Tower Of London & the crown jewels

okay, dieses Mal hatten wir uns also vorgenommen neben der London Burlesque Week und einem typischen London -Kaufrausch im sinne von Oxford Street und Topshop auch mal echtes London Sightseeing zu machen. Der Tower Of Londonnicht zu verwechseln mit der Tower Bridgesollte auf dem Programm stehen.

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Doch so einfach ist das nicht, wenn man in London am Arsch der Welt residiert und sich vornimmt mit Bahn und U-Bahn durch London zu reisen. Wer den Bahnplan nicht kenntund wie in unserem Fall der Fallauch nicht versteht undda öffentliche Verkehrsmittel sowieso nicht mögendwohl auch nicht verstehen möchte, der braucht zeit und Nerven.

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Die nerven waren schnell weg, die Zeit nach mindestens anderthalb Stunden, als wir endlich am Tower of London ankamen und erfuhren, dass ein Besuch in diesem stolzen Bauwerk einen mindestens ebenso stolzen Preisnämlich satte 24 Pfundkosten sollteund somit mal eben 10 Pfund mehr als die gerade in London befindliche David Bowie Ausstellung.

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Aber wir standen nun mal gerade vorm Tower of London und David Bowie war nicht zugegen.. Auch nicht die Königliche Familie mit Prinz Harry (Ich sollte statt der Kronendie es dort zu besichtigen gibt nämlich zwei Personen einen Prinzen mitbringen. Der allerdings hielt sich versteckt, also no way. sorry.

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Okay, I admit, dass der Tower Of London ein echt beeindruckendes Bauwerk ist. Größer vermutlich sogar als das Forteza San Carlos de la Cabana in Havana. wehrhafter vielleicht auch, doch beide wurden nie erobert. Auf jeden Fall lagern in Havanna keine Kronjuwelenglaube ich zumindest nichtund dafür kommen die meisten Touristenwie auch wirja in den TowerAber ehrlich: die sind langweilig.

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Ein Paar Kronen, ein Paar Zepter und einige Schwertereines so funkelnd, als wenn Svarowski seine Finger im Spiel gehabt hätteaber vermutlich einige tausend mal teurerzumindest, wenn man uns das echte und nicht eine gute Replik gezeigt hat…. Durch diese Kronjuwelen wurden die Gäste regelrecht durchgeschleust. Bezahlen – see – gehen…. zu tausenden. Wir haben mal grob geschätzt. An schlechten Tagen dürften dort mindestens 100.000 Pfund an Besucher Einnahmen durchgeschleust werdenDavon kann man schon mal ne neue Krone erstellen. Beim nächsten Monarchen.

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Ansonsten gab es noch zwei bis drei Folterinstrumente und einiges an Waffen und Rüstungen im Tower zu sehen.. nichts weltbewegendes allerdingsTouristennepp ist zu viel gesagt, aber fürs gebotene zu teuerZumal man die Kronen ja nicht einmal fotografieren darfWer soll mir denn dann glauben, dass ich da warSo kann ich nicht arbeiten.

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Drum verzogen wir uns dann schnell und schauten nach einem Besuch beim Herrn Starbuck mal, ob der Herr Bowie noch Gäste empfängt,

Rio de Janeiro Rundgang

Okay, ich habe noch massig Bilder meines Urlaubes in Brasilien und einige Beiträge werde ich wohl noch Post-Rio veröffentlichendas heisst, wenn ich dazu komme. Nachträgliche Texte sind ja immer doppelt so schwer als sofort getätigte.

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Nach einigen Tagen Rio, die größtenteils im Regen stattfanden und an der Copacabana, die einfach weniger das waren, was ich mir von Rio versprachokay vorher mehr drüber Informieren, wo man denn so hinfährt, besuchte ich dann doch mal Rio de JaneiroAlso die Stadt als solches. Ich kaufte mir ein Ubahn-Ticket und fuhr einfach mal ohne nähere Idee, was der Tag und Reiseführer so bringen soll in Richtung Centro.

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Irgendwo in Centro an einem Busbahnhof steig ich aus und machte mich auf den Weg zu erkunden, was die Stadt so bringt. And, And!. Rio hat ein paar wirklich tolle Häuser und Bauwerke, aber das meiste ist doch ziemlich heruntergekommen, Oftmals fühlte ich mich glatt an meinen Besuch in Havanna 2010 erinnert.. beispielswqeise, wenn ich irgendwo ein Fassadengerüst ohne das Haus dahinter fand. Aber natürlich fanden sich im großen Einheitsbrei auch immer wieder kleine Perlen oder ganze Straßenzüge, die wirklich nett zurechtgemacht waren.

