Zwei süße Stewardessen bei Air Berlin

Oder: Zwei Drags als Stewardessen unterwegs

Ich weiss nicht genau, wer auf die Idee gekommen ist, aus Köln zurück gedresst zu fliegen. Vermutlich Sheila, aber dieser Umstand alleine – also gedresst fliegen -, der andere Personen schon an den Rand eines Herzinfaktes gebracht haben soll, reichte uns lange nicht aus. Wir wollen mehr – wie wir immer mehr wollen. „Mehr“ bedeutete in diesem Fall die Idee, dass wir ja als Stewardessen fliegen sollten.

Meine Kollegin sagte zwar wir hätten einen Knall, aber von solch einer Aussage lassen wir und ja schonmal garnicht von ungewöhnlichen Vorhaben abhalten…. Einzig und alleine das Stewardess-Kostüm fehlte uns noch.

Einen Abend das Internet durchstöbern und diverse Fasching-Stores später hatten wir uns für ein Kostüm entschieden, dass glücklicherweise auch noch früh genug kam um dass wir richtig eingekleidet aus Kölle hätten zurückfliegen können – sodenn wir unser Flugzeug erreichen würden…

Stewardess kostüm

Da wir allerdings, als wir gänzlich fertig gedresst waren und langsam los wollten gemerkt hatten, dass unsere liebste Fokker 100 von Air Berlin eine halbe Stunde früher als von uns gedacht losfliegen sollte, war Eile angesagt. … Wir hatten ja eine halbe Stunde später da sein wollen und nun bereits diese ganze halbe Stunde verspätung.

Glücklicherweise machte Fräulein Sarah-Maria ihrem Nachnamen alle Ehre …wie war der noch??? „Mutig“ oder so… egal auf jeden fall knüppelte sie ihren Wagen mit uns drin durch die Stadt und durch übelste Kurven mit tatsächlichem Reifenquietschen zum Flughafen Köln-Bonn, damit wir knapp rechtzeitig noch zum Einchecken kamen. Alles gut. Man würde nicht ohne uns fliegen.

Aber bis zum Boarding sollte noch viel Zeit vergehen, und der Flughafen Köln-Bonn hat wirklich nur unwesentliche Shoppingmöglichkeiten für zwei shoppingsüchtige Stewardessen… Also ab in den Sicherheitsbereich und durch die Schranke durch…

Piiiiiiiep bei Sheila
Piiiiiiiep bei mir

Tja, da war wohl noch etwas mehr Metall an uns, als wir gedacht hatten. während sich bei mir relativ schnell herausstellte, dass meine Haarklammern, die das Schiffchen hielten des Problem war, musste Sheila gar in die Kabine um zu zeigen, was sie so drunter trug… …Im Vertrauen gesagt – aber nicht weitersagen – es waren feine Stäbchen in einem figurfördernden Kleidungsstück… Aber psst. …Ich glaube ja, die Dame, die Sheila prüfte wollte nur etwas genauer hinsehen… bestimmt sogar war es so.

Stewardess Flughafen Köln Bonn

Wer uns kennt, der weiss, dass wir gerne auffallen, aber dieses Mal starrten eigentlich nur wenig Personen auf uns – und diese waren fast ausnahmslos in irgendeiner Funktion am Flughafen beschäftigt. Tsts immer diese Stalker 😉

Während wir danach im Warteraum Platz nahmen und aufs Bordingprocedere warteten, machte mich Sheila auf einen Mann aufmerksam… Das da hinten sei Ahmad Mohammed, der sei schon auf dem Hinflug in unserer Maschine gewesen. Ahmad Wer??? Nun Sheila erzählte mir etwas von DEM Bodyguard in Berlin und vom Beschützer der Stars wie Heidi Klum oder Silvester Stallone, Pamela Anderson oder oder oder… und um es für mich einfach zu erklären. Ahmad Mohammed sei in Berlin soetwas wie :Mataina Ah wie süß: – nur eben in einer anderen Branche. Okay, solche Beispiele kann ich verstehen. Damit kann ich arbeiten. Warum nicht gleich so?

Ahmad Mohammed

Ich kannte ihn zwar trotzdem nicht, aber bei sowas verlasse ich mich ja auf die Nase meiner Begleiterin – und wenn die sagt, dass sich ein Bild mit ihm lohnen würde, dann lasse ich mir das nicht zweimal sagen und dann bin ich dabei. Freundlich war er und gerne stand er uns für zwei Bilder zur Verfügung.

