Zoe Delay » Suchergebnisse » white trash

Zoe Delay

CSD Hamburg 2010 Bilder

Cry Babies & Rubinia @ GIAHR

Posted by Zoe On Juni - 9 - 2010

Letzten Freitag bin ich eindeutig in der Sonne nach Hause gekommen, also genaugenommen war da bereits Samstag und dieser auch mit neun Uhr schon relativ weit fortgeschritten. Ich war also gegen neun im Bett und zu dem Zeitpunkt bereits für den nächsten Abend bereits wieder für die Girl In A Hot Rod verabredet.

cry babies

Ab ins Bett und schlafen, schlafen, schlafen… Aufgewacht bin ich dann tatsächlich um 17:56…., hatte also gerade noch Zeit, einen Johnny Rotten Burger und einen Mojito im Tiki Heart zu frühstücken, bevor ich mich eigentlich schon wieder fertigmachen musste. Ich bin doch irgendwie schwachsinnig, oder?

Egal, ich war ja verabredet, und eine Frau lässt man ja nicht warten… Naja, zumindest nicht allzulange. Akute Stylingunlust hat dann dazu geführt, dass ich Dani erst gegen ein Uhr traf, doch auch bei Ihr war die Zeit ein Arschlochund sie nicht früher fertig.

Doch was soll es, als wir ankamen waren die Cry Babies gerade begonnen und es gab noch eine ganze Menge Zeit, dieser Berliner-Clubs Allstar Band zu lauschen. Mit Trinity vom Bassy am Gesang und Wolfgang vom White Trash an den Drums…. Ich hatte die Cry Babies bereits auf der Swing Royal in Hamburg gesehen und fand sie wirklich gut… Insofern durchaus ein Grund, die Girl In A Hot Rod zu besuchen.

Aber neben der Band gibt es bei dieser Party ja auch immer noch eine burlesque Performance. Dieses Mal von einer Künstlerin, die ich bisdato nicht kannte. “La Rubinia”. Sie soll noch garnicht so lange performen, aber hatte tolle Ideen und sah klasse aus. warum sie allerdings bereits mit einem offenen Korsett auf die Bühne kam? Vermutlich, damit das Öffnen schneller geht… Da muss sie noch einmal dran arbeiten, aber ansonsten war das schon sehr schön.

Für uns war dann aber der Abend im Roadrunners Paradise bereits Viertel vor drei zu Ende und im Gegensatz zum Vortag partte mein Auto bereits gegen drei Uhr vor meiner Wohnung…

Swing Royal Hamburg @ Übel & Gefährlich

Posted by Zoe On Januar - 5 - 2010

Swing Royal Hamburg

DSC00640

Eine Swing Royal in Hamburg und noch dazu im Übel und Gefährlich? Ich gebe zu ich hatte meine argen Bedenken, ob das gut gehen kann. Aber von vorne.

Vor einiger Zeit erzählte mir Coco auf der Boheme Sauvage, dass eine Swing Royal in Hamburg geplant sei, und das er wohl durch den Abend führen würde. Da das dann mit meinen letzten urlaubstagen in Hamburg zusammenfallen würde, überlegte ich mir, dass Ein Besucht dort eine gute Idee sei. Das alles erzählte ich ein Paar Freunden aus Hamburg, die ich zum Mitkommen bewegen wollte.

übel-und-gefährlich-hamburg

Erst kurz vorher hörte ich, dass Coco wohl doch nicht dort durch den Abend führen würde und das liess meine Lust auf die erste hamburger Swing Royal auf ein Minimum sinken, denn ich hatte eh wenig Vertrauen in die Party. Da war einmal Hamburg und die wenige Erfahrung mit Mottopartys und zum zweiten ist der 40-42 erbauter Hochbunker auf dem heiligengeistfeld eben kein gleichwertiger Ersatz zum Admiralspalast.

