Peter Licht Wettentspannen

In Berlin haben wir beim Dressen Motor FM gehört und wieder einmal gemerkt, daß das Musikprogramm in Berlin um Längen und Breiten besser ist als in Hamburg. Motor FM spielte viele dreckige Gitarren und vermutlich jede Band dieser Welt, die derzeit ein „The“ vorm Namen hat.

Motor FM

Unter anderem spielen sie aber auch diverse Lieder eher unbekannterer deutscher Bands wie Schrottgrenze, Tomte, Kettcar, Die Sterne aber eben auch Rocket Freudental oder Peter Licht. Vor einigen Jahren hatte Peter Licht einen ziemlichen Erfolg mit Sonnendeck. „Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck, oder….. Kaputt aber cool.

Auf Motor FM spielten sie aber das Lied Wettentspannen. Ein ziemlich kaputtes Lied

Wer sich schneller entspannt ist besser als jemand
der sich nicht so schnell entspannt /

Der aber immer noch besser ist als jemand der sich überhaupt nicht entspannt /
Und eigenbtlich ja schon tot ist.
Da kann man nix machen /

Wer gut aussieht ist besser als jemand
der nicht so gut aussieht /
Der aber immer noch besser ist als jemand der überhaupt nicht aussieht /
Und eigentlich ja schon tot ist /
Da kann man nix machen /

Wer tot ist geht auf die Nerven /
Wer tot ist geht auf die Nerven /
Da kann man nix machen.““

 

und so weiter. es hat noch ein paar andere Strophen. Die Plattenfirma nennt das dadaistisch, ich nenne es einfach großartig. Und sage zu diesem Song nur folgendes:

Wer sich klasse dresst ist besser als jemand
der sich nicht so klasse dresst
Der aber immer noch besser ist als jemand der sich überhaupt nicht dresst /
und eigentlich ja schon tot ist.
Da kann man nichts machen /

Wer oft raus geht ist besser als jemand
der nicht so oft rausgeht /
Der aber immer noch besser ist als jemand der überhaupt nicht raus geht /
Und eigentlich ja schon tot ist.
Da kann man nix machen /

Wer tot ist geht auf die Nerven /
Wer tot ist geht auf die Nerven /
Da kann man nix machen.““

Wobei ich nicht die Person werten möchte sondern einfach sagen möchte, es wäre besser, man würde es tun 🙂

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noch nix!
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4 Jahre Irrenhaus – 5 Jahre Nina Queer

Irrenhouse
Im Irrenhaus ist Wahnsinn normal.
© Andrzej Majewski (*1966)

Herr Majewski, scheint den Geburtstagsclub, das Irrenhouse und Nina Queer zu kennen. Denn mal ganz ehrlich das hier ist Wahnsinn par excellence – und es ist im Irrenhouse ziemlich normal. Zumindest interessiert es keinen, auch wenn sich matürlich manch einer fragt. „was zu Teufel ist das?“

Ich war also nach Berlin gekommen um Party machen, der Abend sollte witzig werden aber ersteinmal taten mir vom langen Einkausbummel meine Füße weh. Würden diese Füße noch einen Abend mit Absätzen durchhalten? Egal, wird schon irgendwie gehen. Ersteinmal ein paar Stunden hinlegen, da ich etwas von der Woche kaputt war und nicht um halb eins schlappmachen wollte. Als ich dann später irgendwann aufwachte, mußte ich leider feststellen, dass nicht mehr eitel Sonnenschein, sondern nun Regenwetter angesagt war (Wetter / nicht Stimmung). Regenwetter, da hätte ich ja auch in Hamburg bleiben können Egal. Eigentlich war es auch gut, denn bisher kannte ich Berlin nur bei Sonne und besten Temperaturen. Und Berlin bei Regen ist genauso langweilig wie Hamburg bei Regen. Langsam ans Fertigmachen denken… Was soll ich nur anziehen? Das mitgenommene rote Kleid oder eher das neue schwarze Kleid? Egal, da ich eh vorhatte ein Rot/Antrazites Augenmakeup zu pinseln, ääh malen ääh auftragen (was sagt man dazu?), konnte diese Entscheidung noch warten. …Naja ganz in meinem Innersten hatte ich mich eh schon entschieden. – Ich wäre wohl kaum Zoe, wenn ich mich gegen das neue und für das bereits schon mal getragene Kleid entschieden hätte, das zudem auch noch länger ist.