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Mein Weg führte vollkommen zufällig in einen teil von Rio Centro, der offensichtlich als großer Markt genommen wird. Tausende kleine Läden und Stände, die größtenteils Fashion anboten, aber auch das eher durchschnittlich. Ich lief durch diese tausenden Stände und fand kaum ein stück bei dem es mich gejuckt hätte, es zu kaufen. Fakes wie in Hong Kong gab es da eh nichtzumindest nicht sichtbar, aber auch alles andere an mode war eher – boring.

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Genaugenommen so langweilig, dass ich tatsächlich in normalen Kaufhäusern und bei C&A eingekehrt bin, um zu schauen, ob es da vielelicht noch etwas zu sehen gab. …Gab es aber nicht wirklich, bis auf den Umstand, dass mir bei C&A erstmals richtig aufgefallen ist, wie teuer Rio eigentlich ist. All the same, was man in Rio kaufen möchte, es ist eigentlich genauso teuer, wie in Deutschland. Mir wurde es dann erklärt, dass es wohl so ist, dass es eine niedrige Einkommensteuer aber eine hohe Umsatzsteuer gibt. Wer also viel hat und viel ausgibt, muss auch viel steuern zahlen. eigentlich ja vollkommen richtig…. aber günstig ist ein Urlaub da eben nicht. Zumindest in Rio nicht.

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Spannend war dann eher ein vergleichsweise großer Laden a`la Deko Behrendt. nur eben in groß, in denen sich offensichtlich einige der Sambaschulen ihre Federn kaufen. Denn was Outfit-Grundgerüste anging, gab es da allerhand zu sehen, aber irgendwie mochte ich überall meine Kamera nicht wirklich rausholen und damit rumfuchteln.

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Erstaunt hat mich aber das religiöse Rio De Janeiro. Überall kleine Kirchen. Okay, die gibt es ja überall, aber beispielsweise gibt es direkt irgendwo in der Marktstrasse eine kleine Kirche, die geöffnet ist, die während des Einkaufs ordentlich frequentiert wurde. Vorher war ich schon leicht verwundert, dass es Läden gab, die zu einem großen Teil nur Bibeln verkauftenDie würden sie nicht verkaufen, wenn sie nicht auch gekauft würden

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Eine besondere “Church” war dann aber noch einmal dieCathedral exterior”. Von aussen schaut sie aus, wie eine Inka Pyramide, von innen allerdings ist es eine Kathedrale mit riesigen Buntfenstern zu vier Seiten, die schon sehr eindrucksvoll sind.

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Sie sind allerdings auch so hoch, dass man sie mit einer Kamera leider nicht wirklich zeigen kann. Man muss sie sich schon live ansehen, aber das ist ja eh immer das beste.

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Bip BipSamba in Rio De Janeiro

Bip BipRio de Janeiro

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Der entspannte Tag in Urca, der Regen und die Bekanntschaft mit meinem neuen Vermieter haben mir gezeigt, dass ich eigentlich keine Lust mehr auf Rio de Janeiro habe. Genaugenommen habe ich heute beschlossen, die nächste bereits bezahlte Nacht bei meinem Vermieter verfallen zu lassen und morgen den Bus nach Paraty zu nehmen um mal zu schauen, ob man da Ruhe und Entspannung finden kann.

Dieses war also mein zweiter Stop an der Copacabana und während der erste Stop mich in ein Appartment im Red Light District geführt hat, war der zweite noch viel näher beim roten Licht. Muss man beides nicht haben.

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Essen allerdings muss man, also zog ich gestern Abend noch los, um irgendwo ein Restaurant zu finden, bei dem ich etwas essen könne und einen Mojito trinken finden würde. Fand ich dann auch, aber vor allem fand ich auf dem Rückweg etwas anderes. Eine kleine Bar namens Bip Bip.

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Vor der Tür standen ein paar Plastiktische und -Stühle und eine menge Personenalle mit Bierdosen in der Hand und aus der Bar drang Livemusik. Nicht allerdings von einer Liveband, sondern von den Gästen dieser Bar. Ca. 10 Musiker waren anwesend und spielten abwechselnd mit den Gitarren und den kleinen brasilianischen Gitarren sowie mit einigen Percussion Instrumenten.

