Kylie Minogue in Hamburg

Props to the Showgirls

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Ich hatte also ein Kostüm, war in Hamburg und hatte eine funktionstüchtige Kamera – im Grunde genommen war alles gut und nicht nur im Grunde genommen. Sheila hatte die Konzertkarten und das Kylie Minogue Konzert versprach beste Show in der Hamburger Color Line Arena.

Nun hat Hamburg ja Jahrzehnte auf eine ordentliche Halle gewartet, damit die Stars nicht immer nach Berlin kommen und alle Hamburger ebenfalls in die hauptstedt müssen… Nun war es andersherum. Die Hauptstädtler in Foprm von Janka, Sheila, Diana und äääh mir fuhren aus der quersten Stadt in die schönetse Stadt Deutschlands um Kylie Minogue zu bewundern und selber bewundert zu werden. Wobei natürlich nicht so recht sicher ist, welcher Punkt dabei wichtiger war. …Beide wohl.

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Irgendwie klappte das aber erst viel weniger als ich erwartet hatte. Auf dem Hinweg vom Parkplatz zum Konzert hielten uns vielleicht zwei Personen an, um mit uns ein Foto zu schiessen, aber generell bewegte sich die Aufregung über uns auf arg niedrigem Level. (Das sollte sich zum Glück aber noch ändern.)

Im weiten Rund der Color Line Arena arbeiteten wir uns ersteinmal weit nach vorne, denn wir wollten ja etwas sehen für unser Geld. Das wollten andere sicher auch, aber die hätten besser nicht hinter uns stehen sollen, denn drei mal minimum etwas über 190 cm + Federschmuck von 20 – 40 cm vor sich stehen zu haben erschwert die Sicht ganz ungemein. 🙂 Nun es war ja nicht unsere Sicht, sondern die der Personen hinter uns… Dabei war ich sehr erstaunt, dass sich gerade ein Typ tatsächlich bei mir beschwert hat, wir sollen unsere Hüte abnehmen. Der wurde dann aber auch von dem Mädel, die neben ihm Stand ziemlich zusammengefaltet. *grinz* Ich brauchte garnichts zu sagen und schon garnicht so handeln, wie er wollte. Ich hätte gedacht, die ermorgen uns aber nix dementsprechendes geschah.

Komisch war aber der Ordner, der doch allenernstes und ernst „Herrenklo“ meinte als ich auf die Damentoilette zustöckelte. Als ich dann wieder aus der Damentoilette kam erklärte ich ihm dann noch, dass ich das wisse und deswegen eben DIESE Tür genommen hätte. Idiot!

Was lässt sich zum Konzert sagen? Ein Wort: Großartig!!! Kylie begann ohne große Verzögerung oder ohne Vorband. Die Riesen Leinwände auf der Bühne zeigten eine großartige Licht und Videoshow, die Tänzer waren agil, die band gut und Kylie schien gut drauf zu sein, überraschte mit einigen Deutschkenntnissen und wusste in welcher Stadt sie war. Alleine das ist ja schon nicht bei allen Bands oder Sängern zu erwarten.

Darüber hinaus ist es einfach unglaublich, wie viele Songs man von Kylie kennt, selbst wenn man nie ein Kylie Minogue Album besessen hat. Ganz alte Hits, die neuesten Hits, Club Hits und und und und. Und alles kannte man. Nicht umsonst ist sie neben Madonna die einzige Künstlerin, die Nr. 1-Hits in den 1980ern, 1990ern und 2000ern vorweisen kann. Und auch sonst, mit wem sollte man Kylie vergleichen, wenn nicht mit Madonna. Beide machen großartige Musik, beide sind seit immer irgendwie da, beide erfinden sich immer wieder neu, beide haben großartige Shows und beide sehen klasse aus. irgendwie sind beide die Queen of Pop. – Wo bleibt das Duett?

Und – Sie hat uns gesehen – und gab sogar von der Bühne „Probs to the Showgirls“ Was will man mehr? Ausser vielleicht ein Bild mit ihr… Das aber leider nicht möglich war. Zu schade.

Dafür waren Bilder mit uns möglich – und wurden massenweise angefragt.

