Wasserfall und Dschungelprüfung

Wasserfall und Dschungelprüfung im Irrenhouse

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An einem Wochenende, an dem das Motzstrassenfest ist, hat es eine jede Gayparty in Berlin schwer. Sogar Nina Queers Irrenhouse. Da treibt sich eben das gesamte Zielpublikum mehr oder weniger angetrunken im Goya rum. Mataina Ah Wie Süß brachte das sogar zu dem Ausspruch „so leer, wie heute habe ich es hier noch nie gesehen“. Ich schon und zwar letzten Juni und vorletzten Juni. Dass Mataina dieses allerdings noch nicht gesehen hat, mag auch daran liegen, dass sie in der Regel zu der Zeit Touristen auf Mykonos bespasst… Aber – der Wirtschaftskrise sei Dank ist diese Saison keine gute und Melli Magic macht da jeden Abend show vor 10 bis 20 People…

Na, da waren zur Show doch einige Mehr anwesend, es war gut gefüllt – was sich jedoch direkt nach der Show änderte. …Hab ich irgendwie die Ansage „und nun verpisst euch“ von Nina verpasst?? Ich weiss es nicht, ist aber auch egal, denn die Show  war mal wieder großartig und sehr sehenswert.

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Ich muss ja wirklich mal meinen Respekt aussprechen, sich Monat für Monat wieder eine neue Nummer auszudenken und diese auf die Bühne zu bringen. Das ist schon aller Ehren wert. Dass dabei nicht jede Nummer berauschend sein kann, ist irgendwie logisch, aber dieses Mal haben die Mädels wieder ihr bestes gegeben und gute Ideen gehabt.

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Es begann mit TLC und Waterfalls. Stella DeStroy, Nina und Mataina hinter einem Wasserfall aus Plastik. Ziemlich großartig gemacht. Ich mag es ja, wenn gemeinschaftliche Auftritte kommen. Übrigens gibt es zu dem Song Waterfalls eine großartige Geschichte um Wasser, Feuer und je, genau SCHUHE! Die eine Sängerin Lisa Lopez war so wütend, dass ihr Freund sich selber sieben Paar Schuhe kaufte, ihr aber nicht ein Paar mitbrachte, dass sie alle seine Schuhe in der Badewanne anzündete… Dummerweise hielt sie das Feuer nicht unter Kontrolle und fackelte das ganze Haus ab. Das brachte sie in eine Therapie.. Doof. Aber da kann man mal sehen, was passieren kann, wenn es bei Frauen um Schuhe geht.

Danach ging es weiter mit Mataina und einem ihrer schlüpfrigen Songs um kleine Mädels, die nicht so recht wissen, was mit ihnen los ist. Warum der Storch nun ihr ein Kind gebracht hat, wo er doch eigentlich immer nur zu Ehepaaren kommt. Das Stück war nett, aber nichts besonderes. Irgendwie zu ähnlich zu anderen Stücken Matainas Reihe schlüpfriger Lieder…

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Noch einmal viel besser und mitreissender wurde es allerdings danach mit Jungle Drum von Emiliana Torrini. Erstaunlich, wie das richtige Lied mit einigen Palmenwedeln und etwas Leoparden-Outfit abgehen kann. ehr schön, leider wurde es danach schlagartig leer im Irrenhouse.

Die Leere ging so weit, dass ich bereits die ganze Raucherlounge über gesehen wurde und als ich an der Theke ankam zwei Mal jeweils bereits ein geöffnetes Becks Lemon auf der Theke stehen hatte. Normalerweise heisst das immer durchkämpfen und dann ersteinmal anstellen… Hat aber auch soetwas und man weiss ja auch, dass es spätestens im September wieder so voll wie sonst auch ist.

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Mal wieder eine Propaganda

Die Propaganda Party in Berlin ist ja irgendwie immer noch eine der wichtigsten Berliner Gaypartys und sie war früher mal im großartigen Anbiente des Goya. Dort ist sie allerdings schon eine Weile nicht mehr und nun im sterilen Ambiente des…. des… ähm der Club war so langweilig, dass ich mir nichteinmal den Namen merkte..

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Egal, an dem Samstag des Straßenfestes am Nollendorfplatz, wo sich eh das gesamte Zielpublikum der Propaganda Party neben dem Goya befindet, gibt es keinen besseren Platz für eine Gayparty als eben diesen Club. …ein Grund, für dioe Party, das Goya mal wieder zu bevölkern – und da das Irrenhouse ja eh erst um 2:00 interessant wird, war es auch für uns ein Grund, mal wieder zur Propaganda zu gehen.

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Doch auf dem Weg dahin bin ich, gerade wild in meiner Tasche kramend, einer wirklich dämlichen Anmache anheimgefallen. Ein paar Typen, meinten mir sagen zu müssen, ich hätte „da hinten“ etwas verloren… Nundenn, es lag eher daran, dass sie mich noch ein paar Mal mit dem Arsch wackelnd hin und her stöckeln sehen wollten… Das sagten sie mir dann auch… Äh sollte ich mich nun geehrt fühlen? Vermutlich.

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Das war dann aber auch fast das spannendste des Propaganda Ausflugs, denn die Party selber war – zwar gut besucht – doch eher langweilig. Wenig Personen, die wir kannten und dieses Mal auch kein Popfloor gab es dieses Mal im Goya…

Fast alle Partyfotografen trieben sich dort herum, wir jedoch nur bis um halb Zwei, denn das Irrenhouse wartete auf uns.

