ein bisschen Kuba auf dem CSD Hamburg

Von laufenden Oldtimern, stehenden alten Autos und fahrenden Transen.

mariella castro

So, der CSD Hamburg 2010 ist wieder einmal rum, und er war klasse, wenngleich irgendwie komisch. Petrus hatte – anders als vorausgesagt wieder einmal für allerbestes Wetter in Hamburg gesorgt, was wiederum für große Stimmung und gehöriges Zuschaueraufkommen entlange der CSD Route sorgte. Zahlen sprachen von 50.000 Zuschauern, andere Zahlen sprachen von 70.000, wiederum ander von 80.000, knapp 100.000 geschätzt erzählte mir ein Mitveranstalter und eine Zeitung berichtete gar von 250.000 Zuschauern.

barbie stupit - Lee Jackson
Barbie Stupit & Lee Jackson

Das besagt eigentlich nur, dass diese Zahlen nicht das Wort oder gedruckte Papier wert sind, dass sie trägt. Fakt ist, dass es eindeutig voller war als das letzte Jahr und ich glaube auch so voll, wie ich ich es bislang in Hamburg nicht erlebt habe. Sehr schön, denn so macht das Ganze ja umso mehr Spaß. Gerade bei solch einem Wetter, dass mir heute einen ganz und gar unmännlichen Sonnenbrand beschert…Was solls, ich werde die nächsten Tage sicher nicht T-Shirt-frei herumlaufen.

csd hamburg

Olli(e), mein Hamburger Eventfotograf und ich kamen etwa viertel vor 12 in der langen Reihe an und sahen schon von weitem die CSD Reisegruppe wie beispielsweise Tatjana Taft sowie die hamburger Residents, Valery Pearl, Holly Day, Barbie Stupid & Lee Jackson, und und und. sie waren wieder einmal alle da.

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Valery Pearl & Ich

Sogar Olivia Jones gab sich mal wieder die Ehre. Hatte sie ihr CSD-Hamburg Engagaement doch die letzten Jahre ordentlich heruntergefahren. Liess sie sich 2006 und 2007 zumindest noch durch Hamburg fahren, so kam sie 2008 nur noch zu Startfoto und 2009 überhauptnicht mehr. Nun dieses Jahr war sie wieder da, und lief lange mit. Da mussten wohl Olivas Wilde Jungs promoted werden. Anders kann ich mir diesen Eifer kaum erklären.

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Olivia Jones

Den liess Tatjana Taft wiederum dieses Jahr vermissen und war nciht wie üblich laufend am anfang des Zuges zu sehen, sondern liess sich wiederum in Olivia Jones Manier durch Hamburg kutschieren, noch dazu dieses inmitten des – ziemlich langen – Zuges.

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Tatjana Taft

Wobei ihre Absätze auch so abgelaufen waren, dass ich mir nicht sicher bin, ob diese den ganzen Weg durch Hamburg noch durchgehalten hätten. Tsts, lässt sich fahren und meckert dann, dass meine Absätze nicht so aussähen, ob sie schon einmal benutzt gewesen wären… Okay Tatjana hat dieses Jahr sieben CSDs besucht, da sieht man es den Ansätzen zwangsläufig irgendwann an.

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Noch mehr Personen liessen sich aber fahren, so beispielsweise Corny Littman und die von ihm eingeladene Marille Castro, die Tochter von Raoul Castro und somit die nichte vom großen Fidel, die sich in einem – zwar nicht original – doch sehr passenden original amerikanischen Strassenkreuzer durch Hamburg fahren liessen. Die Idee war gut, die Durchführung zu gut.

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Sie haben sich dabei leider für einen zu echt kubanischen Strassenkreuzer entschieden, denn sie haben nicht nur das schöne Auto bekommen, sondern eine echt kubanische Autopanne gleich dazu. Mich hat es in zwei Wochen Kuba zwei Mal (mit Reifenpannen) erwischt, dier Herrschaften Corny und Mariella auf einem CSD einmal. Doof. Denn in Kuba wäre vermutlich gleich ein findiger Mechaniker am Werk gewesen und der Wagen wäre weitergefahren. Hamburg hat soch findige Kubanische Schrauber nicht nur ein paar Security Männer, die damit eine Mission hatten. Strassenkreuzer schieben!

