After-Party TGCP

Nach TGCP Party
Das Herzblut tränkt zu selten den Verstand.
© Stefan Schütz

endlich komme ich mal wieder einen Eintrag in mein Blog zu schreiben. Ich hatte in letzter Zeit zu viel um die Ohren, hab mir nebenbei noch eigene Arbeit mit dem Transgender-Blogs Verzeichnis gemacht und hatte nach der TGCP vor drei Wochen ersteinmal mit meinem Trannydasein Bedenken.

Also weniger die Bedenken, Tranny zu sein, sondern Bedenken der Folgen, die daraus entstehen.

.Nach der TGCP ging ja eine ganze Truppe Mädels noch ins Herzblut, das Michelle sehr richtig als einen der 7 zweitschlechtesten Clubs in Hamburg bezeichnet hat. Es war extrem heiß in dem Laden und ich war ziemlich warm angezogen. Doch hatte ich vorgesorgt und den üblichen kurzen Rock sowie ein kurzes Top undweit der Reeperbahn im Wagen deponiert. Also kurz hinumgezugenzurück und die ganze Truppe im Herzblut wiederfinden. Ich setzte also meine Brille auf und stellte mich erhöht hin, damit ich einfach alle überblicken konnte. Ich wollte alle sehenich wollte aber nicht, dass alle MICH sehen….

Auf einmal höre ich meinen Namen rufen (und ich meine nicht den namen Zoe) Im Reflex aus 29 Jahren erlerntem Namen reagierte ich und sah ca.10-15 metern eine (nicht allzuenge) Bekannte von mir, die mir pantomimisch irgendetwas zwischen Bestürztheit, Erstaunen, Erschrecken und Verwirrung zeigte. Ich winkte kurz und verschwand in der Menge. (Natürlich war das die falsche Reaktion, aber die einzige, die mir in dem Augenblick als sinnvoll erschien. Das Mädel ist wie gesagt, keine nahe Bakannte, kennt aber meinen gesamten Freundeskreis. Drei Wochen später kann ich nichts einschätzen, aber zumindest hat mich NOCH niemand drauf angesprochen. Was nicht ist, kann aber noch kommen. Doch dazu später mehr.

Darüber dass im Herzblut die nette Regel aufgestellt wurdeTransen haben auf die Männertoilette zu gehen (mit Bewachung, dass dieses auch eingehalten wird und darüber, dass die Garderobe all unsere Jacken in einem Müllsack aufbewahrte, will ich mal nicht näher eingehen.Die Party war kurz, schlecht und für mich wegen dem nicht geplanten Outings mit einem dicken Fragezeichen versehenIch hatte mich mittlerweile fast darauf verlassen, wenn man mir sagteSO erkennt dich niemand”. Nun eine nicht allzunahe Bekannte schaffte dieses aus 10-15 MeternDas hinterlässt ein ungutes Gefühl.

Aber dieses nur der Vollständigkeits halber. Kommen wir also zum nächsten Eintrag

 

matching contributions:
Disinterest in the family Combine

 

 

This page was found with the following searches:
bekannte transgender, Tranny clubs

6. TGCP in Hamburg

Überraschung
Kleine Überraschung. – “Wer ist denn die neue Blondine da drüben?” “Das bin ich.
© Prof. Dr. phil. habil. Rainer Kohlmayer (*1940)

Also, am Wochenende war also die TGCP und man munkelt, es wäre die letzte ihrer Art, da sich Henriette herauszieht und noch nicht so ganz klar ist, ob und wie es mit dieser Party wohl weiterginge. Es wäre schade drum, aber bekanntlich wird ja nichts so heiß gegessen wie gekocht. Kathryn hat ja auch in der Vergangenheit TGCP’s veranstalten können, warum sollte das nicht wieder klappenmit Hilfe weiterer hamburger Mädels sollte das doch wohl möglich sein.

Well. Sarah-Maria und Freundin hatten sich bereits für Freitag angekündigtmitgenommen aus Köln von Babsy. Mitgenommen waren die drei dann auch, da sie diverse Staus auf dem Wege nach Hamburg hatten. Ein Essen sowie ein wenig Alkohol können dabei aber Wunder wirken, also gingen wir in eine der besten Hamburger Cocktailbars, the Christianens. Dort spielten wir frei nach dem MottoIch will was spannendes, und was zum Spielen und Schokoladedas Spielchen, ich bestelle was was du nicht kennst.

