Vorbericht: 10 Jahre Eis Am Stiel Party

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in der letzten Zeit (sprich den letzten beiden Jahren) haben sich die 10 Jahres-Feiern von Partys in Berlin gehäuft. Gerade im letzten Monat hat Nina Queer 10 Jahre Irrenhouse gefeiert.

Heute wird weitergefeiert: Im Irrenhouse mit einer normalen Party, aber vor allem im Silverwings beim Flughafen Tempelhof mit der Party

10 Jahre Eis am Stiel

Die beiden Parties finden monatlich am gleichen Tag statt und seit Sheila das erste Mal die Idee hatte, dort vorbeizuschauen kommen wir mit schöner Regelmässigkeit dort vorbei um uns vor der Transenshow im Geburtstagsklub noch eine Dosis Rock’n’roll im Silverwings abzuholen.

Rock’n’roll, Rockabilly und ein Schuss 60er Jahre Soul, dazu (wie passend) Eis am Stiel und viele absolut Sti(e)lvoll gekleidete Besucher machen die Party zum Muss. Gerade auch weil zum 10 Jährigen einige Überraschungen geplant sind.

Wer hätte geahnt, dass sich die „Eis am Stiel“ Partyreihe, die wir am dritten Samstag im September 2001 starteten, bis heute zu einer festen Instanz im Berliner Nachtleben entwickelt? Dafür wollen wir uns bei Euch bedanken und mit Euch am 17.09.2011 ausgiebig feiern!!!
Ohne Euch wären wir heute nicht hier und die „Eis am Stiel“ Party nicht weit über die Grenzen Berlins bekannt und beliebt.

Daher wartet auf Euch bei „10 Jahre Eis am Stiel- die Geburtstagsparty“ am 17.09.2011 neben guter handgemachter Heart’n’Soul – Rock’n’Roll Musik, viele Preise, die wir am Eingang verlosen, sowie einige unterhaltende Überraschungen während der Party!!! Also seit gespannt und kommt vorbei!!!

An den Reglern sitzen diesmal die legendären Eis am Stiel DJs:
DJ’s Mosh, PeteR, StefOn, Holger, Bruno, (greatest Rock’n’Roll-Heart’n’Soul Party Mix, Beat and Boogie Woogie)
außerdem gibt es weiterte Entertainment-Überraschungen und Live Acts!

Und eine Überraschung gibt es auch hier. Zwo Freikarten an den ersten, der auf meinem Blog einen Kommentar hinterlässt, dass er (sie) diese karten gerne gweinnen möchte 🙂

Zwei von denen waren Männer

Bei der Eis Am Stiel Party im Silverwings hat man zumindest Sheila und mich schon einige Male gesehen und von Mal zu Mal weniger stark begutachtet. Zwei Drags sind dort also mittlerweile bekannt und gehören fast zum guten Ton eines Eis Am Stiel Samstagabends.

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Zwei sind also normal, acht an der Zahl dann aber doch ungewöhnlich – und diesen Samstag waren wir acht an der Zahl. Denise, Kerstin und Mia waren in der Stadt und mit Pricilla ebenfalls im Silverwings und auch wir waren mit Janka und Kitana zu viert unterwegs. Massenauflauf also… Doch kamen wir erst später.

Zufälligerweise kam ich mit meinem Seat gleichzeitig mit Sheilas feuerrotem Spaßmobil an und konnter gerade noch mitbekommen, wie die drei dem Auto entstiegen….. Laaaange Stiefel… kuuuurzer Rock „Hallo Kitana… Achnee, Du bist es ja Janka“…

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Vier Drags auf dem Weg zur Party, da kommt es schon mal vor, dass wir einige Personen visuell überfordern. So beispielsweise die beiden Typen, die vor dem Silverwings standen und die wir links und rechts überholten, nicht ohne danach noch deren Kommentar mitzukriegen… Der lautete wie folgt:

