Fotoshooting Hamburg

Fotoshooting Hamburg Part II – Die bearbeiteten Fotos

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(5) Vor genau einem Monat hatte ich ja schon einmal darüber geschrieben, dass ich das Wochenende zum Kylie Konzert in Hamburg dafür genutzt habe mit einem befreundeten Fotografen ein Fotoshooting zu machen. Die unbearbeiteten Bilder hatte ich damals ja schon gezeigt. …Natürlich hab ich mittlerweile auch bearbeitete, aber ich hatte nie Zeit gefunde, sie auch hochzustellen. Das hole ich nun nach.

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Was soll ich sagen, ich könnte jetzt davon Reden, wie toll, ich das Studio finde, dass in einem Rahlstedter Zweifamilienhaus eingerichtet ist, aber man mag mir dabei mangelnde Objektivität vorwerfen, denn nicht umsonst ist das Fotostudio in meiner Hamburger Wohnung untergebracht. Das Fotozimmer ist mein altes Wohnzimmer, der Aufenthaltsraum mein jetziges Wohnzimmer und mein Schlafzimmer. Gegen die Hälfte meiner Miete ist dieser Deal entstanden. Er hat ein Fotostudio, ich weiter eine Bleibe in Hamburg, eine Echte Win-Win Situation also. Aber Objektivität hab ich dann wohl auch nicht.

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Objektiv kann ich auch nicht dem Fotografen, seinem Helfer, der Visagistin oder der Bildbearbeiterin gegenüber sein, denn alle kenne ich seit ewig. Olli(e) kenne ich seit ich etwa sieben bin, er hat die zweite Wohnung in diesem Haus, war also lange mein Nachbar und wir haben viele viele Abende bei Alkohol zusammengesessen und über die Welt sinniert. Martin, dem zweiten im Bunde, der für das Licht zuständig war, kenne ich gar noch länger. Mein bester Freund und das seit den Kindergartentagen. Ramona, die die Bilder bearbeitete kenne ich auch schon seit bestimmt 10 Jahren aus dem Sportverein und Louisa, die Visagistin ist die Schwester eines guten Freundes… Zusammengenommen kann man sagen. Barsbüttel, eine kleine Stadt am Rande Hamburgs, wo wir uns alle kennengelernt haben ist einfach klein.

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Objektivität ist also schwer, drum lass ich jetzt einfach einmal die Bilder sprechen, die Ramona bearbeitet hat.

Für mich können sie einfach den Titel Zoe vor 10-15 Jahren tragen. Ob das in etwa der Wahrheit entspricht kann ich nicht sagen, denn Zoe gab es zu dieser Zeit noch nicht. Aber es ist schon wirklich erstaunlich, wie glatt ein Gesicht werden kann, wenn jemand ein Foto bearbeitet. Falten, die mich weinen lassen, sind auf einem Male weg und selbst die letzten Unebenheiten, die sich durch Makeup und Kryolan alleine nicht wegzuschminken lassen sind auch nicht mehr zu sehen.

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Ich denke, die Bilder sind wirklich sehr schön geworden. Und wer auch einmal schöne Bilder mit Fotograf, Visagistin und eine großartigen Bildbearbeitung haben möchte, den kann ich die Jungs und Mädels nur ans Herz legen.

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Fotostudio Hamburg

Fotoshooting Hamburg Part I – Die unbearbeiteten Fotos

…nur zur Erklärung, dieses sind die Rohbilder vom Fotoshooting, hieran ist nichts bearbeitet. Solche Bilder würde Olli(e) zwar niemals rausgeben, aber ich hab sie trotzdem bekommen. Aber sie sind eben absolut echt.

Ich weiss, dass sie mit etwas Glanz und Gloria noch besser aussähen, aber die zeige ich erst zu einem späteren Zeitpunkt. Nehmt also mit Narben, Falten, Hintergründen und eben mit mir Vorlieb, die Hochglanzbilder folgen ein andernmal.

 

 

Schöne Bilder von sich haben kann jede.
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Wenn ich mich mit meinem damaligen Untermieter (heisst Mieter unter mir) Olli(e) unterhalten habe kam häufig von mir der Ausspruch

„Schöne Bilder von sich haben kann jede“.

Jede kann zu einer Elli Hunter fahren, odereinen Termin in einem Fotostudio abmachen. Wenn dann auch noch eine Visagistin dazu gebucht wird und genügend Bilder gemacht werden, dann ist schon etwas dabei, was sich sehen lassen wird. Und selbst wenn das nicht ausreicht, dann hilft Bildbearbeitung immer noch ein großes Stück weiter. Das sollte eigentlich ein jedes Fotostudio draufhaben.

