Eurovision Song Contest
Eurovision Song Contest wurde am Mai.13, 2007, gepostet
Grand Prix Eurovision de la Chanson

Ja, ich oute mich. Seit Guildo Horn den Grand Prix gesellschaftsfähig machte, bin ich Fan dieser Show.
Wie unterhielt ich mich letzte Woche noch mit meinem Kollegen Rik über den Grand Prix? Ich sagte, dass ich ihn wohl anschauen werde und er meinte, ich verhalte mich schon wie eine richtige Schwuppe. Eher verwunderlich, betitelt er mich doch sonst immer als Faker, der das alles nur der Show wegen machen würde…. Einige Dich mit Dir mal, Rik
Nun aber was ist falsch daran, denn der Eurovision Song Contest ist große Show.
Glamour, Show, Drama, Enttäuschung und jede Menge queere Attitüde. Für mich also genau das Richtige.
Ich flezte mich also mit einer Freundin, mit einer professionellen Votingliste vor den Fernseher. Der Show angemessen hatten wir vier gleichberechtigte Kategorien, jeden einzelnen Künstler zu bewerten.
Show, Outfit, Sexappeal und (fast am unwichtigsten musikalischer Wert)
Mit diesem, unserem Voting sind wir übrigens sehr gut gefahren, waren doch beide Sieger in unseren Top 5 vertreten.
Aber zum Song Contest:
Es ist immer wieder erstaunlich, wie queer dieser Contest ist und wie sehr sich die Künstler auf die sexuel ambivalente Zielgruppe einstellen.

DQ – Drama Queen
Ich persönlich fand ja enorm schade, dass die Dänische Drag Queen “DQ” mit Ihrem Song Drama Queen bereits im Halbfinale gescheitert ist. Da ist dem Song Contest ein großer Teil Show verloren gegangen. Dieses Outfit hätte es verdient gehabt, am Finaltag ausgeführt zu werden. Glitter, Glamour, Show, und musikalisch nicht so schlecht. Sei es drum, Die Zuschauer wolten nicht. Selber Schuld.

The Ark – The Worrying kind
Trotzdem wurde die Show nicht langweilig und hatte massenweise queere Showelemente. Mit dazu rechnen würde ich auch The Ark mit The Worrying kind, einer Band, die meiner Meinung nach viel zu wenig Punkte bekommen hat. Eine Mischung aus The Darkness, The Scissor Sisters und Sweetty glitter & The Sweethearts hätte meiner Meinung nach viel Mehr Punkte verdient. Ausserdem ist Glam Rock per se irgendwie quer angehaucht. Ich fand The Ark wirklich gut.
Les Fatals Picards mit L’amour àla française
Meine Freundin fand besonders Les Fatals Picards mit L’amour àla française gut, was sicher auch mit ihren französischkenntnissen zusammenhängen mag. Ich fand sie witzig und sehr putzig. Bei dieser Band hat sich aber ganz klar gezeigt, wie man sich auf das Zielpublikum einstellt…. Traten sie beim Vorentscheid in Frankreich züchtig in schwarzen Jacketts und weissen Hemden an, so waren sie in Helsinki eindeutig die pinkste Band des Abends