Dann irgendwann ging das Bordingprocedere los und wir hatten uns vorgenommen, das Flugzeug als letzte zu betreten, drum war das wohl die erste Schlange seit bestimmt einem Jahr, an der wir nicht mit dem Hinweis auf irgendwelche Gästelistenplätze vorbeistöckelten….

Air Berlin Stewardessen

Glücklicherweise wurden wir zum Flugzeug gefahren so kamen wir tatsächlich noch dazu, kurz vor dem Flugzeug zu posieren und Sheila flirtete auf der Treppe sogar noch mit unserem Piloten. Tstst. Machte sie ihm schöne Augen um später noch kurz in die Pilotenkabine schauen zu dürfen…

Man gab uns die Plätze an den Notausgängen, vermutlich, weil wir mit unser Erfahrung aus 25 Jahren Stewardessen-Ausbildung am besten dafür geeignet waren. Trotzdem wurden wir noch kurz drauf aufmerksam gemacht, was zu tun sei, wenn die dreimalige Aufforderung „Evacuate“ käme….

Sollte irgendwer – also beispielsweise Sheila – mir drei Mal lieblich evacuate ins Ohr flüstern, würde ich sofort die Verkleidung von den Nothebeln reissen, die gesamte Fensterfront herausnehmen und sofort nach draussen auf die Tragfläche stöckeln und der restlichen Besatzung als gute Stewardeuzö mit Rat und Tat zur Verfügung stehen…

Das wäre alles kein Problem. Nur eine Sache machte mir etwas Sorgen. Auf den Tragflächen stand ganz klar, dass sie nicht betreten werden dürfen… Irgendwie wiedersprach sich das… Naja zum Glück flötete mir Sheila das Passwort nicht ins Ohr und ich musste nicht abwägen zwischen „Passagiere vor dem sicheren Tod zu retten“ oder „die Tragfläche wie schwarz auf weiss dort stand: nicht zu betreten“… Puuh .. achwas todesmutig hätten wir die Passagiere – und die Besatzung gerettet und gleichzeitig noch drauf aufgepasst, keine Löcher in die Tragflächen zu stöckeln.

Stewardess Bilder

Brauchten wir aber nicht und so konnten wir uns den angenehmeren Seiten des Fluges widmen. Dem Essen und den Getränken. Chips und Prosecco, der uns direkt angeboten wurde… Die nette Flugbegleiterin, die uns den gesamten Vorstellungs- und Sicherheitsvorführkram abnahm meinte zwar noch, Prosecco sei ja eigentlich im Dienst verboten, aber wie Sheila richtig entgegnete. „Dienst ist Dienst und Alkohol ist Alkohol“ Ausserdem was soll uns schon passieren, wir haben ja neben der Stewardess-Stelle beide noch tagfüllende Nebenjobs. Solln sie uns eben bei Drag Airways feuern. Für nen Prosecco gehen wir das Risiko gerne ein 😉

Btw. die nette Frau Flugbegleiterin meinte noch, unsere Schuhe seien keine echten Uniformschuhe. …Und ich dachte immer 11 cm seien Pflich über den Wolken… Ist doch so, oder??? Wenn nicht, dann will ich da auch nicht arbeiten. Flache Schuhe… tsts

Stewardessen von Air Berlin

Nun denn, wir kamen wohlbehalten in Berlin an und bevor wir das Flugzeug verliessen mussten wir noch ein paar nette Fotos machen. Sheila mit dem Piloten, ich lieber mit den beiden echten Stewardessen.

Es war eine großartige Aktion und ein Heidenspass. Eigentlich fast besser als der Kölner CSD in seiner Gesamtheit Sollten wir dringend noch einmal machen. 🙂

Stadtplan Köln

mir taten die Füße vom Stehen weh

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…na, da haben wir ja meinem Namen mal wieder alle Ehre gemacht – und ich war nichteinmal sonderlich schuld daran.

Was passiert, wenn vier Transen in Köln sind, die an unterschiedlichen Orten in der Stadt wohnen und alle auf das gleiche Event (in diesem falle dem Christopher Street Day Köln) wollen??? Naja fest steht, sowas endet in einem üblen zeitlichen Verzug und zumeist auch in einem Desaster. Bei uns auf jeden Fall aber in jenem erstgenannten ordentlichen Zeitverzug.

