Eden Glamorama & Eve Champagne

Burlesque mit Eden Glamorama und Eve Champagne.

wie bereits gestern erwähnt gab es am Wochenende auf der Vive Le Swing im Admiralspalast auch großartiges zu sehen. Burlesken Tanz mit Eden Glamorama und Eve Champagne.

In der Vorankündigung hiess das wie folgt:

Die jungen Burlesque-Künstlerinnen Eve Champagne und Eden erobern gerade die Metropolen im Sturm und zelebrieren ihre erotisch aufreizende Verquickung von Tanz und Striptease mit seltener Ästhetik. Für den Swing Royal im Admiralspalast werden sie eine exklusive Performance auf die altehrwürdige Bühne bringen.

Nun, Eve Champagne hatte ich ja bereits einmal im Queen Calavera gesehen, aber von Eden Glamorama hatte ich bislang leider nur Bilder auf ihrer Homepage sehen können. Diese allerdings waren nah dran, mir den Atem zu verschlagen.

Naja, man kennt es ja, Fotos und Originale können bisweilen himmelweite Unterschiede sein. Nicht so in diesme Fall. Bereits vor ihrem zweiten Auftritt auf der Bühne (den ersten verpassten wir leider) konnten ich sie im Publikum sehen und war verzückt – wie im übrigen auch andere Personen, denen die Zunge fast herunter hing und die Augen fast ausfielen. Ich kann mich erinnern, dass Hedoluxe bereits auf seiner Dr Sketchy’s Anti Art School in Hamburg in den höchsten Tönen von ihr schwärmte und muss sagen, er hat nicht zu viel erzählt. Irgendwer sagte Dita-2.

Hmmm, nicht, dass dieses keine Auszeichung wäre, aber eigentlich ist sie dann doch wohl eher Eden Glamorama 1.

Bevor sie allerdings auf die Bühne kam, schauten wir ersteinmal einer Performance von Eve Champagne.

…Nun, die meisten Personen warten natürlich bei einer Performance schon darauf, dass das kunstvolle Entblättern beginnt. Und bei Eve mussten sie dieses Mal lange warten. Volle drei Minuten stolzierte sie kaffeetrinkend und rauchend über die Bühne und liess das publikum in der Erwartung was denn da kommen möge. Es wurde eine – offensichtlich gewollt gespielt betrunkene – Nummer. …Da sie vorher aber noch stocknüchtern war, muss dieses Show gewesen sein oder das Korsett wollte Partout nicht aufgehen… Das kann auch sein.

Es folgte danach ersteinmal ein Wenig Musik und mich zog es nach oben auf die kleine Tanzfläche. Dummerweise verpasste ich somit den Beginn der nächsten Nummer.

Eden Glamorama & Eve Champagne in einer double Girly Nummer. Das bekam ich erst mittig mit und da meine Augen vergeben waren dachte ich nur: Wer zum Teufel ist der Glückliche dort auf der Bühne – dem ich gerade keine Beachrtung schenkte… Nun es war kein „er“, sondern „Sie“. Eve. Wie war das noch mit Eva und dem Paradies? Nun, wer von beiden mag die Schlange sein?

Die letzte Nummer nach einer weiteren Pause war denn Eden Glamorama alleine. In einem traumhaften Kleid, einem ebenso raumhaften Korsett… und der Rest. Nun ja ebenso traumhaft. Aber was sollen die vielen Worte, wenn ein Video doch viel mehr aussagt. Schaut selber:

Titty Twister & Burlesker Tanz

Zwei Filmchen, die ich heute gefunden habe.

Die Titty Twister Bar – Viel Nackte Haut und noch mehr Schnaps

Wenn ich heute in meine Statistiken schaue, dann sehe ich heute massivst Suchbegriffe, die irgendwas mit Martin Kesici und seiner neulich eröffneten Bar Titty Twister zu tun haben. Irgendwas muss da heute los gewesen sein und es scheint mir so, als sei da heute ein Fernsehartikel gelaufen.

