Amplified Fashion Show @ Fashion Rock Night
Amplified Fashion Show @ Fashion Rock Night wurde am Jan.23, 2010, gepostet
Band T-Shirts von Amplified
Im Rahmen der Berlin Feshionweek hat gestern die Fashion Rock Night 2010 stattgefunden und dort wiederum war ein großer Teil die Amplified Fashion Show…
Amplified… hmmm war mir bislang kein Begriff, bis ich einen genauen Blick auf das CBGB Shirt warf, dass ich mir für dieses Event herausgesucht habe… Ungeplant habe ich dort genau das Label getragen, dass dort lief. Erstaunlich. Ich würde nie ein Band-T-Shirt der Band tragen, die gerade auftritt, aber ein Amplified Shirt auf einer Amplified Show war dann schon okay. Ist eh niemandem aufgefallen. Insofern war ich dem Label gegenüber selbstverständlich sehr offen.
Nun macht Amplified ofensichtlich vor allem bedruckte T-Shirts…. und ich kann mich erinnern, dass ich beim Underground Catwalk letztes Jahr ein wenig anmerkte, dass bedruckte T-Shirts, die es so oder so ähnlich in jedem Modegeschäft gibt, nicht unbedingt Underground Fashion ist…. HIER sieht die Sache allerdings vollkommen anders aus.
Amplified bedruckt T-Shirts als Band-Shirts und nicht mit irgendwelchen, sondern mit den Klassikern unter den Band Shirts schlechthin. Und wenn dann eben die Ramones, ACDC, die Rolling Stones Zunge, die Pistolen von Guns’N'Roses oder eben auch mein CBGB Schristzug auf den Shirts erscheinen, dann IST das Rock und auf einer Fashion Rock Night passend wie das sprichwörtliche Auge unter der Faust.
Dass die Rockstar Models dazu selbstverständlich ebenso passen ist selbstverständlich, die Musik von Mock ebenso und die Gäste eh. Darüber brauchen wir uns nicht unterhalten. Wohl die beste Zusammenstellung für eine Amplified Fashion Show…. und anders als auf einer Modeschau im letzten Jahr, auf der ich bemängelte, dass ich nicht eines der gezeigten Stücke gerne hätte, war das hier anders. Ich hätte fast die ganze Kollektion genommen. Vor allem aber auf jeden Fall die beiden Ramones Kleider, die man in den Videos sehen kann.
Was soll ich sagen, nahezu alle Bands auf den Tshirts sind auch in meiner Platten´sammlung vertreten und das ganze beinhaltet einen beträchtlichen Teil meiner musikalischen Sozialisation und in dem Fall kann ich auch eine wirklich gute Meinung zu einer Amplified Fashion Show haben, die eigentlich “nur” bedruckte T-Shirts zeigt, denn es sind eben nicht irgedwelche sondern welche mit Stil und Vergangenheit.
Shoes of Prey – Be your Own Shoedesigner
Shoes of Prey – Be your Own Shoedesigner wurde am Dez.08, 2009, gepostet
Sei Shoedesigner!
Wer mal eben 250-300 Australische Dollar übrig hat und für den eigenen Schuhschrank / die Freundin / die Frau oder zur Not auch die beste Freundin noch ein Weihnachtsgeschenk benötigt, der sollte bei Shoes Of Prey einmal vorbeischauen.
Da man für diese umgerechnet etwas über 150 € eh keine echten Louboutin oder Gianmarco Lorenzi bekommt, kann man sich ja mal andere Gedanken machen und sich ein Paar Schuhe selber zu designen. Bei Shoes of Prey kann man das. Verschiedene Styles, verschiedene Absatzhöhen und verschiedene Lederarten wie Fischleder oder Schlangenleder, die in der Kombination den Schuh vielleicht sogar einzigartig machen…. Auf jeden Fall kann man sich so hässliche Styles zusammenstellen, dass diese garantiert einzigartig sind…
Auch wenn es eine gute Idee ist, selber Shoedesigner zu spielen und seine eigenen Schuhe erstellt zu bekommen, so haben mich die Designs von Shoes Of Prey noch nicht vollkommen überzeugt. Ich finde den Ansatz klasse aber noch etwas verbesserungsfähig.
ACN – 2 – Fashion, Show & Music
ACN – 2 – Fashion, Show & Music wurde am Jul.14, 2009, gepostet
Okay, das “Hallen” in Maag Hallen ist also nicht schweizerdeutsch für “Halle” sondern bedeutet wirklich, dass es sich dabei um die Mehrzahl von Halle handelt. Es gab dann also noch eine große mit einer ordentlichen Bühne und einem standesgemäßen Catwalk bei dem es jetzt zum zweiten Teil, den man Fashion & Sound betiteln könnte heiss hergehen sollte.