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Geplant war, dass ich zu Sheila und Sarah kommen sollten und wir zusammen zu Janka fahren würden. …Dummerweise hat sich neimand vorher angeschaut, was das eigentlich bedeuten würde. So sind wir statt etwa 5 Minuten zur Deutzer Brücke (dem Startpunkt des CSD) lieber etwa 15 Minuten zu Janka gefahren, haben dort auf weitere Leute gewartet um dann weitere 10-15 Minuten nach Köln rein zu fahren.

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..Dafür benötigten wir zwo Taxen und wir konnten endlich einmal mit Fug und Recht sagen „Folgen sie diesem Wagen“ in dem ja der Rest unserer CSD-Reisegruppe saß. Irgendwo in der Kölner Innenstadt bei der Oper ließ man uns heraus und wir standen dann wie begossene Kätzchen und Phoenixe dort und warteten auf den Zug.

Von weitem sahen wir die Parade entgegenkommen und etwa 300 Meter weit weg um eine Ecke biegen. Dumm, denn statt dort einfach hinzustöckeln mussten wir an unserer Ecke bleiben und auf Nina warten. Und alleine das war schon schwierig, denn eigentlich wusste weder Nina wo wir waren, noch wussten wir, wo wir waren, noch wussten wir, wo Nina war. Und generell kannten wir uns alle nicht aus in Köln. Dumme Voraussetzung um sich zu finden.

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Also standen wir dort und standen und standen und posierten ein wenig. Das alleine wäre natürlich irrsinnig langweilig gewesen, wenn es nicht ein wenig was zu tun gegeben hätte. Beispielsweise eregten wir das Aufsehen eines Kamerateams, das für die Schickschick Show von Ehrensenf unterwegs waren.

Langsam lernen wir das Antworten vor Kameras, denn wir antworteten gut – okay okay, sie fragten nicht über Politik oder sonstige Dinge, sondern über Mode. Das können wir und da sind wir tatsächlich mal echte Fachfrauen…

Jaja, die Filmkameras. Nie wollen sie uns und dann auf einmal sind sie alle da…. Gerade als wir mit Ehrensenf redeten kam auch eine Kamera von der ARD vorbei und hätte uns gerne gefilmt, wenn wir gerade frei gewesen wären… waren wir aber nicht. Zu dumm!

Während wir also den Passanten und Kameras auffielen, fiel uns ein Mädel in 20er Jahre Outfit auf, die dringend fotografiert werden musste, also fragten wir sie. …Erstaunen in ihren Augen…

Ihr fragt MICH???

 

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 Na klar tun wir das, denn wenn sich jemand Mühe gibt, dann sehen wir das und wir würdigen das. Ausserdem würde die gute Dame hervorragend zur Boheme Sauvage passen bei der wir ja auch Stammgästinnen sind. Na mal sehen, sie hat meine Karte, vielleicht liest sie ja mit.

…ich könnte jetzt stundenlang erzählen, wie wir auf den Zug warteten, denn es kam mir auch vor, als wären es echte Stunden gewesen. Aber Nina erreichte uns knapp bevor der Zug bei uns ankam. Nun endlich konnte die Parade des Christopher Street Day Köln mit uns starten.

…dass wir ziemlich weite am Ende der CSD-Strecke einstiegen, wussten wir dabei selber aber noch nicht und sollte uns erst gewahr werden, als wir im Ziel ankamen. Nur mal zur Verdeutlichung die folgende Karte. Der blaue Balken ist die Strecke und der Rote Punkt ist jener an dem wir endlich einstiegen. …etwa das letze viertel…

Stadtplan Köln

Wären wir die etwaigen 300 Meter gestöckelt, hätten wir etwa die Hälfte mitbekommen. Das ist zwar auch wenig, aber doch deutlich mehr.

Folglich war, als wir bei bestem Wetter in die Parade des CSD einstiegen und uns langsam warmliefen, die Parade eigentlich schon beendet, als wir gerade Betriebtemperatur erreicht hatten. Zu schade.

Nun zumindest trafen wir noch Tatjana Taft und Daphne Dragee und ertmalig live auch Shirley Sugar. Wenigstens kurze nette Treffen auf dem kurzen Weg.

