Die SPD wirbt mit Nina Queer

Nein!

Ich bleibe dabei, dass sich Michael Müller und damit die Berliner SPD durch seine Enthaltung beim Entschliessungsantrag „Ehe Für Alle“ unwählbar gemacht haben.

nina queer

Mir ist vollkommen egal, warum der regierende Bürgermeister sich nicht an den Koalitionsvertrag gebunden fühlt, in dem steht:

Wir werden konsequent die rechtliche Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bi-und Intersexuellen und transsexuellen Menschen vorantreiben und jegliche Form von Homo-und Transphobie aktiv bekämpfen.

Mir ist auch vollkommen egal, welcher Teil seiner Koalition da auf einmal anderer Meinung war und warum der regierende Bürgermeister dieses relevanter als den beiderseitig unterschriebenen Koalitionsvertrag fand. Das sind politische Spielchen, die ich zwar verstehe aber nicht mehr akzeptiere.

Für mich gab es dabei genau 2 Möglichkeiten:

1. Die Koalition einigt sich auf den Inhalt des Koalitionsvertrag und der Regierende stimmt mit ja ab.

2. die Koalition ist auf einmal unterschiedlicher Meinung, der Regierende erinnert sich aber an den Inhalt des Koalitionsvertrag, erkennt, dass es eine klare unterschriebene Vereinbarung zur Zustimmung gibt und stimmt mit ja ab.

Mir ist übrigens auch relativ egal, wie sich die Politiker danach wieder zusammenraufen, aber das ist ihr gottverdammter Job. Und wenn die CDU daraufhin aus dem Vertrag und der Koalition hätte aussteigen wollen… mit der Argumentation, dass sie eben anderes will als sie im Vertrag vereinbart und unterschrieben hat… so what! Dann ist das eben so.

Schade, dass Nina Queer die SPD unterstützt, ich könnte das seit Juni 2015 nicht mehr. Aber ich hoffe, sie hat eine klare Meinung kundgetan.

15 Jahre Irrenhouse

Alle Jahre wieder

Man kann Nina Queer ganz viel nachsagen, wenn man denn will – und genug tun das auch, aber man muss ihr einen wirklich großen Respekt zollen. Seit mittlerweile 15 Jahren veranstaltet sie das Irrenhouse und bietet damit Gays und jungen Transen ein sicheres Zuhause.

DSC09447

Und auch, wenn wir uns nur noch sehr selten dort blicken lassen, so sind das Geburtstagsirrenhouse und das Weihnachtsirrenhouse doch immer mal wieder eine Reise bzw. ein Erscheinen wert.

DSC09448

Es ist schon erstaunlich, was Nina aus dem Irrenhouse gemacht hat. Aus dem dunklen Geburtstagsclub ist Nina in den Comet Club gezogen, der um einiges größer ist als der Geburtstagsclub. Mittlerweile hat sie aber auch noch den Keller, den Garten und seit diesem Mal auch den angrenzenden Magnet Club in Beschlag genommen. Und es ist gut gefüllt. Respekt

DSC09449

Wegen unsäglicher Hitze hat sich Sheila kurz vor der Show nach Hause begeben, aber ich wollte die schon noch sehen. …Sie war aber langweilig und bestand vor allem aus Ninas eigenen Songs zu Playback mittels Konfetti und Luftballons aufgemotzt.

DSC09475

Ich bin dann aber doch noch bis zum Ende geblieben und durfte mitansehen, dass Sarah K. Dingens und Rolfe die Bühne enterten und nebst ein Paar netten Worten Dreiviertel-Liter Flaschen Hugo verteilten, von denen sich eine der Flaschen in meine Hände verlief… und massig schnell alle war… ( Ein feuchtfröhlicher Abend sollte damit beginnen )

DSC09535

Ich verzog mich kurz nach der Show in den Kitkat Club, wo sich der Rest des Queerboots befand und ich mich bis halb 8 (oder so ähnlich) nett unterhalten habe.

DSC09538

DSC09563

DSC09567

DSC09570

DSC09571

Das letzte Queerboot

Das letzte Queerboot

Manchmal ist man selber Schuld an seinem Dilemma. So zum Beispiel das Queerboot, welches durch Ämter gegängelt in diesem Jahr wohl zum letzten mal abgelegt hat. Es wurde wohl von Jahr zu Jahr schwieriger, überhaupt mit Musik genehmigt zu werden.

DSC09307

Vor allem ist es aber schwierig mit LAUTER Musik. Denn da gibt es massive Auflagen, die es erstaunlicherweise ziemlich genau seit dem ersten Queerboot gibt, das wiederum massive Anzeigen mit sich brachte. Auch bei diesem Queerboot wurde laut Denise schon das erwartete Bussgeld in Eintrittspreis eingerechnet.

DSC09363

Aber auch wenn es das allerletzte Queerboot war, haben die drei Veranstalter Pricilla, Denise und Sammy ein Paar Ideen, wie man das lösen könnte. Nicht auf der Spree allerdings und vielleicht nicht einmal im Wasser. Man darf gespannt sein.

DSC09309

Auch dieses Jahr gab es wieder einige Acts neben der Musik. Kaye Katcher, Sheila, Katy Perry und diese Hula Hoop Artistin, dessen Name ich vergessen habe.

DSC09343

Es war wieder eine nette Fahrt bei der man nebst guter Musik und guten Gesprächen allerhand von Berlin zu sehen bekam und sich neidisch schöne Häuser an der Spree ansehen konnte bis es vom Müggelsee  wieder zurück ging.

DSC09366

Zumindest kamen zu diesem letzten Schiff noch einmal allerhand Menschen, wobei ich gestehen muss, dass ich von Mal zu Mal weniger Menschen kenne. Zu schade. Beispielsweise Jessi war nicht da, erschien dann aber zu einem späteren Zeitpunkt im KitKat.

DSC09378

Und genau da sollte der Abend enden. Ich nahm schon einige Getränke im Irrenhouse, nebst einer Dreiviertel Liter Flaschen Hugo.

DSC09381

Cooler Hund

Im KitKat machte ich so gegen halb drei mit Wodka Redbull weiter und mit guten Gesprächen vor allem mit Denise

DSC09401

Keine Ahnung, Ob Jessica Spirit noch Jessica Spirit heisst – auf jeden Fall ist sie so aber Katy Perry

Nächste Klappe: Ich liege unbekleidet in meinem Bett, noch in vollem Makeup und weiss weder wie noch wann ich nach Hause gekommen bin – Filmriss – zum ersten Mal seit vielen Jahren. Irgendwie bin ich nach Hause gekommen und glücklicherweise stand mein Auto noch dort, wo ich es erwartet habe.

DSC09429

Da wurde wohl eine Transe skalpiert.

Glücklicherweise scheine ich mich gut benommen zu haben. Zumindest habe ich mich bis halb 8 offenbar noch gut unterhalten und es sei noch alles fein mit mir gewesen. Puuuh Glück gehabt 🙂

DSC09436

DSC09438

DSC09446

Coole Lasershow über der Spree.