Der VIP-Bereich lockte mit Freigetränken und ein weiterer abgesperrter Raum direkt am Ende des Catwalks mit bester Sicht und vielen Fotografen. Irgendwie passte ich da nicht so wirklich rein, aber was solls, Es war eben die beste Sicht und die Möglichkeit gute Fotos zu schiessen und die Show zu filmen.
Aber zur Show selber, wenn eine Veranstaltung so viele hochkarätige Sponsoren hat, und Pro7 am Dienstag 21:45 Minuten seines Programms dafür freigibt, dann kann man wohl auch etwas erwarten. Und es wurde einiges geboten. Gut die Artists Charity Night ist nicht der Life Ball, aber sie ist im ersten Jahr und der Life Ball eben im siebzehnten, aber es gab per Videoschaltung Grüße aus Österreich und für das erste Jahr sollte die Artist Charity Night schon famos werden.
Fünf Designer aus Deutschland, der Schweiz und Großbrintannien sowie einige Liveacts, die zwar eher dem schweizer und osterreichischem Publikum ein Begriff waren, sorgten dafür, dass keine Minute Langeweile aufkam. Kaum endete der eine Catwalk, spiekte auf der Bühne nebenan die Musik und schon bevor Jazzmin die Moderation eröffnete ging es furios mitRanger & Sensxuality los.
Sheila hätts gefallen, da bin ich mir ganz sicher, den meisten von Euch auch. Ab 1:30 knallts. Geniale Choreografie mit wirklich guten Tänzern, die ihren Job verstanden und dieses auch nach den Modeschauen noch in ungeplanten Sessions unter Beweis stellten, dazu burlesque Kreationen von Ranger & Sensxuality, wunderbare Korsetts und nicht zu vergessen die obligatorischen Hütchen das alles mit großartiger Musik und der ersten Konfettikanone des Abends. Ein wirklich famoser Auftritt.
Die beiden Drags mit Rosa und blauen Haaren waren übrigens nicht, wie man bei den beiden Haarfarben erwarten mag Shirley Sugar und Daphne Dragee aus Küln sondern Stella Divine und Marcy Darcy aus der Schweiz… Da müssen sich die beiden kölnerinnen wohl ein neues Alleinstellungsmerkmal suchen.
Übrigens, wenn Ihr ihr ein besonderes Gewackel in der Kameraführungs seht, dann ist das der Augenblick, in dem sich der Kameramann auf dem Podest von mir gestört fühlte und meinte, mich treten zu müssen. Kein Anstand, der Kerl.
Mehr Anstand hatte die Show – soll heissen: sie war sehr anständig. [Jazzz] trug zu jeder Moderation einen neuen – immer heissen fummel und sagte einen Nicotin, einen schweizer Designer an, dessen Muse sie wohl seit einigen Jahren ist. Himmel, wenn man solche Kleider auf den Leib geschneidert bekommt, dann will ich auch die Muse eines Designers sein…. Bewerbungen bitte an zoe.delay@gmail.com
Ich hingegen trug eine Robe der Kollektion “Armoire de Kroft”, des großartigen Designerkollektivs “LA” mit der ich mich sicher nicht verstecken musste, hatte ich doch damit das Thema “Summer of Love ziemlich großartig getroffen, wie viele – leider nicht alle anderen. Aber so gehört es sich ja auch. Immer dem Thema angemessen kleiden. Dass ich gefiel, wurde mir ein ums andere Mal bestätigt, während ich allerdings leider fast immer nachfragen musste, was man mir gerade sagen wollte, da ich leider kein Schweizerdeutsch kann. Dabei erfuhr ich beispielsweise, dass es nicht so viele Drags in Zürich gebe. Ich sah dort Stella, Marcy und Jazzmin, dazu drei Schwestern sechs also… bei der etwa 10-fachen Größe von Berlin dürfte das etwa im Schnitt sein.
Apropos Schnitt. Neben den beiden folgenden Kollektionen von Unrath & Strano sowie Saro begeisterten mich vor allem die Stücke von Lena Hoschek, locker und leicht, sowie sehr tragbar war und zeitmäßig wohl irgendwo zwischen heute und den 60er Jahren anzusiedeln war. Dabei waren selbst von den Models einige selber kreativ zugegen, so unterhielt ich mich mit einem der Models in einem tollen Kleid mit Elvis-Print und erfuhr, dass der Flyer von Glam Shoes, mit dem ich mir gerade Luft zuwedelte von ihr sei. Muss ich mal besuchen, sollte ich wieder in Zürich sein. Ausgefallene Schuhgeschäfte kann man nie genug kennen. Aber wie gesagt, vor allem hat mir auch die Kleidung von Lena Hoschek gefallen. Tolle Kleidung.