Unter der Überschrift „Die Titty Twister Bar – Viel Nackte Haut und noch mehr Schnaps“ zeigte Sat1 da heute einen kleinen Beitrag zu Eröffnung der Titty Twister Bar neulich. Leider gibt Sat1 keine Möglichkeit, das Video zu übernehmen.

Schaut mal rein.

Korsetts, Nylons und Pin-up: Die Rückkehr des Glamour

Überall wird ja derzeit das Thema Pinups und Burlesque thematisiert, so auch heute mal wieder bei Spiegel Online. Neben Zoe Scarlett und Dita von Teese gibt es unter dem Titel Korsetts, Nylons und Pin-up: Die Rückkehr des Glamour auch einen kleinen Ausschnitt, der im Queen Calavera gedreht wurde.

Zufall oder glückliche Fügung, dass ich an diesem Tag gerade auch im Queen Calavera war und man die ganze Nummer von Miss Julietta natürlich auch bei mir noch einmal in ganzer Länge sieht.

Den Spiegel Film findet man hier. Schaut mal rein.

Irgendwie treiben wir uns schon oft dort rum, wo gerade etwas wichtiges passiert. Nur warum sind die Kameras immer auf andere Personen gerichtet 😉

Pinup Contest – Berlin

Wahl der besten Pinup Show zur Hot Rod Decadence

Am Wochenende war ja die 3rd rockin‘ Hot Rod Decadence im Roadrunners Paradise, die neben tollen Autos, spannenden Bands und viel Drumherum auch mit einem Pinup Contest lockte, der von Sammy von den Teaserettes veranstaltet wurde.

Fünf junge Damen mit mehr oder weniger Erfahrung als Pinups auf der Bühne buhlten um die Gunst des rappelvollen Roadrunners Paradise. So weit ich mitbekommen habe, hatten aber mindestens zwei kürzlich einen Pinup Kurs gemacht wo sie burlesques Tanzen lernen konnten und nun diese erlernte Kunst gleich vor großem Publikum austesten konnten.

Es begann wunderlicherweise mit der Nummer 1, mit Cherry Gun einer Gangsterbraut, deren letztes Verbrechen – so der Moderator – dafür sorgte, dass sie ihr Outfit besser ändern sollte, damit sie vor der Polizei sicher sei. Nun mag sich manch einer vielleicht fragen, warum solch ein Outfitwechsel gerade lasziv und erotisch vonstatten gehen sollte – aber diese Menschen sind eh Spalter.

Unter Sirenengeheul entblätterte sie sich also ihres Nadelstreifenanzuges, schmiss das Maschinengewehr zur Seite und verlor sogar noch einen Teil ihrer Beute. Als sie dann schlussendlich im Neglige auf der Bühne stand fragte man sich schon, welcher polizist sie dann noch verhaftet hätte.

Als zweites hatten wir dann mit Nelly Farouche einen Paradiesvogel auf der Bühne. Dazu gab es zwar keine so ausgefeilte Geschichte, jedoch eine durchaus durchdachte Choreographie.. Sagt man das eigentlich bei nur einer Person? Nun, wie dem auch sei, der Paradiesvogel entblättert sich gekonnt, nicht ohne die Schwanzfedern zu behalten….Und noch ein wenig weiterzumachen, als alle Welt – soll heissen – das Publikum im Roadrunners Paradise bereits ein ende der Nummer erwartet. hat. Ich denke mit der 20er Jahre Musik im Hintergrund ist es das in etwa, was man auf einem Pinup Contest erwartet.

Etwas verwundert reagierte das Publikum hingegen bei der nächsten Nummer von Fräulein Rot. „Firestarter“ von The Prodigy ist sicherlich nicht die erste Musik, die einem für einen Pinup Contest einfällt. Die Beats haben mir dabei auch den Sound meiner Digitalkamera vollends übersteuert. Aber das Thema Digitalkamera ist ein ganz eigenes, dazu die nächsten Tage mehr. Bleiben wir bei dieser Performance.

