Rauschgold Berlin

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Rauschgold
Auf der Madonnamania Party im Schwuz gab uns mein Kollege den Tipp, doch mal rüber ins Rauschgold zu gehen, dass direkt auf der anderen Strassenseite sei und das wirklich nett sei.

Dort würden auch immer einige Transen sein. So sagte er uns.

Gesagt getan. Wir lassen uns ja nicht lange bitten, verliessen unsere A-Promis, holten unsere Jacken und stöckelten “froggermäßig” über die Strasse. Glücklich, nicht überfahren worden zu sein, erreichten wir die andere Strassenseite und unser Ziel das Rauschgold.

Das Rauschgold ist eine nette kleine Bar mit möglicher Bühne, die in der Regel aber mit Tisch und Stuhl zum Sitzen und Trinken zweckentfremdet wird. Ein kurzer Überblick in die Runde zeigte folgendes.

Aha eine Drag hinter der Theke, eine Schwester vom OPI und eine ganze Truppe Mädels hinten in trauter Runde. Hier fühlen wir uns wohl, dachten wir uns und fragten, ob wir der Truppe Gesellschaft leisten dürften.

Wir durften.

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party_monster.jpgNette Menschen haben wir dort kennengelernt. Leider weiss ich nur noch einen Namen. Alice D. Den Namen lohnt es sich aber zu merken, denn Alice D schaut nicht nur klasse aus, sondern ist darüberhinaus auch noch super sympathisch.

Ihr Angebot, des Wochenende darauf mit einer größeren Gruppe Transen mit Ghettoblaster durch Berlins Einkaufsmeile zu ziehen und Spaß zu haben, musten wir leider ablehnen, da Sheila auch mal zu Hause sein müsste und ich irgendwann auch mal in Hamburg sein müsste. Schade eigentlich. Aber zumindest hat sie mich dazu bewegt, mir mal den Film Party Monster mit Macaulay Culkin anzuschauen. Wer auf Trainspotting, Kids oder Studio 54 steht, sollte da mal rseven.jpgeinschnuppern.

Großartiges Kino!

Ebenfalls, leider ohne Namen, ist mir ein anderes Mädel in Erinnerung geblieben, die ein gut geschminktes Borg Implantat trug und auch ansonsten Seven of nine nicht unähnlich sah. Darüber hinaus war auch sie sehr sympathisch und ebenfalls nicht ursprünglich aus Berlin.

…Hmmm in Berlin bündeln sich die Transen. Was soll mir das nur sagen? Schon heute trifft man nirgendwo (ausser zu bestimmten Anlässen) mehr Transen oder Drags als in Berlins Nachtleben..
Wird es irgendwann so sein, dass halb Berlin aus Transen besteht?

Eigentlich eine großartige Idee – oder die Gefahr einer Ghettoisierung? Egal für ein Paar Mädels ist in Berlin noch Platz.
Hab ich doch schon seit Ewigkeiten in einem Meiner tausenden Profile im Internet folgenden Satz stehen: Partychick, das sich ärgert, in Hamburg zu wohnen wo es doch fast nie Begleitung findet. Mädel, wo seid ihr, oder muss ich nach Berlin ziehen? Da scheint mehr los zu sein….

…mal sehen, was die Zukunft bringt.

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Egal mit diversen Neubekanntschaften ging es irgendwann wieder rüber ins Shwuz zur Madonnamania Party um noch eine ganze Weile dort Party zu machen.Berlin: Immer wieder eine Reise wert

Madonnamania im Schwuz

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SchwuzMadonnamania
oder
von A – B und Z-
Promis

In diesem Monat bin ich echt nicht zur Ruhe gekommen. Nicht dass ich das wollte, aber es schlaucht schon ganz schön. Als Sheila jedoch ein leeres Madonna ManiaHaus und Lust auszugehen vermeldete, konnte ich nicht anders, als mich wieder einmal auf die Berliner Autobahn zu begeben und zum zweiten Wochenende hintereinander mit ihr die Hauptstadt unsicher zu machen.