Kommen wir aber zum Thema Musik zwischen den Shows. Ich kannte leider keine der vier Künstlerinnen Carmen, Nita, Vera und Eve Gallagher, das machte aber auch nichts, denn es waren eher schweizer Eigengewächse, die wirklich nette Shows boten, mich jedoch nicht begeisterten, bis auf eine. Eve Gallagher, die mich als Eve Gallagher & Galacteve wirklich faszinierte und vollends begeisterte.
Dabei war es neben der tollen Musik und der großartigen Stimme vor allem auch ihre Ausstrahlung auf der Bühne. Irgendwas zwischen Pink und Grace Jones mit einem Tick Aussehenvon Brigitte Nielsen und Fashion von… von… naja ausgefallen auf jeden Fall. Und wenn ich auch vorher noch nie von ihr gehört habe, muss ich absolut sagen: Diese Frau rockt!
Insgesamt gab es 4 1/2 Stunden bestes Entertainment auf der Artists Charity Night und danach begann die Party. Die Tänzer und Tänzerinnen enterten den Catwalk und gaben eine Sondervorstellung ihres Könnens, dass sich in der Tat sehen lassen konnte die Stars und Sternchen enterten den VIP Bereich auf ein paar Getränke sowie einige Gespräche. Ich beispielsweise unterhielt mich mit einigen Novizinnen der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz, die selbstverständlich auf einer Aids Charity Veranstaltung nicht fehlen dürfen und die mir vom großartigen Ruf der Berliner Schwestern in Schwestern-Kreisen berichten konnten. Da hat Mutter Daphne mit ihren Schwestern aus Berlin wohl etwas richtig gemacht.
Ach ja Berlin… am Ende gab es noch eine kleine Reminiszenz an das Berlin der 20er Jahre von Sugar & The Josefines, die ich allerdings noch einmal eigenständig  zeigen muss, da sie eine eigene kleine Geschichte benötigt und in diesen Berichten der Artists Charity Night untergehen würde.
Insgesamt lässt sich zur Artists Charity Night sagen, dass es eine klasse Veranstaltung war, mit der schon beim ersten Mal großartiges geleistet wurde und ein großartiges Lineup zusammengestellt wurde. Ich hoffe, dass es auch genügend eingebracht hat, um dem eigentlichen Anlass gebürig zu unterstützen, denn es war ja immer noch in erster Linie eine Aids-Charity Veranstaltung und der Sinn einer solchen Veranstaltung ist ja immer noch vor allem der, Geld zu sammeln um der Aids Hilfe zugute zu kommen. 25% der Aids Hilfe Schweiz, 40% an ausgewählte Schweizer Organisationen und 20% an die Stiftung Live Aids, die Stiftung vom Live Ball Wien und so wurde die Brücke zurück zum Life Ball Wien geschlagen.
Eine ganze Stunde dieser tollen Veranstaltung wird am morgigen Tag auf Pro7 gezeigt. Dummerweise im Programm von Pro7 Schweiz… Somit gibt es keine Möglichkeit, diese Sendung in Deutschland zu sehen oder aufzunehmen. Glücklicherweise war ich ja aber da und ich denke das werde ich nächstes Jahr auch wieder sein. Chapeau Artists Charity Night. Gut gemacht.
Marc Terenzi und Gina-Lisa Lohfink in der U-bahn
Marc Terenzi und Gina-Lisa Lohfink in der U-bahn wurde am Jul.03, 2009, gepostet
Marc Terenzi und Gina-Lisa Lohfink in der U-bahn getroffen.
Auch dieses Jahr zog es uns wieder auf den Underground Catwalk, der zum vierten Mal im Rahmen der Fashion Week Berlin in der U5 ausgerichtet wurde. Underground Fashion junger Designer war dazu wieder das Thema und das ganze Präsentiert von den Jungs und Mädels von Rockstar Models.
Doch wo wir uns letztes Jahr noch schön vor der Presseewand den geneigten Fotografen zum knipsen stellen konnten gab es dieses Jahr nur einen Schweppes Stand, der Getränke  ausschenkte – was im Übrigen dringend notwendig war, waren die Temperaturen doch jenseits der Erträglichen. Meinen großen Respekt an die Models, die bereits dei ein Uhr geschminkt und gedresst wurden. Besonders jene in Latex… Der Tag hat ihnen sicher ein paar Saunen erspart und einige Kilo abgerungen.
