Gala Spectacular @ Festsaal Kreuzberg

Es ist ja gerade die Berlin Burlesque Week und gestern war die „Gala Spectacular“, die große Gala im Festsaal Kreuzberg mit dem namentlich besten Line-Up der gesamten Woche. Das generelle Problem der Berlin Buslesque Week ist ja, dass sich die Acts großteils überschneiden und es so eigentlich kaum lohnt mehrere der Events anzusehen….

In diesem Fall überschneidete sich die Gala Spectacular allerdings nicht mit der La Fête Fatale und daher konnte man sich das schon mal geben…

Ausserdem war es an der Zeit, sich den „neuen“ Festsaal Kreuzberg mal anzuschauen… der ja nach dem extrem traurigen Brand nach langer Zeit das pleitegegangene White Trash in der Arena Treptow übernommen hat. …Nene, der neue Fastsaal hat nicht auch nur annähernd das Flair des alten Festsaals. Schade. Es ist ehrlich gesagt eher ein Industriehallen Charme, der einen guten Teil der Stimmung nimmt. So auch bei dieser Gala.

Okay, es gab doch etwas, was sich überschnitt. Der Host! Scotty The Blue Bunny. Scheinbar heute Mit Ihm dann auch einige der Sprüche… Als Host hat man es auch wirklich nicht leicht – zumindest nicht, wenn die Gäste einen schon einige Male gesehen haben – Aber wenn man ehrlich ist, passiert das selbst bei einem Reuben Kaye, seineszeichens der beste Host ever. Aber letztendlich geht es ja vor allem um die Acts.

…die waren in der ersten Hälfte allerdings nicht wirklich „Spectacular“, muss ich sagen. Genau genommen hat mich in der ersten Hälfte kein Act wirklich begeistert. Die meisten waren einfache Entkleidungs-Nummern ohne bei mir größere Emotionen oder gar Erinnerungen hinterlassen zu haben.

Für mich sollte eine gute Burlesque Nummer eine Geschichte erzählen oder im klassischen Burlesque eben ein großartiges Outfit haben und mit Erotik spielen. Das fand ich in der ersten Hälfte bei den wenigsten Nummern. Fräulein Frauke würde ich da am ehesten noch rausnehmen wollen.

Ich wurde dafür aber in der zweiten Hälfte sehr entschädigt. Die fand ich großartig und es waren tolle Nummern dabei. Honey Lulu gehört auf jeden Fall dazu, wenngleich ich die Nummer natürlich schon vor einigen Jahren bei Sheilas Vaudeville Variety gesehen habe. Aber es ist eine wunderbar schöne Nummer, die eigentlich alles hat, was ich erwarten würde. …Ich frage mich nur, wie sie mit ihrer Teetasse so reist. In den Koffer passt die wohl nicht.

Ebenfalls überzeugte mich MisSa Blue mit einer bereits schönen Federfächernummer, die sich dann in eine noch bessere Schwertschluckernummer wandelt. Ja, das überzeugte mich durchaus – ich hab das so noch nicht gesehen. Aber es mochte noch besser werden.

Es sagte es schon einige Male und ich sage es wieder, die Sparte des Burlesque bei der es seit einigen Jahren am kreativsten zugeht ist …eben nicht Burlesque sondern Boylesque. Die besten Ideen haben die Männer, in diesem Fall „Harden Reddy“ aus … Deustchland. Wow, wer hätte das gedacht, ein super Boylesque Act aus Deutschland. Respekt.

Aber vollkommen abgeholt hat mich Kitty Bang Bang. Die hat den Saal sowas von abgerissen. Ich habe lange keine Nummer gesehen, die eine ähnliche Energie auf der Bühne abgefeuert hat, wie eben diese Feuernummer von Kitty Bang Bang. Sie wurde zu Recht von gesamten Saal abgefeiert und so ziemlich jeder, mit dem ich mich danach unterhielt fand diese Nummer einen „Oberhammer“. Diese Nummer werde ich ganz sicher mindestens noch einmal sehen. Ich bin mir auch ziemlich sicher, wo. Ich freue mich schon drauf. Eine Absolute Headliner Nummer.