Wer nun denkt, zu solcher Musik lasse sich nicht gekonnt strippen, der irrt sich. Genaugenommen lässt sich hervorragend strippen. Dominamäßig mit Peitsche scheint dieses ein Mädel zu sein, mit dem man(n) es sich nicht verscherzen sollte, denn sonst könnte es einem so gehen,wie dem Kissen in dieser Performance.

Klug übrigens, sich zum strippen auf einen Stuhl zu stellen, so sieht auch die letzte Reihe alles. Für mich – und so viel sei jetzt schon verraten – eindeutig die Siegerin dieses Contestes.

Auch wenn ich nicht weiss, wer tatsächlich dort gewonnen hat, so wage ich die Behauptung, dass es Ronja mit Startnummer vier nicht war, denn das war ebenfalls nicht die Musik, die man zu einem Pinup Contest erwartet. Es war gar keine – und das lag daran, dass die Nummer nicht so war, wie man es von einem Pinup Contest erwarten würde. Es war ein erotisches Gedicht. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass es hier wirklich um den Sieg ging. Vielmehr befürchte ich eine Lückenfüllung als fünfte Person. Trotzdem absolut Hut ab für den Mut

Ich hörte, die Meinung, dass sie eine Siegesschace gehabt hätte, wenn sie sich dabei entblättert hätte. …Hat sie aber nicht.

Kommen wir also zur letzten Startnummer, zu Honey Steel einer waschechten !?! Matreuse. Zumindest sagte das der Moderator so. Ich habe da ja so meine Bedenken, denn heutzutage nutzt man da ganz andere Ferngläser – und auch so anderes kam mir dabei komisch vor. Nun die Damen hat allerdings am meisten Vorschussapplaus bekommen. Ob sie es einlösen konnte? Nun schaut selber.

Ich hoffe, noch zu erfahren, wer denn tatsächlich gewonnen hat, aber ich bin mir nicht zu schade, ganz klar mein Voting zu hinterlegen. Mit abstimmen durfte nämlich das gesamte Publikum mit kleinen Zettel, der trotz nur fünf Performances lockere 16 Möglichkeiten zur Abstimmung bot. Zu hinterlegen waren sie in der formschönen und schön designten Hot-Rod Abstimmungsbox.

Leider bedeutet solch ein Abstimmungszettel auch, dass man etwas zum schreiben benötigt. Soetwas hat allerdings nicht jeder dabei. Ich behalf mich dabei dann eben mit einem Lippenstift, der deutlich machte, welche Drei Personen meine Favoriten waren

1) am besten war die Prodigy Nummer ( Fräulein Rot )
2) amzweitbesten fand ich den Paradiesvogel ( Nelly Farouche )
3) dritte ist für mich die Matreuse geworden. ( Honey Steel )

Aber wie ich mich kenne, liege ich bestimmt wieder heillos daneben.

Primitiv Bar. Burlesque Berlin

Primitiv Bar – Berlin FriedrichshainBurlesque Berlin

Man sollte immer in seine Mailfächer sehen und auch die Myspace Bulletins schauen, sonst könnte es sein, dass man etwas wichtiges verpasst, was sich eigentlich anzuschauen lohnt.

Gestern sah ich in bei Myspace ein interessantes Bulletin, dass die Eröffnung der Primitiv Bar in Berlin Friedrichshain ankündigte und drei burlesque Shows von Miss Julietta und Jasmin Taschana, eine Feuershow und diverse DJ’s aufwartete und so um einen Besuch buhlte. Klang gut, nicht allerdings so gut, dass ich mich dafür unbedingt hätte dressen müssen.

So machte ich mich also des Abends auf den Weg in die Simon-Dach-Strasse zur Primitiv Bar… Die Bar hab ich danna uch sofort gefunden, mit dem Parkplatz sollte es dann allerdings noch etwas dauern. In der Gegend sind Parkplätze in etwa so rar und so leicht zu finden, wie vierblättrige Kleeblätter in, in… ääh in Rapsfeldern vielleicht… Es gibt sie nicht – und wenn es sie doch geben sollte, dann findet man sie nicht. nach einer Zeit, in der ich auch hätte von zu Hause dort hinlaufen können, fand ich dann endlich einen – und sogar nur zwei Querstrassen weit weg… Keine Gegend für Autofahrer wie mich.

