8 Jahre Eis am Stiel Berlin

Eis am Stiel im Silverwings

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Seit offensichtlich acht Jahren gibt es in Berlin die „Eis am Stiel Party“. Also nicht, dass ich das tatsächlich bestätigen könnte, aber ich glaube das einfach einmal. Ich habe auch keinenGrund zu zweifeln. Und obgleich wir schon häufig eingeladen wurden und die Musik aus Rock’n’Roll und 60ies Soul sowohl Sheila als auch mir gefallen, sind wir erst einmal ins Silverwings gekommen.

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In diesem Fall hatte uns Carina im Last Cathedral darauf aufmerksam gemacht, dass dort an diesem Abend 8 Jahre Eis am Stiel gefeiert würde… Eine gute Idee für nach dem Irrenhouse und wenngleich wir eigentlich erst ziemlich spät ankamen, war das Silverwings noch gut gefüllt.Men merkte allerdings, dass wir noch nicht oft da waren, denn erstaunlicherweise nahmen uns viele Gäste noch verwundert zur Kenntniss. Auf den meisten anderen Partys kennt man uns bereits lange und niemanden interessiert sich näher, wer oder was wir seien. Hier erregten wir tatsächlich noch etwas Aufsehen… tsts. egal.

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An der Kasse erzählte man uns, dass Valena von Poymädchen auch dort sei, aber gerade sie war eine der wenigen die eben nicht dort war, ansonsten trafen sich allerhand Bekannte im Silverwings ein. Zuerst trafen wir Cherry Fatale und Kitty Wild und nicht zu vergessen die Dame, die ich jedes Mal frage, wer sie denn sei… Vielleicht erkenne ich sie ja das nächste Mal wieder 🙂 Ich dachte, ich hätte das Problem immer nur, wenn ich eine Transe als Mann – oder anderesherum treffe…

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Ansonsten waren noch eine ganze Menge Teaserettes da, Sandy Beach und Cherry Temple, mit denen wir noch einige Schnacks und einige Getränke zu uns nahmen. …Wobei nicht alle Getränke großartig schmeckten. Mein letzter Caipiroshka beispielsweise war schlecht.. und damit meine ich nun nicht das übliche „schlecht“ dass man aussagt, wenn man morgend einen dicken Kopf hat sondern ein schlecht, dass „schmeckte nicht“ aussagt. Der Rohrzucker war aus und dafür gab der Barkeeper eben ein wenig mehr Limejuice hinzu… Da zieht sich einem wirklich ALLES zusammen. brrr.

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Irgendwer zog mich dann noch in den Backstagebereich… Was mir fast zum Verhängnis geworden wäre, denn Sheila ätte mich fast nicht gefunden, als sie fahren wollte – und ging davon aus, dass ich bereits eg sei… Glücklicherweise wies Cherry – also die Fatale – sie drauf hin doch noch einmal in den Backstage Bereich zu schauen .. und da war ich… Hab ich ja Glück gehabt.

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Teaserama Show

Okay, am Sastag sollte die große CSD Opening Gala in Hamburg sein…. Das ist allerdings kein Grund, nicht am Freitag bereits in Berlin unterwegs zu sein um zu schauen, was Sandy Beach und ihre Teaserettes so auf die Bühne zaubern… Angekündigt waren immerhin die Teaserettes, die Teasers, Überraschungen, internationale Gaststars, Shows und Comedy. Also das ganz große Programm.

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Leider allerdings fiel das ganze voll in die Urlaubszeit und das auch noch auf sehr gutes Wetter, so dass das Roadrunners Paradise zwar gut gefüllt war, jedoch noch weit davor voll zu sein. Egal, wer nicht da war hat einiges verpasst und selber schuld. Um allerdings allen die Möglichkeit zu bieten, rechtzeitig anzukommen, wurde der Beginn etwas nach hinten verschoben, eine gute Gelegenheit sich mit einer Mary der beiden Hairy Marys etwas über Schuhe, Dresses und günstige Unterwäsche zu unterhalten. Frauenthemen eben :) Naja und über alldas, was noch so anfiel…. Nett war ausserdem das Gespräch mit Sabine von der B.Z., die mich auf die Black Flamingo Show hinweisen wollte…Weiss ich doch längst und zu gegebener Zeit wird es hier vermutlich sogar Karten zu gewinnen geben :)

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Es fing dann aber doch noch an und bot so einiges.Gangster, Bananen, Cowgirls, Kannibalinnen, bezaubernde Feen, betrunkene Sailor Girls, Drogendealer und was weiss ich noch alles. Würde ich alle Nummern zeigen, würde ich morgen noch schreiben, im letzten Video findet ihr daher auch die “vergessenen” Nummern. Es wurde, heiss, und nass und spritzig und… ach schaut einfach selber…. Folgendes Video ist nämlich eine Playlist mit insgesamt 11 Nummer. Viel Spaß beim schauen….

