Pinkys Peepshow Halloween Massacre

Pinkys Peepshow Halloween Massacre

Halloween ist und bleibt nicht mein Thema. Ich mag es nicht, ich mag mich nicht mehr als nötig verkleiden und schon garnicht mehr als nötig hässlich machen. Andere Leute möge das allerdings und so kommt man nicht an irgendwelchen Halloween Partys vorbei wenn man ende Oktober überhaupt ausgehen möchte..

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Und so zog es mich dieses Jahr gänzlich ohne Verkleidung ins Bassy zur Pinkys Peepshow, die ich eigentlich garnicht als Halloween Party auf dem Schirm hatte. Ich dachte, dass ein Paar Performer wohl Halloween Nummern bringen würden, die Besucher aber nicht unbedingt. Ich täuschte mich zumindest bei Gedanken Nummer Zwei…

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Ich zahlte den erhöhten – nicht Halloween Verkleidungs-Satz um ins Bassy gelassen zu werden und den Performern zuzuschauen. Absolut zu einer Halloween Party passend war Frank Sanazi, der noch lebende Sohn einer offensichtlichen Liaeson von Frank Sinatra und Adolf Hitler, der allerdings nicht nur zu Halloween aus seinem Las Vegas Führerbunker kriecht sondern häufiger über England herfällt.

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Nicht alle Performer waren an diesem Abend allerdings mit Halloween Nummern am Start. Macht aber nichts, wenn man großartig ausschaut und eine tolle Nummer hat.

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Aber dieser Abend hat mir mal wieder gezeigt, was Berlin ist. Es war ein Donnerstag und diese Party fing mehr oder weniger erst um Mitternacht an – und sie war voll und zwar bis 4,5,6, ich bin irgendwann knapp gegen 5 nach Hause gegangen – Ja tatsächlich vom Bassy nach Hause geGANGEN. Spannend durch vollkommen leere Berlin zu marschieren. Irgendwie schön.

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Hätte er nicht den Fes aufgehabt, hätte man Fez Wrecker an diesem Abend nicht oder nur kaum erkannt.

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Ravens erste Nummer war auch nicht pur Halloween aber irgendwie sind seine Nummern ja alle strange und so ist Raven generell für ein Halloween Special passend.raven burlesque 1-DSC03715 1-DSC03729 raven boylesque

Ravens zweite Nummer war dann doch Halloween. Blutig, Strange, Raven

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Solch ein Outfit kann man auch nur an Halloween tragen – und irgendwie auch nur, wenn man wie Scotty eben nicht deutscher ist.

Scotty the Blue Bunny in Sträflingskleidung… oder KZ? und Judenstern.

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Das Outfit des Abends, ein Leoparden-Pärchen

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Wenn sie auftritt ist es eigentlich immer das Highlight einer Show, auch an Halloween. Clea Cutthroat… Erst dachte ich, ich hätte diese Nummer bereits gesehen, und beim Start war das auch so, aber Clea baute ihre Nummer um und es sollte blutig werden.

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oh ja, blut

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..und Milch

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und Klebeband. Clea Cutthroat hat einen gehörigen an der Klatsche. Sie ist großartig.

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Lena Hoschek Aftershow Party @ Bassy

Am gestrigen Mittwoch feierte Lena Hoschek die Aftershow Party ihres famosen Runways auf der Berlin Fashionweek, der durchgängig als „Must Have“ und „Want Have“ bezeichnet wurde. Ich habe ehrlich nicht eine negative Stimme zur Kollektion gehört. Aber viele „toll“, „großartig“ und ähnlich lobende Worte.

1-DSC00573toll und großartig ist aber auch immer ihre Aftershow Party, die gestern im rappelvollen Bassy stattfand. Garnicht mal so wegen der freien Getränke, die es an der Bar gab und die Betty, Bettie und Bettie einem zu späterer Stunde in Coyote Ugly Manier direkt in den Mund gossen. Dafür trotzdem ein großes Dankeschön.

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Auch nicht wegen der Burlesque Performance an der Stange oder von Roxy Diamond in ihrem großen Glas – Natürlich war auch die toll, aber nur schmückendes Beiwerk zu einem tollen Abend.