Unsere Wünsche, “herb, fruchtig, delicious” or “Mint, frisch aber kein Mojitokonnten den Barmixer allerdings nicht verwirren und wir bekamen jeweils einen passenden Drink gemixt.

Ich frage mich nur bis heute, ob der Schnuffi Deluxe ebenfalls so gehießen hätte, wenn ihn der stoppelbärtige Kerl, der Sarah dort noch war, bestellt hätte und nicht die in rosa gekleidete Babsy

Zu der Party am Samstag ist eigentlich zu erwähnen, dass es die schlechteste der drei TGCP’s war, die ich habe miterleben dürfen. Leider glänzten viele Mädels durch Abwesenheit, die ich dort erwartet hätte. Auf Anhieb fallen mir diverse Nordlichter sowie deutschlandweite Mädels ein, die aus unterschiedlichsten Gründen leider fehlten. Schade schade.

Irgendwie stimmte das Timing dort nicht. Das mag mit der verhältnismäßig leiden Werbung zusammenhängen, die sich dieses Mal fast nur durch die TG_N Gruppe und Mund-zu-Mund-Propagande auszeichnete. Wenn es noch eine TGCP geben sollte, dann sollte auch daran gedacht werden. (Gerne werde ich dabei behilflich sein)

weniger Gäste ==> weniger Stimmung

Leider ist das ein normaler Vorgang und insofern war die Stimmung gedämpft wie die Musik. Relativ schnell zeigte sich, dass einige Mädels diesen Abend etwas stimmungsvoller verbringen wollten und in eine der auf der Reeperbahn in Massen beheimateten Discos umziehen wollten….

Ein Paar Worte noch zur TGCP. Es gab schon bessere Partys, es gab aber auch schlechtere Partys. Wenn sich aber jemand mukiert, dass die Musik nicht laut genug war oder das Fingerfood zu wenig Fingergeeignet war, dann ist das traurig. Für 10 € hatten wir die Möglichkeit in einer großartigen Atmosphäre zu feiern. Wenn wir es nicht schaffen zu kommen oder es nicht über die Lippen bringen, die Musik doch ein wenig lauter / stimmungsvoller zu machen, dann ist es nicht das Problem der Veranstalterin. Partys für 10 € ohne Buffet und ohne Begrüßungssekt gibt es zu hauf, insofern ist die Kritik wenig zu verstehen. Wer es besser kann, der möge bitte die Hand heben und zur nächsten TGCP auch beweisen.

Man mag hoffen, dass sich für eine eventuell folgende Party wieder Mädels finden und dass diese Party dann auch wieder besser beworben und voller wird.

ChangeflopFamilienkombinattop

Versprechungen
Je leerer die Versprechungen, um so voller die Absicht.
 © Werner Mitsch (*1936),

Am letzten Wochenende blieb ich kränklich zu Hause und habe mich ein wenig geschont, die Woche vorher war ich jedoch mal wieder aus….

Ich bekam irgendwann folgende Mail:

Hi!
Sag einmal, wo gehen Transen und Draghs eigentlich im Fummel feiern, wenn sie ausgehen?
Gibt doch keine Special Location dafür, or?
Sonst hab ich einen Tipp für dich, im CHANGE auf St. Georg findet jeden Samstag der WHITE ROOM statt, Drags und Transen haben den ganzen Abend freien Eintritt.
Lieben Gruß
Stephan
————————————
www.change-hamburg.de

Hmmm abgesehen davon, dass ich Drags mit ohne “H” schreiben würde, war das natürlich ein verlockendes Angebot. Ausprobieren und nichts zahlen. Was kann man da verkehrt machen? Nichts eigentlich.

Auch wenn sich der Club selberThe Disco Club in St.Georg for Gays, Guys, Girls & Friends” nennt, und man bereits ohne viel nachdenken erraten kann, welches Geschlecht dort wohl vorwiegend zu finden sein würde, nahm ich mir vor, mal vorbeizuschauen. … Ein wenig machte mich aber das kleine Wörtchen “Drags” unsicher. Versucht da jemand, the :Irrenhose:-Partys nachzumachen und würde ich mich dort etwa im Dragqueen-Milieu bewegen und beweisen müssen? In Berlin ist das kein Problem für mich. Weit weg von Hamburg, aber in meiner Heimatstadt….? Hmmm mal sehen.