Also das neue schwarze. Ich kann mich dabei kaum daran erinnern, dass ich mich einmal tatsächlich einmal so augenscheinlich ohne Zeitnot fertig gemacht habe, daher war ich am Ende auch mit meinem Aussehen wirklich zufrieden. Leider hab ich dieses mal mein doppelseitige Klebeband vergessen und musst so meine Nägel direkt angeklebt lackieren.

Zoe’s Tip No. 1
doppelseitiges Klebeband eignet sich hervorragend um Nägel zu lackieren, ohne, dass sie angefasst werden müssen. Doppelseitiges Klebeband auf die Fingerspitzen und dann lackieren. Hervorragend eignen sich die kleinen doppelseitigen pads, die für Fotoalben gedacht sind. Diese kleben nicht so stark und man benötigt keine Schere
Zoe’s Tip No. 1 – ende

grummel soetwas geht bei mir zumeist schief, aber dieses Mal hatte ich viel Zeit und hab sie mir genommen… Perfekt.Um meine bereits geschundenen Füßchen zu schonen lief ich dann übrigens voll gestyled, mit kurzem schwarzen Kleidchen, langen Fingernägeln in goleicher Farbe wie dem Lippenstift und — weißen Turnschuhen — rum. Was für ein Stilbruch, aber außer dem Pizzaboten und Pricilla sah mich ja so keiner. BTW. diese Pizza war die schlechteste Pizza, die ich je gegessen habe. Schlechter als eine billige Tiefkühlpizza und nur etwas wärmer wie eine ebensolche vor dem Auftauen.

Irgendwann war dann die Zeit gekommen, loszufahren. Da es nun regnete, war kar, daß wir nicht offen fahren würden… Man will ja nicht im Nassen sitzen……

Leider hatten wir am Nachmittag vergessen, das Dach richtig zu schließen. Somit saßen wir trotzdem im zumindest feuchten und das nun feuchte Dach zu schließen, kostete viel Mühe und bestimmt eine Viertelstunde. Gut gut, egal. Das Auto bei der schwester abgegeben und für den letzten Weg zum Irrenhouse eine Taxe gesucht.

Die Party
Auch dieses Mal brauchten wir keinen Eintritt zu zahlen, und auch dieses Mal waren nur „wirklich hochwertige“ Mädels anwesend. Es muss doch hunderte Transen in Berlin geben, warum treiben sich dort nur so wenige rum?

Egal: Beispiele dazu: Hier und Hier und Hier und Hier und Hier und Hier… Es waren noch einige Mädels mehr da. Pricilla sprach davon, dass bis auf wenige Ausnahmen alle da waren, die sie so in Berlin kennen würde. In der Tat war der Faktor normaler Gäste pro Transe dieses Mal geringer als das letzte Mal. Es haben also alle Ihre Aufwartung für 5 Jahre Nina Queer und 4 Jahre Irrenhouse gemacht.

Es waren aber nicht nur mehr Transen generell da sondern auch mehr auf der Showbühne. Das Programm begann mit einer Dragqueen, deren Namen ich leider vergessen habe. Sie war auf Heels und mit riesiger Frisur locker 2,50 und wurde von :Nina Queer: mit den Worten „Lange Zuckerwatte mit Gesicht“ angekündigt.

Gefolgt wurde sie von Ades Zabel, die in Berlin scheinbar jedem bekannt ist, mir aber bisdato leider vollkommen unbekannt war. Man war zumindest verwundert, als ich gestand, sie nicht zu kennen… (Ich wiederum war etwas verwundert, als ich :Ades Zabel: eine Woche später beim 10 Jährigen Quatsch Comedy Jubiläum sah… Scheinbar ist die Dame nicht nur ein Berliner Original, sondern Kabarettinstin und eine der besten Drag-Djanes. Wow.

