CSD Bilder Berlin

CSD Bilder Berlin

bevor ich morgen einen Artikel zum CSD Berlin schreibe, gibt es schon einmal eine ordentliche Gallerie mit CSD Bildern aus Berlin… HIER gibt es übrigens noch viel Mehr Bilder

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CSD Berlin Bilder 2013

CSD Berlin Bilder 2013

auch dieses Jahr werde ich wieder verschiedene Gallerien und Links zu Seiten, die CSD 2013 Berlin Bilder zeigen posten. Zusätzlich natürlich auch meine eigenen CSD 2013 Berlin Bilder posten.

ÜBRIGENS, ICH bin die Silberkugel in der Mitte… Hast du ein Bild von mir, Tell Me please 😉

DSC04692-001meine Bilder

Claudia
Harald Pohle
flickr
urbansketchers

Siegessäule
Berliner Morgenpost
Max on Mars Part 1 und Part 2
SeeandFeel.us
Spiegel
demystifikation/
Tagesspiegel (dpa)

Warum die Seite nun schon CSD Berlin Bilder 2013 ankündigt, aber noch keine da sind, dann liegt das an Google.. damit morgen unser aller Lieblingssuchmaschine die Seite schon kennt und weiss, dass hier CSD Berlin Bilder 2013 zu finden sein werden

Wenn Ihr selber Bilder vom CSD Berlin 2013 habt, lasst es mich wissen und gebt mir hier einen Kommentar an

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2. CSD Gala im Friedrichstadt Palast

Gestern war die 2. CSD Gala im Friedrichstadt Palast und durch ein groß promotetes Drag Queen Casting für einen ebenso groß angekündigten Drag Catwalk wurde auch alles dazu getan, dass auch wirklich jeder davon mitbekommt.

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Sheila Wolf, Tara La Luna, Zoe Delay
Foto: Eventpress Herrmann

So versammelte sich also am gestrigen Abend alles was Rang und Namen oder auch weder Rang noch Namen hatte im Friedrichstadt Palast um die 2. CSD Gala unter dem Motto „CSD meets Show Me – Glamour is Back“ zu genießen und über den pinken Teppich oder gar die große Bühne zu laufen.

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Foto: Eventpress Herrmann

Knapp 2000. Gäste sollen dagewesen sein und der Palast war ziemlich ausgefüllt um ein homosexualisiertes „Best of Show Me“ zu bewundern, in dem zusätzlich zur eigentlichen Show einige kleine Elemente eingebunden wurden, die besonders gut passten, da wurde eine Dame an der Poledance Stange gegen einen jungen talentierten Mann ausgetauscht oder es gab einige Küsse auf der Bühne zu sehen, die es wohl sonst nicht gab.

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Foto: Eventpress Herrmann

Auch der gut aussehende Sänger des Finales war an diesem Abend eine noch viel besser aussehende Dragqueen. Hey er sollte immer so auf der Bühne stehen. Das sah wirklich gut aus und singend ist er eh über jeden Zweifel erhaben.

Aber die CSD Gala ist ja nicht nur ein Spaß. So zeigte sich in den ersten Bildern gleich schon, dass es mehr ist – und immer mehre wird. Ein Einspieler vom letzten CSD Berlin ergab spontanen Szenenapplaus, als Bilder gegen Homophobie und die damals schon deutlich sichtbaren Anzeichen in Russland gezeigt wurden… Aber dazu werde ich sicher in den nächsten Tagen noch was schreiben. Irgendwie hat die ganze Welt nämlich zur Zeit ganz gehörig einen an der Macke. Und das ist nett ausgedrückt.. Aber zurück zur CSD Gala.

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Es hatte noch einiges an Politik dort, denn drei Zivilcourage Preise wurden vergeben. Einen bekam das Land Argentinien für ein enorm fortschrittliches Gesetz dass es jedem Argentinier erlaubt, sein gefühltes Geschlecht vollkommen leben zu können und anerkannt zu bekommen. Wow. In Zeiten von Rückwärtsgewandtheit ein klasse Zeichen – Absolut Ehrenwert – aber für mich eigentlich unter dem Stichwort „Zivilcourage“ nicht ganz richtig eingeordnet.

