Fotostudio Hamburg

Fotoshooting Hamburg Part I – Die unbearbeiteten Fotos

…nur zur Erklärung, dieses sind die Rohbilder vom Fotoshooting, hieran ist nichts bearbeitet. Solche Bilder würde Olli(e) zwar niemals rausgeben, aber ich hab sie trotzdem bekommen. Aber sie sind eben absolut echt.

Ich weiss, dass sie mit etwas Glanz und Gloria noch besser aussähen, aber die zeige ich erst zu einem späteren Zeitpunkt. Nehmt also mit Narben, Falten, Hintergründen und eben mit mir Vorlieb, die Hochglanzbilder folgen ein andernmal.

 

 

Schöne Bilder von sich haben kann jede.
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Wenn ich mich mit meinem damaligen Untermieter (heisst Mieter unter mir) Olli(e) unterhalten habe kam häufig von mir der Ausspruch

“Schöne Bilder von sich haben kann jede”.

Jede kann zu einer Elli Hunter fahren, odereinen Termin in einem Fotostudio abmachen. Wenn dann auch noch eine Visagistin dazu gebucht wird und genügend Bilder gemacht werden, dann ist schon etwas dabei, was sich sehen lassen wird. Und selbst wenn das nicht ausreicht, dann hilft Bildbearbeitung immer noch ein großes Stück weiter. Das sollte eigentlich ein jedes Fotostudio draufhaben.

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Leider hab ich dann schon oft gesehen, dass Bilder im Internet, bei Travesta, Flickr oder sonstwo wenig mit der Person gemein hatten, die dann auf einmal auf einer Party vor einem stand. Daher habe ich bislang auf Bilder, die offensichtlich bei solchen Fotoshootings entstanden sind möglichst wenig Wert gelegt und mich mehr darauf verlassen, was ich an Livebildern so gesehen habe.

Nun ist Olli(e) nicht umsonst ein sehr ambitionierter Fotograf mit eigenem Fotostudio, und wollte schon häufiger mal mich vor die Linse bekommen. Irgendwie ergab sich das aber nie. Er findet es spannend, was sich eben aus Personen machen lässt, wenn man es denn mal richtig versucht.

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Eine gute Bekannte von ihm und auch mir, Louisa ist dazu Visagistin und Ramona, eine weitere Bekannte von ihm ist Pixelschubbserin (firm in Photoshop). Eigentlich eine gute Zusammenstellung für einen Case, aus einem Mann gute Frauenbilder zu machen. Und wer fiel den dreien da als mögliches Opfer ein? Ich natürlich.

…trotz meiner Vorbehalte (Bilder aus einem Fotostudio kann ja jede haben) liess ich ich allerdings nicht lange bitten und fuhr mit meiner Riesen-Reisetasche bereits einen Tag früher am letzten Wochenende nach Hamburg und harrte der Dinge, die da so kommen mögen.

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Ich brauchte glücklicherweise in Hamburg nicht so weit fahren, denn die Hälfte meiner alten Wohnung ist heute Olli(e)s Fotostudio. Wohnzimmer und Küche sind gemeinraum, der große Raum ist ein Fotozimmer und mein Schlafzimmer ist wie vorher mein Schlafzimmer. Dafür teilen wir uns die Miete. Toller Deal – für alle. Ich habe eine Bleibe in Hamburg, ein ein Fotostudio, meine Eltern ruhige Mieter und überhaupt. Klasse.

Also wartete ich in meiner Wohnung auf Louisa. Nachdem wir kurz aus den gesamten Kleidungsstücken in meinem Kleiderschrank ausgewählt hatten, was denn so passen würde und der Nachricht, dass sie mit mir machen könnte, was ihr denn sol einfallen würde legte sie los. Zwar mag Louisa am liebsten den Style der 60er aber an diesem Tag hatte sie anderes vor – wer weiss, ein andernmal vielleicht.

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Allerhand Fachsimpelei über Kryolan, Mac Cosmetics, die richtigen Wimpern und vor allem den richtigen Wimpernklebern, der wahrscheinlichen Prozentzahl an Dragqueens pro Visagistenkurs und diversesten anderen Themen war ich einigermaßen fertig.

Das klingt jetzt ganz schön schnell…. war es aber nciht. Olli(e) und Ramona kamen derwil des öfteren mal vorbei um sich über den Fortgang zu informieren und zu erkennen, dass wir noch immer nicht fertig waren. Gut Ding will eben Weile haben.

Als wir dann endlich fertig waren, konnte das eigentliche Shooting beginnen. Immerhin wollte Olli(e) mir auch noch beweisen, dass ein Fotostudio eben auch sein gutes hat. Louisa als Visagistin hat ihren Job klasse erfüllt, nur war der Fotograf da. Ein weiterer Freund von mir, Martin sorgte dabei für das rechte Lich, Haarlicht, die Wände und Projektoren, während sie mit Ramona zusammen zu dritt herauszufinden versuchten, welche Prosition nun die besten seien, ob es nun sinnvoller sei, beide Haare liegen zu lassen oder doch vielleicht nur rechts – oder links. Macht das Haar vielleicht doch Sinn über der Schulter zu liegen oder wasauchimmer. Der Möglichkeiten gibt es da viel.

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Gezuppel hier, gezuppel da, aber was lääst man nicht alles über sich ergehen für ein paar gute Bilder. Das Bild oben gehört sicher nicht zu den schönsten, aber die Situation war nicht gestellt.

