ich habe noch eine ganze Menge Trannyspots, die ich ind er nächsten Zeit nach und nach posten werde. Einige eher langweilige, einige wirklich üble aber auch einige wirkliche Perlen.
In Japan gibt es offensichtlich eine Umzugs-Firma, die extra für Umzüge von Frauen gegründet wurde und offensichtlich auch nur Frauen beschäftigt. I think, dass die auch beim zehnten Karton Schuhe noch Verständnis zeigen, wo es vielleicht bei Männlichen Möbelpackern schon den einen oder anderen blöden Spruch gegeben hätte. Gar keine so blöde Idee, diese Geschäftsidee. Ich meine es gibt Frauentaxis, warum eben nicht auch Frauenumzüge. Ist ja doch etwas persönliches, wenn die Alte in die neue Wohnung umzieht.
Soso, da hat sich die Sheila also für ne Woche in die stinkende Lagunenstadt Venedig abgesetzt und fotografiert statt berliner Dragqueens dann lieber Tauben auf dem Markusplatz. Nun es sei ihr einerseits gegönnt, andererseits ist sie selber Schuld. Well. Dann komme ich also meiner Pflicht als Chronistin der berliner Dragszene nach und besuche zum immerhin 13. Time in the last 14 Monate die :Nina Queers: Irrenhouse Party… Damit ist diese Party mit wirklich weitem Abstand die von mir am häufigsten besuchte Monatsparty in Berlin. Gratulatuion.
Es ist einfach ein Pflichttermin, denn die Transenshow der berliner Dragqueens muss auf Bild und Ton gebannt werden – und natürlich vor allem auch selber angeschaut werden. …Ansonsten ist das Irrenhouse eigentlich üblicherweise ziemlich ähnlich.
Ich entschied mich für das Silberkleidchen, dass ich ja bereits am letzten Wochenende tragen wollte – wo ich mich dann ja aber doch gegen ein Ausgehen entschieden habe. Allerdings habe ich kurz darüber nachgedacht und die silbernen Sandaletten dann doch lieber gegen etwas höhere schwarze Pumps ausgewechselt. Geschlossene Schuhe und dunkle Farben…. das ist im Irrenhouse irgendwie besser. Weisse oder silberfarbene Schuhe könnte man nach einem Besuch im Irrenhouse glatt wegschmeissen …
wie sagrte Nina Queer noch … das dreckigste Kellerloch Berlins, hier schimmelt es an den Wänden, hier stinkt es , hier ist es ekelig… Naja ganz so würde ich es nun nicht bezeichnen, aber vom Boden essen sollte man im Irrenhouse wirklich nicht – und eben keine weissen Schuhe anziehen – oder nur mit hohem Platoe unter der Sohle wie Mel an diesem Abend. …Aber wen juckt das alles, wenn es hier doch “doll” is, wie Nina so schön gesagt hat. Tolle Show, gute Musik, eben das Irrenhouse.
Und im Irrenhouse ist es auch Usus, dass komische Gestalten durch die Gegend laufen. Im Normalfall Schlüppi das Huhn und Fotzy der Bär.. Die waren allerding dieses Mal aushäusig. Stattdessen liefen ein paar Schweine durch die Gegend… Hmm da hat wohl jemand vergessen, die Maske zu trocknen und daher schimmelte es nicht von den Wänden, sondern in der Schlüppi Maske. Naja nun konnte Olga sich eine Schweinemaske überstülpen und das Schwein geben… Aber irgendwie sah das Ganze eher nach einem Maskenfetisch denn nach einem Kostüm aus. Ausserdem meinte jeder, an der Maske rumzuppeln zu müssen.. Das sei bei Schlüppi irgendwie anders, meinte Olga.
Dabei fiel mir gestern auf, dass mal wieder eine ganze Menge berliner Dragqueens, die nicht auf der Bühne standen, den Weg ins Irrenhouse gemacht hatten. Neben Nina, Mataina, Melli, die auf der Bühne standen, sowie Divatlantique an der Kasse und Polla Disaster (hinterm Plattenteller), mir, Mel, Janka und später Inez, streifte Gloria Viagra von durch die Gegend, war Christel Cokes anwesend und mindestens drei Mädels, die ich bislang nicht kannte. Macht summa summarum 14 . nicht mit einer Kino International Party zu vergleichen, die ich vor 2 Wochen vollständig vergessen habe zu beschreiben) aber doch eine ganze Menge. Hättmich schon mal interessiert, wer die drei Mädels waren, I did not know… Ich hätte mal fragen sollen.. Na falls das mal jemand liest. Gebt mal Meldung ab.
