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Zoe Delay

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Archive for the ‘Burlesque’ Category

Wam Bam Club London

Posted by Zoe On Juli - 20 - 2010

Wam Bam Club @ Cafe De Paris

wam bam club lady alex

Ich habe mir angewöhnt immer ersteinmal ein paar Personen zu fragen, die sich damit auskennen, bevor ich mich auf den Weg in eine andere Stadt begebe. Wozu hab ich schließlich die tausenden Freunde auf Facebook, wenn diese einem nicht weiterhelfen könnten.

In diesem Fall war meine Frage, was ich wohl dringend in London anschauen sollte, wenn ich das Wochenende nach einem Businessmeeting am Freitag dort sei: Die Antworten waren ziemlich dreideutig. Transen schrieben mir den Way Out Club… Hmm da waren wir ja bereits einmal und einmal ist dafür meiner Meinung nach genug.

Bunny Galore @ wam Bam Club

Drags antworteten mir weniger aber diejenige, die schrieb meinte, Madame Jojos wäre durchaus einen Besuch wert und letztendlich schrieben mir mehrere Mädels aus dem Burlesque Bereich, dass ich entweder den Wam Bam Club oder das Volupté besuchen sollte, beides wohl mehr oder weniger die besten Plätze für Burlesque in London und beides Carbarets.

Nachdem ich ein wenig auf den Internetseiten herumgestöbert habe und den Stadtplan zurate gezogen habe, war relativ klar, dass der Wam Bam Club von Lady Alex im Cafe de Paris eine gute Idee ist, zumal der auch nur 400 Meter vom Madame JoJos entfernt ist. Klasse! Das sollte meine Abendgestaltung sein.

lady alex @ wam bam club

Eine nette Email an den Wam Bam Club und schon lagen zwei Karten an der Abendkasse für mich bereit. Vielen Dank dafür. …Dummerweise war ich alleine und fand trotz intensiver Suche (soll heißen drei Statusmeldungen auf Facebook) niemanden der mit wollte (soll heissen, konnte, wollte und nahe genug war. Sheila bot sich an, mal eben von Dänemark einzuhubschraubern, verwarf das ganze aber. Etwas viel Aufwand für ein Paar Stunden Carbaret im Wam Bam Club.

Ich bin ja aber niemand, der sich davor scheut, auch alleine unterwegs zu sein. Es geht, ist aber eben langweiliger. Es ist ja immer wieder erstaunlich: ist man alleine gedresst unterwegs, scheuen sich die Leute immer, einen anzusprechen. Nicht, dass sie es nicht wollten. Das merkt man zur genüge, wenn sie es eben doch tun. Zu zweit oder dritt ist es etwas anderes.

wam bam club

Sei es drum, alleine gedresst ging es zum Café de Paris, um mal zu schauen, was die engländer so unter Carbaret verstehen. Eine ganze Menge. Ich hatte den Wam Bam Club eher als Burlesque Carbaret wahrgenommen, aber Burlesque war nur ein kleiner Teil davon. Es begann zwar mit einer waschechten burlesquen Federnummer, die in der Geschwindigkeit, wie Miss Banburycross eben nichts zeigte, auch durchaus seinen Charme hatte.

Doch wie gesagt, der Wam Bam Club London ist mehr als Burlesque. Er ist Spaß, Comedy, Gesang, Musik und eben …Burlesque…. Irgendetwas zwischen all diesen Dingen wwr dann auch die nächste Künstlerin Bunny Galore. Ein Pfundsweib mit ordentlich Stimme „if your good to mama, Mamas good to you.

Lyndsey 'Spavs' Hussey-Buckingham

Es folgten allerhand weitere Nummern im Cafe De Paris wie beispielsweise die nur mäßig spannenden Kitch Kats, ein großartiger Stuntman, der leider seinen „gefährlichen“ Stunt nicht so ausführen durfte, wie er wollte und eine Boylesque Nummer, in der ein Mann in Frauenkleidern sich ent- und danach ankleidet und am ende vollends bekleidet als Mann da steht. Ziemlich trashig irgendwie.

