Queens & Sheriffs @ Edelweiss

Höret liebe Leute, ab heute soll der Name der Party Queens & Sheriffs nicht mehr damit in Zusammenhang gebracht werden, dass Drag Queens vor der Kasse Eintritt abverlangt wird 😉

Haben wir letzten Monat noch auf dem Absatz kehrt gemacht, wurden wir dieses Mal freundlich an der Kasse eingelassen.

Sheila erreichte einige Tage nach der letzten Party eine Email, in der wir neu eingeladen wurden – und wir lassen uns ja selten bitten.

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Also kamen wir ins Edelweiss und schauten mal, was die Queens & Sheriffs Party so ausmacht. Das Edelweiss hat etwa den Charm eines großen Gartenhäuschens (was absolut nett gemeint ist) Es ist irgendwie niedlich und gemütlich. Sowohl von aussen als auch von innen. Warme Farben, zwei Dancefloors, zwei große Bars und chillige House und Elektro-Musik. Wirklich nett also und durchaus tanzbare Musik. Dazu eine ganze Reihe Flezsofas aus denen man, einmal versunken, kaum noch herauskommt.

Die beiden Barkeeper waren auch klasse und luden und zu einem kurzen Drink auf Kosten des Hauses ein – und stiessen – für Barkeeper durchaus ungewöhnlich mit dem gleichen Getränk mit uns an. Wenn sie das mit allen machen würden, dann könnte solch ein Abend ganz übel enden.

 

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Vielleicht war dieses auch der Grund für, sagen wir mal etwas eigenwillige Cocktailcreationen… Sheila bestellte einen Caipirinha und fand Minze in ihrem Cocktail, ich bestellte einen Mojito und fand keine Minze.

Na klar! wird jetzt jeder sagen. Einfach die Bestellung vertauscht.

Dachte ich auch kurzzeitig, aber was ich in der Hand hielt hatte beispielsweise Orangenstücke im Cocktail, die weder in einem Caipi noch in einem Mojito etwas zu suchen haben… Egal, man konnte beide Cocktails trinken und sofern waren wir auch nicht sonderlich missgestimmt dadurch. Da liessen wir uns lieber noch zu einem zweiten Kurzen einladen und alles war gut.

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Also: wer auf Elektro und eine nette, chillige Atmosphäre steht, der sollte der Queens & Sheriffs Party mal einen Besuch abstatten. Einige Personen mehr auf den Tanzflächen kann die Party noch vertragen. Aber es ist ja auch erst die zweite Ausgabe gewesen. Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut… Obwohl man das ja Chuck Norris nachsagt 🙂

Ein leerer Club und ein voller Mini

Haus B, Girlstown und ein Mini

Es stand einiges auf dem Programm, nein anders, wir wollten einiges machen an diesem Samstag. Um dieses allerdings zu schaffen hiess es, dieses Mal auch früh loszufahren. Die SMS, die Sheila mir während der Sportschau schickte, sprach dabei von 22:30.

22:30 ?? Es gibt Leute, die halten da noch Mittagsschlaf.. Und wir wollen da schon los? Naja mir egal, ich hab ja eh nichts anderes vor.

Einige, wenige Minuten nach der vereinbarten Zeit fuhr Sheilas Mini vor und obwohl so früh wie nie, war es eines der wenigen Male, wo ich bereits vor dem vereinbarten Termin fertig gedresst war und eines der absolut seltenen Male, wo ich den Abend sogar mit lackierten Finger- und Fußnägeln erwartete. Zum einen musste ich den Tipp mit dem Eisfach (Fingernägel) ausprobieren, zum anderen wollte ich zu dem neuen silbernen Kleid auch silberne Schuhe tragen und da ich nur Sandaletten in dieser Farbe habe mussten die Nägelchen eben lackiert sein….

Winter, Schnee am Tag, drei Grad und Eiseskälte?

Egal, ein dünnes Kleid, keine Strumpfhose und Sandaletten mussten trotzdem sein…. Bin ich verrückt? Ich weiss nicht, Sheila hat eine Meinung und die heißt: JA!

Erste Station gegen 23 Uhr war das Kino International und die Girlstown Party. Verständlicherweise war aber ausser uns nahezu niemand um diese frühabendliche Zeit unterwegs. Zoe und ihre Djanekollegin spielten in gedämpfter Lautstärke ein Wenig Musik und wir flezten uns der Musik lauschend einen Caipirinha lang in die Sessel… Das hätten wir sicher auch noch einen zweiten Caipi so gemacht, wenn sich mein Kleidchen nicht entschlossen hätte, mir unmissverständlich klar zu machen, dass entweder ich zu dick oder es zu dünn war. Der Klügere gibt je bekanntlich nach und das war wie bereits beschrieben in diesem Fall eben die Naht.

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Michelle

Wir verabschiedeten uns um Janka und Nadel und Faden aufzusuchen. …Ich glaube, das war das erste Mal, dass wir gingen, als die meisten kamen. Sonst kommen wir eher zu Zeiten, wo der Rest schon wieder aufbricht… Ich kam nichteinmal dazu, ein Foto zu machen.