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Das Malheur war nach etwa 1/3 bis 1/4 der Strecke und den Rest der Strecke mussten sie den – sicher nicht leichten – Wagen durch Hamburg schieben. Ich bin mir sicher, die hätten sich das anders vorgestellt. Als ich über das Malheur mit jemanden sprach meinte ebendiese Person „Ich hatte ja eigentlich erwartet, dass Olivia Jones nun schiebt – Oldtimer schiebt Oldtimer“. Tsts, dass Männer im Fummel immer gleich so zynisch werden müssen 😉

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Apropos zynisch. ….Wie meinte eine weitere Person zu mir noch? Oh ich dachte eben, da hinten wären Shirley Sugar und Daphne Dragee…. ..Sie waren es nicht, nicht jede blaue und Rosa Perücke muss zwangsläufig von kölner Drags getragen werden. Nein zur Ehrenrettung der Dame, deren Namen ich versprochen habe, nicht zu nennen, muss ich sagen, dass die beiden wirklich weit weg waren und ihre Sehrkraft eher gering ist. Beide bräuchten Brillen mit gewisser Stärke. Daher nix zynismus, einfach Sehschwäche. btw. Shirley will aufhören… glaube ich erst, wenn sie zwei Jahre nicht mehr in erscheinung getreten ist, denn das kann genz schnell gehen und sie ist wieder da.

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Wie ich an diesem Tag erkennen könnte, als Sissy mir entgegenkam, ich glaube vor vier Jahren oder so sind wir den Hamburger CSD zusammen entlanggestöckelt und sie hat mir gezeigt wie extrem-Rampensauig man auf dieser Parade sein könnte. Damals beachtete mich niemand, als ich mit ihr unterwegs war. Vor zwei Jahren verschwand sie von der Bildfläche und auf einem Mal war sie wieder da, also, Shirley wer weniger als zwei Jahre weg ist, ist noch lange nicht weg 🙂 Du kannst es doch bestimmt auch nicht lassen 😉

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Ich freue mich auf einen Namen

Aber wie meinte Sissy noch, kaum ist man mal zwei Jahre raus, verändert sich alles, neue Drags, alte Drags weg, wenig Fixpunkte. Jaja, so ist es, eine Szene mit einem hohen Fluktuationsgrad und neuen Gesichtern jedes Jahr wieder.

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Venka

War sonst noch was? Ach ja, letztes Jahr habe ich mich ein wenig darüber aufgeregt, dass mich der Grünen LKW extrem vor sich hergeschoben hat und dabei eine ganze Menge Zuspruch über Kommentare, Facebook und Mail erhalten, dass es anderen auch so ging. Dieses Mal gab es sockhe Probleme nicht. Okay einmal, als ich zu viele Fotos hintereinander machen musste wurde ich gebeten, doch etwas fix zu machen. Das geht allerdings offensichtlich auch nett, wie ich dieses Jahr feststellen konnte. Viel besser so.

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Fliegende Bauten – tolles CSD Opening Programm

mary roos kim fischer

In Hamburg hat am Samstag die Pride Week begonnen, noch dazu eine besondere, denn die erste Demonstration – damals noch unter dem Motto Stonewall hat vor genau 30 Jahren in hamburg stattgefunden. Heute ist der CSD Hamburg ja viel eher ein Fest zum Feiern als eine Demonstration, wie Corny Littman feststellte und dieses beileibe als nicht schlecht betonte. Es ist eben eine Möglichkeit, für viele Personen, das erste mal aus sich raus und in die Öffentlichkeit zu gehen.

csd opening gala

Darum ging es am Wochenende aber weniger, denn es sollte die alljährlich stattfindende CSD Opening Gala in den fliegenden Bauten vonstattengehen und genau das war ein Grund für mich, mich mal wieder auf die Autobahn Berlin – Hamburg zu begeben, um meiner Heimatstadt einen Besuch abzustatten, denn es sollte einiges geboten werden.

