen Pretty Things war Fehlanzeige.

Meinem Handy nach 20:57 also drei Minuten vor Beginn erschienen sie dann, die Pretty Things, die man auch hätte Pretty Redheads nennen können, denn obwohl sie sich im genauen Ton nicht abgestimmt hatten, so hatten alle drei rote Haare, Feuerrot, Burgundrot.. Rot eben…. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass nur zwei Prozent der Weltbevölkerung rothaarig ist. Mittlerweile weiss ich auch welche der drei Damen mit wirklich roten Haaren gesegnet ist. Ich verrate es allerdings nicht.

Bis 22:30 vertrieb ich mir die Zeit mit Handy und Internet und bemerkte durchaus, dass es voller wurde. Leider jedoch nicht wirklich voll. Es war eben wochentags.. und zum Thema Werbung.. Naja ich sagte es. Dann begann tatsächlich die Show. Leider jedoch lief dort auch nicht gleich alles so, wie es sollte. Das Licht war dunkel und der Sound miserabel… Machte aber nichts, denn es gab drei Sets und irgendwie haben sie es geschafft, die Musik hinzubekommen. Insofern war das nicht so schlimm.

Die Show selber war ziemlich gut. Interessant fand ich, als Eve mit Federfächern auf dei Bühne kam.. Eve und eine Federnummer? Was ist denn in sie gefahren? Wollte sie sich etwa an einer waschechten Glamour-Burlesque Nummer versuchen??? Nein! Sie versuchte sich nicht am glamourösen Schwan sondern an einem anderen Vogel. Nämlich dem Vogel Strauss… Ihr wisst schon, dieser etwas „andere“ Vogel, der nicht fliegt und den Kopf in den Sand steckt. Spannend und witzig gemacht von Eve, wenngleich sie auch ein wenig als Veloceraptor erschien 🙂

Go-Go Amy herself fiel mir vor allem dadurch auf, dass sie spannende Kostüme hatte, die sich meistens durch einen einzigen Riss von einem schönen zu einem Sexy Kostüm umswitchen liessen. Darüber hinaus waren ihre Nummern selbstverständlich viel Professionalität und für den Menschen, der schon viel gesehen hat doch eher wenig spannendes. Ich habe mich allerdings mit zwei Mädels unterhalten, die zum ersten Mal burlesque gesehen haben, die waren begeistert. Ich fürchte ich bin etwas agestumpft von Glamour-nummern von Eden, Feuernummern von Heidi und Xarah oder einfach interessanten Nummern von Golden Treasure, den Teaserettes oder eben Eve. Also bitte nicht falsch verstehen. es war schon wirklich gut, aber von einem großen Namen erwartet man wohl eine wirklich große Show..

Die dritte im Bunde war Bettina May, aus meiner zweitliebsten Stadt überhaupt, aus Vancouver in Kanada. Kommen da nicht auch Big John Bates & the Voodoo Dolls her?? Da scheint es eine agile Szene zu geben, ich glaube ich sollte mal wieder nach Vancouver fahren. Auf jeden Fall fiel mir bei den Mädels auf, dass sie wirklich gut im wigglen waren. Wiggle It! Bisher fand ich Golden Treasure da am besten, aber Go-Go Amy und Bettina May standen da in nichts nach. Klasse.

Insgesamt war die Pretty Things Peepshow eine wirklich kleine nette Burlesque Show, die Spaß gemacht hat und die gerne ein Paar weitere Besucher verdient hätte. Ein Freitag wäre sicher sinnvoller gewesen als ein Donnerstag. Da  die Damen aber am Freitag noch ihren Abschluss der Tour in Eves Wohnzimmer dem Queen Calavera hatten und die Reeperbahn fa für eine gefüllte Bar garantiert, dürfte es sie nicht wirklich gestört haben.

8 Jahre Eis am Stiel Berlin

Eis am Stiel im Silverwings

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Seit offensichtlich acht Jahren gibt es in Berlin die „Eis am Stiel Party“. Also nicht, dass ich das tatsächlich bestätigen könnte, aber ich glaube das einfach einmal. Ich habe auch keinenGrund zu zweifeln. Und obgleich wir schon häufig eingeladen wurden und die Musik aus Rock’n’Roll und 60ies Soul sowohl Sheila als auch mir gefallen, sind wir erst einmal ins Silverwings gekommen.