Auch Trashig aber gut war eine Gary Glitter Nummer seiner achtundfünfzig (mindestens) Glamrock Accessoires entledigt und sich am ende nicht als Gary Glitter sondern Gerry Glitter entpuppt. Das vorherige also noch einmal anders herum. Eine wirklich nette Nummer.

Alle Künstler und Künstlerinnen kamen so zwei bis drei Mal dran und der Abend im Wam Bam Club endete dann nocheinmal mit einer echten Burlesque Nummer des Marilyn Lookalikes und natürlich noch mit einem großen Finale von Lady Alex herself.

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Insgesamt kann ich sagen, dass es ein wirklich kurzweiliger Abend war, auch wenn der Burlesque Part eben nur ein Teil der Show ausmachte. Viel macht hier aber auch das Publikum aus, dass sich an den Dresscode hält, so glamourös wie eben möglich dort erscheint und so weit aus sich herausgeht, wie eben möglich. Spaßig für die Künstler, wenn das Publikum so mitgeht, wie an diesem Abend. Ich nehme aber an, dass das normal ist.

Insofern: wer einen kurzweiligen Beginn eines Abend in London erleben, der gehe in den Wam Bam Club, wer mehr burlesque will, komme zum La Fête Fatale nach Berlin.

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Burlesque Newcomer im Bassy

Posted by Zoe On Mai - 27 - 2010

Gestern am Mittwoch fand zum ersten Mal im Bassy “Lady Lou’s School of Burlesque goes live!” statt. Nicht im großen, sondern im neugestalteten kleinen Bassy sollten die Teilnehmer aus Lady Lous letztem Burlesque Kurs im Schönheitszanz zum ersten Mal vor Publikum auftreten

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Normalerweise habe ich bei solch einem Event eigentlich damit gerechnet, dass solch eine Veranstaltung vor allem drei Arten von Menschen anzieht. Sehr gute Freunde, Familie… und die Veranstalter. Ich rechnete also in etwa mit 5 Personen pro Teilnehmerin. Soll heissen mit knapp 25 Personen.


Alice Dee Baby

Ich äuschte mich, denn die Mädels vom Schönheitstanz scheinen ordentlich Werbung gemacht und für ein ziemlich großes Publikum mit großem Fachinteresse gesorgt, dass nicht so recht wusste, was es zu erwarten hätte… Würde es klasse werden oder eher zum Fremdschämen Anlass geben? Niemand wusste es wirklich.

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Um es gleich vorwegzunehmen, Fremdschämen musste sich absolut keiner, viel eher konnte man sich wundern, wie gut einige der Mädels waren, obwohl sie doch das erste Mal vor Publikum auf einer Bühne auftraten.

Es startete Black Mamba mit einer Ägyptischen Nummer. In weiss, mit goldenen Isis-Flügeln brachte sie eine ordentliche Nummer auf die Bühne des kleinen Bassy. Nicht wirklich speziell, aber für einen ersten Auftritt absolut nicht zu verachten. Dass sie zwischendurch sich etwas in ihrer Nummer vergaß, merkte man kaum bis nicht. Ein Anfang der zeigte, dass man sich nicht fremdschämen musste, der aber auch noch luft nach oben liess.


Lilly Tiger

…Diese Luft wurde aber fast vollkommen ausgefüllt von den nächsten beiden Künstlerinnen. Lilly Tiger und Alice Dee Baby. Bei beiden merkte man den Spaß, auf der Bühne zu stehen und es schien so, als hätten beide nie etwas anderes gemacht. Erstaunlich, das erste Mal auf der Bühne und gleich solch eine Professionalität.

Alice Dee Baby

Ich habe einige Burlesque Nummern von burlesquen Künstlerinnen, die das seit jahren machen gesehen, die sich daran etwas hätten abschneiden können. Mimik, Ideen, Musikauswahl und Entkleiden. Erstaunlich. Da hat Lady Lou wirklich ganze Arbeit geleistet.


