Transen in Berlin

TGC-Berlin Party

Manchmal hat man es wirklich schwer, vor allem dann, wenn viel zu viel ansteht. Eigentlich stand an diesem Wochenende die Transen Zusammenrottung „Schlampenfestchen“ in Nürnberg an. Allerdings haben sich Annabelle und ich entschieden, dieses Mal, die beschwerliche Anreise nach Nürnberg einmal ausfallen zu lassen und diesen Weg nur 2x im Jahr zu nutzen. Wir überlegten schon, per Bahn zu fahren, aber es war einfach zu teuer und ist eben sehr sehr Zeitaufwendig.

Was also tun?

Ich hätte da noch zwei Freikarten vom Besuch mit Laura in der China Lounge aber letztendlich blieb da noch die TGC in Berlin, die Pricilla mal wieder veranstaltete. Wir hatten eine Einladung nach Berlin mit kostenfreier Schlafgelegenheit und eine VIP-Karte für kostenfreien Eintritt auf die Party. Dazu sind es nur etwas unter 3 Red Bull bis Berlin (1 Dose = 100 KM) und nicht allzu viel Benzin. Also war es klar. Berlin wird mal wieder besucht, denn Berlin ist immer eine Reise wert.

Weil wir, wie fast immer bei mir, ohne näheren Plan nach Berlin fuhren, konnte ich auch nicht wirklich Shei sagen, ob ich nun käme, wann ich denn kommen würde, wo ich nächtigen würde und eigentlich auch nicht wirklich wo die Party sei. Mitzukommen hätte sie allerdings auf jeden Fall und Ausreden würde ich nicht gelten lassen 😉

Freitag Abend überlegten Annabelle und ich dann allerdings selber, ob wir tatsächlich fahren sollten, da wir beide länger arbeiten mussten als gewollt. Ein Anruf von Pricilla der in etwa folgenden Inhalt hatte:

Ihr steigt jetzt sofort ins Auto oder ich rufe alle 10 Minuten an

überzeugte allerdings ziemlich schnell. Diese Drohung hätte mich ja kalt lassen können, denn sie war Annabelle gegenüber ausgesprochen worden, aber dann wäre s’bällsche wieder nörgelig gewesen. Also auf nach Hause, geduscht, alles wahllos in die Tasche geworfen (hierbei ist geworfen der tatsächliche Ausdruck), meine Lieblingshose angezogen und ab auf die Autobahn nach Berlin meinem Auto seine wohl letzte Fahrt vor der Verschrottung gegönnt. (Dezember ist TÜV und somit auch Schluss)
Irgendwo knapp 70 Kilometer vor Berlin tötete uns der Hunger und wir fuhren eine Autobahnraststätte mit MacDreck an. Während ich finde, dass man die Hose auch als Mann anziehen kann, fanden das die drei Mädels, die dort ebenso ihre Burger verspeisten wohl anders. Zumindest schauten sie verwundert auf meine Hose und fingen als ich vorüber gegangen war an zu tuscheln. Hatte sie vielleicht das „Babe“ auf der Hosentasche verwirrt oder waren sie einfach nur neidisch auf meine Hose? Ich werde es nicht erfahren, habe das allerdings auch nur dadurch erfahren, dass Annabelle aufmerksam war. Ich habe wie bereits erwähnt keine Antennen für soetwas…. Ich dachte ja immer, das bemerkt eh kein Mensch, aber die Hose ist wohl zu auffällig.

Irgendwann kamen wir in Berlin an, und es war laut Annabelle „gefechtsmäßiges Stylen“ angesagt. Ich ungediente kann damit leider nicht dienen, war aber trotzdem etwas vor Annabelle fertig, was allerdings daran liegt, dass ich mir etwas zurechtstümpere und Annabelle künstlerisch tätig ist. (merken: Ich brauche unbedingt einen Makeup-Kurs). Endlich fertig holte uns Shei ab und fuhr mit uns zum Partyort.

Okay, Shei war also das erste mal draussen… Wenn alle Anfängerinnen bereits so aussehen, dann gute Nacht den etablierten.

shei.jpg

Zur Party selber gibt es wenig zu sagen, ich unterhielt mich mit Dani, Shei, Michaela, Martika und wenig weiteren Personen, erkannte Anne nicht, verpasste die Show ziemlich mutwillig und musste feststellen daß ich eine oberflächliche Person bin.