Zwei von denen waren Männer

… Also ich zählte eindeutig viere derer. Ich kann allerdings nicht so recht sagen, ob die einfach nicht gucken oder nicht zählen konnten. Vielleicht sind sie auch nur an irgendeinem Transwonder-Dekollettee hängengeblieben, der auch Denises Brüste emporschwellen liess… Ich bin mir nicht mehr 100%ig sicher, ich meinte in London Jankas ausprobiert zu haben und der Effekt war gleich null…. Vielleicht träume ich aber auch einfach nur. Auf jeden Fall konnte ich nur wenige Gäste im Silverwings sehen, die Denise in Größe schlagen konnten und damit so hausieren gingen…

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Egal, nett war es auf jedenFall, die Mädels mal wieder zu sehen und mit ihnen einen ausgegebenen …äääh irgendetwas, das brannte und man mit Strohalm trinken musste … zu trinken und nen caipiroshka.

Eine nette Einstimmung in einen ebenso netten Abend dann später im KI

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8 Jahre Eis am Stiel Berlin

Eis am Stiel im Silverwings

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Seit offensichtlich acht Jahren gibt es in Berlin die „Eis am Stiel Party“. Also nicht, dass ich das tatsächlich bestätigen könnte, aber ich glaube das einfach einmal. Ich habe auch keinenGrund zu zweifeln. Und obgleich wir schon häufig eingeladen wurden und die Musik aus Rock’n’Roll und 60ies Soul sowohl Sheila als auch mir gefallen, sind wir erst einmal ins Silverwings gekommen.

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In diesem Fall hatte uns Carina im Last Cathedral darauf aufmerksam gemacht, dass dort an diesem Abend 8 Jahre Eis am Stiel gefeiert würde… Eine gute Idee für nach dem Irrenhouse und wenngleich wir eigentlich erst ziemlich spät ankamen, war das Silverwings noch gut gefüllt.Men merkte allerdings, dass wir noch nicht oft da waren, denn erstaunlicherweise nahmen uns viele Gäste noch verwundert zur Kenntniss. Auf den meisten anderen Partys kennt man uns bereits lange und niemanden interessiert sich näher, wer oder was wir seien. Hier erregten wir tatsächlich noch etwas Aufsehen… tsts. egal.

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An der Kasse erzählte man uns, dass Valena von Poymädchen auch dort sei, aber gerade sie war eine der wenigen die eben nicht dort war, ansonsten trafen sich allerhand Bekannte im Silverwings ein. Zuerst trafen wir Cherry Fatale und Kitty Wild und nicht zu vergessen die Dame, die ich jedes Mal frage, wer sie denn sei… Vielleicht erkenne ich sie ja das nächste Mal wieder 🙂 Ich dachte, ich hätte das Problem immer nur, wenn ich eine Transe als Mann – oder anderesherum treffe…

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Ansonsten waren noch eine ganze Menge Teaserettes da, Sandy Beach und Cherry Temple, mit denen wir noch einige Schnacks und einige Getränke zu uns nahmen. …Wobei nicht alle Getränke großartig schmeckten. Mein letzter Caipiroshka beispielsweise war schlecht.. und damit meine ich nun nicht das übliche „schlecht“ dass man aussagt, wenn man morgend einen dicken Kopf hat sondern ein schlecht, dass „schmeckte nicht“ aussagt. Der Rohrzucker war aus und dafür gab der Barkeeper eben ein wenig mehr Limejuice hinzu… Da zieht sich einem wirklich ALLES zusammen. brrr.

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Irgendwer zog mich dann noch in den Backstagebereich… Was mir fast zum Verhängnis geworden wäre, denn Sheila ätte mich fast nicht gefunden, als sie fahren wollte – und ging davon aus, dass ich bereits eg sei… Glücklicherweise wies Cherry – also die Fatale – sie drauf hin doch noch einmal in den Backstage Bereich zu schauen .. und da war ich… Hab ich ja Glück gehabt.

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Eis am Stiel bei Eis am Stiel

Fifties & Sixties die zweite.