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Letztes Jahr habe ich die CSD Opening gala als eine Veranstaltung mit Stärken udn Schwächen betitelt, dieses Jahr hingegen habe ich kaum etwas zu mäkeln. Das Programm war toll und ich konnte mal einen Einblick in die ja nun doch etwas gewachsene Dragszene der Hansestadt werfen… doch zur Show:

Etwas erstaunt war ich, als ich sah, wer eienr der hauptacts war. Sherry Vine. Erstaunlich, da hab ich sie nun in Berlin im GMF bei Chantal und im Berghain nicht sehen können und brauchte mich nicht zu grämen, denn wenn ich schon mal nach hamburg fahre, tut sie ebendieses.

sherry vine

Ganze vier Nummern brachte sie zum besten.. zwei ihrer Lady Gaga Nummern und zwei weitere. …Dabei muss ich ganz ehrlich sagen, ihre Lady Gaga Parodien sind gut (was ja ihre Youtube Zahlen zeigen), aber mit den anderen Nummern finde ich sie noch besser. Ausserdem hatte sie einen klasse goldenen Fummel an. Den würde ich ihr sofort abnehmen, wenn sie ihn nicht mehr braucht.

Wie auch den Stoff, in den die Bühne eingehüllt ist, den nehme ich auch 🙂 Dieses Rotglitzernd… Ein wenig wie Sheilas Jessica Rabitt Kleid oder eben – und daran erinnerte es mich – an ein Kleid von Lola aus Kinky Boots… Das wollte ich mir immer noch einmal schneidern lassen.

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Egal Sherry Vine folgte Gregor Mönter, der offensichtlich eine etwas andere Definition des Wortes „Travestie“ hat, als ich. Für mich war das, was er auf die Bühne brachte keine Travestie, aber vielleicht bin ich da einfach zu wenig offen. Auf jeden Fall hatte er einen großartigen kleinen grünen Duettpartner. Nicht jeder darf so einfach mit Kermit singen. Er durfte.

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Nicht singen wiederum durfte Kim Fischer irgendeinen unwichtigen Schlagerschnulzensong irgendeiner Schlagerschnulzensängerin, denn sie hatte neben sich Wolfgang Trepper, der sie ständig unterbrach, um diesen Schlager zu sezieren. Das tat er schon letztes Jahr und es war letztes Jahr göttlich, sehr gut war es dieses Jahr auch…

drag queens hamburg

Achja und Kim Fischer fand ich dieses Jahr viel besser als letztes Jahr mit Sascha Korb. Sie hat sehr gut durch den Abend geführt und sich auch von Nebelhörnern der auslaufenden Luxuslinern der Hamburg Cruise Days oder irgendwelchen Zwischenrufen nicht aus der Fassung bringen lassen – im Gegenteil, sie war sehr schlagfertig.

Mary Roos

Während Kim Fischer nun allerdings nicht singen durfte, war das bei Mary Roos anders. Ich wusste eigentlich garnicht so recht, was ich von ihr zu erwarten hätte, aber ich war erstaunt, als ich merkte, alle ihre Lieder zu kennen und mit welcher Geschwindigkeit sie die Fliegenden Bauten für sich einnahm. Ein tolles Medley, etwas acapella und einige vom Publikum geforderte Zugaben.

Auch Herr Top Entertainer Ricardo M. zeigte sich zur Pause in seinem Top-glitzernden neuen Ausgehjackett sehr von Mary Roos top-beeindruckt. ebenso wie ich… Aber es sollte ja noch einiges nach der Pause kommen.

sherry Vine as Lady Gaga

Lady Gaga nämlich. Oder besser Sherry Vine als Lady Gaga, denn Sherry war die einzige an diesem Abend, die zwei Auftritte hatte. wie gesagt, ich fand ihre ersten beiden Nummern gar noch besser aber Sherry als Lady Gaga ist einfach sehenswert.