Ich grenze aus!

Folgender Satz war von mir:

Eigentlich ist Schubladendenken ja scheiße, aber mit der möchte ich nicht in eine Schublade gesteckt werden.

Das nur, weil eine Transe dort völlig zugedröhnt, in zu großen Schuhen, in heruntergerutschten Strümpfen und generell nicht gutaussehend rumlief. Das war echt nicht schön.

Viel viel schöner – fast schon unverschämt gutaussehend war allerdings ein zweites Greenhorn – extra aus Hamburg kommend und ebenfalls bei Pricilla nächtigend. Michelle, gerade mal zum zweiten Mal draussen und genau wie Shei verboten gutaussehend…

…Wie gesagt aus Hamburg. Da denkt man, man kennt ganz Hamburg und dann kommt aus irgendeinem Loch solch eine Perle. Okay, okay, Michelle, es heißt Hamburg kennenzulernen.

Was ist sonst noch zur Party zu sagen?

Blaues Licht auf der Damentoilette ist Schminktechnisch ein Supergau

Videokameras sollten auf Partys verboten werden.

Mit 10cm Heels sollte man keine 200 Kilo Hifi-Cases steile Treppen tragen oder vielfach über Holzbohlen laufen, deren fugen etwas über der Größe der Absätze sind.

VIP Karten, die freien Eintritt versprechen sind eine tolle Erfindung, allerdings nicht brauchbar, wenn sie am Autospiegel hängen – und dieses weit weg ist.

Berlin ist doch immer eine Reise wert.

Anna, Michelle, Annabelle, Pricilla und ich tranken dann später noch die eine oder andere Flasche Prosecco und fielen gegen halb 11 morgens ins Bett.

Die Brille über Michelles Augen ist übrigens meine, die sie sich morgens (ich schlaftrunken) von mir ausgeborgt hat. Das bedeutet, Wiedersehen ist Pflicht, denn ich will sie ja zurück haben.

Den nächsten Abend sollte es dann noch ins Kino International gehen, aber Annabell und ich waren zu tot und fuhren stattdessen wieder heim.

Erwähnte ich, daß Berlin für Transen immer eine Reise wert sei?

 

 

passende Beiträge:
Laura in der China Lounge
keine Antennen

 

GMF Berlin

Nun gut, ich habe also einer weiteren Freundin erzählt, was ich so treibe und hatte mehr oder weniger gesagt, daß ich wohl ebenfalls in den GMF-Club kommen würde. Da ich eh gerade Urlaub hatte, sowieso immer schon mal in den GMF Sonntagsclub wollte und sozusagen gesagt hatte, daß ich kommen würde, sollte es also so sein.

GMF Berlin

Irgendwann erreichte mich dann Sonntag eine SMS

Sehe ich Dich heute Abend
Klar, ich werde irgendwann im Cafe Moskau aufschlagen
Werde ich Dich erkennen
Wenn ich in blond komme auf jeden Fall, in schwarz würde es etwas schwerer

Mit schwarzen Haaren hätte sie keine Chance, auch wenn sie mich seit X-Jahren kennt. Ich blieb aber bei blonden Haaren.

Da ich noch immer kein Navigationssystem habe, fuhr ich auf Gutdünken los. Allerdings schaut Berlin bei Nacht anders aus als am Tag und ich verfuhr mich mal wieder heillos. Ich fragte mich dann wie üblich durch, glaubte allerdings einige male, man würde mich in unterschiedliche Richtungen schicken. So war es wohl auch, denn nach einer längeren Irrfahrt landete ich irgendwann in der Karl-Marx-Straße statt in der Karl-Marx-Allee. Super Zoe!

Glücklicherweise liegen diese beiden Straßen aber nur etwa 15 Minuten auseinander und irgendwer schickte mich dann in die richtige Richtung. Am besten war aber der letzte Taxifahrer, den ich nach „Friedrichshain“ fragte….