Großartig fand ich auch wieder Fräulein Rot, die ja den ersten Teaserettes Burlesque Workshop als Siegerin abgelegt hat und damals mit einer großartigen Prodigy Nummer mit fliegenden Federn Burlesque machte…. Auch dieses Mal flogen wieder Dinge und zwar Wassertropfen in Richtung Kamera… Der Mann mit dem Riesen Objektiv neben mir reagierte allerdings panischer als ich, die ja von vielen, vielen Irrenhouse Partys sehr abgehärtet ist. Mich kann doch so ein wenig Regen nicht erschüttern. Sei es drum, die Wassertropfen kamen aus einem Tuber voll  Wasser und genaugenommen aus einem Schrubber geflogen. Erst war der Schrubber im Tuber, dann Fräulein Rot. Und das ganze im Dirty Dancing Sound… Sehenswert.

Den Knüller des Abends hat aber eine Dame aus dem Publikum abgeschossen, die Krachmaschergeräusche, wie Fantylathor, Düldo, HaiKölln oder Jamba Kingelton Abo vertonen musste, und wenn ihr Euch fragt, was das jetzt für eine Sprache ist, müsst ihr Cheeta Bang Bang fragen, die zwar weiss, was Verben sind, aber ansonsten mit der Legasthenie wohl so ihre Probleme hat :) Egal, die Dame aus dem Publikum erledigte die Aufgabe, diese Worte zu vertonen gar so grandios erledigte, so dass sich einige im Publikum fragten, ob das wohl so einstudiert war…. Ich weiss es nicht, und es ist eigentlich auch egal. wenn nicht, war es großartig wenn doch war es zumindest sehr lustig und auf alle Fälle sehenswert.

Aber es wurden ja auch Stargäste angekündigt. Leider haben die Mädels übersehen, dass der King, der ja in der Regel aus Memorialgründen über der Bühne hängt, bereits seit einigen Jahren mit Kurt Cobain und ähnlichen Spießgesellen Golf spielt und nur noch ab und an gesehen wird. Nun sei es drum, er war zwar eingeladen, ist aber nicht gekommen. Also wurde mit der zweiten Las Vegas Garde vorlieb genommen. Wenn schon der King nicht kann, dann eben der Tiger. Und er war da. Tom Jones im Roadrunners. Aber ich kann mir nicht helfen, irgendwie scheint Tom Jones schon in dem Alter zu sein, wo er wieder schrumpft. Zumindest kam er mir arg klein vor…

Danach kam dann noch ein Song, der fast ebenso bekannt ist, wie der des Tiegers und ich spreche nicht von irgeneinem Songs, sondern von einem, den selbst jedes Kind kennt – und wohl niemals vergisst. Es geht um Mana Mana. Nicht eben Brot, sondern der Songs aus der Sesamstrasse… Wer kennt ihn nicht? Der lügt! Dabei übrigens, der Teaserettes Showpraktikant erstmalig auf der Bühne. Zumindest in einer Nummer und nicht nur beim Aufräumen… :)

Damit war dann aber nicht schluss, denn es sollte noch ein echter Stargast kommen. Wer zum Teufel ist Tom Jones. Ein echtes Berliner Original und ich spreche nicht von Harald Juhnke strippte. Aber dazu morgen mehr…

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Mich zog es direkt nach dem Ende der Show in mein Auto in Richtung Hamburg um auch ja ausgeschlafen zur CSD Opening Gala in Hamburg zu sein. Ich liebe Nachtfahrten und mein Bett in Hamburg mag ich auch… Das erreichte ich gegen vier Uhr. Aber ich glaube dazu komme ich auch erst morgen.. evtl übermorgen…

Marc Terenzi und Gina-Lisa Lohfink in der U-bahn

Marc Terenzi und Gina-Lisa Lohfink in der U-bahn getroffen.

Auch dieses Jahr zog es uns wieder auf den Underground Catwalk, der zum vierten Mal im Rahmen der Fashion Week Berlin in der U5 ausgerichtet wurde. Underground Fashion junger Designer war dazu wieder das Thema und das ganze Präsentiert von den Jungs und Mädels von Rockstar Models.