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Leider hab ich dann schon oft gesehen, dass Bilder im Internet, bei Travesta, Flickr oder sonstwo wenig mit der Person gemein hatten, die dann auf einmal auf einer Party vor einem stand. Daher habe ich bislang auf Bilder, die offensichtlich bei solchen Fotoshootings entstanden sind möglichst wenig Wert gelegt und mich mehr darauf verlassen, was ich an Livebildern so gesehen habe.

Nun ist Olli(e) nicht umsonst ein sehr ambitionierter Fotograf mit eigenem Fotostudio, und wollte schon häufiger mal mich vor die Linse bekommen. Irgendwie ergab sich das aber nie. Er findet es spannend, was sich eben aus Personen machen lässt, wenn man es denn mal richtig versucht.

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Eine gute Bekannte von ihm und auch mir, Louisa ist dazu Visagistin und Ramona, eine weitere Bekannte von ihm ist Pixelschubbserin (firm in Photoshop). Eigentlich eine gute Zusammenstellung für einen Case, aus einem Mann gute Frauenbilder zu machen. Und wer fiel den dreien da als mögliches Opfer ein? Ich natürlich.

…trotz meiner Vorbehalte (Bilder aus einem Fotostudio kann ja jede haben) liess ich ich allerdings nicht lange bitten und fuhr mit meiner Riesen-Reisetasche bereits einen Tag früher am letzten Wochenende nach Hamburg und harrte der Dinge, die da so kommen mögen.

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Ich brauchte glücklicherweise in Hamburg nicht so weit fahren, denn die Hälfte meiner alten Wohnung ist heute Olli(e)s Fotostudio. Wohnzimmer und Küche sind gemeinraum, der große Raum ist ein Fotozimmer und mein Schlafzimmer ist wie vorher mein Schlafzimmer. Dafür teilen wir uns die Miete. Toller Deal – für alle. Ich habe eine Bleibe in Hamburg, ein ein Fotostudio, meine Eltern ruhige Mieter und überhaupt. Klasse.

Also wartete ich in meiner Wohnung auf Louisa. Nachdem wir kurz aus den gesamten Kleidungsstücken in meinem Kleiderschrank ausgewählt hatten, was denn so passen würde und der Nachricht, dass sie mit mir machen könnte, was ihr denn sol einfallen würde legte sie los. Zwar mag Louisa am liebsten den Style der 60er aber an diesem Tag hatte sie anderes vor – wer weiss, ein andernmal vielleicht.

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Allerhand Fachsimpelei über Kryolan, Mac Cosmetics, die richtigen Wimpern und vor allem den richtigen Wimpernklebern, der wahrscheinlichen Prozentzahl an Dragqueens pro Visagistenkurs und diversesten anderen Themen war ich einigermaßen fertig.

Das klingt jetzt ganz schön schnell…. war es aber nciht. Olli(e) und Ramona kamen derwil des öfteren mal vorbei um sich über den Fortgang zu informieren und zu erkennen, dass wir noch immer nicht fertig waren. Gut Ding will eben Weile haben.

Als wir dann endlich fertig waren, konnte das eigentliche Shooting beginnen. Immerhin wollte Olli(e) mir auch noch beweisen, dass ein Fotostudio eben auch sein gutes hat. Louisa als Visagistin hat ihren Job klasse erfüllt, nur war der Fotograf da. Ein weiterer Freund von mir, Martin sorgte dabei für das rechte Lich, Haarlicht, die Wände und Projektoren, während sie mit Ramona zusammen zu dritt herauszufinden versuchten, welche Prosition nun die besten seien, ob es nun sinnvoller sei, beide Haare liegen zu lassen oder doch vielleicht nur rechts – oder links. Macht das Haar vielleicht doch Sinn über der Schulter zu liegen oder wasauchimmer. Der Möglichkeiten gibt es da viel.

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Gezuppel hier, gezuppel da, aber was lääst man nicht alles über sich ergehen für ein paar gute Bilder. Das Bild oben gehört sicher nicht zu den schönsten, aber die Situation war nicht gestellt.

Dreißig Bilder einer Einstellung und Dauergrinsen… ohmann ganz schön schwierig. Aber es lohnt sich, weil sich doch eben einige tolle Bilder dabei ergeben, die sicher noch ein wenig besser sind, als die meisten Livebilder. Und wenn man bedenkt, dass hier nichts bearbeitet wurde, keine Farben verändert wurden, kein Schnitt passiert ist, nichteinmal ein Weichzeichner drübergelaufen ist, lässt sich das schon durchaus sehen.

So der erste Part ist sozusagen erledigt, ich war da, Louisa hat geschminkt, Olli(e) und martin Fotografiert und nun wird Ramona die Bilder noch schön machen. Ich bin gespannt.

Bevor jetzt aber jemand ebenfalls bei den vieren ein Fotoshooting buchen möchte, wartet ersteinmal die bearbeiteten Bilder ab, da geht noch einiges mehr als das, was ihr oben seht.

Mehr dazu bald hier:

Fotoshooting in Hamburg Part II – Die fertigen Fotos