An diesem Wochenende fand die Madonnamania im Schwuz statt und ich hörte bislang nur gutes davon. Eine Party auf der hauptsächlich Madonna gespielt wird kann so übel nicht sein. Drei Tanzflächen mit Madonna, Madonna, ihren legitimen Nachfolgerinnen Gwen Stefani und Pink und noch ein wenig mehr Madonna. Großartiges Konzept und dementsprechend sehr gut gefüllt.

So gut gefüllt, dass sogar wir uns dieses Mal früher als gewohnt auf den Weg machten, um Eintritt zu erhalten. Da wir das erste Mal im Schwuz und auf dieser Party waren, wussten wir nicht recht, ob es zoe-schwuz-1.jpghier genauso wie im Irrenhouse erlaubt ist, als Transe direkt an der Schlange vorbeizstöckeln. Als wir die Schlange sahen entschieden wir aber schlagartig und einstimmig, dass es einfach so sein MUSS, denn dort anzustellen hätte eine lange Wartezeit nach uns gezogen – und wir warten nicht gerne.

Also zogen wir mehr oder weniger selbstbewusst an der wartenden Menge vorbei und wurden sofort vom Türsteher eingelassen. Das bedeutete aber nur, dass wir jetzt eine Schlange weiter standen, nämlich im vorgelagerten Café vor der Kassenschlange. Während wir noch überlegten, ob es hier genauso ginge, wurde hinter uns Stella deStroy eingelassen und stöckelte an uns vorbei. Nun, wenn die das kann, dann können wir es auch. Gesagt, getan und bis zur Kasse durchgemogelt und um Eintritt begehrt. Dass die dritte Schlange an der Garderobe ebenso gemeistert wurde dürfte jetzt klar sein. In Zukunft wissen wir dieses gleich und werden dementsprechend handeln.

Im Schwuz traf ich direkt auf meinen Kollegen, den ich bereits letzte Woche traf. Dafür, dass wir beide in Hamburg arbeiten, treffen wir uns in letzter Zeit ziemlich häufig in Berlin. Übrigens scheint der Kerl ein Partyanimal zu sein, denn als wir bei Tageslicht das Schwuz verliessen, war er noch eine ganze Weile da.

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Und wer war nicht alles da auf der Party? Viel Transenprominenz, Biggy van Blond, Nina Queer, :Ades Zabel:, :Nina Queer:, Kaey Tearing, Stella Destroy nur um die zu nennen, die ich bereits vorher bereits kannte oder live gesehen hatte. Dazu kamen diverseste Mädels von a-z Promifaktor. Beispielsweise unterhielten wir uns eine ganze Weile mit Trixi von Heute, die sich selber als A-promi bezeichnete, mir unwissendem Hamburg-Chick jedoch bisher gänzlich unbekannt war. (Naja wenn man in Hamburg wohnt, muss man ja auch nicht ganz Berlin kennen.) Zumindest hatte sie irgendwelche Getränkekarten, insofern mag da etwas dran sein. Ausserdem drückte sie mir noch einen Flyer für Johan Strauss Margot Schlönzkes Fledermaus in die Hand, wo sie ebenfalls mitspielt. Großes Transen-Theater also.

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Überhaupt scheinen sich berlins Drags um das kulturelle Erbe ihrer Stadt verdient zu machen, denn kuze Zeit später erhielten wir einen Flyer zur Aufführung vom Geisterjäger Joan Sinclair einer Dragtheatertruppe mit der Einladung doch mitzumachen. Hey wenn ich nicht in Hamburg wohnen würde… gerne. So leider schwer.Achja, man kann festhalten, dass alle wirklich nett und freundlich zu uns waren, auch wenn wir in der Berliner Szene eben nicht bekannt sind. So kam es beispielsweise noch zu je einem Bild mit Nina Queer und Biggi van Blond, zwei der Mädels, von denen selbst ich Hamburger Chick weiß, dass die unter die A-Promis in Berlin gehören :)

Zwischen Beginn des Abends bei der Madonnamania und dem Ende ebenda zogen wir übrigens noch ins Rauschgold, direkt gegenüber, dass uns mein oben angesprochener Kollege wärmstens empfahl.