Garnicht so weit. Da fährst Du geradeaus, dann die zweite Straße rechts, die erste Straße links, etwa einen halben Kilometer links ist dann das Cafe Moskau

Danach hatte ich zwar nicht gefragt, aber es stimmte absolut. Dahin wollte ich und der Taxifahrer wußte das 😉

Okay, das Cafe Moskau, ein 70er Jahre Viereckbau mit zwei Tanzflächen. Die obere hat in etwa den Charme einer Schulpausenhalle und die untere hat den Charme einer billigen Mallorca-Disco. Bespiegelt, schwarz und etwas schäbig.

GMF Club

Martika sagte zum Café Moskau in etwa folgendes

Das war schon immer ein Club. Früher sind dort die West-Touristen hingegangen, die sich dort für ein Paar Nylons ein Ostmädel für eine Nacht geangelt haben. Die haben früher 18 Ostmark gekostet – wenn es sie denn überhaupt gab. Und das bei einem Gehalt von vielleicht durchschnittlich 900 Mark.

Ich war übrigens nie da!

Ein komischer Laden aber irgendwie klasse. So schrieb ich doch neulich zum Titel Tanz der Moleküle von Mia:

Mia – Tanz der Moleküle

Man ist im GMF-Club und :Gloria Viagra: schiebt Tanz der Moleküle von Mia in den CD-Player. Der Saal flippt zwar nicht aus, aber bewegt sich doch deutlich mehr als vorher und fängt an zu singen. Zusammen hat das einen gewissen Gänsehautfaktor.

Ich bin hier, weil ich hier hingehöre,
von Kopf bis fuß bin ich verliebt.
Du bist mutig, weil Du mir Treue schwörst
zwischen all den schönen Suveniers
Sprich mich an in dem Takt,
der dieses Lied zu unserem Hit macht
Bricht den Beat mit Gefühl,
Du bist so schön weil Du lachst

Das Lied hat etwas passendes für diesen Club… die Leute sind dort, weil sie sich dort heimisch fühlen, sie gehen in diesen leicht schäbigen Bau, obwohl Berlin viele Edeldiscos hat, die Lieder die Gloria Viagra, ob nun gerade Madonna, Gwen Stefani odet sonstwer, passten zu den Menschen und die Stimmung war okay.

Okay, aber nicht gerade überschäumend… Janka, die den Abend inkognito ebenfalls dort war und die sich am nächsten Tag in meinem Gästebuch verewigte, schrieb mir allerdings auch, es sei den Abend eine miese Stimmung gewesen. Nun ich werde die Stimmung sicher mal wieder ausprobieren, wenn ich Urlaub habe….

Achja, in der Tat wurde ich von meiner Freundin wiedererkannt, zumindest als ich sie ansprach. Alles gut, alles super, alles ganz normal. Natürlich eine ganze Menge Fragen und vor allem die übliche Frage

Wie kannst Du auf diesen Dingern laufen?
Tja, mien Deern, das macht wohl die Übung.

Apropos Übung beim Laufen auf High Heels 🙂

Aber sie hatte schon recht. Die „Dinger“ waren schon recht hoch und das Mädel noch eine Ecke kleiner als sie eh schon ist – und das obwohl sie Ihre Buffalos trug (Ihr wisst schon, die wohl häßlichsten Damenschuhe, die es gibt). Über die hab ich es schon jedes Mal gemäkelt, wenn ich sie an ihr sah. Nun ist wohl auch klar, warum. Wenn hohe Schuhe, dann bitte nicht solch ein klobiges Teil, sondern fragile Absätze 🙂

Sie hatte noch ein paar Bekannte dabei. Einer bemerkte,
„Hey Du schaust ja garnicht nach Jungs“ und später
„Was? ich habe gerade mit bestürzen Erfahren, daß du heterosexuell bist!!“

Fortan war ich seine „Hetero Diva“ grinz

Apropos GMF. Hat irgendwer eine Ahnung, was diese drei Buchstaben bedeuten?
Mein Tip. Gay, Male, Female?

Cafe Moskau

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Neue Musik
Hamburg Jungfernstieg

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Privatparty bei Pricilla

Nach langem Schlaf gingen Annabelle und ich ersteinmal (als Männer natürlich) frühstücken beim nächstbesten Mexikaner. Da wir etwas spät waren, gab es kein Frühstück mehr – okay, dann eben ein frühes Mittagessen mit Kaffe und Kakao. Was für eine Kombination.

