Mamma Mia Musical

Mamma Mia in Berlin

Vor einiger Zeit hatte Janka Geburtstag und irgendwer kam auf die Idee, ihr ein Ticket für das Mamma Mia Musical zu schenken. Nun hatten wir zwar etwas Glück, dass sich Sheila mal wieder einen Rabatt erschnatterte, aber ein viertel Karte plus eine eigene Karte sind doch ganz schön viel Geld… Da muss so ein Musical schon was taugen, um richtig fröhlich herauszukommen.

Mamma Mia! Dieses Musical lief viele viele Jahre lang in Hamburg und ich kam nie hin – hatte mich allerdings auch nie übermäßig darum bemüht. Nundenn, vielleicht wusste ich, dass irgendwann der Zeitpunkt kommen würde, da drei andere Transen mich dazu bringen werden, im 70er Outfit aufgetranst Abba Lieder zu hören.

In CC 2.0 by stierix

Vorerst musste ich aber noch ein 70er Outfit iregdnwoher bekommen. Vier oder fünf Second Hand Läden und ihre 70er Jahre Klamotten-Ecken habe ich durchforstet und nichts wirklich gefunden. Ich fand zwar einen orangenen Stickoverall mit Schlaghosen, der eventuell zu den 70er Jahren gepasst hätte – aber ich konnte mich nicht durchringen den zu kaufen, denn ganz ehrlichgesagt ich hätte ihn niemalsnicht wieder angezogen. Gaaaanz sicher nicht.

Fündig wurde ich dann letztendlich in meinem eigenen Kleiderschrank mit einem gelb-blauen Kleid, dass ich noch nie trug und blauem Lidschatten sowie ehefalls blauem Nagellack, die ich ebenso nie vorher trug… Ganz ehrlich hatte das sicher auch seinen Grund. Nundenn 70er Jahre war das Motto und Abba. Blau und glitzernd war also angesagt.

16:06 riefen mich die Mädels an, die gerade auf dem Weg zum Theater am Potsdamer Platz waren und sich wunderten, dass ich noch nicht unterwegs sei. Wie sollte ich denn auch ahnen, dass sie pünktlich sien würden und mich schon anmaulen würden, nur weil ich eine viertel Stunde VOR Beginn im Theater ankommen würde. Egal, alles war gut.

Das Theater hatte in etwa das Fassungsvermögen des hamburger Cinemaxx oder etwas weniger und wir saßen ziemlich weit vorne in Reihe acht. Gute Sicht war also garantiert. Doch worauf eigentlich?

Mamma Mia, ein Abba Musical in deutscher Sprache. Kann das gutgehen? Erstaunlicherweise Ja!

Ich war ziemlich skeptisch, aber die Lieder waren gut und nicht auf Teufel komm raus irgendwie passend gemacht. Sie passten in die Geschichte – oder die Geschichte passte um die Lieder. Allerdings muss ich gestehen, dass die Gänsehauterlebnisse in Mamma Mia eher selten waren. Man könnte gar sagen, dass das Musical über weite Strecken vor sich hin plätscherte. Verglichen mit Tanz der Vampire hat Mamma Mia eindeutig verloren… Gut war es trotzdem – nur berauschend eben nicht. Es war nette, wenngleich teure Sonntagabendunterhaltung.

Ich hätte gerne einiges davon gezeigt, aber leider entpuppte sich die Stage Holding als gewollt resistent gegen kostenlose, ernstgemeinte Werbung, denn es wurde am Beginn des Musicals bereits sehr deutlich darauf hingewiesen, dass jegliche Bild, Ton oder Videoaufnahmen strikt verboten seien. Von mir gibt es daher in diesem einen Fall keine Bilder und ich muss mich mit dem üblen Material von Youtube und einem Bild des Pressebereichs der Stage Entertainment begnügen.

Zu schade.


Copyrights bei Stage Entertainment

Priscilla, Queen of the desert.

Priscilla
A cock in a frock on a rock
Bernadette

 

 

Zufällig habe ich heute gesehen, daß es seit zwei Wochen den Film Priscilla – Queen of the Desert als DVD zu kaufen gibt.Lange bevor ich selber ans Rumtransen gedacht habe, kannte ich schon das ein oder andere Problem, das in den Kreisen vorkommen kann. Zickige Transen, Stöckelschuhe, das richtige oder falsche Dress zur richtigen Zeit und bei einigen Mädels viel zu viele Emotionen. Ein Freund hat diesen Film in englisch von seinem Australien-Austausch mitgebracht, wo er bereits Kult war.Im Film fahren zwei Drags und eine Transsexuelle in einem rosa Greyhound Bus durch Australien und erleben so einiges. Der Film ist ein kleines bißchen so, wie der Film mit Wesley Snipes von dem ich den Namen nicht mehr kenne. Nur älter und viel viel besser.Übrigens, wer Englisch kann sollte ihn sich auch mal auf englich anschauen. So oft wie in diesem Film wird wohl kaum in einem anderen Film das kleine F-Word vorkommen.Trotzdem ist dieser Film wohl der Beste aus dem Metier “Lassen wir mal Transen vorkommen – das findet schon seine Zuschauer” und hat zum Beispiel für seine Kostüme einen Oskar verdient – und bekommen.Groooßartig.
Mediamarkt würde sagen Kaufen: Marsch Marsch!

Von Sydney haben die Travestiekünstler Tick alias Mitzi und Adam alias Felicia die gepuderten Näschen voll. In Alice Springs winkt ein vielversprechendes Engage-ment. Dazwischen liegt die australische Wüste, die Tick/Mitzi und Adam/Felicia mit einem klapprigen, bonbonfarbenen Bus namens “¾Priscilla”“ durchqueren wollen. Mit ihnen reist die von einer unglücklichen Liebesgeschichte gebeutelte, transsexuelle Bernadette. Auf ihrem schrillen Wüstentrip begegnen die drei Paradiesvögel knarzi-gen Hinterwäldlern, die ihre Vorurteile trotz gemeinsamer Saufgelage nicht ablegen, australischen Ureinwohnern mit heimlicher Schwäche für ABBA â€â€œ und ihren eigenen Macken, Schwächen und Träumen.

 

 

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