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Oops, I did it again

Wieder einmal in Berlin wartete ebenso wieder einmal, wie bei fast jedem meiner berlin-besuche Nina Queers Irrenhouse auf uns. Mittlerweile bin ich fast Monatlich auf der Autobahn Berlin-Hamburg zu finden, um mir dieses Event nicht entgehen zu lassen.

Dieses Mal waren Sheila und Pricilla meine Abendbegleitungen. Dazu sollte auf der Party aber noch ein Kollege von mir unterwegs sein, der zwar wusste, dass ich dort sein würde und der auch wusste, dass ich als Transe dort sein würde, mich aber eben noch nie gesehen hat.

gloria Viagra Irrenhouse

Angekommen am Geburtstagsklub mussten wir feststellen, dass dort eine locker 50 Meter lange Schlange an wartenden Partygängern um Einlass warteten. Dafür liebe ich aber das Irrenhouse, denn dort gibt es den Dragwalk. Aufgetranst geht man direkt an der Schlange vorbei und wird sofort eingelassen. Das dieses auch noch gratis ist, ist immer wieder schön. Danke schön!An diesem Tag dauerte der Dragwalk allerdings ein wenig länger für mich, denn als wir dort vorbeistöckelten hörte ich auf einmal ein

“Hallo Zoe”

Leider hatte ich mal wieder keine Brille auf um direkt sehen zu können, wer mich da rief. Es war aber jemand von Valerys Pearls of the Night Crew, der mich wieder erkannte. Wow, da wird man schon in einer fremden Stadt erkannt und gar mit dem richtigen Namen angesprochen. Das ist cool. Leider konnte ich mich aber kaum um ihn kümmern, da sich ca. 5 Meter weiter vorne jemand mit den Worten:

“Die Stimme kenne ich doch”

umdrehte. Mein Kollege, der mich an der Stimme erkannte, obwohl ich eigentlich schon dran vorbeigelaufen war. ich holte mir noch eben ein Kompliment ob meines Outfits ab und verabschiedete mich von den Jungs, denn die durften noch etwa eine halbe Stunde warten. Da wir aber die Transenshow noch miterleben wollten, die dort immer um zwei Uhr morgens stattfindet, mussten wir uns sputen… Hätten wir zumindest gemusst, wären die Mädels irgendwann mal Pünktlich. Waren sie aber natürlich nicht.

Soetwas können sich auch nur Transen erlauben, Ihre Fans irgendwas zwischen einer halben und dreiviertelstunde warten zu lassen und statt Pfiffe oder Unmutsbekundungen eher andächtige Blicke zu ernten.

Es begann mit :Gloria Viagra:, Stella Destroy, Biggi van Blond und natürlich Nina auf einem kleinen Podest in der Mitte zu Goodbye to Yesterday von den No Angels. Erst dachte ich, das Lied würde nach weihnachten klingen, aber ich muss gestehen, es noch den folgenden Monat gesummt zu haben. Ein echter Ohrwurm also.

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Das Highlite folgte aber erst darauf. Gloria Viagra kam mit blonder Perücke und Zwangsjacke auf die Bühne und malträtierte zu Britney Spears’ Ops I Did it Again mit Schere, Rasierer und Nina Queers Händen die neue Perücke. Nicht ganz so weit, dass eine Glatze übrig blieb, aber doch genügend und fast ein ganzes Lied witzig zu performen. Extrem cool.