Danach wurde es wieder extrem trashig mit Bardame Anna Bar die als „Hobby Star“ angepriesen wurde. Es ging trashig weiter, als :Gloria Viagra:, ebenfalls locker 2,50 Meter, zu ihrem Song eine Bauchtanzpersiflage aufführte. Der Trashhöhepunkt war aber eindeutig Tatjana, die in ihrem Song „Rache an Edi“ eine ebensolche nahm. Dieser Song war 50er-jahre style, jedoch von wilden Punkteilen durchsetzt, die sich auf häufige Wiederholung der Wörte „Ich fick dich durch, ich fick Dich fick Dich,“ beschränkten. dabei wurde es einer Eduard Stoiber-Puppe nach allen Regeln der Kunst besorgt

Glamouröser war hingegen wieder Stella de Stroy, die eigentlich nur 3:20 hätte singen? Lippen bewegen? performen? hätte dürfen. Wie sagte Nina Queer noch? „Der DJ soll wie abgesprochen nach 3:20 abwürgen, da ich die Alte länger nicht aushalte“

Absolutes Highlite war aber die Gastgeberin, die ersteinmal erklärte, dass Transen mit 5 geschlechtsreif sind und dann als Daliah Lavi „Ein Schiff wir kommen“ zum Besten gab, als Mädchen von Piräus Nacht für Nacht am Hafen stand und sich dabei in einem Gummiboot durch die Menge tragen ließ Extrem Crazy.


ein besseres Bild gabs diesmal von mir nicht.

Interessant war die Gegebenheit, als sich Pricilla sich mit einem Mädel unterhielt, das ich natürlich nicht kannte und da ich nunmal außerhalb meines Bekanntenkreis war überlegte ich auch nicht, ob ich sie überhaupt kennen könnte. Das änderte sich schlagartig, als sie sagte, dass ich Ihr bekannt vorkommen würde. *denk* *denk* *denk* Du bist Dani, oder? Sie war es, und sie schaut wirklich toll aus. Dani verabschiedete sich vielleicht gegen drei, aber wir blieben noch bis 6 im Irrenhouse. Tolle Party 🙂

Einkaufen in Berlin

Berlin III
Berlin ist mehr ein Weltteil als eine Stadt.
Jean Paul (1763 – 1825)
Was täte ich ohne mein Weblog? Nun manchmal täte ich garnichts, zum Beispiel am letzten Wochenende. Stattdessen bin ich nach Berlin gefahren. Schon komisch. Es sind gerade mal 280 Kilometer in die Hauptstadt und ich habe 29 Jahre gebraucht dort einmal hinzufahren. Knapp einen Monat später war ich schon wieder da.Und was hat das mit meinem Blog zu tun? …kurz ausholen: Vor knapp einem Monat war ich in Berlin zur Irrenhouse-Party und war ziemlich begeistert. Dazu schrieb ich einen (garnicht mal so) kleinen Beitrag in meinem Blog und war gedanklich schon darauf eingestellt, diese Party mal wieder zu besuchen…. Vorzugsweise eben am letzten Wochenende, da diese Party speziell zu werden versprach.

4 Jahre Irrenhouse – 5 Jahre Nina Queer

das klang wirklich gut. Leider sah es jedoch etwas Mau mit Begleitung aus. Alle weg oder im Stress. Nun kurz nach diesem Beitrag erhielt ich eine E-mail von Pricilla, die mir schrieb, wie sie nach Berlin und in diesen Club kam und dann in Berlin blieb. Zudem lud sie mich ein, wenn ich mal nach Berlin kommen wollte, bei ihr unterzukommen. Eine gute Gelegenheit dachte ich mir und sagte zu…. Naja nicht sofort, aber letztendlich sagte ich dann zu.