Queen of all Trades

Auch bei der nächsten Künstlerin Queen of all trades durfte man ob der Ideen verwundert sein. Eine Couch, eine Kamera, ein Babydoll und eine ganze Menge Falsch-Geld für schlüpfrige Fotos. Sehr gut. Weitermachen!

Die letzte im Bunde trug den etwas schwierigen Namen Lvaniel Starlight. Kaum merkbar, aber sicher gibt es die Domain noch, denn sollte sie weitermachen, brauchts ja auch eien Internetadresse. Das Livesingen brauchts dann allerdings nicht mehr wirklich, denn das war dann doch etwas zu dünn für meinen Geschmack, die Nummer allerdings war dann wirklich okay. Glitzer im Handschuh, glitzer im Wasser für den Miss Wet-Tshirt Contest.


Lvaniel Starlight

Insgesamt kann man sagen, da haben Lady Lous Schülerinnen eine ziemlich gute Abschlussprüfung dargeboten, wobei Lilly Tiger und Alice Dee Baby wirklich herausragten. Die beiden sollten auf jeden Fall weitermachen.

Kühe, Kobolde und andere Gestalten auf der Bühne

Posted by Zoe On März - 21 - 2010

The Freak Burlesque Circus III – The Sideshow

Freak Burlesque Circus

Sandy Beach und ihre Teaserettes hatten zum dritten Mal ins Roadrunners Paradise geladen um dort den Freak Burlesque Circus anzuschauen, eine Veranstaltung, die mich bei ihrer ersten Version ziemlich beeindruckte, gab es dort doch wirklich mal andere Personen auf der Bühne und andere Performances  zu sehen, als diejenigen, die sonst das Prädikat Burlesque tragen.

Moo Brothers

Doch vor der Show hat der liebe Gott die Vorbereitung gesetzt. Für mich bedeutete das selbstverständlich nicht, zu proben, denn ich war ja nur Gast, aber rasieren, Makeup anlegen und so weiter, das übliche Wochenendprogramm also. Doch zeigte sich hier, dass ich wochenlang irgendwie nicht herausgefunden habe… Mein Linkes Ohrloch meinte, in der zwischenzeit etwas zuwachsen zu müssen.. Eine gute Einstimmung für Crimson Carnival zu späterer Stunde. Mehrere Wochen ohne Pumps sollten sich übrigens an meinen Füßen später noch bemerkbar machen, aber ich will nicht über Gebühr jammern.

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Da Sheila auf der Bühne stand und so frühzeitig im Roadrunners Paradise erscheinen musste, kam mir in diesem Fall die Fahrerei zu. Ich holte also Siren und Janka bei letzterer ab und wartete wirklich auch nur etwa 10-15 Minuten im Auto. Erstaunlich und ungeahnt wenig Zeit. …Ich hatte schon extra eine Zeitschrift dabei um mir die Stunden zu vertreiben, aber sie waren fix… Auf also ins Burlesque Circus Hauptquartier, ins Roadrunners Paradise.

Und da waren sie wieder, Freaks, burlesque Tänzer und Tänzerinnen, Artisten, MesserDartwerfer und noch einige sehenswerte Gestalten mehr. Erster Blick ins Rund: Rappelvoll. Das Roadrunners platzte aus allen Nähten und die Stimmung war gut. Zweiter Blick…. Da stehen Kühe auf der Bühne. Naja keine echten, sondern Männer in Kuhkostümen, die für die musikalische Unternalung sorgten und sich Moo Brothers nannten. Damit hätten wir dann schon mal das Freak und das Circus gesehen, und die beiden waren großartige Percussion-Künstler, die ihre Herde zum Ausrasten brachten.

