La Fete Fatale – Greek Imperium

kam es mir nur so vor, oder war die letzte Fete Fatale schon eine halbe Ewigkeit her. Nun nicht gerade so lange, dass die letzte Fete Fatale noch zu der Zeit der alten Griechen stattgefunden hat, aber eben schon so lange, dass man – soll heissen ich – diese Party durchaus vermisste…

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Griechisch, griechisch? Was zieht man zu solch einem Thema an? Ein kurzer Blick in meinen Kleiderschrank offenbarte dort trotz ziemlicher Fülle eine erstaunliche Leere… Irgendwas weisses dann wohl, kurz noch in der Mittagspause 6 Federstolas bei Deko Behrendt eingekauft, etwas Heisskleber genutzt und fertig… Nicht gerade so, um den Kostümcontest zu gewinnen, aber doch immerhin so, um einige Komplimente zu kassieren :)

Bevor eine Party gefeiert werden kann, muss man aber ersteinmal auf diese Party kommen – soll heissen – eingelassen werden. Und das war an diesem Abend garnicht so einfach. Nicht etwa, weil es keine Karten mehr gab, sondern, weil sich die letzten Auswüchse der ehemaligen DDR bereits vor unserer Ankunft zeigten. …. Inform von “Da ist eine Schlange – komm stellen wir uns auch an”

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So stand vor dem kleinen Bassy eine Schlange von locker 50 Personen, die ruhig und geduldig warteten, dass sich die Tür öffnet und alle – wie auch wir – stellten sich vollkommen selbstverständlich ebenfalls dort an und warteten.. und frierten… begrüßten die hinzugestoßene Betty Dynamite .. und warteten und frierten weiter.

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Irgendwann nachdem wir ziemlich weit hinten schon lockere 10 Minuten die Beine in den Bauch standen, kam irgendwer auf die Idee, dass das Bassy ja zwei Eingänge hätte. Siehe da, dort liess sich die Tür öffnen und man stieß auf Menschen an der Kasse, die sich sicherlich schon wunderten, warum die letzten 20 Minuten nicht ein Gast auf die Fete Fatale wollten.

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Weit gefehlt, ist diese Party doch eine großartige, tolle Besucher vor der Bühne, immer eine nett verruchte Stimmung und selbstverständlich tolle Künstler auf der Bühne. So hab ich zum ersten Mal seit ewigen Zeiten mal wieder eine Nummer von Xarah von den Vielenregen gesehen. Heiss und Feurig, wie sich das gehört. Feuernummern sind einfach immer noch besonders.

Mindestens genausogut fand ich aber auch La Viola Vixen, vermutlich aber vor allem, weil mich ihr Kostüm ziemlich zeckte :) Ein Traum und für ein Burlesque Kostüm ziemlich “alltags” tauglich. Elegant, toll. …Wenn ich richtig drüber nachdenke, weiss ich ohne es mir nocheinmal anzusehen aber eigentlich nicht mehr wie die Nummer ging – Doch das Kleid weiss ich noch ganz genauestens.

Apropos Kleid. Ein heisses ääh weisses Kleid – und selbstverständlich die Dame darin sorgte dafür, dass ich mal wieder einer Jung(en)frau in Not beistehen musste, zeckte sich da doch eine ziemlich betrunkene Schmeissfliege fest… Es dauerte nicht viel und ich hätte Handgreiflich werden müssen… So richtig von Drag zu Mann :) Soweit kam es dann aber doch nicht.

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Pinky's Peepshow @ Bassy

Pinky’s Peepshow im Bassy

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Eigentlich bin ich ja garnicht so sehr dazu zu haben, an einem Wochentag auf eine Party zu gehen, aber wenn ich eh schon mal unterwegs bin (in diesem Fall bei Bonaparte auf der Bread & Butter), dann kann man gleich noch weiterziehen, und mal schauen, wie sich Sheila so als Hostess der Pinky’s Peepshow im Bassy macht.

Da macht sie sich gut, aber die Show war am Mittwoch und da treiben sich – sogar in Berlin – nun mal nicht so viele Leute auf Partys herum, insofern hätte es voller sein können, oder sie hätten ins kleine Bassy umziehen können. Macht aber nichts, denn es waren nette Menschen da, zum einen Sheila, Tara, Sinteque und Maren, zum anderen kam später noch Jazzmin Dianne Moore.

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Wer von diesem Namen noch nie etwas gehört haben mag, möchte mal im Archiv unter Artists Charity Night suchen. Die vermutlich bekannteste Schweizer Drag Queen und Moderatorin ebendieser Charity Night, facebookte mir, was man in Berlin am Mittwoch so treiben könnte, da sie gerade dort sei. Nun Pinkys Peepshow sei eine gute Alternative meinte ich, und sie kam vorbei.

