Rio Gay Pride

Es ist doch zum Mäusemelken. Da habe ich doch letztes Jahr mit meinem Regenbogenzönix alles erdenkliche versucht, damit mich die geneigten Bildagenturen AP, AFP, Reuters, etc mal in ihren Bilderfundus der drei CSDs in Deutschland aufnehmen.

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Denn wie wir alle wissen, ist das die einzige Chance, dass einen auch einmal die großen Zeitschriften in der Berichterstattung aufnehmenDas hatte damals irgendwie nicht ganz so wie erwartet geklappt. Zwar kam ich mit einem Jahr verspätung im Abendblatt in der Vorankündigung der neuen Parade unter, aber sonstFehlanzeige zumeist zumindest.

Erstaunlich, dass man aber, sobald man mal um die Erde jettet und in Rio die Gaypride im Rahmen des Jehresurlaubes auf einmal für die deutschen Blätter von Welt, Spiegel, Focus, Stern interessant wird.

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Ich bin geneigt, zu sagen, dass der Prophet im eigenen Land nichts gilt. Zumindest, solange er sich in ebendiesem befindet.

Ganz ehrlich weiss ich aber, dass dieser Prophet einfach in Tatjana Tafts Land nichts gilt.

Denn ganz ehrlich, ist es kaum ein Zufall, dass ich erscheine, und zwar aus dem gleichen Grund, wie Tatjana nach jedem CSDEs war einfach wenig besseres da ;)

San Francisco Gaypride

Google ist und bleibt einfach irgendwie klasse.

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Google fällt ja immer mal wieder mit kleinigkeiten auf, die ich gut finde, so beispielsweise jüngst gerade. Auf der diesjährigen Gaypride in San Francisco, also in der Stadt des berühmt berüchtigten Silicon Valley, wo google seinen Hauptsitz hat, nahm diese kleine Internetklitsche am Gaypride teil.

Okay, das tun in Deutschland auch die CDU und die FDP, man bedenke aber, dass Google in Amerika ansässig ist, dem Lan der Prüderie und dort beispielsweise zum Stonewall Jubiläum das Google Logo Regenbogenfarben einfärbte.

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Nun in San Francisco war dieses eingefärbte Logo danna uch auf der Strasse und dahinter nach medienberichtenhunderteGoogler, zu erkennen

a) an farblich passenden Luftballons und
b) an süßen nerd-t-Shirts zweier Google-Android Roboter, die händchenhaltend die Regenbogenflagge schwenken.

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Könnte ein Gay-Computernerd-Kultshirt werden

Obwohl, ich habe gelernt, dass Regenbohen nicht immer etwas zu bedeuten haben:

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XXII. Transvestitenfestival in Bogota Kolumbien

Was es nicht alles gibt in der Welt. Dass es Travestie oder Transgenderfestivals weltweit gibt, ist ja bekannt, dass es allerdings welche gibt, die bereits seit über 20 Jahren bestehen, war mir neu. Okay, okay, Stonewall ist bereits 40 Years ago, aber dass es bereits seit 1987 dunter dem Motto arte de transvertirse ein Transvestiten bzw. Travestiefestival gibt, finde ich doch erstaunlich.

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In Bogota in Kolumbien ist das allerdings so und daher fand dort in diesem Jahr das XXII Reinado Nacional del Bambuco Transformista statt. 22 Jahre Toleranz und soetwas wie Gaypride. Mit dem kleinen Unterschied, dass bei den CSD’s hierzulande immer gemeckert wird, dass immer nur die Bunten Personen und die Drags im Bild sind

Dort ist es noch viel schlimmer, dort besteht das ganze festival nur zu Ehren der Drags und Transvestiten. Das finde ich klasse :) Soetwas sollte es hier auch geben. Aber bei uns ist ja alles immer gleich politisch oder irgendwie anders kaum bis nicht machbar. Damage.