Es folgte Konrad Stöckel. Ich kannte ihn nicht, aber ich kannte ja im letzten Jahr auch Wolfgang Trepper nicht, hat also nichts zu sagen und ich muss sagen, dass er mich beeindruckte. Er schlug sich Nägel in die Nase, er zündete Böller im Arsch an, er verwirrte sein Publikum und den unglücklich herausgesuchten „Gast auf der Bühne“. Er warf mit Konfetti um sich und überzeugte mit Irrenhouse-aesker Anarchie auf der Bühne. Klasse.

konrad stöckel

Die folgenden akrobatischen Darbietungen beeindruckten zwar, soetwas habe ich aber schon oft irgendwo gesehen, auch die CSD Hymne haute mich nicht wirklich vom Hocker, zwar war es eine nette Stime, aber ich erwartete eines meiner Highlights. Regy Clasen.

regy clasen

Ich kenne Regy Clasen seit etwa 17 Jaren oder so ähnlich. Damals war die Acapella Band Five Live ein hamburger Phänomen und Regy Clasen gehörte eben zu Five Live. Dazu liebe ich beide ihrer Solo Alben und hoffe, dass da von viel folgt. Und sie scheint immer noch vor allem ein hamburger Phänomen zu sein, denn der Applaus war phänomen. Sie wird in Hamburg geliebt und vielleicht finde ich ja auch irgendwann mal jemanden, der mitkommt, wenn sie in Berlin auftritt. Die CSD Opening Gala in den fliegenden Bauten endete mit einem tollen Abschluss-Song von Regy Clasen, Kim Fischer und der kurzfristig eingesprungenen Koschima.

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Die diesjährige CSD Opening Gala war eine wirklich runde Sache mit tollen Künstlern und ganz wenig Langeweile. Es hat sich wirklich gelohnt, dafür nach Hamburg gefahren zu sein.

fliegende bauten

Cologne Pride

Cologne Pride 2010

cologne pride
Thx für die meisten Bilder dieses Artikels an Simon Kühn

Bereits zum dritten Jahr hintereinander besuchten unsere kleine Berliner / Bamberger Reisegruppe deutschlands größten CSD, die Cologne Pride, denn der Weg nach Köln lohnt sich, die Kölner sind Faschings- entschuldigung Karnevalsgestählt und auch im Sommer feierwütig… Gerade dann wenn ein Zug durch Köln führt und dabei viele seltsam gekleidete Menschen tanzen, lachen, trinken und feiern.

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Zwar gab es den Abend vorher schwere Unwetter in Köln und ein unterbrochenes Kabelnetz gerade zum Viertelfinalspiel der WM, die Parade zur Cologne Pride sollte aber bei bestem Wetter, bei Temperaturen weit über 30 Grad und viel, viel sonnenschein stattfinden. Allerbeste Voraussetzungen für einen schönen Tag auf Kölner Strassen.

köln pride

Irgendwie haben es Sheila, Nina, Janka und ich geschafft, an vier verschiedenen Ecken in Köln unterzukommen und trotzdem schafften wir es alle zum Start der Parade – und hätte ich es nicht mit eigenen Augen gesehen, ich hätte es nicht gelaubt, es dauerte nichteinmal eine halbe Stunde vom Startschuss bis zum Eintreffen der letzten unserer kleinen Cologne Pride Reisegruppe.

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Genügend Zeit also, noch einmal ausgiebigetwas dzrch die stehenden Wagen zu stöbern, überall mal „Hallo“ und „Hi“ zu sagen, sowie zu schauen, wer da so alles ist. Beispielsweise der Wagen mit lauter Brautkleidtragenden transen, die Fetischisten und Fetischistinnen, Travestiekünstler und und und und  …und Mutter Daphne mit ihren Schwestern der Perpetuellen Indulgenz, die gerade von einem anderen CSD kamen und sich noch in der Bahn fertig schminkten. Da haben die mitreisenden sicher komisch geschaut. Nun soetwas passiert zu CSD Zeiten.

cologne pride 2010

Wie auch die Werbung zu solchen Zeiten, ab und an anders als gewohnt ist. Köln war zur Cologne Pride mit Bierwerbung zugeplastert, die sich eindeutig auf den CSD bezug. Wie sonst kann man sechs verkleidete Bierflaschen verstehen, die als Matrose, Indianer, Polizist, Cowboy, Bauarbeiter und als Lederbiker „verkleidet“ sind. Eindeutig Village People Bierflaschen. Klasse Werbung. Großes Lob.

