Ehrenbürgerin Olivia Jones

Das hat sich Olivia Jones wohl auch nicht in den kühnsten Träumen ausmalen können, als sie damals ihr Heimatstädtchen Springe verliess, um in die große weite Welt zu ziehen. Letzen Endes verschlug sie es nach Hamburg und sie wurde Drag Queen Of the World, Bürgermeisterkandidating, Vize-Schungelköniging und vor allem Königin von St. Pauli.

Jetzt ist im Sommerloch der städtische Anregungsausschuss von springe die Idee gewachsen, Olivia zur Ehrenbürgerin zu machen.

Erst hat sie wohl drüber gelächelt, nun sich aber in einem offenen Brief an die Springer und die Welt gewandt, den ich ziemlich klasse finde.

In kürze freut sie sich über die Idee und ist auch nicht enttäuscht, wenn es nichts würde. Aber sie erzählt auch von Russland, Amerika und Frankreich und von Erfolgen in Toleranz, die schon erzielt wurden. Alleine die Idee, jemanden wie sie zu einer Ehrenbürgerin werden zu lassen sei vor 10 Jahren noch undenkbar gewesen. Und letzten Endes zeigte sie, auf, dass Toleranz immer wieder neu verteidigt und definiert werden muss. Ein sehr guter Brief finde ich.

Liebe Springer,

an mir scheiden sich die Geister und das ist auch gut so. Ich wollte schon immer polarisieren und eine Nagelprobe für Toleranz sein. Auch auf die Gefahr hin, manchmal vielleicht übers Ziel hinaus zu schießen.

Natürlich kann ich nicht verlangen, dass jeder versteht, dass in meiner lustigen Verpackung eigentlich eine ernste Botschaft steckt. Aber einige scheinen es doch erkannt zu haben. Darüber freue ich mich. Und ich hoffe, dass ich durch meine Arbeit und mein Anderssein am Ende doch mehr Menschen an-, als aufrege und Mut mache, das Leben zu leben, zu dem man sich hingezogen fühlt. Das ist es, worum es mir geht und worum es hier geht – oder wenigstens gehen sollte. Nicht um mich als Person sondern um die Dinge, für die Menschen wie ich stellvertretend stehen – in unruhigen Zeiten wie diesen:

weiterlesen bei Olivia Jones

Aber egal, wie das ausgeht, ich bin mir sicher, dass Olivia irgendwann einen Stern auf der Reeperbahn neben dem von Udo Lindenberg bekommt 🙂

Die Diva aus Dinslaken

Unerhörte Gerüchte werden über Uschi Blum im Internet veröffentlicht und es zeigt sich wieder einmal deutlich, dass dieses Internetz wirklich nur zum denunzieren und schlechtmachen genutzt wird. Man solltes es sperren, oder am besten gleich ganz verbieten.

Da wird tatsöächlich verbreitet, dass Uschi Blum eine Diva sei. unerhört, unglaublich unbelievable.

Aber in diesem Interview bei Red stellt sie es klar, ausserdem erfährt man auch einmal, was man so benötigt um diese äääääh nicht-Diva zufriedenzustellen. Ausserdem liege es an der Genetik und sie hat NICHT zugenommen. Viel schlimmer wirkt aber Das gerücht, dass Uschi Blum ein Verhältnis mit Horst Schlämmer hätte. Auch das stimmt natürlich nicht, ebenso wie sie natürlich Nicht – oder nur ein wenig beim Schönheitschirurgen war.

Aber wer einmal wissen wollte, mit welchem Superstar die Blum eine uneheliche Tochter hat und wer das wohl sein könnte, muss dringend einmal hereinschauen.

http://yumondo.com

Ich fühle mich diskriminiert.

logo1.jpgJaja, ich weiss, ich bin viel zu spät mit meinem Artikel, aber es gab in letzter Zeit einfach wichtigeres zu bloggen, als diese Geschichte, die ich dennoch nie vergessen habe. Ich wurde ja in der Vergangenheit schon von einem Rudel ausländischer Teenagemöchtegernmänner dumm angemacht und von einem besoffenen Idioten auf der Reeperbahn angespuckt, aber dieses ist doch eine Geschichte, die mich mitgenommen hat.

Mein Blog wurde sozusagen als unwichtig gebrandmarkt

Es gab da vor einem dreiviertelmonat einen kleinen Skandal in der Blocommunity, der sich um ein Web 2.0 Startup rankte. Das kleine Startup Yumondo hatte die derzeit nicht allzu seltene Idee, ein Internet-Startup zu gründen, auch die Idee, dieses als Comunity aufzuziehen ist so selten derzeit nicht. Selten jedoch, und ich meine selten dämlich, ist allerdings, wie sie das anstellen wollten.