Gloria Viagra

Britney Spears

Der letzte Auftritt war danach nicht mehr wirklich der Rede wert. Ich weiss weder was für ein Lied es war, noch, ob die Performance sonderlich spannend war. Ich weiss nur noch, dass die Mädels irgendwann durch Plastikfolie schauten. Warum sie dieses jedoch taten und ob das irgendeinen Sinn hatte, wage ich jetzt nicht mehr zu sagen.

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Das war aber auch egal, denn Party war wieder klasse – Nur wieder viel zu voll. So voll, dass wir irgendwann vorzogen weiterzuziehen.

Bar zum schmutzigen Hobby

Nachdem wir fürs erste vom Insomnia genug hatten, führte uns unser weiterer Weg zu Nina Queers Bar zum schmutzigen Hobby. Die Bar inmitten von Prenzlauer Berg kann man eigentlich eher als Nina Queers Kuriositätenkabinett bezeichnen.

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Eigentlich ist es nur eine kleine Bar, aber die Besitzerin macht sie besonders. Berlins bekannteste Dragqueen hat sich hier ihr eigenes kleines Denkmal gebastelt, dass ihren Ruhm mehren soll.

bar-zum-schmutzigen-hobby.gifAn den Wänden hängen Ninas gesammelte Werke mit wohl allen wichtigen Menschen, die bereits in der Bar waren – und das waren mit Rupert Everett, Wolfgang Joop, Benno Führmann, Thomas Hermanns, Georg Ücker, Dirk Bach, Maren Kroymann, Gayle Tufts, Maren Gilzer, Gaby Decker, Tara Reid, Eva Padberg eine ganze Menge.

Dazu kommen wohl alle Beiträgen, die wohl je über Nina in irgendeiner Gazette erschienen sind. Auf der Männertoilette kann man in Sexinseraten aus einigen Jahrzehntenzum-schmutzigen-hobby.jpg stöbern, die dort an der Wand hängen….Btw. was habe ich eigentlich auf der Männertoilette gesucht? Letztendlich kann man noch an diversen kleinen obszöen Devotionalien Anstoß nehmen – wenn man dann prüde ist.

Aber prüde Leute werden sich hier eh kaum hin verlaufen, denn wer hier ist, der weiß in der Regel warum er dort ist. Die beiden Male, die ich aber bisher dort war, waren das leider jedoch wenig Personen. (okay, einmal war es Montag Abend und dieses Mal eben freitag morgen gegen fünf Uhr morgens) Das ist normal. Ansonsten soll hier allerdings schon ab und an der Berliner Bär steppen, so habe ich mir sagen lassen.

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Für mich und Sheila gabs diesen Abend einen White Russian mit zwei Strohhalmen gratis, da für zwei dieser weissen Russen die ausreichenden Zutaten fehlten und die Milch sauer war.

1 Minuspunkt für fehlende Zutaten, 100 Pluspunkte für den Freicocktail. Das macht 99 Punkte plus.

Ich mag die Bar zum schmutzigen Hobby

Bar zum schmutzigen Hobby
Rykestrasse 45
10405 Berlin

Auf dem Rückweg meinte Sheila mir noch kurz beweisen zu müssen, dass Hamburg nicht besser sei als Berlin. Hab ich sie neulich doch durch die Herbertstrasse geschleift, um einen Blick auf diese Touristenattraktion und die dort sitzenden Milliondollarbabes zu werfen (man will ja schließlich zeigen, was Frau in Hamburg nicht sehen darf). Nun Sheila meinte auf einmal.

Ach übrigens, hier fahren wir gerade durch einen Berliner Straßenstrich…

Na toll, zwei Mädels. Eines alt und hässlich, das andere sah nach einer Transe aus (und nicht nach der besten). Was lerne ich daraus? Berlin hat keine Milliondollarbabes zu bieten oder die Berliner haben zu viel Geld ;-)

Egal, ab ins Bett es wartete ein langer Tag auf uns.