Für unsere Verhältnisse zeigte der Honeyball schon recht früh Auflösungserscheinungen und ein längeres Bleiben im SO36 hätte den Abend kaum positiv getan, also kämpften wir uns durch die Reissenden Bäche, in die sich die Strassen verwandelt haben zum Auto, das glücklicherweise nicht weit weg stand…

Und nun? Für das an diesem Abend auch stattfindende Kino International war es noch ein wenig früh und so blätterten wir die 030 durch um zu sehen, was uns der Abend noch so bringen könnte…. Das Silverwings im Flughafen Tempelhof beispielsweise mit der Eis am Stiel Party.

…Eis am Stiel, das waren doch diese Filme, die früher im Abendprogramm von RTL, neben Liebesgrüße aus der Lederhose und ähnlich wertvollen Zelluloid Erzeugnissen liefen, die ich in meinem Alter noch nicht sehen durfte und mir heute wünschte, ich hätte sie tatsächlich nie gesehen.

Egal! die Party hiess so und was sie genau mit dem Film zu tun hat, sollte sich auch später nach dem Besuch dort nicht so recht einleuchten. Vorerst mussten wir aber erstmal hinkommen. Ich kann anicht genau sagen, wie wir dort hinkamen, denn Sheila musste ob ihrer Strassenkenntnisse angeben. Schleichwege, Schleichwege und Schleichwege mit massig Kopfsteinpflaster. Ein Glück, dass ihr Mini Stoßdämpfer hat. Nun braucht er wohl neue… Wir kamen aber an und fanden erstaunlicherweise einen Parkplatz direkt vor der Tür.

Zumeist zeugt das von einem leeren Club. Hier aber glücklicherweise nicht. Die Eintrittsfrage wurde ziemlich schnell mit „Ihr habt Pünktchen an, Ihr könnt durch, ich muss Euch nur abhaken“ zufriedenstellend beantwortet. Löblich.

auch in Eis am Stiel wurde rumgetranst.

Der Club selber besteht aus zwei Tanzfloors, in denen a) fifties und sixties Rock’n’Roll und alles dieser Musikrichtung folgende und b) dreckigen sixties Soul spielten. Beides mag ich sehr gerne und beides brachte mich zum tanzen. Dabei war ich so beschäftigt, dass ich garnicht mitbekam, dass uns wohl einige Personen scheel angeschaut haben – und wohl nicht so recht etwas mit uns anfangen konnten. Da ist wohl noch etwas Überzeugungsarbeit zu leisten. ie gesagt, mir fiel das mal wieder nicht auf, wie es mir eigentlich nie auffällt.

Allerdings ist mir aufgefallen, dass das Visuelle Damenangebot im Silverwings eindeutig verbesserungswürdig ist. Ich könnte jetzt sagen, dass dort keine hübschen Frauen vor Ort waren, das ist allerdings übertrieben. …Mehr als „Sehr wenig hübsche Frauen“ waren es aber in der Tat nicht. …Das ist allerdings nicht nur uns beiden aufgefallen, sondern auch dem einen Mädel – dem einzigen – dass uns ansprach um sich darüber auszulassen, dass wir toll aussähen und dass sie schade fände, dass der Rest der Damen sich so gar keine Mühe gegeben hätten… Recht hatte sie…

Alles in allem könnte man sagen, dass es hier andersherum wie im Honeyball war. machten dort vor allem die Personen die Party aus und war die Musik dort eher langweiliger, war hier die Musike spannend aber die dort anwesenden Personen waren eher langweiliger.

Nur was genau die Party mit dem Film zu tun hat, leuchtete sich mir wie gesagt nicht ganz ein. Vielleicht lag es daran, dass ein netter Mensch dort tatsächlich Eis am Stiel verteilte – obwohl das wohl doch eher Dem Namen der Party geschuldet ist – und nicht andersherum.

Was solls, die Eis am Stiel Party kann man trotzdem mal wieder besuchen, wenn gerade nichts anderes ansteht. Dieses Mal war aber noch etwas anderes und zwar der Klub International im Kino International.