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Foto: Eventpress Herrmann

Da passt schon eher der zweite Preisträger Dirk Siegfried, ein Rechtsanwalt, der seit vielen Jahren die Bundesgerichte vor sich hertreibt um nach und nach wichtige Entscheidungen zu erkämpfen, Ehegattensplitting, Hinterbliebenenversorgung und und und. Klingt erstmal nicht Sexy ist es aber, weil es bedeutet Gleichstellung – und darum gehts ja. Vermutlich ist er eine Person non Grata auf jedem CSU/CDU/FDP Fest. Insofern war auch seine Spitze gegen Dirk Niebel sehr sehr verständlich die in etwa hieß „Interessant, dass sich die FDP auf solchen Veranstaltungen als toll auszeichnet und dann doch als Schwarz/Gelb anders entscheidet.

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Foto: AEDT – Am Ende Des Tages

Recht hat er. Denn Dirk Niebel hatte direkt davor Kasha Nabagesera ausgezeichnet. Eine ugandische Menschenrechtsaktivistin und Gründerin der Organisation Freedom and Roam Uganda (FARUG), die sich für die Rechte Homosexueller in Uganda einsetzt.. Für mich der – nicht nur – emotionale Höhepunkt der Veranstaltung.

In einem Land, in dem sich solch ein Einsatz gerne mit Ermordung rächt, in einem Land in dem sich Aktivisten wie sie nicht frei bewegen können und keinen festen Wohnsitz haben können ist solch ein Einsatz gar nicht hoch genug zu bewerten. Das ist Zivilcourage – nein, das ist viel mehr als das. Und das Publikum goutierte das mit dem spontanen Erheben von den Stühlen (okay, das tat es später auch noch 2x aber da eher von einigen, die aufstanden aufgezwungen) der nicht endende Applaus für Kasha Nabagesera hingegen war deutlich länger, heftiger und vermutlich auch ehrlicher. Solche Menschen sind Helden und ich bin echt nicht nah am Wasser gebaut, aber das rang mir fast ein Tränchen ab. Ich hoffe der Preis hilft ihr in irgendeiner Art und Weise bei der Arbeit und ist nicht nur ein Preis fürs Regal.

Kasha Nabagesera

Kasha Nabagesera
Foto: Eventpress Herrmann

Ansonsten gab es wie gesagt ein Best of Show Me zu sehen, aber da schaut Ihr lieber in meinen Beitrag über Show me. Tolle Glitzerkostüme, tolle Korper, Frauen und Männer und der tolle Glitzerwasserfall.

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Aber den Abend machten die Besucher aus. Außer auf der tatsächlichen CSD Parade habe ich noch nie eine solche derartige Dichte an berliner Drags gesehen. Leichter ist fast, aufzuzählen, wer nicht da war, als andersherum. Jurassica Parker bezeichnete es als großes Familientreffen… Und irgendwie hatte sie recht. Aber schon am nächsten Samstag sehen sich ja alle zur Parade wieder.

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Foto: Eventpress Herrmann

Zum großen Abschluss, dem Drag Catwalk möchte ich nicht allzuviele Worte verlieren. Nur so viel, ich hatte mir da einiges mehr vorgestellt und das ging einigen so. Choreo? Kostüme? Es gab da sicher das ein oder andere Fragezeichen auf der Bühne… Aber schaut selber:

Jemand sagte, dass sich da sicher mehr machen liesse, aber dann müsse man die jeweiligen Damen wohl einladen und sich nicht drauf verlassen, dass sie schon zum Casting kämen…

CSD ist, wenn alles passt

CSD Hamburg 2012

Zoe DelayDer CSD in köln ist in diesem Jahr ja extrem ins Wasser gefallen und für uns ein großer Reinfall. Umso wichtiger, dass Kunstrasen-Kostüm dann eben noch einmal in Hamburg auszuführen.

Normalerweise bin ich dafür ja immer alleine, nur dieses Jahr hatte ich in Sheila eine Begleitung – nicht nur zum Essen beim Rach, sondern vor allem eben auch für die Kilometer durch Hamburg….sodenn es denn trocken bliebe.

und es sah gut aus am Morgen, Sonne schien in meine Wohnung und frohen Mutes machten wir uns fertig, den CSD Hamburg zu rocken.. dass ich am Ende Sheila zur Eile mahnen und treiben musste, kenne ich ja bereits, dass wir also etwas spät kommen würden, war schon mal klar.