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kostenloses Blog für Schwule & Lesben

Während ich mich mit meinem Blog herumschlage finde ich überall Möglichkeiten Kostenfreie Blogs einzurichten.

So fand ich vor kurzem folgendes Angebot

Kostenloses Blog für Schwule und Lesben

Hol Dir dein kostenloses GBLF-Blog von mySCOUT!com
Derzeit im Beta-Test gibt es die Möglichkeit hier bei mySCOUT!com ein kostenloses Blog zu bekommen. Einzige Bedingung: Die Inhalte müssen Relevanz zum Thema Homosexualität haben. Sprich ein Blog mit Schwulen-, Lesben- oder aber auch Transgender- bzw. Bi-Themen. Nicht ausschliesslich, aber doch auch.

…für mich ist das natürlich nichts, denn die würden mich ziemlich doof anschauen, wenn ich mal eben Datenbanken von einigen hundert Megabyte übertragen wollen würde 😉 Ausserdem würde ich mein Blog nie aus der Hand geben.

Wer allerdings Plant, ein Blog einzurichten, der kann es bei myxScout tun… sodenn es eben die Voraussetzungen erfüllt. Ich allerdings habe auch einmal freie Blogs angeboten – und die Nachfrage war eher so unterdurchschnittlich. Nichtsdestotrotz, ihr findet die freien Bogs hier.

The Rock â€Ëœn‘ Roll Freak Burlesque Circus.

Eventankündigung

Nach langer Zeit muss ich mal wieder eine Eventankündigung posten, die einfach extrem spannen klingt. Es geht dabei um The Rock â€Ëœn‘ Roll Freak Burlesque Circus. Was sich genau dahinter verbirgt wird sich zeigen, aber die Verbindung aus Circus, Rock’N’Roll, Freaks, Roadrunners Paradise und The Teaserettes, aus Squeezebox, Eve Champagne klingt einfach so, als sollte man sich diese Veranstaltung auf keinen Fall entgehen lassem

The Rock â€Ëœn‘ Roll Freak Burlesque Circus.
On the bill: The Teaserettes, Jane Walton & The Squeeze Box
DJ Carsten Animal & lotsa Special Guests

Frauen, Freaks und Sensationen … Kommen sie näher meine Damen und Herren, und seien sie dabei, wenn sich die Bühne des Roadrunners Club in eine Manege verwandelt …
The Teaserettes, deutschlands dienstälteste Burlesque-Comedy-Truppe lädt ein zu einem einmaligen Spektakel, mit Artisten und Burlesque-Performern aus ganz Deutschland und natürlich ROCK’n’ROLLLLLL….Sexy Tiger die durch brennende Reifen springen, starke Männer mit berghohen Muskeln, dreibeinige Damen mit langen Bärten….

The Teaserettes – History
â€ËœWe tease to please…‘, getreu diesem Motto haben sich 2005 fünf junge Frauen zusammen gefunden: â€ËœThe Teaserettes‘.
Aber zuerst zurück zu den Wurzeln. Im Jahr 2000 startete Schauspielerin Sandra Steffl (Sandy Beach) in München die Nachwuchs-Comedy-Show â€ËœTeaserama‘ im legendären Stripteaselokal â€ËœSchwarze Katz‘. Komiker wie Martin Schneider, Mathias Seling, Ausbilder Schmidt und viele mehr wechselten sich auf der Bühne mit den hauseigenen Stripgirls ab. Ambiente, Comedy und Stripdarbietungen waren an Skurilität nicht zu überbieten und â€ËœTeaserama‘ erreichte schnell Kultstatus. Frl. Beach liebäugelte bereits zu dieser Zeit damit, eine â€ËœBurlesque Truppe‘ im klassischen Sinn zu gründen, doch leider fand sie im prüden Bayern nicht die richtigen Ladies dazu. 2004 schloss â€Ëœdie schwarze Katz‘, die Stripperinnen gingen in Rente, die Comedians waren alle berühmt und Frl. Beach zog es samt Babybauch in die Hauptstadt.

Nach der Babypause und reichlicher Bekundung des Nachtlebens war es soweit. Es gab vier interessierte Burlesque Rekrutinnen, die alle bereits mit dem Thema Kontakt hatten. Im April 2005 gab es das erste â€ËœTeaserama‘ in Berlin und das war gleichzeitig der Startschuss der â€ËœTeaserettes‘. Cherry Temple, Miss Behave, Litschi Lu, Bunny Clyde, und Sandy Beach rockten das Haus. Gleich darauf folgten Videodrehs, Fotoshootings und weitere Auftritte, z.B. im Sage Club, Roadrunners Paradise Club, White Trash, Tabou Tiki Room etc.

Anfangs bestand die Show hauptsächlich aus Gruppennummern im klassischen 50er Jahre Stil, inzwischen wurden Nummern in den Rock und Punk erweitert. Dadurch ergibt sich ein Repertoire von klassischem Burlesque-Tanz bis äußerst trashigen Nummern, aber immer mit einem zwinkernden Auge. Wie auch bei den Ur-Vorbildern des Burlesque geht es den â€ËœTeaserettes‘ nicht um die Darstellung von perfekten Körpern und plumpen Sex, sondern um das karikieren gängiger Klischees (Männer und Frauen) und um das Zeigen selbstbewusster humorvoller Erotik ohne erhobenen Zeigefinger.