Und was ist Pinkys Peepshow nun? Schwer zu sagen: Eine Party mit unterschiedlichen Dingen: Drag, Musik, Burlesque, Gesang, Artistik. Nicht immer alles davon, aber eben immer ein paar Dinge davon. Sheilas halb/halb Nummer hatte ich ja nun schon ein paar Mal gesehen und war daher für mich nicht mehr allzu spannend, aber das ist ja bei den meisten anderen nicht der Fall und gut ist sie ja.

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Klasse fand ich aber auch die Gesangsnummer von Trinity von den Cry Babies, die ich erstmalig in Hamburg auf der Swing Royal gesehen hab und da schon klasse fand und die an diesem Abend mit den Tassle Tigers sang… Den Song hat man natürlich auch tausend Mal gehört, aber eben noch nie von Trinity.

Dazu kam noch eine tolle Feuerburlesquenummer von Honey Lulu. Insgesamt war es ein sehr entspannter Abend im Bassy, der sich für mich sogar lohnte, denn Sheila “schuldete” mir noch ein paar Buffalo Schuhe, die ich kurzfristig und etwas unerwartet an diesem Abend bekam. Da sie ihre eigenen silbernen Schuhe für die NUmmer an diesem Abend allerdings nciht dabei hatte, nutze sie den rechten Schuh zur Nummer. Ich kann also mit Fug und Recht sagen, dass sie mir ihre abgelegten Töppen vermachte… ;-) Also zu mindest den rechten, der einige Minuten gebraucht war :) )

Ab ging es dann irgendwann nach Hause, jedoch nicht direkt ins Bett, denn ich erwartete diese Nacht noch einen Schlüsseldienst (mal wieder) …Aber das ist eine andere Geschichte..

Burlesque Newcomer im Bassy

Gestern am Mittwoch fand zum ersten Mal im Bassy “Lady Lou’s School of Burlesque goes live!” statt. Nicht im großen, sondern im neugestalteten kleinen Bassy sollten die Teilnehmer aus Lady Lous letztem Burlesque Kurs im Schönheitszanz zum ersten Mal vor Publikum auftreten

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Normalerweise habe ich bei solch einem Event eigentlich damit gerechnet, dass solch eine Veranstaltung vor allem drei Arten von Menschen anzieht. Sehr gute Freunde, Familie… und die Veranstalter. Ich rechnete also in etwa mit 5 Personen pro Teilnehmerin. Soll heissen mit knapp 25 Personen.


Alice Dee Baby

Ich äuschte mich, denn die Mädels vom Schönheitstanz scheinen ordentlich Werbung gemacht und für ein ziemlich großes Publikum mit großem Fachinteresse gesorgt, dass nicht so recht wusste, was es zu erwarten hätte… Würde es klasse werden oder eher zum Fremdschämen Anlass geben? Niemand wusste es wirklich.

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Um es gleich vorwegzunehmen, Fremdschämen musste sich absolut keiner, viel eher konnte man sich wundern, wie gut einige der Mädels waren, obwohl sie doch das erste Mal vor Publikum auf einer Bühne auftraten.

Es startete Black Mamba mit einer Ägyptischen Nummer. In weiss, mit goldenen Isis-Flügeln brachte sie eine ordentliche Nummer auf die Bühne des kleinen Bassy. Nicht wirklich speziell, aber für einen ersten Auftritt absolut nicht zu verachten. Dass sie zwischendurch sich etwas in ihrer Nummer vergaß, merkte man kaum bis nicht. Ein Anfang der zeigte, dass man sich nicht fremdschämen musste, der aber auch noch luft nach oben liess.


Lilly Tiger

…Diese Luft wurde aber fast vollkommen ausgefüllt von den nächsten beiden Künstlerinnen. Lilly Tiger und Alice Dee Baby. Bei beiden merkte man den Spaß, auf der Bühne zu stehen und es schien so, als hätten beide nie etwas anderes gemacht. Erstaunlich, das erste Mal auf der Bühne und gleich solch eine Professionalität.

Alice Dee Baby

Ich habe einige Burlesque Nummern von burlesquen Künstlerinnen, die das seit jahren machen gesehen, die sich daran etwas hätten abschneiden können. Mimik, Ideen, Musikauswahl und Entkleiden. Erstaunlich. Da hat Lady Lou wirklich ganze Arbeit geleistet.