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Nein, den Abend großartig gemacht haben die Leute, die sich an diesem Abend im Bassy einfunden, und den Abend besonders machten. Sheila hat es als „Familientreffen“ bezeichnet und das stimmt wirklich. Man kannte viele der Personen und viele weitere hat man bestimmt schon mal gesehen.

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Es waren die Personen, bei denen man sich auf jeder Fête Fatale, jeder Pinkys Peepshow, den Freak Burlesque Circussen und den weiteren guten Veranstaltungen in Berlin immer wieder freut, wenn man sie trifft. Die Berliner Familie, die sich aus Künstlern, Burlesque Tänzern, Musikern, Modemachern, Freaks und einigen „normalen“ Menschen zusammensetzt.

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Das ganze zusammen mit einigen Modebloggern und Besuchern der Fashionweek, die sich ob der Melange an Menschen auf dieser Party, die sich in ihrer Gesamtheit so weit von den „üblichen“ Fashinweek Event-People bewegte, die Augen gerieben haben, aber zur Musik von Anita Drink kräftig mitfeierten und das ziemlich lange…

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Einige Besucher – auch ich – bemerkten heute morgen einen seltsamen Schlafmangel  🙂

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Dabei fing alles für mich irgendwie seltsam an. Ich hatte mir ein schönes Vintage Kleid aus dem Kleiderschrank gesucht, dass ich bestimmt seit 4 Jahren nicht mehr anhatte, aber meiner Meinung nach für eine Lena Hoschek Party absolut passend war. Doch als ich es anziehen wollte, musste ich bemerken… Scheisse zu klein.

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und wer nun sagt: tja dann musst du eben abnehmen, dem sage ich: „schön wäre es“… Nein, ich bin nicht etwa zu dick geworden… Ich bin zu breit geworden. Während das Kleid am Bauch – auch durch den Einsatz eines Korsetts ohne Probleme passte, waren der Oberkörper und das Kreuz das Problem…

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Ich habe ein breiteres Kreuz bekommen. Ich, die Person, die seit Jahren allem was Sport auch nur im entferntesten ähnelt, weit aus dem Wege geht. Wie kann das passieren – und vor allem, was mache ich dagegen. Abnehmen bringt ja nun nichts…

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Daneben hatte ich aber noch ein weiteres Problem. Meine blonde Perücke war gewaschen und eingeweicht. Kein Problem… es gibt ja nen Fön…

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Bis gestern hatte ich auch noch einen, der sich allerdings mit einem Knall verabschiedete. Der Ventilator sprang aus der Verankerung, es flogen Funken, dann fing es an zu glühen und furchtbar zu stinken – glücklicherweise nicht zu brennen… Was nun? Die Perücke Nass und undurchkämmbar… Mir blieb nichts anderes übrig, als zu wechseln.

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Daher gab es Zoe gestern in schwarz…. Ungewohnt, aber nicht so schlecht angekommen offenbar.

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La Fête Fatale – The Burlesque Underwarter Voyage

La Fête Fatale – The Burlesque Underwarter Voyage
oder „Der Hummer war der Hammer“

Gerne denke ich noch an meine letzte La Fête Fatale zurück. Griechen im Bassy mit netter Begleitung im May vor einem Jahr. So lange ist das bereits her. Na sieh mal einer an.

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Die Fête Fatale ist (selbstverständlich hinter der Halloween Masquesrade wohl die Party mit dem besten und kreativsten Publikum der Stadt. Viele kreative Menschen, die sich zwei Mal im Jahr viel Mühe geben, ein noch besseres Kostüm auszuführen als der jeweilige Nebenmann / die jeweilige Nebenfrau.

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Dieses Mal war das Motto: The Burlesque Underwarter Voyage. Daher wimmelte es im Bassy dieses mal von Fischen, Meerjungfrauen, Tauchern, Meerjungfrauen, Wassermännern und Hummern…

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Hummern? Wird sich jetzt manch einer fragen? Jepp. Diese komischen Schalentierchen, die nen Sonnenbrand bekommen, wenn sie eine Weile in siedendem Wasser gebadet haben… Als solcher ist an diesem Abend nämlich Hedoluxe erschienen als Crab-King. Eindeutig DAS Kostüm des Abends an nicht wenigen Kostümen des Abends.