Daphne Dragee & Shirley Sugar

Tja, um zumindest noch ein wenig von der Parade zu haben, schauten wir dann im Ziel noch eine ganze Weile zu und merkten wieder einmal, dass Schuhe / Füße viel mehr weh tun, wenn man nicht gehen kann, sondern stehen muss.

Wo unser CSD-Ausflug dann bei Chicken McNuggets und Milkshake endete, brauche ich glaube ich, nicht sonderlich extre erwähnen… Bei Mc Donalds…

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Kurz war unser Ausflug auf sie Parade des Christopher Street Day in Köln

Auf zum CSD in Köln

Mist. Ich sollte mich schlagen, alle Bildr, die ich vom Flug, vom Vorabend des CSD in Köln gemacht habe sind weg. Futsch, nicht da, gelöscht. Ich verstehe zwar nicht recht wie das geschehen konnte aber irgendwie hab ich die gelöscht ohne vorher von der Karte zu laden. Daher muss ich die Vor-Fälle des Abends mit ein Paar Bildern der Parade auschmücken. …Man verzeihe mir bitte.

…Wenn drei Männer mit zusammen etwa Neun-Tagebärten, besser rasierten Beinen als Gesichtern und ebenfalls zusammen etwa neu Paar Pumps von Berlin nach Köln fliegen, dann muss da wohl etwas besonderes sein. Stimmt. In diesem Fall der CSD in Köln.

Trotzdem Janka und ich Koffer dabei hatten, die anderen Menschen Inhalt für eine Woche Urlaub böten, schafften wir es, dass diese Koffer sowie wir drei Mädels äääh Noch-Jungs in Sheilas Mini passten und wir losfahren konnten.

Zeit? Massig!

Einchecken und um die Plätze mit groooßer Beinfreiheit bitten und dann wasauchimmer tun. Bei uns bedeutete „Wasauchimmer“ tun ersteinmal die wenigen Läden in Tegel zu durchschlendern. Vor allem aber, den Burger King des Flughafen Tegel aufzusuchen. Burger King Hmmm mal etwas anderes, sind wir doch sonst Stammgäste des güldenen M. Nun ja, etwas Abwechslung tut uns gut. Man sagt ja, man solle abwechslungsreich essen. Heute Burger King, morgen McDonalds. wir hielten uns daran…

Danach hieß es warten und während ich im VIP-Raum in bequemen Sesseln unter stehlampen in den bereitliegenden Zeitschriften blätterte, trauten sich die beiden Hühner nicht hoch und mussten so mit der harten Wahrheit der Sitze im Warteraum vorlieb nehmen.

Die beiden wollten sich da aber übel rächen und mich dort oben schmoren lassen, bis der Flieger abgedüst wäre. Denkste. Die Tour hab ich denen aber gründlich vermasselt. CSD ohne mich… Neeee 🙂

Der Hinflug war aber ziemlich ereignislos. Keine Flugzeugentführung, keine Show, keine… naja nix eben. Wir kamen wohlbahalten in Kölle an und nachdem ich – als letzter – endlich mein feuerrotes Köfferchen bekommen hab und zur Sicherheit noch nal eben gegen die Schranke gelaufen bin konnten wir dann auch mit unserem Empfangskomitee nach Köln Kalk  zum Grillen bei Sarah fahren.

Tja, eigentlich würden hier jetzt Bilder von Sheila und Janka in ohne Makeup-Maskerade stehen aber wie gesagt, ich hab die Bilder verbaselt… Mist.

Daher kann ich vom späteren Besuch auf dem Strassenfest ebenso nicht mit Fotos berichten, wie von Tatjana, Tatjana und Tatjana, den drei pinken Grazien, nicht vom langen Warten auf Mojitos, nicht von einigen Transen, nicht davon dass wir Daphne Dragee mutwillig trafen, nicht vom Bermudadreieck oder einigen Mädels im Maritim Hotel und überhaupt von nix, denn ich habe alle meine Bilder verbaselt….. AAAAArgr

…Ja ich bin mir bewusst, dass dieser Artiel ohne die dazugehörigen Bilder total langweilig ist, aber da müsst Ihr durch.

Egal morgen berichte ich von der Parade des CSD in Köln und davon habe ich Bilder 🙂