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Aber das wichtige am kölner CSD ist natürlich die Parade, die ziemlich unvergleichlich in Deutschland ist. Menschen, die applaudieren wenn man nur an Ihnen vorbeizieht, die ausflippen, wenn man seine Flügel spreizt und die sich in Massen mit einem fotografieren lassen möchten, bis man eben weitermuss, da man ansonsten den gesamten Zug aufhält und irgendwann natürlich angetrieben wird. Und es waren wirklich viele, die uns fotografieren wollten. Das ging sogar so weit, dass wir von einer Gruppe gebeten wurden, uns doch hinter ihnen einzureihen, weil sich niemand für sie interessierte und die immerhin dafür zahlten… grinz.

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Na wir waren so nett und erfüllten ihnen diesen Traum, passten aber auch selber auf, dass wir uns nicht selber die Fotos wegnehmen. Denn sowohl Sheila und Janka as auch ich waren groß gefragt – und sahen natürlich großartig und grandios aus, wie man in wohl jeder Cologne Pride Bildergalerie sehen kann. Ist zwar immer etwas schade, dass wir nicht direkt zusammen laufen, aber was tut man nicht alles für den großan Auftritt.

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Aber das tun sie ja alle, und in Kön sind eben alle da, die gesamte CSD Reisegruppe und die kölner Transenprominenz. Zwar trafen wir Daphne Dragee und Shirley Sugar nicht, aber den fotos nach zu urteilen waren eigentlich alle vor Ort, aber bei einem Zug von fast 100 LKWs kann es schon mal sein, dass man sich eben nicht über den Weg läuft.

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spaßig war übrigens die Jury am Straßenrand, die die vorbeiziehenden Künstler mit Zahlen von 1-10 benotete. als ich vorbeizog erhielt ich eine glatte 10 von den beiden… Da hatte ich aber meine Flügel nicht gespreizt… Das holte ich zur Feier der 10 nach … und erhielt dann eben eine 110 🙂 Das war hoffentlich ziemlich einmalig.

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Auf den letzten Metern der Cologne Pride, sprich direkt am Dom und dem güldenen M, wo wir traditionell einkehren trafen wir noch Daggi Binder, die wir eigentlich jedes Jahr dort treffen und die immer schöne Fotos von uns schiesst. Ich liebe es, wenn man Fotografen bereits kennt und ich bin gespannt auf die Fotos.

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Eigentlich hatten Janka und Sheila noch vor, nach der Parade enfemme zu fliegen, ich musste allerdings passen, da ich nur mein Kostüm dabei hatten und dieses nun wirklich für Flüge ungeeignet ist. Dafür war es dann zu teuer… Ausserdem taten mir meine Füße weh… Nach solch einem CSD frage ich mich immer warum ich mir das antue… Aber es ist einfach genial wärend der Parade. Unvergleichlich oder zumindest nahe dran.

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CSD Berlin

CSD Berlin 2010.

CSD Berlin

So, ein drittel meiner diesjährigen CSD Tour ist beendet und ich sitze ziemlich fertig und mit einigen Blasen vor meienm Laptop und lasse die Partys des CSD Berlin eben CSD Partys sein und mache mir einen Geruhsamen Abend mit der CSD Reportage und Mary und Gordy auf RBB.

CSD Berlin 2010

Schön wars – und das war eigentlich garnicht zu erwarten. Der Wetterbericht erzählte von 14-16 Grad und 70 %iger Regenwahrscheinlichkeit… Grausam und ekelig… Der Schirm wurde aber während der gesamten Parade nicht gebraucht und es kam sogar teilweise die Sonne raus und wir brauchten nicht zu frieren…. Das war nicht zu erwarten.

