Vaudeville Variety 2 @ Tipi

Vaudeville Variety 2 @ Tipi am Kanzleramt

Le Pustra als Klaus Nomi

Le Pustra als Klaus Nomi

Am Samstag fand die zweite Vaudeville Variety statt. Und auch wenn diese Vaudeville Variety die Zahl „2“ hatte, war es doch eigentlich Sheilas fünfte abendfüllende Show.

Angefangen im kleinen Clash als Queerburlesquefest hat sich diese kleine Partyreihe bereits im letzten Jahr zur Vaudeville Variety gemausert, und damit zum Besten, was Berlin – und Deutschland in BurlesqueCircusVariety zu bieten hat.

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Danach wurde die Show immer professioneller, immer hochwertiger – und letztendlich auch immer größer. Nun ist Sheila dort angekommen, wo sie wohl immer hinwollte. Im großartigen Tipi am Kanzleramt, wo sie eh ständig ist – Im Normalfall dieses allerdings als Gast und Zuschauer. Nun erstmalig auf der Bühne im Tipi. Dort meinte sie zwar am liebsten einen Jack Woodhead oder Reuben R Kaye als Host sehen zu wollen, aber das nehme ich ihr kaum ab, ist es doch ihre Show und damit eben auch ihre Bühne – die sie mit den Künstlern teilt, die sie ausgewählt hat.

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„Kuratiert“ nannte es Marlene und damit hat sie ganz Recht. Sheilas Stärke war und ist immer, durch hunderte oder tausende Shows, die sie auf den Bühnen dieser Welt gesehen hat, die Acts zu finden, die spannend, außergewöhnlich und einfach gut sind.

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Das sind in der Regel nicht die großen Namen, sondern jene, die man nicht unbedingt kennt – oder für mich zumindest jene, die ich noch nicht kannte. Meist braucht es diese großen Namen nicht wenn es darum geht, mich zu bezaubern.

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Im letzten Jahr beispielsweise Katharine Mehrling, die mir Gänsehaut auf den Arm sang Ikenna, die gleichzeitig mit losem Mundwerk überzeugte oder Le Pustra, der mich vollständig begeisterte.

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Statt Katharine Mehrling sang dieses Mal Gabi Decker, die mit ihrer Stimme überraschte. Für Ikenna war Rummelsnuff am Start und meinen absoluten Segen hatte Sheila, Le Pustra wieder einzuladen.

Ich freue mich schon auf sein eigenes Programm, das er – wie er mir kurz nach der Show verriet -derzeit plant und das man wohl in nicht allzu langer Zeit im Ballhaus Berlin anschauen kann. Ich werde auf jeden Fall da sein.

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Gesang + Akrobatik + irgendwas zwischen Strip-Tease und Burlesque zeigten die Sinderellas. Angekündigt wurde „Hamburgs heissester Export“ und ich wollte schon auf die Bühne kommen, bis ich einsehen musste, dass die Mädels gemeint waren – und nicht ich.

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Okay, zumindest die beiden Sängerinnen können besser singen als ich, alle tanzen besser als ich und – ja – sie sehen alle besser aus. Die meisten kommen aber ganz bestimmt nicht wirklich aus Hamburg. Ich hingegen schon.

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Ach ich vergaß, die Akrobatin der Sinderellas ist eine bessere Akrobatin als ich. (was nun allerdings nicht wirklich schwer ist, befürchte ich. ) Insofern muss ich mich wohl geschlagen geben….

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Noch eine ganze Spur besser als die Sinderella Akrobatin war allerdings Moritz Haase, der bereits im Wintergarten begeisterte und am Samstag eben auch das Publikum im Tipi.

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Den Punkt „Klassisches Burlesque“ erledigten dieses Jahr vor allem Xarah von den Vielenregen, ihreszeichens Gründerin des Amsterdam Burlesque Festivals und schon vor Jahren in Berlin aktiv, wo sie damals noch wohnte.

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oder Natsumi Scarlett, die ich bislang nicht kannte und die mittels Kerzenwachs und Feuer eine düstere Art von Burlesque zeigte.

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…oder Frau Pepper, die einem etwas Leid tun konnte, ging bei ihrer Nummer doch so einiges schief. Zum einen dauerte der Aufbau ihres Wasserglases wohl um einiges länger als geplant, was Sheila eine deutlich längere Moderation abverlangte als geplant…

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zum anderen, war wohl geplant, Lampenöl auf dem Wasser zu entzünden und so die Nummer etwas feuriger werden zu lassen. Schade dass das so nicht geklappt hat. So etwas passiert leider ab und an bei einer Nummer die Premiere feiert. Viel Erfolg beim nächsten Mal.