Es war unglaublich. Wir kamen aus der Halle und man applaudierte uns als hätten wir gerade einige Stunden auf der bühne gestanden und eben nicht Kylie – und man bat uns um Fotos, die wir natürlich gerne machten…

Kaum war allerdings ein Foto geschossen, kam schon die nächste Person mit der gleichen Bitte auf uns zu. Nach immer so 2-5 Fotos kamen wir 5 Meter weiter und konnten die nächsten Fotos machen. *toll* :). Leider gibt es nicht ein Foto, dass ich im Internet von dieser Aktion finden konnte…

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Egal, irgendwann kamen wir fast als letzte vom gelände und machten uns auf den Weg zum Fotocommunity Festival Hamburg auf das wir eingeladen wurden.

Häschen Alarm im Felix

Häschen Alarm auf der Pacha Party im Felix

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Ich bin mir nicht ganz sicher, wie die Idee kam, nach dem Irrenhouse ins Felix zu fahren. Okay, ich war etwas verwirrt, fand die Idee aber generell gut, denn hatte es mir bei unserem letzten Besuch im Felix ja auch gut gefallen – nur den anderen Mädels eben nicht. Gut gut, schauen wir also einmal.

Als wir ankamen stellte sich ersteinmal ein Türsteher kurz vor uns, um nach einem „ist schon okay“ von einem weiteren (wohl wichtigerem) Türsteher uns hereinzulassen. Danke dafür.

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Freudig fanden wir eine verwaiste Kasse vor uns und glücklicherweise niemanden, der uns noch Geld abverlangen wollte. Etwas komisch war das ja schon, mit Häschenohren in einen der wohl nobelsten Clubs der Stadt einzuziehen, doch das gefühl fiel schnell (eigentlich sofort) ab, als wir drin waren, die Jacken abgegeben hatten und auf die noch wirklich gut gefüllte Tanzfläche kamen. Man nahm Notiz von uns aber eigentlich vollständig positiv. Damit hatte ich zwar kaum gerechnet, aber es freut mich umso mehr.

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Was tut fast jede Transe, wenn sie in einen Club kommt?
Richtig, sie schaut an, ob dsa Makeup noch okay ist.

Also ab in die Damentoilette und mal in den Spiegel schauen. …Das allerdings war garnicht so einfach, da dort mindestens 15 Mädels herumstanden und wir vor lauter Fotos, Gesprächen, noch mehr Fotos und weiteren Gesprächen kaum dazu kamen selber mal in den Spiegel zu schauen. Es war ein großes Happening.

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Irgendwann kamen wir tatasächlich heraus und mich zog es an die Bar, um mir etwas flüssiges zu kaufen. Das brauchte ich aber nicht, denn das tat ein Typ, der scheinbar schon selber allerhand flüssiges intus hatte und kaum davon abzubringen war, in mir Barbie Breakout zu sehen.

Nein, ich bin nicht Barbie Breakout, Schau, keine Tattoos an mir.

Als ich ihn dann endlich so weit hatte, dass er mich wohl verwechseln würde, sprach er mich auf meine Kolummne in der Sergej an…

Nein, ich bin auch nicht Biggy van Blond und die Sergej heisst seit geraumer Zeit Blu…. und falls Dir noch blonde Transen in Berlin einfallen, dann bin ich es, sodenn sie nicht Zoe heissen auch nicht.

Na sei es drum, den Vodka Redbull habe ich trotzdem gerne genommen. Ich sollte mir auch noch merken, dass er mir immer einen Drink ausgeben will, wenn ich ihn treffe – leider hab ich spontan vergessen, wie er aussieht – so ein Ärger für mich.

Egal, auch auf der Tanzfläche waren unsere Hasenohren kaum vor Mädels sicher, die sie gerne einmal ausprobieren wollten. Also, wer irgendwann einmal Kontakt zu Mädels sucht, der sollte mit Häschenohren ins Felix fahren. Das klappt 100 %ig

Das brachte mich dann auch zu einem zweiten Vodka Redbull, den mir ein Mädel ausgeben wollte, nur um eine Minute lang meine Öhrchen tragen zu können. Sie war davon auch nicht abzubringen und ich habe gerne mit ihr angestoßen und ein Bildchen gemacht.