Für den Abend war eine Privatparty bei Pricilla und davon wußten alle – außer Pricilla…

Martika hatte von Pricilla die Aufgabe erhalten, ihr Schlafzimmer nach ihrem Willen umzugestalten. Da noch letzte Umgestaltungen zu tun waren, sollten Pricilla und ich noch eine Weile in die Stadt.

Gesagt, getan. Auf ging es zu M.A.C, Pricilla benötigte noch das ein oder andere an Makeup. Ich benötigte nichts und ging mit dem festen Vorsatz in den Laden, nichts zu kaufen. Das klappte auch eine Weile ganz gut – bis zu dem Augenblick, an dem ich ein Ensemble aus Lipliner, Nagellack und Lippenstift in einem schreienden Pink sah. Dieses Pink war 100%ig exakt das Pink, des Shirts, daß ich am Vortag für 9:95 € kaufte und das ich gerade trug. Da konnte ich nicht nein sagen.

Verrückt, ich kaufte für knapp 10 € ein Shirt um dann für 40 € das passende Makeup zu kaufen.

Aber wie sagte Miss K, die neulich viel heftiger bei M.A.C Cosmetics zugeschlagen hat?

mac-cosmetics

Because I’m worth it!
So ist es, nur das Beste für Zoe. Und MAC ist eindeutig das Beste was ich an Makeup bislang gesehen und gekauft habe. Nur leider wirklich sehr sehr teuer. Drei Lidschatten 42 € oder diesmal Lippenstift Lipliner und Nagellack 40 € ist schon harter Tobak.

Noch härteren Tobak gab es allerdings ein paar Türen weiter – einen Secon Hand Schuhladen, den ich schon bei meinem ersten Berlin Besuch gesehen habe. Dieser Laden ist bis zur Decke voll mit Schuhen. Das Ganze unsortiert und teilweile nur notdürftig sortiert. Hier eine Kiste mit silbernen Damenschuhen, dort eine Wand mit Herrenschuhen und generell alles durcheinander. Ziemlich klasse, aber mit einem komischen Geruch.

Ich fand sogar ein Paar Schuhe, daß mir ganz gut gefallen hat – und meine Größe hatte. Ein paar rosafarbene Sandaletten (Frau Babsner wäre stolz auf mich). Aber die Verkäuferin wollte die ziemlich ungeheure Summe von 79 € dafür haben…

Haaaallllloooo? Für ein paar gebrauchte, second-hand Damensandaletten, die nichteinmal irgendeinen Markennamen gehabt hätten??? Verrückt???? Also, der Laden ist großartig, die Preise waren einfach „nur“ groß.

Danach ging es noch ein wenig weiter einkaufen. Ab in Pricillas liebste Einkaufsstraße. Ab ins parkhaus auf den Frauenparkplatz und per Lift ins Erdgeschoß. Süß die Frau im Lift, die Pricilla und mich musterte und dann meinte. So groß wäre sie auch gerne. Meine Bonbon-Heels wollte sie allerdings nicht nehmen (abgesehen davon hätte ich die ich nie vergeben).

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Obwohl wir eigentlich schon lange zur vorbereiteten Party hätten zurücksein müssen führte uns der Weg noch zu Tack, Schuhe schauen. Beim Hereinstöckeln bekam ich gerade noch mit, wie sich zwei Mädels unterhielten, daß bei dem Schuh , den sie gerade anprobierten „der Absatz zu hoch sei“ …. Vielleicht 7 cm… lächerlich. 😉 Aber die Blicke auf meine Heels in diesem Laden waren schon sehr interessant – und sind mir erstaunlicherweise sogar mal nicht entgangen 🙂

Interessant war dann auch die privat-überraschungsparty bei Pricilla, aber kaum wiederzugeben, also lass ich es
Mac Cosmetics

Insomnia Berlin

Berlin zum X-ten oder aber Insomnia Berlin

Pricilla und Martika hatten uns eingeladen und Annabelle und ich folgten dem Ruf wieder sehr gerne. Ab also mal wieder auf die Autobahn, die nur knapp 280 Kilometer nach Berlin genutzt um mal wieder Party zu machen.

Was macht man, wenn man in einer fremden Stadt ist und ersteinmal nicht weiß, was dort abgeht. Genau – man hält sich an die Gastgeberin und schaut mal, was sie so als Party für uns auserkoren hat.