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Doch wo wir uns letztes Jahr noch schön vor der Presseewand den geneigten Fotografen zum knipsen stellen konnten gab es dieses Jahr nur einen Schweppes Stand, der Getränke  ausschenkte – was im Übrigen dringend notwendig war, waren die Temperaturen doch jenseits der Erträglichen. Meinen großen Respekt an die Models, die bereits dei ein Uhr geschminkt und gedresst wurden. Besonders jene in Latex… Der Tag hat ihnen sicher ein paar Saunen erspart und einige Kilo abgerungen.

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Achja Latex. Wie es sich für einen Underground Catwalk gehört waren einige der gezeigten Kollektionen auch wirklich das, was ich unter „Underground“ verstehe. Und genau diese haben mir auch dieses Jahr wieder am besten gefallen. Großartige Latex-Fashion von Savage Wear mit Heidi herself als Model und somit dem besten Rückentattoo des Abends, tolle ausgefallene Dirndl von Damned Clothing und tollen Kleidern von Pinup Couture  die mit einer ehemaligen DSDS Sängerin einen angehenden Superstar dabei hatten… Da ich das allerdings nicht schaue, kann ich nicht sagen, wer es ist, aber die Dame im Video ganz hinten im Kirschkleid.

Apropos Pinup Couture. Ich bin mir sicher, es gehörte in die Kollektion. Ein rotes Schlauchkleid, oben mit Leo abgesetzt. Ich hätte schwören können, das wäre ein Ponymädchen Kleid. Der Stil ist für meine ungeübten Augen einfach identisch gewesen. Erstaunlich aber, dass gleich mehrere Personen dieses Kleid mit Ponymädchen asoziierten, wie June, die es trug auf der Aftershow Party zu berichten wusste… Nicht doof soetwas. Garnicht dabeigewesen und doch dachten es alle…

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Aber ganz ehrlich, irgendwie waren dann doch alle wichtigen berliner Underground Designer am Start – und sei es „nur“ an Gästen. Eine Ponymädchen Uniform konnte man genausogut finden, wie ein Redcat 7 Outfit. Sowas liebe ich, Modenschauen, wo sich die Gäste in gleicher Weise herausputzen, dass man teilweise die Models von den Gästen nicht unterscheiden kann. Das macht den Underground Catwalk auch ein wenig einzigartig in dem Bereich… Für die Presse reicht soetwas allerdings lange nicht aus. Die will Namedropping machen…

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Und da man das weiss, sind auch immer ein Paar Gaststars am und auf dem Laufsteg – also in der U-Bahn anwesend. In diesem Fall waren das Marc Terenzi und Gina-Lisa Lohfink. Ein mehr oder minder erfolgreiches Model aus Heidi Klums Show und ein mehr oder minder bekannter Sänger, der … äh mal mit Sarah Conner zusammen war und tatsächlich schon einmal einen zweiten Platz in den Singlecharts hatte. … Ich erfuhr das eigentlich erst nach der Fashion Show als ich mich wunderte, wessen Bodyguards mich da gerade „zur Seite bitte – zur Seite bitte“ schoben…

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Okay, genaugenommen wunderte ich mich vorher während der Show über ein Mädel, dass ein Mark Terenzi Shirt anhatte, welches ich nicht so richtig in Verbindung mit einer Underground Fashion Show bringen konnte. … Ich hab die beiden dann tatsächlich auch fotografiert.. Glücklicherweise erklärte man mir dann später auf der Fashionshow, welches das Bild mit den beiden war. Ein Bild, welches ich vermutlich ansonsten wegen Belanglosigkeit gelöscht, auf keinen Fall jedoch gezeigt hätte.. Dieses Bild ist es.

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Ansonsten finde ich ja, dass beim Underground Catwalk eigentlich die Show der Star ist, mit den Jungs und Mädels, die dort laufen und tatsächlich – wer hätte das gedacht – die Kleidung und eben keine Stars. Wobei die Kleidung umso interessanter ist, je weniger sie Mainstream ist. Bedruckte T-Shirt, wie es sie heuet in jedem zweiten Modeladen hat oder ein abgedrehtes Piratenoutfit. Ich weiss, was ich da spannender finde, und ich hörte, dass es einigen anderen ähnlich ging. Aber im zweiten Teil entschädigte Der Catwalk mehr als genug für einige etwas langweiligere Stücke am Anfang und ich war wieder sehr begeistert.