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Aber eines muss ich dem Felix mal ankreiden. Irgendwie scheint es dort die komische Angewohnheit zu geben, Flaschen oder Gläser auf den Boden zu schmeissen, denn ich habe noch nie eine dreckigere Tanzfläche gesehen. Man lief dort zeitweise wie auf Scherben – nein Man lief auf Scherben und musste alle paar Schritte seine Sohlen säubern um einigermaßen weiter voranzukommen.

Also, wer das Felix besucht. Pumps mit mindestens 7 cm Absatz sind dort Standard (zumindest bei den Frauen und Transen) und lieber keine Riemchensandaletten anziehen (die sehen zwar toll aus, aber bei dem Scherbenmeer sind sie kaum ratsam)

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Als wir an die Garderobe kamen fehlte irgendwie eine Marke. Sheila dachte ich hatte sie – denn ich bezahlte – ich wiederum dachte Sheila hatte sie, denn sie gab die Jacke ab. Beide dachten falsch… Glücklicherweise waren die Mädels hinter der Garderobe aber so kulant und gaben die beschriebene Jacke heraus. Es war auch schon ziemlich leer. insofern war sie leicht zu finden.

Also, die paar Stunden im Felix waren ein Riesenspaß und es war eine gute Idee, dort noch hinzufahren.

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GMF im Week End

Party über den Dächern von Berlin

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Gestern nacht war die große Neueröffnungsparty des GMF. Wurde letzte Woche noch einmal das Cafe Moskau gerockt hat der GMF Club ab nun im Weekend geöffnet. Zu solch einem Ereignis muss man natürlich auch aufschlagen um den neuen Club mal direkt unter die Lupe zu nehmen. Und Unterschiede oder Gemeinsamkeiten auszutesten. Ersteinmal fielen die Gemeinsamkeiten auf. Zwei Dancefloors, die glücklicherweise mit den üblich Verdächtigen auch in Zukunft in gewohnter Manier beschallt werden. Gestern bedeutete dieses zum Beispiel Barbie Breakout auf der einen Seite oder Divinity auf der anderen Seite, aber beispielsweise gestern auch Moguai.

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Stella und Barbie
Ich hatte mir vorher sagen lassen, dass die Dachterasse großartig sei und dass Weekend eigentlich genau wie das Bangaluu sei, nur eben in schwarz statt in weiß. Ersteres kann ich absolut bestätigen und hätte ich gerne gezeigt, aber ohne Stativ sieht das Bild leider sehr verwackelt aus und zeigt allerhöchstens mal wieder meine Unfähigkeit, gute Bilder zu schießen.

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Das Weekend…. Es hat meiner Meinung nach wenig bis garnichts vom Bangaluu, aber trotzdem hat es was. Es ist dunkel, es ist heiß, es hat etwas von Kelleratmosphäre, obwohl es im 12 und 15. Stock ist und es ist cool.

Etwas nervig ist die Fahrstuhlsituation im Weekend. Da kann es schon mal sein, dass man vom 12 in den 15. Stock fahren möchte und dabei einen Zwischenstopp im Erdgeschoss macht. Vielleicht wäre es klug, einen Fahrstuhl immer nur 12 – 15 – 12 – 15 pendeln zu lassen und den anderen zum Erdgeschoss fahren zu lassen… Dazu ist der Fahrstuhl der Einzige Ort im Weekend, der sehr gut ausgeleuchtet ist. Jegliche Makeupfehler oder durch die Hitze zerflossenes Makeup werden also im Fahrstuhl gnadenlos sichtbar und, da immer voll, auch von einer ganzen Menge Menschen gesehen.

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Wer nun also sagt, „okay, geht man halt vor der Fahrstuhlfahrt noch einmal auf die Toilette und schminkt nach“, den muss ich leider enttäuschen. Die zwar stylischen Waschbecken sehen zwar großartig aus, sind aber katasrophal ausgeleuchtet und dazu noch rosa von der Seite angeleuchtet. Das Makeup schaut also entweder dunkel oder rosa aus – beides stimmt nicht… Nichtsdestotrotz könnte sich das Weekend gut etablieren, denn der Club ist klasse und die Aussicht auf der Dachterasse phänomenal. Das Cafe Moskau war Kult, das Weekend ist cool.

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Zumindest war das die einhellige Meinung, die ich gestern gehört habe. Ziemlich sicher wird und das Weekend häufiger sehen.