1-DSC08691Ich weiss nicht mehr genau, wo ich Koko La Douce und Hedoluxe mit ihrer Nummer schon einmal gesehen habe. Die Vögel, Schmetterlinge, der Fuchs, gespielt von einem schwarzen Hedoluxe, der damals allerdings vor einem schwarzen Hintergrund doch um einiges mehr „verschwand“ als vorm silberglitzernden Tipi-Vorhang.

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Um zu „verschwinden“ hätte er dieses mal vermutlich eher in seinem silbernen Catsuit auf die Bühne kommen sollen, oder er hätte einfach einmal Marlene nach ihrem Hosenanzug fragen sollen 😉

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Darüber Hinaus gab es noch etwas Akrobatik mehr: Mascha mit ihren Hula Hoop Reifen..

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Und Jewels als Schwertschluckerin, und Kleiderbügelschluckerin. ich habe sie nun schon einige Male gesehen und muss immer wieder sagen …. ufff harte Kost aber absolut faszinierend, gerade der Kleiderbügel, aber um das zu verstehen, muss man es wohl gesehen haben.

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Was war sonst noch? Boylesque von Jaques Patriaque mit seiner „Ack Ack Ack“ Mars Attacks Nummer, bei der ich langsam wirklich weiss, wann ich abzudrücken habe um das richtige Bild zu schiessen, wenn das Gehirn platzt.

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Und Fez Faanana mit einer Nummer, die ich irgendwie nicht richtig zu beschreiben vermag, die allerdings große Klasse war. Ganz großes Kino, wie die Briefs ja generell.

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So auch in ihrer Schlussnummer, die ja aus der großen Briefs Show bereits bekannt ist. Wer die Jungs noch nicht gesehen haben sollte – Hin da, es lohnt sich absolut. Das darf man sich eigentlich nicht entgehen lassen.

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Wie im übrigen das direkt darauf folgende Programm Cabaret auch nicht. Dafür muss ich mal eben zwischendurch Werbung machen, denn es hat mich zutiefst begeistert und berührt. Das hatte ich übrigens auch nur gesehen weil Sheila meinte „Wie das kennst Du noch nicht, das musst Du unbedingt. Recht hatte sie.

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Damit bin ich eigentlich am Schluss angekommen. Es geb dann noch eine Abschlussnummer mit Koko La Douce und Sheila in dessen Verlauf Sheila geteilt wurde. Magie eines Copperfield würdig. Obwohl bei dem hätte auch das abgetrennte Bein vermutlich die gleiche Farbe, wie jenes der Person, die in den Kasten steigt 😉 Erstaunlich wie so etwas funktioniert ist es indess schon.

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Kommen wir zu den zwei Acts die mich am meisten begeisterten, beides bereits Bekannte aus der Vorjahres Vaudeville Variety Revue Show: Lada Redstar. Sie ist einfach der Hammer! Ihre Burlesque Performances sind Weltklasse und so und nicht nur wegen ihrer Outfits irgendwie besser als fast alles, was so auf Burlesque Bühnen zu sehen ist.

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Ich fragte sie beim Boylesque Festival in Wien, ob es nicht langweilig sei immer und immer wieder die gleichen Nummern zu sehen und sie sagte sowas wie: bei manchen ja, andere könne sie immer wieder sehen. Ich kann ihre immer wieder sehen.

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Neben ihr fand ich am allerbesten wie ganz oben schon erwähnt Le Pustra mit einer tollen Homage an Klaus Nomi. Das war toll, das war anders, das war neu und es war ein bisschen crazy. Aber auf jeden Fall fantastisch. So was will ich sehen. Davon bitte mehr

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Aber ich bin mir sicher, dass Sheila auf ihren Reisen durch die Varieté, Akrobatik und Burlesque Landschaft noch einiges auftut, dass mich begeistert, wie es eben ein Le Pustra tut, eine Lada Redstar oder im letzten Jahr eine Katharine Mehrling. Aber da bin ich mir eigentlich sicher.