Verka Serduchka – Dancing Lasha Tumbai
Trash-Höhepunkt war aber eindeutig Verka Serduchka mit Danzing aus der Ukraine. (Erwähnte ich schon, dass ich ein großer Trash-Fan bin?). Soweit ich weiss, gab das in der Ukraine richtig Ärger, dass das Land durch “so eine Person” vertreten würde. Ob sich das wohl nach dem zweiten Platz geändert haben mag? Vermutlich sind auf einmal alle schon immer Fan von Verka Serduchka gewesen. Na egal um mal kurz ernst zu sein, der zweite Platz kann nur positiv für queere Menschen in der Ukraine sein. Ansonsten ist der Song eindeutig einer mit Clubhitcharakter.
eins, zwei, drei – Tanzen.
Geil!
Gewonnen hat dann Serbien, übrigens wieder mit dem Beweis: Show ist alles. Hatte Marija Ã…Â ERIFOVIĆin dem Vorentscheid noch Zirkusartisetn hinter sich, so mussten es im Finale dann doch eher fünf gutaussehende Frauen sein, die lesbische Attitüde vermittelten. Es hat wohl gewirkt. Obwohl das Lied auch gut war.
Nur stellt sich jetzt die Frage, wie gewinnen wir das Ganze nun mal wieder, Schlager klappt nicht (Guildo Horn), Swing (Roger Cicero), Country(Texas Lightning), Glam, Trash (Beides Stefan Raab) nicht. Rock und Reggae fehlen noch. Ich fürchte, uns bleibt nichts anderes Übrig, als mal unsere wirkich guten Bands dorthinzuschicken:
Meine Top 2 Für Serbien 2008:
- Rammstein:
Der Exportschlager Nummer 1. In Osteuropa bekannt und geliebt. Wenn die dann noch Moskau singen und zwei wenig bekeidete Russinen den Refrain singen, dann haben wir den ganzen Ostblock im Sack. Rammstein ist ein bombensicherer erster Platz. - Beatsteaks:
Die schaffen es einfach in Knapp drei Minuten ein solches Brett auf die Bühnen zu zaubern, dass für den Rest aller Länder kein Platz ist. Wenn sie dann noch neben Biggy van Blond ein paar weitere Berliner Drags für die Show akquirieren, dann wird das was.
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PL 196
FI-33101 TAMPERE
FINLAND
Denkt an meine Worte, wenn wir das nächste Mal wieder ablosen.
Biggy Van Blond & Beatsteaks
Biggy Van Blond & Beatsteaks wurde am Apr.16, 2007, gepostet
Das mir mehr und mehr Transen oder Drags in Musikvideos auffallen habe ich ja neulich schon erwähnt, nun ist mir ein neuer Fall aufgefallen und zwar bei einer meiner Liebllingsbands, den Beatsteaks.
Mir sind die beatsteaks auf dem Hurricane Festival 2005 erstmalig richtig aufgefallen. Keine Ahnung, wie viele Bands an den drei Tagen gespielt haben, aber es wurde bei genau drei Bands richtig gepogt. Bei den Flogging Molly, bei SKA-P und eben bei den Beatsteaks. Es war einfach ungllaublich, wie sie die Massen mitgerissen haben. Eine großartige Liveband, wenn nicht gar die beste Deutschlands.
Besonders im Gedächtnis ist mir geblieben, als mittem im schönsten Pogen der Sänger von ca 20.000 Personen im Publikum verlangte, ruhig zu sein, und sich hinzuknien, sonst würden sie nicht weiterspielen. Er schaute in verdutzte Gesichter, die sich langsam nach ihm richteten, erst vorne, dann immer weiter nach hinten, bis etwa alle knieten. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können bis zu dem Zeitpunkt, an dem die beatsteaks in die gitarren hauten. Mit dem ersten Ton sprang alles auf und es wurde noch wilder weitergepogt. Sehr cool. Damit hatten die Beatsteaks schon bei mir gewonnen. Das sie später noch ein geiles Video mit meinem Lieblingsschauspieler Jürgen Vogel drehten, verstärkte das ganze nur noch etwas.
Was soll da noch kommen? Ein Video mit irgendeiner Transe – Fast, denn das war eben nicht irgendeine Transe sondern eine als deutschen Landen, genauergesagt aus Berlin und auch da nicht gerade die unbekannteste sondern Standasgemäß die erste Garde in Person Biggy van Blond.

Die CD läuft seit etwa drei Wochen durchgehend in meinem Auto aber ich habe Freitag nicht schlecht gestaunt, als ich das video zu Jane became insane erstmalig richtig anschaute.
Oh ne Drag
Oh Biggy van Blond
Das’s ja cool
Damit wäre dann auch geklärt, was Biggy van blond im Backstagebereich beim Echo zu suchen hatte
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=C–DdBdfiF0[/youtube]
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