Nicht vorstellen mussten sich allerdings die Damen auf der Bühne, obwohl ich heute nur einen der drei Auftritte zeigen werde, wird man doch morgen oder so noch den Rest hier finden. Fangen wir also damit an, that Melli Magicalleine auf der Bühne stand und ein Lied trällerte, und sich jetzt erstmal für einige Monate nach Mykonos absetzt.
Ob sie allerdings die Geschlechtskrankheiten neu in Berlin einführt – ich weiss es nicht… es wäre eine sehr zweifelhafte Auszeichnung. Besser führt sie wohl Berliner Dragkunst nach Mykonos aus… Muss auf solch ein High-Tech Produkt eigentlich Zoll gezahlt werden?
matter. Mehr Bilder und Videos gibt es die nächsten Tage hier.
In Amerika – wo sonst – haben sich zwoeinhalb Handvoll Drags zusammengeschlossen und wollen ab dem 1. Mai in einer Art Online Adventskalender die zahlende Mitseherschaft täglich mit einer kleinen Dosis Drag versorgen.
Kleine Anekdoten, die ein gutes Gefühl, ein Schmunzeln oder auch ein Lachen hervorrufen sollen. 365 Tage jeweils ein kleines Video und das ganze kostet dann einmalige 20 US-$. Die Beispiele haben mich nun nicht wirklich vom Hocker gehauen
…Ich selber weiss nicht so recht wer das braucht und warum… Aber wer weiss, vielleicht irre ich mich ja und das ist the next big thing…
Schaut halt mal drauf.
Für mich gibt es derzeit eher anderes an Comedy. Die erste Season von M*A*S*H. 12 Stunden einer meiner Lieblingssendungen, wenn nicht gleich DER Lieblingssendung von mir.
gestern nochadelte ich :Gloria Viagra: als die Politischte Drag Queen in Berlin und schon heute muss ich diese Einschätzung widerrufen.
Mehrere geheime Informanten haben mir nämlich heute folgendes brisantes Material zugespielt, dass eindeutig zeigt, dass in diversen wichtigen Ämtern politische Drag Queens am Hebel sind. Sowohl im Bundesrat, oder im Roten Rathaus und selbst auf Ministerebene haben politische Drag Queens still und heimlich führende Positionen eingenommen.
Wenn man sich das so anschaut, dann kann man fast von einer dragqueenisierung der deutschen Politik sprechen…
Natürlich gibt es dabei Politiker, bei denen das eher zu erwarten war, aber eben auch welche, bei denen ich damit beim besten Willen nicht gerechnet hätte. Zu ersterer Garde gehören hier natürlich eindeutig die beiden Bürgermeister unserer beiden größten Städte. Ole von Beust und Klaus Wowereit. Beide schon seit geraumer Zeit als schwul geoutet und es interessiert niemanden. Nun können sie langsam den nächsten Schritt gehen.
Während sich Ole zurückhaltend hanseatisch gibt, zeigt uns Wowi SEINE Farbe. Red. …. Und wenn ich jetzt so richtig nachdenke… Auf dem CSD in Hamburg haben ja alle geschimpft, dass Ole nicht da war. Wer weiss es, vielleicht ist er ja gar mitgelaufen, aber niemand hat ihn erkannt…
Aber neben diesen beiden, mir persönlich sehr sympathischen Polit-Transen, gibt es noch Personen, deren Politik meines achtens wohl eher darin besteht, abzulenken, dass auch sie ein weiches Herz haben. Vielleicht müssen diese beiden Polit-Transen sich auch einfach noch selber über sich bewusst werden. Wenn ich mir die Bilder so ansehe, sind sie sicher noch ziemlich am Anfang ihres Weges.
I think, da geht noch einiges. Vielleicht sollten sie einfach einmal eine gute Visagistin an sich ranlassen und wer weiss, vielleicht sehen wir ja alle vier einträglich auf dem nächsten Berliner CSD. Das wäre doch etwas.