Achja Latex. Wie es sich für einen Underground Catwalk gehört waren einige der gezeigten Kollektionen auch wirklich das, was ich unter “Underground” verstehe. Und genau diese haben mir auch dieses Jahr wieder am besten gefallen. Großartige Latex-Fashion von Savage Wear mit Heidi herself als Model und somit dem besten Rückentattoo des Abends, tolle ausgefallene Dirndl von Damned Clothing und tollen Kleidern von Pinup Couture  die mit einer ehemaligen DSDS Sängerin einen angehenden Superstar dabei hatten… Da ich das allerdings nicht schaue, kann ich nicht sagen, wer es ist, aber die Dame im Video ganz hinten im Kirschkleid.
Apropos Pinup Couture. Ich bin mir sicher, es gehörte in die Kollektion. Ein rotes Schlauchkleid, oben mit Leo abgesetzt. Ich hätte schwören können, das wäre ein Ponymädchen Kleid. Der Stil ist für meine ungeübten Augen einfach identisch gewesen. Erstaunlich aber, dass gleich mehrere Personen dieses Kleid mit Ponymädchen asoziierten, wie June, die es trug auf der Aftershow Party zu berichten wusste… Nicht doof soetwas. Garnicht dabeigewesen und doch dachten es alle…
Aber ganz ehrlich, irgendwie waren dann doch alle wichtigen berliner Underground Designer am Start – und sei es “nur” an Gästen. Eine Ponymädchen Uniform konnte man genausogut finden, wie ein Redcat 7 Outfit. Sowas liebe ich, Modenschauen, wo sich die Gäste in gleicher Weise herausputzen, dass man teilweise die Models von den Gästen nicht unterscheiden kann. Das macht den Underground Catwalk auch ein wenig einzigartig in dem Bereich… Für die Presse reicht soetwas allerdings lange nicht aus. Die will Namedropping machen…
Und da man das weiss, sind auch immer ein Paar Gaststars am und auf dem Laufsteg – also in der U-Bahn anwesend. In diesem Fall waren das Marc Terenzi und Gina-Lisa Lohfink. Ein mehr oder minder erfolgreiches Model aus Heidi Klums Show und ein mehr oder minder bekannter Sänger, der … äh mal mit Sarah Conner zusammen war und tatsächlich schon einmal einen zweiten Platz in den Singlecharts hatte. … Ich erfuhr das eigentlich erst nach der Fashion Show als ich mich wunderte, wessen Bodyguards mich da gerade “zur Seite bitte – zur Seite bitte” schoben…
Okay, genaugenommen wunderte ich mich vorher während der Show über ein Mädel, dass ein Mark Terenzi Shirt anhatte, welches ich nicht so richtig in Verbindung mit einer Underground Fashion Show bringen konnte. … Ich hab die beiden dann tatsächlich auch fotografiert.. Glücklicherweise erklärte man mir dann später auf der Fashionshow, welches das Bild mit den beiden war. Ein Bild, welches ich vermutlich ansonsten wegen Belanglosigkeit gelöscht, auf keinen Fall jedoch gezeigt hätte.. Dieses Bild ist es.
Ansonsten finde ich ja, dass beim Underground Catwalk eigentlich die Show der Star ist, mit den Jungs und Mädels, die dort laufen und tatsächlich – wer hätte das gedacht – die Kleidung und eben keine Stars. Wobei die Kleidung umso interessanter ist, je weniger sie Mainstream ist. Bedruckte T-Shirt, wie es sie heuet in jedem zweiten Modeladen hat oder ein abgedrehtes Piratenoutfit. Ich weiss, was ich da spannender finde, und ich hörte, dass es einigen anderen ähnlich ging. Aber im zweiten Teil entschädigte Der Catwalk mehr als genug für einige etwas langweiligere Stücke am Anfang und ich war wieder sehr begeistert.
Apropos begeistert, teilweise waren die Models sehr unterschiedlich begeistert. Mag sein, dass es zur Show gehört, aber während viele großartig posierten, gab es auch das Gegenteil. Besonders ein Model ist mir aufgefallen, dass entlangschritt und dabei eine Flunsch zog, als sei es das schlimmste auf der Welt, dort entlangzulaufen. Dabei trug sie ein tolles schwarz-weisses Kleid und hatte große Augen, denen ein Lächeln nur gut zu Gesicht gestanden hätte.. Das kam allerdings nicht – und das alle drei Male, als sie an mir vorbeizog. Schade.
War sonst noch etwas? Ja eine Aftershow Party, zu der komme ich dann aber morgen. Jetzt muss ich erstmal für den CSD in Köln packen.
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