Sie haben sich zwar viele Gedanken gemacht und viel recherchiert. Ihre durchaus guten Ergebnisse haben sie dabei in einem Wiki veröffentlicht und dieses dämlicherweise nicht geschlossen. Die Welt – sprich deutsche Blogger konnten also ungestört dort stöbern und herausfinden, wofür sie so eingeplant wurden. Wer sollte sich multiplizieren, wer sollte Content liefern, wer vielleicht sogar auf der hauseigenen Blogseite veröffentlichen, wer zu welchen Events eingeladen werden uswusf.
Diese kleine Firma kommt aus Berlin und sieht darin wohl auch ihren ersten Schwerpunkt. Daher haben sie offensichtlich jedes Blog aus der Blogscout Liste in ihre Blogger und andere Multiplikatoren-Liste aufgenommen, dessen Autor in der Lage ist, das Wort Berlin auch nur halbwegs richtig zu schreiben. Wenn man sich diese Liste der Blogger und Multiplikatoren einmal anschaut, dann findet man darauf fast alle wichtigen deutschen Blogger und daneben eben jedes Blog, dass auch nur ansatzweise irgendetwas mit Berlin zu tun haben könnte.

Wirklich jedes?
Nein!

Zwei Blogschreiberlinge, die eindeutig in diese Liste gehören haben die Jungs und Mädels von Yumondo sträflich übersehen

Sheila und mich

Okay, okay, während Sheilas Blog mit dem Satz „Sheila Wolf – Ein Blick hinter den Spiegel einer Berliner Tranny-Göre.“ doch ziemlich genau aussagt, dass es sich hierbei um ein Blog mit Berlin-Hintergrund handeln könnte, so muss ich zugeben, dass es bei mir nicht sofort auf den ersten Blick erkenntlich ist. Aber nicht umsonst ist mein Zweitgrößtes Stichwort in meiner Tagcloud mittlerweile „Berlin“.

Da blogge ich mir seit 2004 die Seele aus dem Leib, da schlage mir die Nächte vor meinem Laptop um die Ohren, da fahre jedes zweite Wochenende nach Berlin um über das dortige Nachtleben zu berichten, da schockiere ich meinen Chef mit meiner Kündigung um gänzlich nach Berlin ziehen zu können – und was ist? – Nix ist. Ich werde ebenfalls nicht in die große Liste der interessanten Berlin-Blogger aufgenommen…

Das ist hart. Die beiden wichtigsten Trannyblogs nicht aufgenommen, obwohl sie eine sehr große Berlin-Affinität haben. Ich vermutete böse Diskriminierung…

Jetzt hätte ich eigentlich gedacht, die mögen Transen nicht, wenn ich nicht aus spaß mir angeschaut hätte, was die Yumondos noch so ausgeheckt hätten. Dabei fand sich noch eine weitere Liste mit Multiplikatoren zu bestimmten Themen – Und siehe da, ich fand den Namen Zoe. Was meine 487 Blogpostings nicht erreicht haben, hab ich mit meinem kleinen Qype Profil und meinen paar (22) Beiträgen dort geschafft. Ich gelte als Multiplikator für sonstiges 🙂 Was auch immer sonstiges meint.

Besser als nichts zumindest. Aber da frage ich mich doch irgendwie, warum ich überhaupt blogge, wo 22 kleine Qype Beiträge scheinbar mehr Aufsehen bei anderen erregen…. Fuck!

Na egal, dann werde ich mal als Multiplikator für Sonstiges bei Yumondo anklopfen und um Einlass begehren. Mal sehen ob sie mich reinlassen. Ich mache ja echt bei jedem Internetstartup mit. 🙂

Olivia Jones Blog

Es ist ein neuer Blogger in der Stadt.

Aber nicht irgendeiner! Hamburgs, nein Deutschlands Vorzeige-Dragqueen Olivia Jones ist in die Bloggerszene eingestiegen. Während sich unsereins allerdings um jeden seiner Leser bemühen muss, durch Inhalte oder viel output langsam seinen Leserkreis ausbauen muss, darf sich Olivia gleich in der Bunten bzw. bei T-Online betätigen. Mal sehen, was Olivia uns zu erzählen hat.

Wenn ich mir allerdings das Blog ansehe, so ist es kaum ei Blog im ursprünglichen Sinn. Sie kann offensichtlich keine Links setzen, es gibt keine Blogroll und schon gar keine kleinen Mashups. Wo soll Olivia mich verlinken (mal abgesehen davon, dass sich die Frage stellt, WARUM sie dieses sollte, könnte sie es nicht). Eigentlich ist es so eher eine Kolumne 🙂

Egal. Go Olivia!.

Das Blog findet Ihr übrigens hier.

Olivia Jones Blog

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