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In diesem Fall hatte uns Carina im Last Cathedral darauf aufmerksam gemacht, dass dort an diesem Abend 8 Jahre Eis am Stiel gefeiert würde… Eine gute Idee für nach dem Irrenhouse und wenngleich wir eigentlich erst ziemlich spät ankamen, war das Silverwings noch gut gefüllt.Men merkte allerdings, dass wir noch nicht oft da waren, denn erstaunlicherweise nahmen uns viele Gäste noch verwundert zur Kenntniss. Auf den meisten anderen Partys kennt man uns bereits lange und niemanden interessiert sich näher, wer oder was wir seien. Hier erregten wir tatsächlich noch etwas Aufsehen… tsts. egal.

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An der Kasse erzählte man uns, dass Valena von Poymädchen auch dort sei, aber gerade sie war eine der wenigen die eben nicht dort war, ansonsten trafen sich allerhand Bekannte im Silverwings ein. Zuerst trafen wir Cherry Fatale und Kitty Wild und nicht zu vergessen die Dame, die ich jedes Mal frage, wer sie denn sei… Vielleicht erkenne ich sie ja das nächste Mal wieder 🙂 Ich dachte, ich hätte das Problem immer nur, wenn ich eine Transe als Mann – oder anderesherum treffe…

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Ansonsten waren noch eine ganze Menge Teaserettes da, Sandy Beach und Cherry Temple, mit denen wir noch einige Schnacks und einige Getränke zu uns nahmen. …Wobei nicht alle Getränke großartig schmeckten. Mein letzter Caipiroshka beispielsweise war schlecht.. und damit meine ich nun nicht das übliche „schlecht“ dass man aussagt, wenn man morgend einen dicken Kopf hat sondern ein schlecht, dass „schmeckte nicht“ aussagt. Der Rohrzucker war aus und dafür gab der Barkeeper eben ein wenig mehr Limejuice hinzu… Da zieht sich einem wirklich ALLES zusammen. brrr.

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Irgendwer zog mich dann noch in den Backstagebereich… Was mir fast zum Verhängnis geworden wäre, denn Sheila ätte mich fast nicht gefunden, als sie fahren wollte – und ging davon aus, dass ich bereits eg sei… Glücklicherweise wies Cherry – also die Fatale – sie drauf hin doch noch einmal in den Backstage Bereich zu schauen .. und da war ich… Hab ich ja Glück gehabt.

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Howto: Burlesque Star werden

Burlesque Bootcamp mit Vincent Drambuie

gestern waren die Pretty Things und mit Ihnen ihr Host Vincent Drambuie in der Stadt – genauergesagt in der Primitiv Bar, in der ja auch Julietta La Doll ihre ersten Glitteresque gefeiert hat. Den gestrigen Tag haben die Mädels mit dem thema Bootcamp betitelt und es sollte Shows von Go-Go Amy, Bettina May und Eve Champagne geben… und es sollte eben – wie in einem Boot-Camp so üblich auch etwas gelernt werden:

Howto: Wie werde ich ein Burlesque Star.

Vincent Drambuie bat dafür drei wahllos ausgewählte Zuschauer auf die Bühne um mal zu testen, ob es in Berlin potenzielle Burlesque Stars gibt…. Gab es, er fand Gretchen, Heidi und Timmi im Publikum – also genaugenommen drei andere Namen, aber er deutschte sie gleich einmal ein wenig mehr ein. Dann stattete er sie mit Burlesquer Kleidung – also Federboa aus, checkte ihre Attitüde und probierte mal aus, ob und wie sie im Bereich Pastie schwingen abschnitten. Das letzte Wort in der Beurteilung hatte dann aber das Publikum, dass sich für den einzigen Mann in der runde entschied….

Ob die beiden Mädels und der Junge was gelernt haben? Ich wage es zu bezweifeln. Die Halbwertzeit dieser Burlesque-Stars wird ausserdem vermutlich noch unter der eines DSDS Superstars liegen, aber wen Juckt es.  Spaß hat es auf alle Fälle gemacht.

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