Gefolgt – und wegen beidem sollte man sich obiges Video anschauen, von einer Artistin, die mit Körper und Händen nicht gerade unglaubliches, aber doch immer wieder erstaunliches machte. Wie Frau sich auf einer Stütze im Kopfstand nur mit einer Hand halten und so einiges an Kunststücken vollführen kann, bleibt für mich für immer ein Rätsel…, Zumal die Dame garnict so aussah, als würde sie nur aus Muskeln bestehen… Aber ich brauche das ja auch nicht glauben, sondern muss es einfach nur filmen…

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Weiter ging es mit Cheetah Bang Bang ihreszeichens Teaserettes Mitglied und beizeiten als Kobold unterwegs, obwohl sie so gar nicht an das gängige Bild eines Koboldes erinnert, den man ja eher als klein, schmächtig und mickerig bezeichnen würde. All dieses passt nicht auf Cheetah… aber immerhin war sie grün gekleidet, was den kleinen Kobolden, die zum St. Patricks Day herausgekramt werden entspricht. Wie sagte Sandy Beach noch? t. Patricks Day ist ein Tag, der darum erfunden wurde, damit Männer einen Grund zum Saufen haben… Cheetah trank mit…

Auch mit Flüssigkeiten, jedoch einfachem Wasser, gab sich “The Tiger” ab Im Badewannen Tango stand er in einer Wanne auf der Bühne und liess sich mit massig Wasser aus Giesskannen begiessen… Vielleicht wächst er ja noch… Lola Promilla hingegen wächst mit Sicherheit nicht mehr. Wenngleich ich die erste Show, wo sie ein Teil der Hairy Marys war verpasste, war sie zur zweiten Show frisch rasiert auf der Bühne und zeigte, dass nicht jede ihrer Nummern “sooonen Bart” haben…

Es folgte Sheila selber mit ihrer Double Nummer, mit dem Duett, welches sie selber halb Mann, halb Frau mit sich selber austrägt. Halb Nancy Sinatra, halb Lee Hazlewood verschüttet sie in bester Irrenhouse Manier massig “Summer Wine” auf der Bühne… Das machte aber nichts, denn die war eh vom Tiger noch feucht, da macht etwas Wein auch nix mehr… Zumal es bestimmt auch wieder kein echter Wein war… wie Gloria ja neulich auch keinen echten Wodka verschüttet hat. So sind sie, die Transen… Alkohol wird getrunken, Wasser verschüttet… Auf jeden Fall hat Sheila zum Auftritt bei Stella neulich etwas an der Nummer gefeilt, was ihr gut tat – der Nummer und Sheila.

Ein weiterer Artist seilte sich an zwei roten Bändern an die Decke des Roadrunners hoch und ab und zeigte so einige Verknotungskünste… Leider kann man das nicht so recht zeigen, da das Licht zu Filmen unter der Decke miserabel war und so lichtschwache Bilder aushelfen müssen… Auf jeden Fall fragte ich mich, was wohl geschieht, wenn der Kerl sich oben so verknotet, dass er sich selber nicht mehr befreien kann… Innerhalb eines Gebäudes in 8 Metern Höhe….. Schwierig, die Feuerwehr mit Leiterwagen kann da nicht helfen… Sei es drum, er verknotete nicht und kam heil aus der Sache heraus.

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Heil raus kamen auch die Crimson Carnivals … sodenn man das als Heil bezeichnen kann. Die beiden haben total einen an der Macke (ich finde sie klasse)… wieder einmal zeigten sie, wie Kanülen, Tackernadeln und Dartpfeile einme Körper …äh zwei Körpern zusetzen können…. Hartes Zeug und saus Jugendschutzgründen sicher erst ab 23 Uhr erlaubt.

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Nun habe ich die beiden schon paar Mal gesehen und ich habe dieses Mal fast mehr auf das Publikum geschaut. Neben mir stand ein harter Kerl mit zwei Mädels. Während die beiden Mädels nach kurzer Zeit in die den Carnivals entgegengesetzte Richtung schauten, schaute er mit einer Mischung aus Angst, Erstaunen, Entsetzen, Unglauben und Faszination vollkommen fasziniert der Show zu. Immer ächzend, und “Nein dass macht er jetzt nicht….!” flehend… Meistens dann abgeschlossen mit einem schmerzverzerrten “Auuurggr” wenn ER es eben doch tat…. Was eigentlich verwunderlich ist, taten die Crimsons sich doch gegenseitig weh und nicht ihm… Verweichlichter Kerl… Nein die Crimsons sind wirklich nichts für schwache Nerven von harten Männern.