Ich habe bei der Nummer ein Live-Video bei Instagram laufen lassen und muss da mal mehreres feststellen.

1. Mein Handy hat bei dunkler Umgebung eine miese Qualität und ich muss dringend wenn ich mal wieder Geld verdiene dieses in ein besseres Handy investieren, denn Livevideos sind eine schöne Sache

2. Live Videos auf Instagram sind doof, da sie nur in den Stories passieren und sofort weg sind, wenn das Video beendet ist. Was soll denn der Mist. Ich würde das Video gerne noch sehen aber es ist w-e-g… Was für ein Mist ist das denn???

Die eigentliche Headlinerin Kitten De Ville wiederum fand ich auf hohem Niveau okay, aber es gab einige Nummern, die ich einfach toll fand und die mir ein deutlich größeres WOW Erlebnis bereiteten.

Insgesamt muss ich aber sagen, dass ich die Gala Spectacular wirklich gut fand, obwohl weder der Raum noch die erste Hälfte das anfangs schienen…..

La Fête Fatale – Gender Bender

http://zoe-delay.de/tag/bassy/Wenn die Dame die eigentlich nicht Else heisst auf einmal Fritz ist – und ich die normalste Person auf der ganzen Party.

Hachja, die Fête Fatale. Es gibt in Berlin wie neulich bereits geschrieben ja eine ganze Menge Partys und Veranstaltungen, die man irgendwie mit der Überbezeichnung „Burlesque“ versehen werden können, aber es gibt nur eine Fête Fatale. Und jene ist wohl die Party mit den besten Gästen überhaupt.

Die Fête Fatale hat immer ein Motto. …Klar, das kennt man auch zu anderen Partys, normalerweise kommen da dann etwa 12,357% der Gäste irgendwie mottohaft und davon etwa 12,3% lieblos irgendwie an das Thame angelegt. (okay die Boheme Sauvage ist da eine Ausnahme und natürlich Halloween) Aber die Fête Fatale ist anders, hier kommen eigentlich fast alle Gäste dem Motto angepasst, und das auf oft hohem Niveau.

Das ist aber auch irgendwie logisch, denn dieses ist die Burlesqueparty, auf die diejenigen Performer kommen, die gerade nicht irgendwo auftreten, auf die jene Partypeople kommen, die gerade nicht anders eingespannt sind und alle anderen Gäste nicht dagegen Abstinken wollen. Diese Gemengenlage aus tollen Menschen führt auch oft zu einer besonders stimmungsvollen aufgeladenen Party – und diese war wieder einmal eine solche.

Das Motto dieses Abends war „Gender Bender“ Frauen als Männer, Männer als Frauen und irgendwas zwischendrin.

Lola würde es als:
Ladies, gentlemen and those who are yet to make up your mind.
bezeichnen.

Ich als toll und großartig und wunderbar – wenngleich ich mich frage, was man als Drag auf solch einer Party denn so machen soll…. Wenn ich doch immer so rumlaufe, hätte ich eigentlich einen Schnurrbart benötigt, aber da ich kein Auto mehr mein Eigen nenne, und eine Fahrt zu Deko Behrendt demnach nicht in den Kram passte fühlte ich mich – obgleich vollkommen dem Partymotto entsprechend doch irgendwie total underdressed zwischen all den tollen Menschen da.