Okay, Drags also. Das ist hartaber wollnmerdochmalsehen, ob man da nicht was machen kann. Knallig Lila-farbenen Lidschatten und knallig pink/rosa-farbenen Lippenstift zugelegt und mich so zurechtgemacht, wie ich seit meinen ersten Schminkversuchen nicht mehr ausgesehen habe. Knallig, auffallend und in etwa so, wie sich keine echte Frau raustrauen würde.

In der Disco angekommen musste ich aber leider sehen. – alles umsonst gewesen. Zwar kam ich wie angekündigt umsonst rein, aber das war auch das einzig gute an diesem Club. Er war leeeeeer. Insgesamt habe ich 25 Personen gezählt (inclusive der Gastgeberin, dem Barkeeper, those DJ, seiner Freundin und mir.)

Die Tanzfläche war unterschiedlich rege bevölkert (zwischen einer Person und keiner Peron). Von Dragqueens fehlte übrigens außer der Gastgeberin jegliche Spur. Nach einem Becks Gold und einem Vodka-Lemon wurde mir das Ganze zu müßig und ich setze mich in Bewegung um genervt nach Hause zu fahren.

Auf dem Rückweg fiel mir jedoch ein Flyerständer auf, der auf eine Party am gleichen Tag hinwies. Die letzte Party einer Partyreihegleiches Publikum auf der Reeperbahn. Now, da ich je eh gedresst bin, warum nicht ausprobierendachte ich mir.

Ab ins Auto und ab in Richtung Reeperbahn. Als ich an dieser Party ankam war ziemlich schnell klar, warum die andere Party leer wardenn hier war es super-voll. Maybe 20-25 echte Mädels und viele viele viele ganz viele Männer. Sowas ist mir ja mittlerweile ziemlich egalZumindest wird man nicht dumm angemacht. Sprachen mich insgesamt zwo Männers an, so kam ich doch immerhin mit 4 Frauen inskurzeGespräch. Wenn man so vor sich hintanzt und ein Mädel auf Dich zukommt, um Dir zu sagen, dass Du toll ausschaust, dann macht das wirklich Spaß..

Witzig war aber vor allem, als ich auf dem Damenklo stand und wartete, dass endlich eine Kabine frei würde. Ein Mädel kam mit den Worten, “ist das hier die Damentoilette?” rein. Sie schaute mich an, stutze kurz und meinte dann “And, scheint so” *smile*

Die Party war wirklich gut, das Change kommt in meine Liste der Orte, die ich nicht wieder besuchen muss.. Abzüge in der B-Note gab es nur für den Tanzgrund. Der Laden war fast durchgehend mit ca. 10*10 cm großen Fliesen gefliest. Das ansich ist ja noch okay, das Problem daran lag auch nicht an den Fliesen, sondern an den Fugen dazwischen. Diese waren etwas größer als Mein Absatz und bereiteten mir einiges Kopfzerbrechen. Mensch Mensch. Da hat aber wieder jemand nicht mitgedacht :-)

Nächstes wochenende geht es Partymäßig weiter. The TGCP im Glanz & Glory wirft Ihre Schatten voraus. Viele interessante Mädels haben sich angemeldet. Das wird ein großer Spaß.

 

Rip in the Extravaganxa

Extravaganxa
Für das ThemaAbzockefinde ich keinen Aphorismus, daher gibt es heute mal keinen.

Ich komme mir schon vor, wie eine Dauernörglerin. Wieder eine Fetischparty, wieder etwas von mir auszusetzen… – Dieses mal ist meine Nörgelei allerdings gänzlich anderer Art als auf der White House Lounge Dort war die Party schlecht, aber der Eintrittspreis (da Kasse bereits geschlossen als ich kam 0 € ) großartig. Bei der Extravaganxa war es genau umgekehrt.Aber der Reihe nach…. Mehrere Tage baggerte ich an der Pia rum, um sie dazu zu bringen, doch mit auf die Extravaganxa zu kommen. Babsys Worte aus achthundertdreiundzwanzig Jahren Trannyerfahrung die in etwa bedeutetenEine Schwalbe macht noch keinen Sommer” or “ein Tranny, der mal aus war ist noch längst nicht in freier Wildbahnschlug ich geflissentlich aus und dachte mir…. Die kommt schon mit. Wäre sie glaube ich, auch gerne, aber das ArgumentFür 26 € reicht die Vorfreude nichtwar eingänglich und nur allzugut zu verstehen. 26 € für eine Party ist auch wirklich ein hartes Los.Nun, ich wollte mir die Party trotzdem nicht entgehen lassen, schnürte das von Desiree ausgeliehene Korsett so eng es eben noch gerade ging, holte die schwarze perücke heraus nahm einen leich gothicmäßig angehauchten Rock, Nahtsrümpfe und die höchsten Pumps die ich finden konnte und machte mich dann eben alleine auf den Weg.Auch wenn alle sagen, blond sähe ich besser aus, ist schwarz für so eine Party genau das richtige – and “And” mein Spiegelbild gefiel mir.Auf der Reeperbahn angekommen fand ich natürlich nur einen Parkplatz am anderen Ende der Welt. Zwei Wege waren zur Auswahl. Durch die Schmuckstraße oder drumherum. Als Mann wäre ich wohl die Schmuckstraße entlanggegangen, am Sonntag habe ich aber einen kleinen Umweg gemacht um nicht mit den professionellen Damen dort in Clinch zu kommenAuf dem Transenstrich mußte ich in dem Outfit wirklich nicht lang laufenObwohlbei dem Eintrittspreis wäre das vielleichtAber nein danke!…Ich kam also an und legte 30 €uros auf die Theke und wollte mir Eintritt verschaffen, schaute in die Augen einer Kassendame, die die für mich unverständlichen Worteich bekomme noch 5 Eurosagte. Ratter Ratter, mein Gehirn arbeitete auf hochtouren.