Die Bar selber war – wie es sich für eine Eröffnung gehört – gut gefüllt und die Strasse davor ebenfalls. Eine nette kleine Bar mit drei Räumen. Ein Raum mit Theke, ein kleiner Raum mit zwei Sofas in denen gerade mal eben ein kleiner Pokertisch reinpasste und ein Raum, den man als kleine Tanzfläche nutzen kann – und letztendlich noch eine kleine Kammer, in der gerade mal so eben ein DJ mit seiner Ausrüstung Platz hat.

Insgesamt eine nette kleine Bar, die aber wohl kaum unter den hunderten Bars dort in Friedrichshain auffallen würde. Doch wie in anderen Bars, macht hier das Publikum die Musik. Und gestern haben sich ein Paar Personen dafür in Schale geschmissen. – Nur ich wie gesagt nicht.

Und es ist immer das Gleiche. Niemand beachtet einen so 🙁 . Als ich im kleinen Pokerraum stand und den karten zuschaute, kam Inga von der Boheme Sauvage herein, schaute sich kurz um, schaute mir kurz ins Gesicht, nichte mir noch zu, und verschwand ohne eine besondere Miene zu verziehen gleich wieder. …Nicht erkannt!

Aber ich bin wohl die Person, die am allerwenigsten das Recht hat, darüber zu mäkeln, dass da jemand das männliche Gesicht, dass er nur geschminkt und mit Perücke kennt, nicht erkennt. Ist es doch gerade legendär, dass ich soetwas ausser bei :Gloria Viagra: noch bei keiner Drag in Berlin geschafft habe… Skurill war die situation für mich allerdings irgendwie schon. Auch weil die Perspektive irgendwie anders war. Inga trug höhere Absätze als normal, ich dieses Mal keine. Sie war sozusagen 15 cm über Normalnull. Nadenn, als ich sie ansprach, erkannte sie mich dann jedoch sofort – an der Stimme.

Mit Gesprächen über Athen, Paris, dörfliche Partygesellschaften, Parties, Burlesque Performer, Parkplätze, Dragqueens, Schuhe, Suchmaschinenoptimierung, blogging und wasweissichnochalles vertrieben wir uns die Zeit bis zur ersten Show von Miss Julietta sehr angeregt und sehr nett.

Nun muss man sagen, dass die Primitiv Bar nicht gerade der beste Ort für eine burlesque show ist, denn die Bühne ist etwa 15-20 cm hoch und somit ist die Sicht sehr begrenzt. …vor allem, wenn die Bar so gut gefüllt ist, wie gestern. Sicht wie im tiefsten Nebel – gleich null. Dazu kam eine wirklich schlechte Ausleuchtung.

Meine einzige Möglichkeit war, auf einen Stuhl zu klettern, die Kamera so weit wie möglich hoch zu halten, so das Ganze von oben zu filmen und hoffen, dass die Kamera mit den Lichtverhältnissen zurechtkommt. Eigentlich ist soetwas immer blöde, denn so bekommt man selber eigentlich garnichts von der Show mit, sondern muss darauf achten, dass die Kamera nicht nur Wand oder Menschen aufnimmt. Es klappte aber alles ganz gut und so gibt es hier den gestrigen Auftritt, der übrigens der gleiche wie letzte Woche im Queen Calavera letzte Woche war.

Es sollte aber nach dem Umziehen noch ein Gemeinschaftsauftritt mit Jasmin Taschana folgen. Holla ist die groß. Mit strenger Frisur, Brille und strenger Miene und einer Gerte gab sie die Lehrerin und Julietta das Bad Girl Schulmädchen. Hatte bei locker 20 – 25 cm Größen unterschied etwas von David & Goliath… Mal etwas anderes.

Eine dritte Show gab es dann nicht mehr