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Aber die Fête Fatale besticht eben nicht nur durch ihr Publikum, bei dem ein besseres zu finden schwer ist, es besticht auch durch durch die Performer, an diesem Abend beispielsweise Mama Ulita, GO-GO Harder, Janet Fischietto, Minnie Tonka oder Natasha’s Nautical Naughties mit oben genannten Hedoluxe.

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Dazu ist jede La Fête Fatale soetwas wie ein Familien und Klassentreffen gleichzeitig. Eigentlich sind alle da, die man in Berlin das ganze Jahr über auf diversesten Parties antrifft. Toll, solche Familientreffen, auch wenn man dieses Mal echt etwas brauchte, um alle zu erkennen…

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Auf jeden Fall fuhr ich erst halb 5 nach Hause. Es muss wohl also eine gute Party gewesen sein 🙂

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La Fete Fatale – Greek Imperium

kam es mir nur so vor, oder war die letzte Fete Fatale schon eine halbe Ewigkeit her. Nun nicht gerade so lange, dass die letzte Fete Fatale noch zu der Zeit der alten Griechen stattgefunden hat, aber eben schon so lange, dass man – soll heissen ich – diese Party durchaus vermisste…

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Griechisch, griechisch? Was zieht man zu solch einem Thema an? Ein kurzer Blick in meinen Kleiderschrank offenbarte dort trotz ziemlicher Fülle eine erstaunliche Leere… Irgendwas weisses dann wohl, kurz noch in der Mittagspause 6 Federstolas bei Deko Behrendt eingekauft, etwas Heisskleber genutzt und fertig… Nicht gerade so, um den Kostümcontest zu gewinnen, aber doch immerhin so, um einige Komplimente zu kassieren 🙂

Bevor eine Party gefeiert werden kann, muss man aber ersteinmal auf diese Party kommen – soll heissen – eingelassen werden. Und das war an diesem Abend garnicht so einfach. Nicht etwa, weil es keine Karten mehr gab, sondern, weil sich die letzten Auswüchse der ehemaligen DDR bereits vor unserer Ankunft zeigten. …. Inform von „Da ist eine Schlange – komm stellen wir uns auch an“

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So stand vor dem kleinen Bassy eine Schlange von locker 50 Personen, die ruhig und geduldig warteten, dass sich die Tür öffnet und alle – wie auch wir – stellten sich vollkommen selbstverständlich ebenfalls dort an und warteten.. und frierten… begrüßten die hinzugestoßene Betty Dynamite .. und warteten und frierten weiter.

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Irgendwann nachdem wir ziemlich weit hinten schon lockere 10 Minuten die Beine in den Bauch standen, kam irgendwer auf die Idee, dass das Bassy ja zwei Eingänge hätte. Siehe da, dort liess sich die Tür öffnen und man stieß auf Menschen an der Kasse, die sich sicherlich schon wunderten, warum die letzten 20 Minuten nicht ein Gast auf die Fete Fatale wollten.

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Weit gefehlt, ist diese Party doch eine großartige, tolle Besucher vor der Bühne, immer eine nett verruchte Stimmung und selbstverständlich tolle Künstler auf der Bühne. So hab ich zum ersten Mal seit ewigen Zeiten mal wieder eine Nummer von Xarah von den Vielenregen gesehen. Heiss und Feurig, wie sich das gehört. Feuernummern sind einfach immer noch besonders.

Mindestens genausogut fand ich aber auch La Viola Vixen, vermutlich aber vor allem, weil mich ihr Kostüm ziemlich zeckte 🙂 Ein Traum und für ein Burlesque Kostüm ziemlich „alltags“ tauglich. Elegant, toll. …Wenn ich richtig drüber nachdenke, weiss ich ohne es mir nocheinmal anzusehen aber eigentlich nicht mehr wie die Nummer ging – Doch das Kleid weiss ich noch ganz genauestens.

Apropos Kleid. Ein heisses ääh weisses Kleid – und selbstverständlich die Dame darin sorgte dafür, dass ich mal wieder einer Jung(en)frau in Not beistehen musste, zeckte sich da doch eine ziemlich betrunkene Schmeissfliege fest… Es dauerte nicht viel und ich hätte Handgreiflich werden müssen… So richtig von Drag zu Mann 🙂 Soweit kam es dann aber doch nicht.

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