Dort liegen 30 €, Eintrittspreis, stand auf der Webseite, is 26 € – ich bekomme 4 € nicht sie 5 € – ach sie hat sich wohl versehen und denkt, es wären nur 20 € …obwohl, dann bekommt sie keine 5 € sondern 6Irgendwas passt hier nicht

Ich sah in Ihr Gesicht und entdeckte, sie meint es ernst. Meine Worte, dass aber auf der Webseite aber 26 € stand konnte die Situation nicht klären. Dieses sei eine Falschinformation und leider müsse sie 35 € bekommen….Funny, dass die Menschen, die im Vorverkauf gekauft haben, diesen Falschinformationspreis zahlen konnten. Nur die Personen, die sich in beste Fetischkostüme geschmissen haben, und jetzt direkt vor der Kasse standen 9 € mehr zahlen sollten.Klar, solche Personen werden es eher ausgeben, als sich wieder nach Hause zu begeben. Für 12 cm Heels, Corsets, Lack oder Leder gibt es ja nichteinmal auf der hamburger Reeperbahn Ausweichmöglichkeiten

Normalerweise kenne ich es so:
Abendkasse = Vorverkaufspreis minus Vorverkaufsgebühren
auch schon gesehen habe ich
Abendkasse = Vorverkaufspreis
aber
Abendkasse = Vorverkaufspreis + 35 %
richt nicht nur verdammt nach Abzocke sondern stinkt schon danach.

Was für eine Party ist 35 € wert. Für die Umrechner unter uns, das sind knappe 70 deutsche Mark. Soetwas kannte ich bisher nur von überteuerten Silvesterparties mit Buffet, Livemusik oder Freigetränken

Eigentlich reicht das jetzt schon als Review zur Party. Ich muss allerdings auch zugeben, dass die Party gut, die Location sehr gut (bis auf schlecht sichtbare Stufen, die teilweise Stolperfallen darstellten) die Musikauwahl ebenfalls sehr gut und das publikum grandios war.

Die Kostüme gingen vom Üblichen (Lack Leder, Latex, Heels, Corsets, Uniformen) los und endeten bei einem weißen Reifrock-Barockkostüm, einem Pferdekostüm mit Pferdemaske, Halfter und Ponyboots ähnlich dieser, Outfits im Varieteestil der 20er Jahre oder auch eine Romische Tunika, die voll anzog und doch nichts verbarg

Kurzum. Die Kostüme waren klasse. Die Party ebenfallsder Eintritt war es nicht.

Ich hab mal wieder auf der Party niemanden erkannt, aber wieder einmal wurde ich erkannt. Die Dame mit dem Reifrock von Sabrinas Party, (deren Namen ich wieder nicht erfragt habe) erkannte mich wieder und begrüßte mich sehr nett. Btw. auch ohne das, mich neidisch machende Kleid, ist sie eine imposante, großartig aussehende Erscheinung mit extrem viel Stil

Das war die Extravaganxa. Sollte mal wieder eine sein, werde ich vorher per Mail den tatsächlichen Eintrittspreis erfragen, denn was auf der offiziellen Webseite steht hat ja nichts zu sagen – btw. auch vom Sektempfang hab ich nichts mibekommen