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Apropos begeistert, teilweise waren die Models sehr unterschiedlich begeistert. Mag sein, dass es zur Show gehört, aber während viele großartig posierten, gab es auch das Gegenteil. Besonders ein Model ist mir aufgefallen, dass entlangschritt und dabei eine Flunsch zog, als sei es das schlimmste auf der Welt, dort entlangzulaufen. Dabei trug sie ein tolles schwarz-weisses Kleid und hatte große Augen, denen ein Lächeln nur gut zu Gesicht gestanden hätte.. Das kam allerdings nicht – und das alle drei Male, als sie an mir vorbeizog. Schade.

regenwetter Regenwetter | Sonnenschein

War sonst noch etwas? Ja eine Aftershow Party, zu der komme ich dann aber morgen. Jetzt muss ich erstmal für den CSD in Köln packen. 🙂

Oldtimer, Pinups und schnelle Rockabilly Musik

Oldtimer, Pinups und schnelle Rockabilly Musik

Am Wochenende war wieder einmal die Hot Rod Decadence, und diese bedeutet einen ganzen Tag im und am Raodrunners Paradise mit tollen alten Autos, und stilechten Rocabillys, dazu abends tolle Bands und auch dieses Jahr wieder ein Pinup Contest, an dem Sheila mitmachte.

Folglich musste sie an diesem Abend auch bereits früh im Roadrunners Paradise sein um sich umzuziehen und für die Show fertigzumachen. Ich brauchte das nicht, kann ich doch noch keine Show mein eigen nennen. Macht aber auch nichts, den fertigmachen musste ich mich trotzdem.

An diesem Abend bedeutete dieses allerdings, Makeup, Perücke und dann auf zu Janka, die in der vergangenen Woche meine neue Echthaarperücke an den Koteletten aufpimpte und mir noch einige Tipps gab und mich gleich noch einmal frisierte. Tja, ich hatte ja große Ängste vor echten Haaren, aber kann da einem Kommentar in meinem Blog nur zustimmen: …hast Du mit Deiner Freundin Janka die perfekte Startsituation, die sich jeder Neuling in Sachen Echthaar wünscht – also nur keine Sorge. …So ist es.

Gegen halb 11 brach ich von Janka in Richtung Roadrunners Paradise auf, zahlte die 19€ !! am Eingang, überlegte noch kurz ob es mir das wert sei… (Sheila sagt, mir müsste dass „sie auf der Bühne sehen“ auch 50€ wert sein – und wer bin ich, ihr zu wiedersprechen) …Nun wie gesagt ich zahlte, aber fast wäre es zum Sehen garnicht gekommen, denn als ich gerade zur Tür eintrat, hörte ich Sandy Beach auf der Bühne folgende Ankündigung machen: „Und jetzt die Startnummer fünf Sheila Wolf…“ Ich kämpfte mich also nach vorne und war gerade dort angelacht, als sie anfing. Aber schaut selber.

Nch der Startnummer 5 kam noch die Startnummer 6, eine Dame namens Mystique…. Hmmm ich sage mal so, die Nummer hätte auch in einem Tabledanceshuppen stattfinden können. Insofern konnte ich Sheila auf jeden Fall auf Platz eins von zweien wählen, da ich ja aber die meisten Shows meinem Namen zurfolge verpasst habe, konnte ich nicht wirklich sinnvoll mitwählen.

Nach dem Pinup Contest ging es weiter auf der Bühne mit Musik… Fand ich Little Victor, einem – wie ich der Roadrunners Homepage entnehmen kann – Beale Street Blues Bopper, nicht wirklich spannend, konnte ich der letzten Band extrem viel abgewinnen. Sie hiess – und heisst natürlich – The Hi-Winders mit einem Frontmann, der als Wild Fire Willie bekannt ist. Die Roadrunners Homepage sagt auch dazu etwas und benennt die Musik als „einen energiegeladenen Rockabillystil, als ob es kein nächsten Tag mehr geben wird.“ Was soll ich dazu sagen. Ausser: es stimmt. Zwei Gitarren, ein Bass und bannig schnelle melodische Musik. Soetwas mag ich und das ist dann auch der Grund, warum ich später auf einem Barstuhl stand. Der Alkohol war nicht schuld, denn ich hielt mich aufgrund des doch ordentlichen Eintrittspreises nur an Becks Lemon und einem Bud fest 🙂

Auf jeden Fall war es wieder eien klasse Party im Roadrunners mit vielen Personen, die man seit langer zeit immer liebend gerne sieht. Ausserdem stellte ich im Regen unter einem großen Sonnenschirm fest, dass Alec „Boss Burns“ ein St. Pauli Fan ist. Sehr sympathisch… Er sollte nicht der einzigen an diesem Abend bleiben, denn wir zogen noch weiter und zwar zur Propaganda Party… aber dazu ein andernmal…