Zwischenruf
ich sehe gerade, dass Pricilla seit heute ein Weblog hat. Myblog sei dank. Im Moment schießen die Trannyblogs wie Pilze aus dem Boden. da gibt es die Blog-omas Aurisa (Mai 2003), Vivian (Aug 2003), dann kam ich irgendwann in 2004, es folgten Sarah-Maria (Juli 2004) (ja, ich zähle das als Blogcharakter), und Donna (Juni2005) vor knapp zwei Monaten, nun wie oben schon beschrieben Pricilla. Annabelle und Annika, würden gerne Bloggen, wenn sie ein Blog hätten…. Es scheint sich eine Trannyblogsphere zu entwickeln.. Sehr gut diese Entwicklung.
Zwischenruf ende

Naja, zurück zum eigentlichen Thema. Berlin. Ich sagte also zu, nicht jedoch ohne ein paar Auskünfte einzuholen, wen ich denn da besuchen würde. (jaja die Vorsicht und die Porzellankiste eben – immerhin kannte ich Pricilla bisdato nicht). Nun die Auskünfte waren so, dass ich sagte „Okay, wage ich es also“. Flugs Hamburg > Berlin , Berlin > Hamburg in die Mitfahrzentrale eingegeben. Mitfahrer eingesammelt und ab auf die Autobahn. Irgendwann gegen 23 Uhr Freitag Abend bin ich dann angekommen.Pricilla hat ein traumhaftes, riesiges Loft direkt an der Spree und für mich war ein nettes kleines Gästezimmer hergerichtet. 23 Uhr war etwas spät zum rumtransen, also unterhielten wir uns über Gott, die Welt, Suchmaschinen, Politik und sicher noch einiges mehr – wirklich nett.Am nächsten Morgen oder eher Mittag wollten wir dann gedressed einkaufen gehen. Also sind wir mit ihrem alten MG offen in die Stadt, haben ersteinmal bei Balzac gefrühstückt um dann eine ausgedehnte Shoppingtour zu machen.

Zwischenruf
hab ich doch neulig gemäkelt, dass mich in der Disco niemand beachtet hat, so hat es in Berlin am Tage auch kaum jemand. Es scheint also normal zu sein und wird somit in meinem Blog ab jetzt nur noch Beachtung finden, wenn es grob anders ist
zwischenruf ende

Die allererste Station war eine Bank, damit ich etwas geld holen konnte. Die Karte in den Schlitz bei der Bank gesteckt, aber nichts tat sich. Weder wurde die Karte ganz eingezogen, noch kam sie wieder raus, noch hat sich die Tür geöffnet. So ein Mist. Leider war die Karte so weit drin‘ dass weder Pricilla noch ich mit unseren langen Fingernägeln etwas ausrichten konnten. Geholfen hat dann eine Frau hinter uns (mit ihren kurzen Fingernägeln ) Die Tür öffnete sich dann doch noch und der Einkauf konnte beginnenAls erstes führte mich Pricilla in einen Fashionstore „gut und günstig“ sollte es sein. Stimmte. Wie an meinem beseelten Lächeln sichtbar hab ich etwas gekauft und zwar zwei Röcke und ein Kleid. Super-nett auch die Verkäuferin, die sich entschuldigte, dass leider nur Ware gegen Ware umgetauscht werden könnte. Ich hatte es jedoch anprobiert und erwiderte, dass ich nicht daran denke, das umzutauschen Nächste Station war ein Cocktail direkt vor diesem Laden. Das war ein Fehler, denn während dem Schlürfen überlegte ich mir, dass das eine Kleid, welches ich doch nicht gekauft hatte doch eigentlich wirklich schön war…. Also wieder rein und mit einem weiteren Kleid heraus… Eigentlich war damit mein Budget damit ausgereizt – so dachte ich zumindest…