Le Pustra als Klaus Nomi

Und da das Tipi ausverkauft – ja offenbar sogar überbucht – war (unser Tisch hatte beispielsweise keine Nummer), kann man wohl davon ausgehen, dass es es eine Neuauflage geben wird. Vielleicht lässt das Tipi dafür dann ja auch eine „Prime Time“ springen, dann müssten auch nicht so viele Menschen aufgrund der vorgerückten Zeit, bereits vorher die Segel streichen

Boylesque Festival Vienna – The Girls

Boylesque Festival Vienna – The Girls

Schon vor MOnaten war klar, dass Sheila, Janka und ich nach Wien zum Boylesque Festival Vienna fliegen würden, da Sheila dort auftritt und Wien immer eine Reise wert sei…
DSC06311Also genau genommen war ich erst einmal in Wien zur Ibiza Party meiner vorherigen Firma in einer Großraumdisco am Prater – aber das war ein großer Spaß. Nun also wieder einmal Wien zum Boylesque Festival – und mit sehr wager Möglichkeit, eine (also drei) der schwer zu ergatternden Karten für den ebenfalls dieses Wochenende stattfindenen Life Ball zu bekommen…

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Okay also auf nach Wien. Doch war schwierig, als ich gestern die Mail mit meinem Ticket suchte.. Ich fand sie nicht, in keinem meiner Emailpostfächer… und nach einem Besuch am Lufthansa Schalter am Flughafen stellte sich heraus: Mein Name steht nicht im Flugzeug…

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Am Ende stellte sich heraus, ich begann zwar den Buchungsvorgang aber konnte ihn nicht abschliessen, weil es Probleme auf der Seite gab. Ich schrieb Sheila, dass ich es „morgen“ versuchen würde, das tat ich aber nicht. Folglich hatte ich also einen Tag vor einem Ausflug nach Wien zwar ein Hotel aber keinen Flug. Na Danke.

Ende des Liedes, ich kaufte gestern zwei völlig überteuerte Tickets von Berlin nach Wien und zurück für viel viel viel Geld. Immerhin war ich selber Schuld und kann so niemandem dafür die Schuld geben.

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Aber zum eigentlichen, dem Burlesque Festival. Der erste Tag war wirklich eindrucksvoll mit teilweise sehr guten Performern und mit der tollen World Famous B.O.B. als Hostess.

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Okay, es macht nun sicher keinen Sinn, jegliche Performer aber es waren doch mit Dirty Martini, Lada Redstar, Sina King, Scarlett Martini oder Apathy Angel wirklich namhafte Vertreterinnen der Burlesquen Zunft dabei – und mit ihnen natürlich ihre Nummern

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Wobei ich aber auch sagen muss, dass mich ebendiese Nummern auch am meisten mitgenommen haben. Dirty Martini ist so erfahren und ihre Schwannummer so klasse, Lada Redstar habe ich schon einige Male gesehen, aber ihrem Schmetterlink macht niemand etwas vor und Sina King mit dem LED Stab in Dunkelheit. Das hat schon etwas und ist eben Weltklasse.

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Insgesamt habe ich mich bei den Mädels sehr gut unterhalten gefühlt und mit rund 20 Acts gab es auch wirklich massig Burlesque fürs Geld. Wobei Massig hier nicht nur die Menge der Acts war sondern zumindest bei Kitty von Quinn eben auch der Act selber. …Mit der Kürperfülle Burlesque zu betreiben ist mutig und da will ich absolut gar nichts gegen sagen, doch erschloss sich mir nicht wirklich, wofür sie am Ende den Jurypreis bekommen hat. Das Groß besondere in der Nummer konnte zumindest ich leider nicht erkennen.

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Auch ein zweiter Preis, der Peoples Choice Award hatte etwas geschmäcklerisches. …Das Publikum konnte über eine spezielle Webseite abstimmen, welches die beste Nummer war. Am Ende war es Tamara Mascara, die zufälligerweise woher kommt? Aus Wien.

Bitte nicht falsch verstehen. Tamara war toll und vielleicht war es sogar tatsächlich die beste Nummer für viele, aber wenn ausgerechnet der Act gewinnt, der aus der Stadt stammt in der das Festival ist und damit auch fast alle Besucher, dann erscheint es so, als hätte es nie eine faire Chance gegeben. Vielleicht sollte man lokale Acts bei solchen Wahlen ausser Konkurrenz starten lassen.

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Achja, zum ende gab es dann noch drei Lieder von Courtney Act, die auch live wirklich toll ist, leider aber zu einem Meet And Greet später im Vorraum. Schade.

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La Bombonera – Boca Juniors Stadion

La Bombonera – Boca Juniors Stadion

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Geht mir ab mit irgendwelchen XY-Arenen – DAS hier ist ein Stadion nach meinem Geschmack.

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Auf dem Wege meiner Bustour für Touristen habe ich einen kleinen Halt beim Boca Juniors Stadion gemacht.