Aber eigentlich schon beim Eintauchen in die Party war mir klar, das kann nur großartig werden. So viele bekannte Gesichter, so viel tolle Menschen so viel Durcheinander. Ich meine was soll man schon davon halten, wenn die Dame, die eigentlich schon nicht Else heisst sich auf einmal als „Fritz“ vorstellt oder die Dame die in Wirklichkeit schon nicht Lou heisst dann Jesus ist oder ein eigentlicher Silbermann dessen realer Name schon nicht Hedoluxe ist oder Carlos Amore oder oder oder als Captain Gender Bender unterwegs ist. Eine verrückte schizophrene Partygesellschaft nur ich war „einfach nur Zoe“ – naja und Sheila Sheila und ein paar andere ebenso aber es war ein wildes schönes Durcheinander.

Das Mädel, dass „besondere“ Kostüme für den Kostüm-Contest aussuchte hab ich aber wohl überzeugt und sie wollte mich dabei haben… Meine Antwort, dass ich eigentlich immer so rumlaufen würde, es also nix besonderes sei hielt sie allerdings nicht davon ab, mich als Contestant auf ihre Liste zu nehmen. 🙂

Obwohl ich mich wie gesagt eigentlich nicht kostümiert fand, ging ich auf die Bühne, brauchte „Fritz“ und „Jesus“ meinen Namen nicht nennen, da dieser allseits bekannt war und stellte mich zur Wahl.

Ich verlor gegen ein Dreiergespann, die eigentlich nichts mit dem Thema zu tun hatten, gewann aber gegen ein bärtiges Einhorn und Captain Genderbender. Yeah!

Fritz und Jesus

Irgendwie fühlte ich mich auf der Bühne aber ned so wohl… An der Bühnenpräsenz sollte man also noch etwas arbeiten, aber das können andere eh besser, wie beispielsweise Banbury Cross:

oder Tamara Mascara:

oder die anderen Acts auf der Bühne dort.

Ja, die Acts sind ein gewichtiger Teil der Fête Fatale aber nicht der wichtigste. Das schönste ist, dass man auf dieser Party nie alleine ist. Man unterhält sich eigentlich durchgehend mit Bekannten oder interessanten Unbekannten und garnicht mal so unbedingt mit den üblich Verdächtigen

Ich habe mich über mehrere eigene Getränke und das Getränk ihrer Freundin, die anderweitig beschäftigt war (eine genauere Zeitbestimmung bekomme ich nicht hin) mit einem Mädel unterhalten, die vollkommen zufällig ins Bassy kam und eigentlich woanders hinwollte, dann davon aber nicht loskam und bis knapp vor dem Ende blieb, dazu mit einigen Personen, denen man bereits seit vielen Jahren durchaus auf Partys über den Weg läuft, mit denen ich mich aber noch nie unterhalten habe. Immer schön sowas. (ja auch mit dem bärtigen Einhorn)

Ich habe mich auf jeden Fall lange nicht mehr auf einer Party so gut entertained gefühlt, was auch alleine dadurch sichtbar ist, dass ich mit einer kleinen Gruppe um Adam und Regina mit den Laden abschloss und noch eine Runde den Kreuzberger „Trinkteufel“ besuchte, eine 23,5 Öffnungsstunden am Tag Bar, die nur wenige hundert Meter von meinem zu Hause ist und die ich in der gesamten Zeit noch nie besucht hatte.

Ich hatte sie bisher als Metal Bar abgestempelt, musste dann aber feststellen, dass Münchner Freiheit und Klaus Lage dort aber ebenfalls gespielt werden. Welten krachen zusammen….

Nach Hause kam ich dann übrigens gegen halb 9 morgens 😉

was ne Nacht 🙂

Adam als Emma Sjoeberg. Ihr kennt sie aus dem George Michael Supermodel Video. Das ist allerdings schon einige Jahre alt und das sieht man Emma auch an. Ganz schön verlebt, die gute 🙂

Die beiden rechts und Links von Sheila waren eindeutig männliche Gallier, deren Namen mir nicht einfallen Alberix und Odelix oder so ähnlich aber sie hatten auf jeden Fall sehr feurigen Zaubertrank – eindeutig mexikanischem Ursprung, sie scheinen also aus Hamburg zu kommen dem Heim von gutem Mexikaner.