Und die relativ kleinen Schuhe nicht für mich, also setzte ich mich fortan draussen hin, quatschte mit Tara La Luna und Ardor und wartete dass Janka, Siren und Sheila kamen, damit wir uns auf den Weg ins Irrenhouse machen konnten… Fest steht. Der Freak Burlesque Circus III war wieder einmal klasse und ich freue mich auf die Nummer “IV”, die so sicher kommt wie das Amen in der Kirchen Aua bei einer Show von Crimson Carnival.

Eine goldene Sternstunde der Burlesque

Posted by Zoe On Februar - 24 - 2010

Empress Stah, Ardor DeVille & Tara La Luna auf der Bühne im Heimathafen Neukölln

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Was war dass denn geniales? …. Nun habe ich ja schon manch eine burlesque Performance gesehen, aber ich soetwas, wie die Nummer von Empress Stah habe ich noch nicht erlebt. Da reicht mein – offensichtlich bereits als running Gag betrachtetes “Großartig” nicht aus, aber später mehr.

Die Le Fete Fatale stand wieder einmal an und mit ihr bevölkerten dieses Mal diverseste tote Hollywoodgrößen den Himathafen Neukölln, denn das Motto hiess am Samstag “House of haunted Hollywood”… Ich selber konnte mit dem Motto irgendwie nicht so viel anfangen und verweigerte mir ein abgedrehtes und totes Outfit. Es hatte etwas von Halloween, wobei sich die Gäste der Fete Fatale wieder einmal richtig Mühe gegeben haben. Tolle Outfits dabei… und tolle Nummern…

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Ich kam eigentlich mit der freudigen Erwartung zur Fete Fatale, dort die Nummer von Ardor DeVille und Tara La Luna zu sehen, die ich wirklich beide noch nie auf der Bühne gesehen habe… und dieses Mal gar zusammen. Leider kamen wir einige Minuten zu spät um Ardor noch singen zu hören aber der Anblick von Tara entschädigte für vieles. Ein tolles Paar die beiden und eine tolle Performerin, die Tara.

Aber auf der Bühne wurde deises Mal eh geklotzt und nicht gekleckert. Ich weiss nicht genau, wie man es nennt, was dort auf die Bühne gebracht wurde, um dieechte Geschichten gestrickt und es tat sich um die Künstler herum allerhand auf der Bühne. … Auf der konnte man auch mal wieder Lady Lou bewundern, die sich wieder einmal einen Sugardaddy geangelt hatte und ihn um den einen oder anderen Dollar erleichterte – und am Ende der Nummer ganz dem Motto der Party reich und schön, jedoch jung verstarb. Doof gelaufen.

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Apropos reich… Empress Star scheint reich zu sein, war sie doch über und über mit Goldbedeckt. Schwierig wirds, wenn man mich fragt, was mich an der Nummer besonders begeistert hat. Ich kann es nicht sagen, aber ich stand mit offenem Mund staunend da und schloss ihn erst, als ich Gold im Mund hatte… Und im Rotwein. Man hätte denken können, wir seien schon frühzeitig im Irrenhouse gelandet. Dort ist es ebenfalls gefährlich, kurz vor der Bühne zu stehen. Auf jeden Fall war es eine sehr andere Art des Entblätterns, was uns Empress Stah dort auf der Bühne zeigte. Klasse.

Auf jeden Fall war eien illustre Gesellschaft im Heimathafen auf und vor der Bühne vertreten und eigentlich wollten weder Sheila noch ich die Party verlassen, aber was soll man machen als “Presse”, denn immerhin wartete das Irrenhouse auf uns, und das darf man auch für eine La Fête Fatale kaum verpassen.

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Selten war eine Zusammenstellung von toten und untoten Menschen so Interessant… Ausser vielleicht bei Bob Youngs Halloween Masquerade.