Und da um 12:00 eine Stadionrundführung begann habe ich mich dieser angeschlossen.

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Ein geiles Stadion, richtig alt und richtig groß. 54.000 Personen dicht gedrängt. Das Stadion ist fast vollständig geschlossen und zwischen Rasen und Zuschauern ist nur wirklich der nötigste Platz um einmal ums Spielfeld herumlaufen zu können. Platzsparend gebaut, würde ich sagen. Das Stadion hat Charme und wenn das vollbesetzt ist, dann dürfte es wirklich laut sein.

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Sabrina, der Stadionguide erzählte alles nur für mich noch einmal auf Englisch

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Einst spielte Boca Junios wohl in Himmelblau, wie auch ein anderes Team aus Buenos Aires. Ein Spiel sollte entscheiden, wer ab dann in Himmelblau spielen dürfte. Boca Juniors verloren und hatten keine Farben mehr. Irgendwer hatte die glorreiche Idee, dass das nächste schiff das in den Hafen einlaufen würde seine Farben spendiert. Es war ein schwedisches. und so spielt der Verein heute in Blau Gelb..

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Im Stadion ist eine große 12 gemalt, das rührt wohl daher dass Boca Juniors einst eine Tour durch Europa machten und ein einziger Fan vollkommen folgte und alle Spiele sah – der 12. Mann… Ob das eine Geschichte ist oder echt, ich weiss es nicht, Sabrina behauptete aber steif und fest, daher sei das Publikum heute in allen Stadien der 12. Mann.

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Auf der rechten Seite ist ein Stehplatzbereich mit etwa 6.000 Personen (bei wichtigen Spielen auch mal 8.000) – ich weiss nicht was der DFB zu sowas sagen würde.. doch ich weiss es – nein. Naja auf jeden Fall stehen dort die Hardcorefans von Boca Junior – und direkt darunter sind die Umkleidekabinen der Gegner. Daher hüpfen, springen und trampeln die Fans hier zwei Stunden vor Beginn des Spieles auf deren Köpfen herum….

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Das machten die etwa 50 Besucher auch mit einem Sprechchor, den ich nicht verstand aber es war laut – sehr laut. die Gegner dürften ordentlich durchgetrampelt sein, wenn sie rauskommen – und wenn 50 Besucher solch eine Lautstärke fabrizieren, was machen dann 6000 Fanatische Fussballfans und was 54.000….

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Es scheint auch so, als sei es Standard, die Gegner sagen wir mal – zweitklassig zu behandeln. Der gegnerische Fanblock ist ganz oben auf der Seite, wo die Sonner immer scheint und es gibt dort keine Getränkestände, nicht zu essen und naja keine Annehmlichkeiten eben.

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Wenn es ein stadtinternes Duell ist, dürfen übrigens aus Sicherheitsgründen keine gegnerischen Fans ins Stadion, dann wird mit eigenen fans aufgefüllt. nice irgendwie aber nicht nett….

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In der Mitte der Haupttribüne gibt es eine Loge, die der Vereinspräsident dem Besten Spieler der Welt bis zum Tode geschenkt hat. Nicht etwa Pele wie einige – offenbar brasilianer mutmaßten sondern Diego Armando Maradonna, dessen Statue hier auch steht. Er sei aber schon seit zwei Jahren nicht da gewesen.

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Das Stadion hat wirklich Charme aber nicht zu übersehende Sicherheitsmängel.

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Trotzdem würde ich es sofort eintauschen.

 

 

 

Alitalia …naja

Alitalia

Normalerweise gehört zu einem großen Ausflug immer auch ein Review zur Fluggesellschaft, mit der ich fliege… In diesem Fall Alitalia.

Ich sagen nur so viel dazu. Der Flieger war nicht der neueste und das merkte man an allen Ecken und Enden, der Tisch war schief, die Kopfstütze hielt sich nicht oben was sich beim Schlafen schmerzlich bemerkbar machte und auf der Toilette gab es sogar noch Aschenbecher.

Okay, das mit der Sitznachbarin, die die Kopfstütze nicht kapierte und somit beim Schlafen meinen halben sitz Inanspruch nahm kann man Alitalia nicht vorwerfen, ähnlich den Rentner nebenan nicht, der meinte der Gang sei eine tolle Sache um sich dort aufzuhalten und es sei enorm wichtig, sich alle halbe Stunde zu seiner Frau herunterzubeugen und mir seinen poppes ins Gesicht zu strecken…

Aber alles zusammen hat sich mein Flugerlebnis mit Alitalia nicht positiv ausgewirkt. wirklich nicht.