Der Fehler war, dass wir weitergingen und uns der weg nach ein paar Minuten zu einem Schuhladen führte. nein ausgerechnet Schuhe…. Natürlich zog es mich magisch herein, natürlich fand ich auch ein paar Schuhe, die mir wirklich gefielen (also genaugenommen fand ich viele verschiedene Paare, die mir gefielen) aber gekauft habe ich eben nur ein Paar Schuhe.Witzig war der Verkäufer, der gerade als ich die Schuhe anprobierte einer Kundin etwas über die „orthopädische Höhe“ von Schuhen erzählte. ..das wäre die orthopädische Höhe und man sollte nicht auf flacheren Schuhen laufen. Männer hätten immer probleme, da sie ja nie Absätze trügen… Auf meine Frage, ob Männer dieses wirklich nie täten, antwortete er nicht. Ich weiß nicht, ob er mich ignorierte oder es einfach nicht gehört hat, aber vermutlich war er gerade im Verkaufsgespräch vertieft. Nun ich zahlte mit Karte und wir verließen den Laden um einige zehn Meter schon in den nächsten zu gehen.Das meine Karte zu dem Zeitpunkt noch im Gerät steckte hab ich allerdings erst gemerkt, als mich eine Dame ansprach und mir meine Karte mit den Worten „sonst ist Euer Einkauf jetzt beendet *grinz*“ zurückgab…. puuh Nächste Station war die Galeries-lafayette, die mir aber eindeutig zu teuer war. Ein wenig witzig waren die zwei Jungs und das eine Mädel hinter uns auf der Rolltreppe „tuschesl tuschel, Transen…beide.. tuschel“ das Mädel meinte dann „tuschel tuschel ist ja auch gemein, wir können Hosen anziehen aber Männer… tuschel tuschel“ Jaja ich hab gute Ohren und höre fast alles.Naja, wir beendeten den Einkauf hier und gingen zurück zum Auto und fuhren dann offen in Richtung Kudamm. Dort war gerade Straßenfest und wir mussten dort auch noch in verschiedenste Geschäfte. (Ich bin das Risiko eingegangen und hab die neuen Schuhe ein wenig eingelaufen. Naja, wir liefen ziemlich viel. Von einem Geschäft in das nächste. …Es folte unter Anderem ein weiterer Schuhladen und somit auch ein weiteres Paar Schuhe „HILFEEEE ich bin Kaufsüchtig“ später sagte ich mir dann. „Fertig ende aus, ich kaufe garnichts mehr“ Wir gingen noch ein wenig weiter.Auf dem Straßenfest waren auch ein paar Händler mit Perücken und ich habe tatsächlich mit dem Gedanken gespielt, eine anzuprobieren, nur um die Reaktion der Leute zu sehen, wenn mal jemand die Perücke nicht einfach überzieht, sondern eine ebensolche abnimmt um eine andere aufzusetzen. Ich glaube einige würden ganz schön doof schauen.Apropos doof schauen an einem Stand haben wir dann noch ein Wurst gegessen und uns noch eine ganze Weile dort rumgestrieben. Ganz schön doof hat uns da eine nicht ganz junge Frau angeschaut, die den Blick nicht von uns lassen konnte. Mich juckte es in der zunge, sie rauszustrecken aber meine gute Erziehung verbat mir das. Leider hab ich dann aber auch unterlassen, sie anzusprechen und nach dem Grund ihres Interesses zu fragen. Wer weiß, vielleicht hatte ich ja eine Laufmasche oder so ;-)Naja, wir gingen dann aber zurück zum Auto und fuhren heim. Übrigens taten mittlerweile meine Füße ganz schön weh. Mannomann warum tuen wir uns das eigentlich immer wieder an????

Zur Party komme ich die nächsten Tage, also schaut mal wieder herein.

 

 

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Verleumdung

Verleumdung
Verleumde nicht, sondern rede Feundliches;
Böses sprich nicht, sondern rede Gutes.
Gilgamesch ursprünglich Bilgamesch, sumerischer König der 1. Dynastie von Uruk, der um etwa 2600 v.Chr. gelebt hat.

In letzter Zeit wurde ich mehrfach Verleumdungen ausgesetzt gewesen.Wie schrieb Annika noch gerade?

Hamburger-Schuh-Tick-Frau-Zoe

Schuhtick? Ich. Ich habe keine Ahnung was Annika meinen könnte. Das ist doch eine ganz üble Lüge. *grinz*

Btw. Hab ich eigentlich von meinen Einkäufen in Berlin erzählt? Nein, ich meine jetzt nicht die Sandaletten bei Zara, von denen ich erzählte. Ich meine den Rest.