Insomnia Berlin

An diesem Abend stand das Insomnia auf dem Programm. Das Insomnia ist wohl eine Abspaltung des Kit Kat Clubs, der ja das letzte Mal (gelinde gesagt) nicht wirklich großartig war. Ochnöö bitte nicht wieder so eine Fetischparty Light.

Nun denn egal, ich hatte soetwas erwartet und mir vorsorglich schwarze Haare und mein Lackkleid eingepackt, denn zumindest ich wollte den Dresscode einhalten, auf dem zumindest im Kit Kat scheinbar wenig Wert gelegt wurde.

Leider fand mein Lackkleid diese Idee nicht so gut und meinte mir einen Strich durch die Rechnung machen zu müssen. Voll gestyled zog ich es an und – ratsch – ging der Reißverschluss vor die Hunde. Fuck! Und nun?

Erste Idee von Martika

„Ich hab da noch ein Lackkleid, das kannst Du haben“

Eine tolle Idee, aber leider ist ihre Figur noch eine ganze Ecke besser als meine und dieses Kleid war wenn auch nicht zu eng, so doch zumindest zu kurz ( selbst für das Insomnia ) Stattdessen versuchte ich mehrere Möglichkeiten, die alle wie gewollt aber nicht gekonnt aussehen… Da die Party aber Angel in Bondage – GothErotic hieß entschied ich mich dann irgendwann, daß ich halt eher in den Bereich Punky Style gehen sollte. Rot/schwarzer Mini, schwarzes Top, Sicherheitsnadeln. Das stimmt zwar auch nicht ganz aber das passt schon. Ich hatte eh keine sonderlichen Erwartungen.

ngel in Bondage

Als wir ankamen änderte sich mein Eindruck schlagartig. Schon beim Eintreten an der Garderobe sah ich im Insomnia besser aussehende Menschen und besser aussehende Kostüme als im gesamten Kit Kat Club. Auch der Club selber war um einiges angenehmer. Ganz in Dunkelrot gehalten, viele Kerzen, zwei Ebenen und doch alles sehr klein und heimelig. Sehr schön. Kein Vergleich mit dem Industriehallencharme im Kit Kat. Dazu natürlich eine viel bessere Musik und wie schon gesagt wenige aber durchaus sehenswerte Kostüme – vor allem aber keine Menschen, die eben eine schwarze Hose anhaben und denen somit Eintritt gewährt wurde. Es passte alles.

Witzig war, als ich von einem Mädel in einem klasse Reifrock/Korsettkostüm angesprochen wurde, wo man uns finden würde. Also nicht Annabelle, Pricilla und mich speziell, sondern Transen im Allgemeinen. (also auch uns natürlich). Wo halten sich Transen auf, gibt es Malinglisten und ähnliches? Sie würde für Partys alle Facetten der hedonistischen gesellschaften suchen. Tja Julietta, ich hätte Dir gerne geantwortet, aber der Zettel mit der Emailadresse ist leider irgendwann am Wochenende aus der Handtasche geflogen. Als ich es bemerkte war es leider schon zu spät. Wer Ihre Emailadresse hat, möge mich mal anschreiben.

Übrigens, das

„Wo zum Teufel findet man Euch, wo treibt Ihr euch rum?“

ist ein Phänomen, daß in letzter Zeit schon häufiger beobachtet werden konnte. Man sucht uns – findet uns aber nicht. Da muß man etwas gegen tun.

Angel in Bondage

Apropos finden: Im Insomnia wurden hinten Sticker, Button und Bilder verkauft und es gab dort :Dita von Teese: Buttons. Endlich. Danach suche ich schon lange. Kann ich endlich meinen :Bettie Page: sticker austauschen. Da ich im Fetischbereich ja eher ein Fashion Victim denn spielerisch bewandert bin passt Dita einfach viel besser. Und sie schaut um einiges besser aus als Bettie. Die Verkäuferin meinte noch. :Dita: würden alle erkennen, obwohl sie es nicht anschreiben würde, sie scheint doch sehr markant zu sein.

wir blieben glaube ich bis 6 oder sieben im Laden und fuhren mit einem Taxifahrer mit Death Metal Faible nach „Hause“. Morgens müde nach durchtanzter Nacht laut Death Metal ist ganz schön hart. Egal der Abend war ziemlich klasse.