Interessant war die eine Anekdote, als ein Typ von einem Mädel angemacht wurde, weil er auf die Damentoilette ging. Sie solle den Rand halten, sie wäre auf irgendeiner anderen Party wichtig, hier hätte sie aber nichts zu sagen….
Ein Idiot

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By the Way, Denise, die bereits letzte Woche zur Queerboot-Party in Berlin war, wird jetzt als ständige Vertretung in Berlin gezählt. So meint sie zumindest, ob sie allerdings ab jetzt die Flugbereitschaft der Bundeswehr nutzen darf, das steht noch in den Sternen. Ich meine wenn nicht auf dem Weg Bonn-Berlin, wo dann?

Bangaluu Club Berlin

Wow was für ein Club

Nachdem wir uns viel Sonne und noch mehr Ruhe gegönnt haben, machten wir uns auf den Weg in das Nachtleben. Es war Sonntag und im Bangaluu Club gibt es einen Sonntagsclub, der von 18:00 bis 1:00 geht und gut sein sollte. Genaugenommen wurde uns das Bangaluu als DER Club der Zeit beschrieben. Soetwas mussten wir natürlich ausprobieren und so waren standen wir gegen 22:00 an der Kasse. Hier mussten wir allerdings Eintritt zahlen.

Nun was solls, dafür wird einem im Bangaluu auch einiges geboten.

Der ganze Saal ist sehr edel, hat etwa die Länge und Breite einer kleinen Sporthalle und ist ganz in weiss gehalten. An beiden Seiten der Tanzfläche steigt ein Atrium empor, auf denen sich vortrefflich das tanzende Volk begutachten lässt. Und das hat es in sich. An der Decke hängen mindestens 50 Discokugeln unterschiedlichster Größen und generell ist alle relativ hell und gut ausgeeleuchtet. An der einen Seite der Tanzfläche ist erhoben der DJ-Pult, neben dem verschiedene Tänzer der Masse einheizen.

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Mein Kollege mag diese Disco nicht und meint, dort würde es zu sehr um das Schönheitsideal gehen – zumindest mit der zweiten Aussage hat er recht. Männer, Frauen, Drags, bis auf wenige Ausnahmen waren alle hier anwesenden wirklich gutaussehend. Massenweise Sixpacks an nackten männeroberkörpern.

Irgendwie setzt sich mir der Satz ins Gehirn:

Wenn ich doch noch mal Schwul werden sollt, dann suche ich mir hier einen aus.

Obwohl ich selber wohl diesem Schönheitsideal als Mann kaum genüge und so wohl kaum Erfolg hätte. Da bleibe ich doch lieber Transe und auch dort relativ aussergewöhnlich.

Aussergewöhnlich ist aber nicht nur der große Saal im Bangaluu sondern der ganze Club. Im Ersten Stock gibt es noch eine kleine, eher gewöhnliche Tanzfläche, aber der zweite Stock hat es in sich.

Hier findet sich eine riesige ebenfalls ganz in weiss gehaltene kuschelige Loungelandschaft mit riesigen Kissen. Hier kann man wirklich edel entspannen.

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Dass ein Schild dort Schuhe und bildlich erwähnt High Heels verbietet, haben wir allerdings erst mitbekommen, als wir gerade weiter auf unserer Tour durch den Club wollten.

Denn das Bangaluu hat noch eine Besonderheit zu bieten. Die wahrscheinlich stilvollste Damentoilette in der deutschen Discolandschaft. Sie hatte in etwa die Größe einer durchschnittlichen Wohnung in einem deutschen Studentenheim.

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Zwei Spiegel, ein großes Waschbecken, statt Papiertaschentücher kleine Einmalhandtücher, weiße Tapete, ein großer Schminktisch, sehr gute und einzigartige Beleuchtung, ein Wohnzimmerschrank und und und. Einfach klasse und ich wette, hier bleibt die durchschnittliche Besucherin mindestens die dreifache Zeit auf der Toilette.

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Der Club macht um Punkt ein Uhr morgens zu, wir gingen allerdings schon etwas eher, um noch etwas zu essen, bevor wir ins Cafe Moskau in den großartigen GMF-Club gehen wollten. Aber ich denke, hieer wird man uns wieder finden 🙂 Ein genialer Club.

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na, wenn da mal nicht Mataina durchs Bild huschte