Queen of all Trades

Auch bei der nächsten Künstlerin Queen of all trades durfte man ob der Ideen verwundert sein. Eine Couch, eine Kamera, ein Babydoll und eine ganze Menge Falsch-Geld für schlüpfrige Fotos. Sehr gut. Weitermachen!

Die letzte im Bunde trug den etwas schwierigen Namen (gelöscht auf Nachfrage) . Kaum merkbar, aber sicher gibt es die Domain noch, denn sollte sie weitermachen, brauchts ja auch eien Internetadresse. Das Livesingen brauchts dann allerdings nicht mehr wirklich, denn das war dann doch etwas zu dünn für meinen Geschmack, die Nummer allerdings war dann wirklich okay. Glitzer im Handschuh, glitzer im Wasser für den Miss Wet-Tshirt Contest.

(Video gelöscht wegen nachfrage)

Insgesamt kann man sagen, da haben Lady Lous Schülerinnen eine ziemlich gute Abschlussprüfung dargeboten, wobei Lilly Tiger und Alice Dee Baby wirklich herausragten. Die beiden sollten auf jeden Fall weitermachen.

naugthty and nice @ La Fete Fatale

LA Fete Fatale im Bassy

nice and naughty

Dieser Samstag stant im Zeichen zweier Partys, die unbedingt unsere Aufmerksamkeit erforderten. Zum einen das Weihnachtsirrenhouse und zum Anderen die La Fete Fatale, die unter der Stickwort naughty and nice… (oder war es nice and naughty?) stand.

naughty santa
Naughty Santa

Die Fete Fatale hat sich in den wenigen Malen, die sie nun erst veranstaltet wurde zu einer wirklich etablierten Party entwickelt, bei der es jedes Mal viel zu schauen gibt, da sich viele Personen wirklich große Mühe mit den Kostümen geben… Diese waren dann ebenfalls zumeinst Naughty oder Nice… oder zumnindest weihnachtlich…

nice and nauhty santa

Ich selbst habe mich an eine meiner ersten Partys in Hamburg erinnert, zu der ich damals mal als Engel unterwegs war und wollte dieses zu dieser Party nun in Berlin wiederholen. Locken, Flügel, weisses Kosett… nice eben und mit diversen Schwierigkeiten, die ich hier allerdings nicht ausbreiten möchte. Doc heute ist nicht aller Tage…

naughty

Auf jeden Fall wollten wir früh los, uns gegen 22 Uhr bei Janka treffen und schnell losfahren, noch eben Siren abhiolen und dann eben in den fatalen Schmelztigel im Bassy eintauchen. So war das zumindest gedacht. Ziemlich genau gegen 23:58 verliessen wir die kroftsche Wohnung um die vierte im Bude des diesmaligen Abends, Siren abzuholen. Zwei Stunden Verspätung. Eindeutig naughty.

Angekommen durften wir festellen, dass viele liebgewonnene Personen anwesend waren (eindeutig nice) und dass generell sehr viele Personen dort waren (für die Party nice)… Leider hatten bei 15 Grad unter Null alle ihre Pelzmäntel aus der heimischen Garderobe genommen und diese in der Bassy-Garderobe abgegeben, die nun aus allen Nähten platzte… Für uns ziemlich naughty, nahm sie doch somit unsere Mäntel nicht mehr an.

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben die Garderobe.

Aber auch so, war es ein Fest. Nicht gerade ein Weihnachstfest, aber doch eine sehr nette Veranstaltung. Ein österreichischer Kabarettist warf mit Witzen um sich, Frau Pepper schoss als Geisterjägerin mit Wasser um sich und Frau Edelstahl mit naughty Lebensbeichten der Besucher um sich, dazu noch der Kontest des besten Kostüms, bei dem Siren zumindest nominiert war.

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Dieses Mal wurden aber sogar zwei Kostüme ermittelt, wie sollte es anders sein, eines Naughty eines nice.. Siren galt als naughty, Diana und Carina als nice… …Ich weiss nicht, irgendwie konnte ich mich aber dem Eindruck nicht erwehren, als sei dort etwas durcheinandergekommen, denn mit meinen sicherlich nicht relevanten Augen erkannte ich ziemlich nette Kostüme, die als Naughty gekennzeichnet waren und ziemlich ungezogene Kostüme, die als nice gekennzeichnet wurden. Aber Schwamm drüber und lieber noch einen Caipi an der Bar bestellt, bevor das Weihnachtsirrenhouse wartete.

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Übrigens, ich vergaß, wie unpraktisch Engelsflügel auf einer vollen Party sind :)