Good idea, da mal eine Weile zuzuhören und ein Getränk zu nehmen. Das war schwierig, denn es gab hinter der Theke zwar zwei prallgefüllte Kühlschränke mit Dosenbier, aber niemanden, den man danach hätte fragen können…. Irgendwann erbarmte sich aber jemand und erklärte mir in Englisch, dass man sich einfach ein bier nimmt, und demda hinten mit dem Bartanzeigt, dass man sich eines genommen hätte. ”Der da hinten mit dem Bartwar der Inhaber und ich wurde auf seiner Listethe german”.

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Wow, anderthalb Wochen Rio de Janeiro und das erste Mal, dass jemand einem anderen vertraute. Ich blieb dann auch tatsächlich nicht nur ein Bier sondern bis die Bar sich gegen ein Uhr Morgens leerte. Bis dahin wechselten sich die Musiker noch X-Mal an ihren Instrumenten ab und sangen gemeinschaftlich ihre Lieder. Eine wirklich tolle Stimmung, die ich natürlich erst am letzten tag in Rio fand

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Das Bip Bip und die Stimmung dort haben mich mit Rio doch tatsächlich versöhnt.

Rio de JaneiroUrca

Rio de JaneiroUrca

heute war eigentlich der erste richtig entspannte Tag in Rio De Janeiro. Why? Ich bin nach Urca geflüchtet.

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Was ich so richtig vorher nicht auf der Uhr hatte ist, dass Rio de Janeiro zum Entspannen der falsche Ort ist. Überall ist es laut, überall wird gebaur, Presslufthämmer durchschneiden nicht nur die Strassen oder Häuser sondern vor allem auch die Luft. Dazu ist eigentlich jede Strasse mindestens zweispurig und das auf jeder Seite. Autos. Gehupe…. Bäääh

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Wenn man an der Copacabana liegt, und direkt daneben insgesamt 6 Spuren Autos vorbeidüsen und einem jeder Reiseführer eindringlich einschwört, dass man gut daran täte, des Abends gar nicht da zu sein und am Tage viel Aufmerksamkeit walten zu lassen, dann ist das alles andere als entspannend… Unfortunately,.

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Heute bin ich daher geflüchtet und zwar an den vermutlich ruhigsten Stadtteil in Rio de Janeiro nach Urca. vom Zuckerhut hab ich Urca gesehen. Zwei Seiten Wasser, eine Seite Zuckerhut und nur eine kleine hinführende Strasse. Dort kommt niemand hin, der nicht tatsächlich da hin will oder da wohnt und arbeitet

urca rio

Urca besteht vor allem aus vier Dingen: Ein kleiner Strand, ein StrandrestauantGarota da Urca”, eine BarBar Urcaund Wohnhäusern. Ausser diesen Dingen nicht viel. Und genau das macht es toll. Hier ist Rio auf einmal wie ein Dorf irgendwo an der See.

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Einen Rundgang durch Urca hat man in 15 Minuten hinter sich gebracht. Hier sind wirklich schöne kleine Häuser, die nicht mit hohen Zäunen bewacht sind und es steht auch nicht vor jedem Haus Wachpersonal. Wenn es sich irgendwo in Rio zu wohnen lohnt, dann hier. Vermutlich ist es hier aber auch teurer als irgendwo sonstTrotzdem

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Dabei scheint die kleineBar Urcatatsächlich soetwas wie eine kleine Berühmtheit zu sein, als ich gen Mittag kam, war die gesamte Wasserpromenade von Menschen bevölkert, die sich aus der Bar Essen und Getränke holten und freudig Rio Rio sein liessen.

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Auf der anderen Seite besuchte ich den kleinen Strand, an dem man sich endlich mal sicher fühlen konnte. Hier konnte man tatsächlich auch mal die Augen schliessen. Das wollte ich aber garnicht, denn es war allerhand Troubel da. Vier Beachvolleyballfelder, ein kleines Fussballfeld und alles bevölkert. …Aber tatsächlich als Sport und nicht aus Posertum

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Neben mir spielten beispielsqeise zwei Mädels Beachvolleyball, als hätten sie nie was anderes gemachtHaben sie vermutlich aich nicht. Dabei schätzte ich die beiden auf irgendwas zwischen 8 and 12 Jahre. Die spielten zu zweit auf einem Grossfeld mit Angaben von oben… Wow…. Auch hier war es also nicht wirklich ruhig.

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Aber Stimmen und lachen sind was anderes als 6 Sputen Autos und Presslufthämmer. Nun sitze ich im RestaurantGarota Da Urcafreue mich über WLAN und darüber dass ich hier auch mal wage, mein asus transformer herauszuholen und kann endlich mal bei einem Mojito entspannt dasitzen und etwas bloggen.

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Urca, ich komme sicher wiederund jetzt fahre ich gleich zurück in den troubel

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