Trotzdem probierte eine Freundin drei Outfits von mir an, die ihr leider alle nicht passten, bevor sie bei den Nachbarn ein süßes braun weisses Kleid fand, mit dem sie mit mir mitkommen wollte.

swing-royal-hamburg

Über vier jahre war es her, dass ich als Zoe das letzte mal den Bunker betrat, doch hat sich seit der zeit einiges geändert. Damals, bei einer meiner ersten Partys wusste ich beim besten Willen nicht, was mich erwartet und war sehr unsicher, heute war ich nur ob der Qualität der Party unsicher. Wie gesagt eine Swing Royal in Hamburg… Kann das gutgehen?

swing-royal-ubel-und-gefahrlich

Es kann! Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass diese Party ein voller Erfolg war. Hamburg lechzt offensichtlich nach ordentlichen Partys. Das Übel und Gefährlich war viel besser gefüllt, als die Veranstalter erwartet haben und bis auf ganz wenige Ausnahmen waren wirklich alle Gäste wie aus dem Ei gepellt, wobei die Spannbreite wirklich weit war. 20er, die hamburger Swing Generation, Rockabillys, Mods und so weiter. Begeisternd.

Dazu die wirklich guten Cry Babies aus Berlin sowie Leolilly und Golden Treasure auf der Bühne. Was will man mehr. Insgesamt kann man wohl sagen, dass an diesem Abend die Ecke Gerhardtstrasse Hans Albers Platz – soll heissen Queen Calavera, King Calavera und 20 Flight Rock erst später voll gewesen sein dürfte, nämlich erst nachdem die üblich verdächtigen die Swing Royal verlassen haben…

white-shiver-ghost-hamburg

Und dieses allzufrüh zu tun, dazu gab es keine Grund. Die Damen und Herren der swing Generation hatten endlich mal odentliche AuslaufTanzfläche, die sie gehörig nutzten und die White Ghost Shivers aus Austin, Texas, spielten wildesten Charleston, Early Jazz und Vaudeville – so entnahm ich zumindest dem Programm – ich selber konnte nicht sagen, was sie spielen, aber es war sehr schweisstreibend.

Banjo, singende Säge und was weiss ich noch alles, dazu das Publikum auf der Bühne. Großartig und die Musik wurde vom hungrigen Hamburger Publikum mit großem Dank aufgesogen, wie auch die Musik danach von Swingin Swanee, die sich offensichtlich nicht an mich erinnern konnte, anders als Leolilly, die eine großartige Revuenummer in einem nicht minder grandiosen Outfit darbot, dass wieedrum von Hedoluxe stammt, der ebenso da war…

swingin-swanee-swing-royal

Nur erkannte ich ihn nicht, da er ganz männlich in nadelstreifenanzug zugegen war und ich ihn erst erkannte, als er mir sagte, er sei sonst in Silber unterwegs… Okay, das ist natürlich ein Alleinstellungsmerkmal, das nur auf ihn zutrifft.

Wir verabschiedeten uns erst, als es leer wurde mit der Gewissheit von Walter “Wally” Potts vom berliner White Trash, dass sie nicht zum letzten Mal eine Swing Royal in Hamburg ausgerichtet haben. Sehr löblich. Solli, die Freundin, wollte dann auch unbedingt wiederkommen. Mal sehen, vielleicht ist dann wieder ein Hamburg Besuch für mich drin.

Zwei Kurzstopps vorm Irrenhouse

Posted by Zoe On September - 21 - 2009

101_0693

Es war Samstag und noch dazu ein dritter im Monat. Irrenhouse-Samstag also, vorher gab es aber noch einige Möglichkeiten, den Abend einklingen zu lassen. Zum Beispiel bei einer Vernissage bei Dermot O’Dyna, der seinen Friseursalon zu einer Ausstellungsfläche umwandelte.

101_0694

Doch vorher war die übliche Parkplatzrecherche erstaunich gut verlaufen, ein Paar Meter Fussweg und ein Parkplatz, der zwar mit einem “Hier bitte weil wegen Marathon nicht Parken” Schild ausgesatattet war, doch was solls, die laufen ja nicht in der Nacht und am Morgen hatten wir eh nicht mehr vor, da zu sein. …Genaugenommen blieben wir nicht viel läger als ein Getränk, einige Fotos und ein paar wenige Gespräche…. Woran lag es? An der Kunst nicht, denn die fand ich einiges ansprechender als das letzte Jahr… Vielmehr wollten wir zum Geburtstag von Alex van Hessen, der die Titty Twisters Night Vol.3 zum Anlass nahm, in seinen Geburtstag reinzufeiern.