The Peek-A-Boo Revue’s Burlesque Extravaganza

Schreibe ich drüber, schreibe ich nicht drüber? Ich höre immer mal wieder, dass wenn man nichts gutes zu sagen hat, doch lieber gar nichts sagen sollte – das ist aber irgendwie meines nicht und wie sollen Künstler wachsen, wenn ihnen alle nur Honig um den Bart schmieren und keiner negative Wort findet….

Und wenn man nicht sagt, wenn etwas nicht so doll ist, glaubt einem ja auch niemand mehr, wenn man etwas in den Himmel lobt. Also daher hier meine ungeschönte Meinung heute zur „The Peek-A-Boo Revue’s Burlesque Extravaganza“ im Ballhaus Berlin von mir.

Kurzfristig wurde ich heute gefragt, ob ich Lust hätte mit zu dieser Veranstatung zu kommen. Eine Burlesque Truppe aus Philadelphia auf Europa-Tournee. Und was ich lesen konnte klang sehr spannend.

Die Truppe der Neo-Burlesque Peek-A-Boo Revue aus Philadelphia ist stolz darauf, ihr internationales Debut zu starten. Sie bringen die besten ihrer Acts mit, auch die atemberaubende Nummer, mit der sie den Titel “Best Troupe 2012″ in der Burlesque Hall of Fame in Las Vegas gewannen.

Wow, wenn diese Performance die Möglichkeit hat, zur Burlesque Hall of Fame in Las Vegas einen ersten Preis zu gewinnen, muss ich meine Einschätzung zu dieser Veranstaltung revidieren.

Ich könnte jetzt etwas darüber erzählen über die falsche Einlasszeit auf Facebook, die uns vor verschlossener Tür liess oder über die beiden Conférenciers die leider nicht lustig waren – doch das ist gänzlich egal, wenn mich die Nummern mitreissen. Auf meiner nach oben hin offenen Gänsehautskala bin ich allerdings nur knapp über „Fremdschämen“ gekommen.

Nochmal ganz kurz zum mitschreiben:
Die Damen werben mit einem ersten Preis bei der Burlesque Hall Of fame und sind seit !!! 18 Jahren !!! als Burlesque-Truppe aktiv.

Doch was ich gesehen habe war einer Berliner Burlesque Bühne zumindest in dieser gehäuften Form nicht würdig:

Die Outfits waren lieblos gestaltet und sahen knapp über dem Niveau aus, den man auf Ali-Express findet. Ich hörte an dem Abend von einem Gast den Ausspruch „mein erstes Korsett war hochwertiger“ und auch ich kann mit hochwertigeren Korsetts aufwarten.

Die Nummern dazu waren aber mindestens genauso lieblos. Es waren reine „Beim Tanzen Ausziehen-Nummern zu – zumindest für mich – scheinbar ohne näheren Sinn ausgewählten Songs“. Die Nummern hatten keinen Pep, keine Geschichte, keine Rafinesse und letztendlich nicht einmal wirkliche Erotik.

Kleid im Tanz ausziehen, Korsett aufzippen ggf noch irgendeines Kleidungsstückes wie dem Handschuh entledigen, Fertig! Runter von der Bühne.

Die Erotik, wenn Nylons langsam an einem Strapshalter abgemacht werden und dann langsam zur Musik ausgezogen werden gab es nicht. Genaugenommen wurde in der gesamten ersten Hälfte nicht ein Strumpf ausgezogen – oder auch nur ein Schuh. Stattdessen wurden in der Nummer Strümpfe wieder hochgezogen, da sie ohne Halter offenbar nicht ganz da blieben wo sie gewünscht waren.