Als ich so durch das Univiertel in Berlin streifte, fand ich Sonntag einen Schuhladen, der von aussen ziemlich interessant aussah. Da aber Sonntag war, war er natürlich zu. Ich nahm mir also vor, am nächsten Tag nocheinmal vorbeizuschauen. …Leider hatte er aber auch Montag zu. Daher nahm ich mir dann vor, am nächsten Tag nocheinmal vorbeizuschauen (Nein Ihr habt kein Déjà vu..) Naja Dienstag hab ich mir dann doch anderweiltig die Zeit vertrieben.

Mittwochs bin ich dann also vor dem Nachhausefahren in richtung Hamburg extra nocheinmal in die Stadt hereingefahren, nur um zu sehen, was es in diesem Laden so gibt. Gefunden habe ich dann tatsächlich auch ein Paar tolle schwarze Sandaletten von Julie Dee mit 9 cm Absatz von 129 € auf 30 € herabgesetzt…

(Da fällt mir ein, dass ich nochmal etwas darüber schreiben muss, wie es ist, wenn man Gedanklich an dem Punkt ankommt, an dem man sich sagt, „lieber 9 Stunden auf 9 Zentimeter gut laufen zu können als nur wenige Stunden auf 12-13-14 cm )

Aber zurück zum Thema:

Also, mehrfach zu diesem Laden zu fahren und dann zuzuschlagen… Darin kann ich beim besten Willen keinen Schuhtick erkennen. Ich halte das für ein Gutes Beispiel an Ehrgeiz und Sparmentalität *hüstel/hust* 😉 Und die anderen Sandaletten bei Zara waren eine Notlage, gefallen mir meine anderen weißen Sandaletten doch irgendwie nicht so…

Viel, viel schlimmer als diese Verleumdung ist aber die böse Lüge bei meinem zweiten Einkauf. Bei meinem Streifzug durch Berlin ist mir ein kleiner Laden aufgefallen, der süße Röcke hatte. Ein Schottenkarorock mit kleiner Kette hatte es mir angetan und ich hab ihn in meiner Größe 38 mitgenommen. Im Hotel angekommen musste ich feststellen, daß es nicht auch nur annähernd eine Chance gab, mit diesen Rock über meinen (eigentlich doch garnicht so breiten) Hintern zu kommen…. große Verwunderung!!!

Fast hätte ich zur Sicherheit noch einmal einen meiner Röcke anprobiert um sicherzugehen, dass bei DER Größenangabe und nicht bei meiner gefühlten Größe ein Fehler besteht

Nun am nächsten Tag bin ich zurück und habe ihn umgetauscht, nicht allerdings ohne ihn diesmal auch anzuprobieren. Dabei mußte ich feststellen, dass auch 40 zu eng war. Aus dem Laden bin ich dann mit einem Rock der Größe 42!! gegangen. Sowas ist deprimierend…. Wobei nicht die 42 als solches sondern die zwei nummern größer als normal das eigentlich deprimierende ist.

Nun ja, es war ein chinesischer, japanischer oder anderweitig ostasiatisch geführter Laden und die Röcke waren vermutlich direkt von dort importiert. vermutlich ist die mittlere Größe in den Breiten doch eine etwas andere als hierzulande. Das kleine Schildchen mit der 42 sieht ja keiner, aber es ist ebenfalls eine böse Verleumdung. 🙂

Komplettiert wurden meine Einkäufe mit einem Paar superfeinen Netzstrümpfe mit Nath und kleinem Schleifchen am Strumpfabschluß für unverhältnismäßig teure 27 €. Aber da ich soetwas schon lange suche, musste ich diese eben auch noch mitnehmen.

Alles zusammen passt aber großartig zusammen und schaut mit mir zusammen etwa so aus 🙂 Dieses ist ein Bild von der Party bei Sabrina jetzt am Wochenende, aber dazu mehr ein andernmal.


Bevor ich es vergesse:
Ich habe es mit meinem Blog in die Top 5 der Seiten, die Annika am liebsten besucht geschafft. Vielen Dank dafür. Das macht mich stolz.