101_0695-1

Das ganze fand im Last Cathedral direkt neben dem White Trash statt, einem ziemlich stilvoll eingerichtetem Gothic laden. Särge, Totenköpfe, Skelette, große Leuchter und ähnliches. Wer schwarz denkt ist dort richtig. Zwar hatte ich es nie wirklich mit der schwarzen Szene, beeindruckend fand ich den Laden indess schon. Gerade als wir kamen hörten wir den Happy Birthday Gesang und konnten uns so direkt in die Schar der Gratulanten einreihen und Alex zum Geburtstag gratulieren… und da standen eine ganze Menge Personen, die man auf der einen oder anderen Veranstaltung kennengelernt hat. Martin Kesici, Liz Vegas, Carina und und und. Berlin ist eben doch sehr klein – immer und immer wieder.

101_0703

Als wir dann irgendwann in Richtung Irrenhouse verschwanden nahmen wir noch als Wegzehrung jeweils eine “schwarze Dose” mit. Irgendein In-Getränk in einer – wen wunderts – schwarzen Dose. Diese erzählte uns war, dass dort garantiert kein Taurin drinn sein. Dummerweise war das nicht alles, was fehlte, sondern zudem auch noch guter Geschmack und im Zweifelsfall auch Alkohol. Damit wäre dieses Kreuterzeugs sicher besser gewesen. Ich bleibe da dann doch lieber bdei Red Bull.. Was bleibt: Alex ist immer noch jung, Martin Kesici hält Sheilas brüste für gemacht, Liz Vegas sieht in Blond gänzlich anders aus und die Last Cathedral ist ein cooler Laden, selbst für eine nicht sonderlich schwarze Person wie mich.

Fast Fiction @White Trash

Posted by Zoe On Juni - 20 - 2009

ich bin nicht gerade als großer Filmseher bekannt, ich kann mich nichteinmal mehr erinnern, wann ich zum letzten Mal im Kino war, aber es gibt natürlich Filme an denen man über die Jahre nicht vorbeikommen kann. Einer davon ist Dirty Dancing, ein anderer Pulp Fiction.

fastfiction_348

Neulich las ich eine Kollummne, in der es darüber ging, warum in fast jeder WG irgendwo ein Pulp Fiction Poster hängt. Sei es die erotisch rauchende Uma Thurman oder die beiden verdammt coolen Samuel L. Jackson und John Travolta… Es sei eben ein Film, mit dem sich alle irgendwie identifizieren könnten. Der kleinste gemeinsame Nenner untersciedlichster Personen dieser WGs. Ganz so würde ich Pulp Fiction nicht sehen, sondern eher als einene verdammt coolen Film.

…und dieser funktioniert sogar als Theaterstück, wie gerade letzte Woche gesehen…. Im White Trash Fastfood wurde Pulp Fiction als Fast Fiction aufgeführt und zwar mitten im Restaurant. Während die Gäste sich an ihren Nachos und Burgern labten, feuerten coole Pulp Fiction Killer durch die gegend, unterhielten sich über Burger und Fuß-Massagen und säubern diese den Tatort von Spuren… und kümmern sich um des Chefs Frau. Eben Pulp Fiction. Das ganze aber im coolen Ambiente des White Trash und mit coolen Ideen gesprenkelt, die über verschiedene Fernseher eingespielt wurden und mit einer Band, die den Soundtrack spielte.

Das ganze wurde nicht von professionellen Schauspielern gespielt, sondern von Mitarbeitern des White Trash sowie Freunden des Hauses. So war der Chef “Marsellus Wallace” eben auch tatsächlich der Chef… und so verwundert es auch nicht, dass laut dem Einspieler die Leiche tatsächlich im Fleischwolf landete. Keine Burger mehr im White Trash ;-)

Trotz der Leienschauspielern war es aber ziemlich klasse, auch wenn man zugeben muss, dass der erste Teil – der Geschichte geschuldet – einige Längen hatte. Im ersten Teil gibt es eben viele Gespräche und teilweise wenig Action. Das änderte sich im zweiten Teil, der unten im White Trash spielte, un ganz klat die besten Teile des Abends beinhaltete. ..Den Boxer Butch und seine normalerweise französische Flamme Fabienne, die in diesem Fall eine spanische Transe war, die wirklich großartig spielte und ich denke am Ende auch am meisten Applaus bekam.

..Neben der großartigen Sängerin, der 2-Mann Band, die gleichzeitig sang, Gitarre spielten und das Schlagzeug bediente. Großartig.

Ich habe Fast Fiction sehr genossen und danach noch den einen oder anderen Cocktail im White Trash.Hat sich sehr gelohnt.


ANZEIGE