Ich hatte mir überlegt, wir fahren in Richtung Lange Reihe zu fahren, dann zu stoppen und ein Taxi zu nehmen, dass bestimmt sofort käme… nix da. Stattdessen kam etwas anderes. Tropfen. erst wenige, kurze Zeit später mehr und dann gaaaaaanz gaaaaanz viele… Schnell wieder ins Auto und mal sehen, ob wir nicht noch näher rankämen.

Wir fanden dann tatsächlich einen Parkplatz, nahe der Paradestrecke, auf dem wir bereits die Musik hören konnten, aber aufgrund der Sinnflutartigen regenmengen, die von Hamburgs Himmel kamen uns nicht getrauten, auszusteigen. Na Super… doch das Regenradar sag positiv in die Zukunft.

Etwas über 20 Minuten nach dem eigentlichen CSD Start machen wir uns dann also auch auf den Weg… in strahlendem Sonnenschein und bestem Wetter… Die Wetterkapriolen in Hamburg sind schon wirklich seltsam. Aber das bin ich ja gewohnt.

Irgendwie schien es, dass sich eien ganze Menge Personen dieses Mal nach Hamburg begeben hätten, die Köln dieses Mal wegen Wetter ausgelassen haben, denn es waren viele, viele gutes Kostüme anwesend und das, obwohl ich so viele Hamburger heuer nicht gesehen habe und erst von Bildern bestätigt wurde, dass sie da waren… Aber sonst bin ich ja auch immer zum Start da 😉

ich liebe es, die lange Reihe entlangzulaufen. Beste Stimmung. Immer voll und einfach klasse. Eigentlich hätte ich gerne noch bei Chapeau St. georg reingeschaut, aber da reichte die zeit irgendwie nicht wir wollten ja unseren großartigen Platz hinter dem amerikanischen oldtimer der lesbischen Geschäftsfrauen behalten, der und beste Aufmerksamkeit sicherte… bessere zumindest als hinter einem der typischen Trucks.

A Propos (schreibt man das so?) Trucks… Ein großes Kompliment, dieses Mal hat uns den ganzen CSD keine Security gescheucht, kein Truck gejagt. Es war ein sehr gutes miteinander der Zweibeiner und der Vierreifer. TOP!

Wie üblich war der Part hinter Saturn etwas langweilig, der Weg über die Mönckebergstrasse hingegen wieder großartig. Solch einen Stopp sollte es auf jedem CSD geben. Die zwischenkundgeben und die halbe stunde get-to-gether mit Teilnehmern und Passangen. Das ist immer die Zeit, zu schauen, wer noch so da ist Zeit sich etwas mehr kennenzulernen und etwas zu quatschen.

Wir arbeiteten uns ind er zeit langsam nach vorne, schauten bei Priscilla vorbei bei Marci Starlette, Tatjana Taft und einigen anderen vorbei und erfüllten natürlich dabei unzählige Fotowünsche… wie sich das so gehört.

Nun relativ weit vorne im Zug ging der CSD auf seine letzte Etappe in Richtung Jungfernstieg und midestens ab Kunsthalle war meine aufgabe vor allem diejenige, Sheila gut zuzureden, dass wir den Weg schaffen und ich sie nicht aussteigen lasse… Tatsächlich erreichten wir den Jungfernstieg und konnten die rauchenden Füße in der abgesperrten VIP-Zone etwas hochlegen.

Dort gab es dann nicht nur einige Freigetränke sondern nette unterhaltung, der man nicht entkommen konnte – selbst wenn man es gewollt hätte, denn es begann kurz nach dem Erreichen dieser VIP Zone wieder, mit unwetterartigem Regen und es sammelten sich alle Menschen unter den Schirmen. unterhielten sich und warteten auf die Strahlende Sonne, die weitere wenige Minuten wieder schien.

Wetterkapriolen und CSD Made in Hamburg.

Noch schnell ins Portugiesenviertel, etwas essen und dann ab nach Hause Berlin.