CSD Berlin Bilder

Mindestens genauso unwahrscheinlich war aber, dass wir so pünktlich waren, dass wir fast hätten Wowi helfen können, das Regenbogene Band zu zerschneiden, dass die Künast bereits vorher zerrissen hatte. Nimmt sie ihm einfach so seinen Job weg. Das hatte Symbolcharakter. Egal, wir kamen ein Paar Minuten später an und machten uns auf den Weg auf die fünfeinhalb Kilometer weite CSD Berlin Strecke.

CSD Berlin Fotos

Nicht allerdings um zwischendurch noch einen kleinen Abstecher bei Starbucks zu machen, wo Mel an Touristen und CSD Berlin Besucher Kaffee und Mel-ch servierte.. Okay, ich gebe zu, dass war jetzt ein ganz schlechter Kalauer, aber Mel kam irgendwie an diesem Tam kaum zum Bedienen, musste sie doch für massenweise Fotos gerade stehen..

CSD Fotos

Wir selbstverständlich auch, so gehört sich das ja auch, allerdings gibt es dieses Jahr nicht ein Foto, dass sowohl Sheila als auch Janka sowie mich auf einem Foto zeigt, denn ich hatte den Elfinnen, versprochen, mich entweder einige Meter vor oder hinter Ihnen zu bewegen, da meine Regenbogenfarbenen Zönix Flügel ansonsten doch in der Lage sind, auch wirklich jedes Foto zunichte zu machen.

CSD Berlin Bilder 2010

Nun hatte ich mich ja mit der Aussage „Tatjana mach schon mal die Titelblätter frei“ zum diesjährigen CSD Berlin aufgemacht, und auch, wenn das natürlich Illusorisch ist, kam meine Kostüm doch ziemlich gut an. Schon ohne Flügel großartig anzuschauen, gab es doch beim Flügelausbreiten eine ganze Menge aahs, oohs und teilweise Szenenapplaus und laufende Fotografen, die dieses noch auf Bilder bannen wollten. So lob ich mir das.

CSD Berlin Fotos 2010

Irgendwie ist es aber jedes Jahr wieder erstaunlich, wie wenig Bilder der tausenden, die geschossen wurden,dann auch tatsächlich irgendwo im Internet landen.. Was machen die alle damit, wenn nciht ins Netz zu stellen???Ich habe keine Ahung, aber vielleicht liegt es auch einfach daran, dass sie nichts geworden sind, weil ich nicht ganz drauf bin… oder eher id eFlügel, denn in der Breite war wirklich 16:9 angesagt. Zumindest hat es ein DPA Fotograf geschafft und mich in die Bilderrotation gebracht, die man auf diversen Online Medien sehen kann. – Was meine Schneiderin im Übrigen sehr freut.

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Aber was die Breite meiner Flügel angeht, es gab auf der strecke des CSD Berlin wirklich an einigen Stellen kaum genug Platz rechts und links, damit ich nicht hätte befürchten müssen, irgendwem die Augen ausstechen zu müssen… aber das passte schon. Was die Strecke angeht, so bin ich mir selber noch nicht ganz kler, wie ich das finde… Kürzer finde ich toll, an der Siegessäule vorbei finde ich auch toll, aber irgendwie fehlte der Schmelztigel am Potsdamer Platz, wobei hingegen der Tierpark an einigen Stellen minder spannend war.

CSD Berlin 2010 Fotos

Aber insgesamt war es ein toller CSD Berlin, Wetter gut, Stimmung gut, mehr Besucher als in den Vorjahren und nicht viel mehr Blasen an den Füssen als im Vorjahr, als wir – wie Sheila einwand – noch Jung waren… was sind wir dann heute frage ich mich….? Egal… Identisch wie in den Vorjahren, kehrten wir auch dieses Jahr wieder zum Abschluss der Parade bei Vapiano ein…

CSD Berlin Photos