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The XXII Reinado Nacional del Bambuco Transformista hingegen scheint fröhlich und gut besucht zu sein.

Christopher Street Day

Rezession auf dem Hamburger Christopher Street Day.

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Dykes on TretrollerRufschädigung für die Dykes on Bikes

Die weltweit wirtschaftlich schweren Zeiten gehen auch am Christopher Street Day in Hamburg nicht spurlos vorbei, wie ich am letzten Wochenende in der langen Reihe feststellen musste. Es gab eine neue Schlichtheit und es wurde an allen Ecken und Enden gespart. Die Dykes on Bikes führten statt auf schweren Maschinen wie sonst dieses Jahr die Parade auf Vespa und Tretrollern an. (Das ist ja schon fast Rufschädigend), Olivia Jones sparte sich selber gleich ganz ein und ich überzeugte mit stilvoller Eleganz und weniger Stoff als diesem Navy Outfit eigentlich zugewiesen ist.

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Dieses Mal zeige ich die beidenHab ich sie doch letztes Jahr vergessen.

Statt dem Supergirl-Outfit entschied ich michda alleine und in Hamburg unterwegsfür mein Navykleid von Stop Staring. Doch kurz nachdem ich meine Wohnung verliess und in die Sonne kam, war mir eindeutig klar, dass es zu heiss für ein Langes Kleid sei und ich dringend etwas tun müsste…. Folglich legte ich einen Zwischenstop bei meiner bevorzugten hamburger Änderungsschneiderei ein, die es binnnen 10 Minuten dafür sorgte, dass ich gleich noch ein wenig Stoff einsparte. As I said, es musste gespart werden.

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Dass das Kleid am Ende die falsche Wahl war, musste ich dann auf dem Christopher Street Day ziemlich schnell einsehen, merkte ich doch eigentlich sofort, dass die Fotografenschar auf mich nicht wie gewohnt reagiertenEs ging sogar so weit, dass einige Fotografenwährend ich an ihnen vorbeistöckeltean ihren Kameras rumhantierten, damit diese bei der nächsten interessanten Persondie ich offensichtlich nicht warvollkommen einsatzbereit ist. Somit habe ich den Fotografen also Speicherkartenplatz gespart. Hmpf. Das wäre mir mit dem Zönix letztes Jahr nicht passiertund es wird mir im nächsten Jahr auch nicht noch einmal passieren. Das schwöre ich.

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Und weil wir mit dem Sparen schon so weit sind, wurde mit nochetwas gespart, und zwar mit Zuschauern. Also, wenn die Veranstalter und die Polizei irgendwie andere Zahlen ermittelten, fand mein subjektives Bauchgefühl heraus, dass ein Paar Zuschauer weniger entlang der Strecke unterwegs warenUnd wer jetzt meint, dass das eben nur mein subjektives Bauchgefühl war, dem sei gesagt, dass die anderen Leute, denen ich dieselbe Frage stellte, ebenso mit ihrem subjektiven Bauchgefühl antwortetenEs muss wohl etwas dran gewesen sein.

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Aber ehrlichgesagt wundert mich das auch nicht. So gab es mit dem Christopher Street Day in Mannheim noch einen größeren Gaypride am anderen Ende der Republik, so war das Wetter so großartig, dass die Ostsee, die Nordsee, Freibäder und Badeseen lockten und schlussendlich war noch der Welt-Astra-Tag. Genügend Gründe der Parade fernzubleiben. Aber dafür war es wirklich gut gefüllt.

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Und wer jetzt meint, dass ich diesen Gaypride Hamburg schrecklich fand, der liegt vollkommen falsch, denn ich habe den Tag genossen und ich werde Hamburg auch die nächsten Jahre wieder geniessen, denn Hamburg hat immer großartiges Wetter, nette Leute und ein smoothe Stimmung. Ein anderes Outfit und alles wird gut, das nächste Mal.

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Alle Bilder by Oliver Schulz