Nächstes Mal, bleiben wir sicher länger – und kommen später.

< Nadel, Faden, Näh, Kleb, alles wieder gut >

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Pricilla Lay

Nächste Station sollte das Haus B sein, in dem Pricilla heute auflegte. … Das wollten wir zumindest mal gesehen haben. Zu fünft quetschten wir uns in Sheilas (höchstens 4 Personen fassenden) Mini und fuhren in Richtung Haus B.

Es war kalt und vorm Haus B bildete sich eine lange Schlange. Glücklicherweise kam wor längerer Zeit, als wir mal warten mussten, eine Email, die und von dieser lästigen Waartezeit im Kalten ein für alle Male befreien sollte. Sozusagen der Blankoscheck fürs direkte reingehen. So lobe ich mir das.

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Sheila Wolf, Denise van Hoven, & Kerstin Black

Drin war es wie immer eigentlich. Eben das Haus B mit den typischen Haus B Bewohnern, dieses Mal allerding mit einigen guten Bekannten, die extra angereist kamen. Denise, Mia, Kerstin und Michelle mit Anhang. Immer wieder schön, die Mädels zu sehen. Irgendwann verzog sich Pricilla (wo kam eigentlich das „y“ auf dem Flyer her?) und wir schauten mal, was der neue Raum im Haus B so zu bieten hätte….

Nicht viel. Eine Adonis Statue, einen VIP Bereich, ein weißes Sofa und einen DJ, der altbekanntes immer etwas anspielte, dann zu quatschen anfing und dann bis zum Ende weiterspielte, bis er wieder von vorne anfing… Irgendwie hatte das etwas vom Autoscooter. Ich finde ja, DJs sollen Musik spielen und nicht sabbeln – er sah das offensichtlich anders.

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moi & Kerstin Black

Nun gut. Chicago Rose und des Goya warteten noch auf uns – also verabschiedeten wir uns bereits zum zweiten Mal an diesem Abend und fuhren in Richtung Kinzo…

Leider nutze der Mini aber das zwischenzeitliche Nieselwetter nicht dazu, vom Mini zum Maxi zu werden und so stapelten wir und wieder auf der Rückbank….

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…btw wer jetzt sagt „die doofe Kuh kann nur meckern“ der hat unrecht, denn ich will diese Platznot ausnutzen um mich eigentlich einmal dafür zu bedanken, dass Sheila uns immer durch die Gegend kutschiert. Natürlich weiss ich, dass sie das vor allem aus Egoismus tut, weil sie a) gerne autofährt und b) lieber möglichst viele Fäden der Abendgestaltung selber in den Händen hält… Das macht aber nichts, denn ich brauche mich so nicht um irgendwelche Alkohol Promillegrenzen oder so zu kümmern und werde immer heil und wohlbehalten wieder zu Hause abgeliefert.

Als Sheila, vielen Dank 🙂

Kinzo kommt morgen…

Schwuz – Proxi Club

Proxi Club 14.07.2007

Proxi Club

Das Schwuz hat mehrere Vorteile. Zum einen gibt es gute Partys, zum zweiten keinerlei Probleme an der Tür, zum dritten ist es nur ein Paar Minuten von meiner Wohnung entfernt und last not least trifft man hier eigentlich immer irgendjemanden.

Für den Start in eine Partynacht ist das Schwuz also immer eine gute Station und beizeiten kann man hier am Ende wieder auf einen letzten Drik stranden, wenn man alle anderen Möglichkeiten der Abendgestaltung (zumindest alle wichtigen) bereits durch hat – und sich eben nichts für ein Bleiben bis mindestens sechs Uhr morgends angeboten hat.

An diesem Wochenende war der Proxis Club angesagt und Sheila hat wohl von Gina Tonic eine Mail oder per Chat eine Nachricht bekommen, die besagte, dass sie mal vorbeischauen solle. Also schauten wir (Sheila, Nina et moi) uns den proxi Club einmal genauer an. Wie an diesem Sommerwochenende nicht anders zu erwarten wars leer. Zu leer. Schade eigentlich. Bei über 30 Grad am Tag hat auch die härteste Partyschwuppe anderes zu tun, als in irgendeinem Club abzutanzen. Aber die Sommerflaute wird auch irgendwann zuende gehen, wenn es wieder kalt und ungemütlich wird.

Wir unterhielten uns also ein wenig mit den anwesenden Mädels KoRa van Tastisch, die wieder unermüdlich Kulturflyer verteilte und Gina Tonic, die ebenso unermüdlich ankommende Gäste mit Kurzen betrunken machte.

Einschub anfang
Gina Tonic hat auch ein Blog, dass unter http://www.ginatonic.blogspot.com/ zu erreichen ist. Das ist ja generell löblich. Weniger löblich, und da weiss ich was ich sage, ist die Frequenz Ihrer Einträge.