Die Erotik, wenn ein Korsett langsam hinten aufgeschnürt wird und dann langsam enthüllt wird gab es hier nicht. „Zipp, Korsettreissverschluss auf und weg damit.“

Die Mädels trugen zwar Pasties und teilweise auch mit Tassles aber sie nutzen sie nicht. Kein Tasseln die gesamte erste Hälfte.

Accessoires auf der Bühne mit denen irgendeine Geschichte erzählt wurde (und sei es auch nur ein Stuhl) – gab es die gesamte erste Hälfte – nicht, nix, nada.

Und vor allem es gab keine Geschichten, keine Ideen, nichts was einem (also vor allem mir) ein WOW hätte entlocken können.

….Ich bin dann nach der ersten Hälfte gegangen, kann also nichts zur zweiten Hälfte sagen, aber wenn sie nicht fundamental anders zur ersten war, dann war auch die ein echter Reinfall.

….Ich habe wirklich keine Ahnung, ob man so in Philadelphia 18 Jahre überleben kann, aber in einer Stadt in der einem Outfits von z.B. Lada Redstar oder Julietta La Doll über die Jahre über den Weg laufen können, in denen man die großartige Verrücktheit von Ginger Synne oder Clea Cutthroat finden kann, das klassische Burlesque von Marlene von Steenvag oder Eden, die tollen Geschichten oder Ideen von Lily Tiger oder Lady Lou, in einer Stadt in die die Londoner wie Banbury Cross oder Raven kommen, wenn ihnen London zu langweilig ist, in einer solchen Stadt da ist eine Performance wie ich sie gestern gesehen habe – sorry, ich kann es nicht anders sagen – TRASH.

Mensch, die sechs Mädels stehen seit 18 !!!! Jahren auf der Burlesque Bühne das sind Profis. Wenn jeder von Ihnen nur alle neun Jahre eine geile Nummer einfällt, dann hätten sie 12 Nummern die jeden vor der Bühne weghauen sollten. Mit ein paar Gruppennummern zusammen dann vielleicht 16 Nummern voll Geschichten, Ideen, Erotik, voller WOW. Leider hatte keine der Nummern, der ersten Hälfte auch nur annähernd etwas davon.

Mir fällt eigentlich keine Burlesque Tänzerin ein, die mehr als einen Auftritt hatte, die nicht versuchte, ihre vorhandene Nummer mit einer neuen Nummer noch zu übertreffen, es noch geiler, noch chaotischer, noch glamouröser, erotischer oder einfach besser zu machen. Das sollte doch eigentlich auch der Anspruch eines Künstlers sein, oder sehe ich das falsch?

Keine Ahnung, ob ich einfach zu kritisch bin, aber ich war offenbar nicht der einzige auf der Veranstaltung, der es so sah.

Ob die Personen, die gestern im Ballhaus zum ersten Mal eine Burlesque Show sahen – noch in eine zweite gehen – ich weiss es nicht, möchte das auch nicht beschreien… Vielleicht denken sie aber auch, „ganz nett – sowas kann ich mir nochmal anschauen – und werden dann geflash’d

Ich hoffe nur, dass die Mädels, die hinter mir saßen und offenbar in einem Workshop bei den Mädels auf der Bühne gebucht hatten – etwas anderes gelernt haben, als ich in der ersten Hälfte gesehen habe.

…Ansonsten würde ich ihnen einen Burlesque Workshop im Schönheitstanz Studio empfehlen, denn wenn ich ehrlich bin, habe ich auf der Graduation Night neulich im Lido mehr gesehen, was mich begeisterte als gestern im Ballhaus Berlin bei „The Peek-A-Boo Revue’s Burlesque Extravaganza“. Hätten die eine Show zusammen gemacht hätte man bei einigen nur durch das Selbstverständnis auf einer Bühne zu stehen, erkannt wer seit 18 Jahren drauf steht und wer zum ersten Mal.

Und das traurige daran ist: ich meine das nicht polemisch sondern wirklich ernsthaft.