Die letzten beiden Einträge stammen aus Dezember 2006 und Mai 2007.
Mensch mensch, Frau Tonic, Juli 2007 und erst einen schreibenswerten Eintrag erlebt? Das kann doch nicht sein! In Sachen Blogging empfehle ich eine Nachhilfe… und als Literatur empfehle ich dieses Blog, oder eben meines. Alle anderen können getrost vergessen werden 😉
Einschub ende

Aber zurück zum Thema: Schnapps und Kultur. Erst die kultur, dann den Schnapps oder erst den Schnapps, damit die Kultur verdaubar ist? Laut KoRa war die schnapps-Kultur Frequenz in etwa ausgeglichen. Soll heißen wer einen schnapps nahm, der stand meist auch der Kultur aufgeschlossen gegenüber und nahm auch einen Flyer. Sogar einige asketische, alkoholfreie waren drunter, die sich nur für die Kultur erwärmen liessen. Vermutlich meinte sie Nina, das alkoholfreie Huhn. Ich glaube ja, sie ist eine trockene alkoholkranke Säuferin, anders kann ich mir diese generelle fast panische Alkoholabstinenz nicht erklären

Na warte, irgendwann füllen wir dich ab – ganz langsam mit Vodka in deinen Wassern 😉

Sheila und ich liessen sich dadurch aber nicht beeinflussen und tranken für sie mit, füllten gar Kurze ab, als Gina nicht so recht nachkam. Jaja, da war ich letzte Woche bei Alice D aufmerksam, wie man das richtig macht… 😉

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Btw. Alkohol im Schwuz…
Irgendwer muss mir mal erzählen, warum ein Pepsi Boston im Schwuz weniger kostet als ein Caipirinha, obwohl er etwa den dreifachen Arbeitsaufwand kostet und knapp 25% mehr Inhalt enthält. Also nicht, dass ich meckern möchte, denn ich trinke den großen, leckeren, günstigen Pepsi Boston, während sich Sheila immer mit dem kleinen, teuren Caipi über den Alkoholpegel rettet.

Und nun kommen wir zu einer meiner zu recht gefürchteten Überleitungen das kleine Wörtchen „über“ in „über den Alkoholpegel…

Nach den Cocktails und den Kurzen gingen wir auch „über“. Genaugenommen über den Mehringdamm ins Rauschgold, wo an diesem Abend der Walk of fame erweitert wurde und zwar mit einer Griechischen Nacht. (Böse überleitung, gell 😉 )

Eh was ist hier?

untitled-1.jpgAuf ging es zu Pricilla um sich für ddie ersten Ereignisse des Abends fertigzumachen. Baccara standen auf dem Plan, die in Originalbesetzung im Haus B auftreten sollten und zu denen es einige VIP-Karten geben sollte. Vor dem Vergnügen aber erstmal die Arbeit. Ein wenig umstylen, bzw neu auffrischen – und dieses wollten wir eben in Pricillas neuer Transen-WG erledigen.

Nun hat sie ja ihr geniales Loft wegen verrückter Mietsteigerungen verloren und eine kleine Transen WG aufgemacht. Das Ganze ist allerhand kleiner, aber es gibt wieder Musik und eine Theke, also fast wie früher. Das ganze ist als Ladengeschäft mit Milchglasscheibe im Erdgeschoss in nicht der besten Gegend in Berlin – aber was macht das schon.

Sheila und ich stöckelten also zur Eingangstüre und klingelten und klopften eine ganze Weile. Dabei erregten diese beiden hochgewachsenen, miniberockten Mädel-silhouetten offensichtlich die Aufmerksamkeit zweier ausländischer Mitbürger, die an uns herantraten und und mit den Worten

Eh, was ist hier?

irgendetwas fragten. Uns wurde auch nach mehrmaliger Widerholung dieses Satzes nicht ganz klar, was die von uns wollten, aber denen wurde nun endlich klar, dass sie es eben nicht mit wirklichen Mädels zu tun hatten. Statt jetzt aber schnell Reissaus zu nehmen fragten sie jetzt aber erstmal um Feuer. Weitere Konversation war unnötig, da Pricilla nun endlich die Tür öffnete und uns einliess.
Während Sheila und Pricilla sich neu stylten sorgte ich dafür, dass der Caipirinha-Fluss nicht abnahm. Ich fand meine Caipis ganz annehmbar, die anderen Damen fanden dieses irgendwie nicht… Den nächsten machte dann lieber wieder Pricilla. Man könnte meinen, ich hätte mich vor der Arbeit gedrückt. War aber nicht so 🙂

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Es hat sich übrigens gezeigt, dass Radio Energy Samstag Abends wirklich gute Musik spielt. An dem Abend spielten die Discoboys ein ganzes Set nur mit Coverversionen. Ziemlich klasse und somit natürlich der Soundtrack dieser Stylingsession.

[youtube]tazXeVMwPqc[/youtube]

Auch wenn laut Pricilla dieser Song nicht mehr rockt, wenn man ihn spielt, finde ich ihn doch immer noch sehr klasse – und ich weiss immer noch, als Djana ihn das erste mal auf der Pearls of the Night Party spielte…

Stylen, Musikhören und Caipis trinken. Eigentlich könnte dieses die Beschäftigung eines ganzen Abends sein, aber wir hatten ja noch einiges vor. die Baccaras warteten auf uns