Dreißig Bilder einer Einstellung und Dauergrinsen… ohmann ganz schön schwierig. Aber es lohnt sich, weil sich doch eben einige tolle Bilder dabei ergeben, die sicher noch ein wenig besser sind, als die meisten Livebilder. Und wenn man bedenkt, dass hier nichts bearbeitet wurde, keine Farben verändert wurden, kein Schnitt passiert ist, nichteinmal ein Weichzeichner drübergelaufen ist, lässt sich das schon durchaus sehen.

So der erste Part ist sozusagen erledigt, ich war da, Louisa hat geschminkt, Olli(e) und martin Fotografiert und nun wird Ramona die Bilder noch schön machen. Ich bin gespannt.

Bevor jetzt aber jemand ebenfalls bei den vieren ein Fotoshooting buchen möchte, wartet ersteinmal die bearbeiteten Bilder ab, da geht noch einiges mehr als das, was ihr oben seht.

Mehr dazu bald hier:

Fotoshooting in Hamburg Part II – Die fertigen Fotos

Dark Angel

Es war Donnerstag, es war ein Fotoshooting und ich fand Gefallen am Darstellen der ja fast verhassten Bilder.

Genaugenommen sind es nicht die gestellten Bilder, die ich nicht mag, sondern vor allem der Umstand, wenn auf einmal eine Person vor mir steht, die anders ausschaut, als ihre gestellten, vielleicht auch retouchierten Bilder erwarten liessen. Dieses war hier ja nicht der Fall, da weder Annabelle noch ich einen Maskenbildner oder Makeup-Artist bemühten und allerhöchstens etwas netter oder in Annabells Fall etwas böser schauten als es zumeist der Realität entspricht.

Während ich also gerade als Heidi dem deutschen Heimatfilm alle Ehre machte, kam Annabelle aus ihrer Maske zurück in den Keller. Gänzlich in Lack und schwarz gekleidet, wollte sie böse dreinschauend, nette gutaussehende Bilder von sich haben.

Schwarze Lackkleidung – Na und!

Angel aber Dark?Es mag vielleicht, den einen oder anderen Mann / Sklaven / das Weichei geben, den das beeindruckt hätte. Ich allerdings hatte vor ihr etwas weniger Angst als vor einem fliegenden rosafarbenen Elefant. Folglich war ich unbeeindruckt. Da zeigt sich mal wieder, dass Devotheit eben so garnicht mein Ding ist. Ausserdem hatten wir nur eine Gerte dabei (klick links) – und an der fand ich gerade Gefallen. Soll heißen ich hatte sie in der Hand und eben nicht sie.
So kam es dann eben zum netten Bildchen, als der Engel mit Gerte dem Teufel einheizte.

Dark und Angel

Jaja, okay, ich gebe zu, “einheizen” schaut anders aus, aber irgendwie ist dieses Bild schon nicht ganz richtig, oder? Und später als ich Ihr mit der Gerte den Po versohlte, wurden keine Bilder gemacht. …Oder hab ich diese Begebenheit nur geträumt oder erfunden? Nur vier Personen wissen’s ;)

Fest steht auf jeden Fall, dass ich Gefallen an der Gerte gefunden habe und in Kürze den Schwarzmarkt, einen Reitartikelladen in nächster Nähe besuchen werde, denn ich will nun auch solch ein gutes Stück haben. Jeder sollte eine Reitgerte besitzen.

Nach diesen wenigen Aufnahmen mit Annabelle dachte ich, man könne die Zeit noch für ein weiteres Set zu zweit benutzen und ich könnte ja ebenfalls mal mein Lackoutfit herausholen…. Als ich aber aus meiner Maske herauskam, war La Belle bereits wieder Mann und für ein Set nicht mehr zu überreden. No Problem, dann ziehe ich das eben alleine durch.

Darkangel

Eine ganze Weile her, dass ich mich mit Engelsflügeln auf die White House Lounge gewagt habe, aber die dort im Keller hängenden Engelsflügel hatten es mir gleich angetan. Zwar waren sie diesmal etwas kleiner und statt weiß nun schwarz, aber sie gefielen mir gut.
Das Bild ist zwar überbelichtet aber ich glaube, das ist genau der Grund, warum ich es mag.

Dark angel Black white

Es sind eine ganze Menge schöner Bilder bei rausgekommen, die allerdings mein Blog sprengen würden und irgendwie hab ich Gefallen dran gefunden…. bin ich vielleicht doch nicht nur die Fetisch-Fashion-Doll?

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…wohl nicht, wenn mir dazwischen doch immer noch ein Lächeln rausrutscht. so eigne ich mich dann doch nicht zum Dark Angel. Außerdem, wer nimmt mir das schon ab, wenn ich Heidizöpfchen trage.

Vielleicht bin ich doch eher ein echter Engel mit weißen als mit schwarzen Flügeln.

Dark Angel lächelt

… aber eben nur vielleicht…

 

Hamburg bei Nacht

Hamburg bei Nacht
Auf der Reepernahn nachts um halb eins.
Hans Albers

Nachts um halb eins ist es auf der Reeperbahn in der Regel ziemlich voll. Aber wenn man ganz ehrlich ist, ist dieses auch nur am Wochenende wirklich so.

Annabelle und ich hatten schon seit geraumer Zeit geplant, mal im alten Elbtunnel eine Fotosession zu machen. Der Tunnel eignet sich für tolle Bilder. Dafür haben wir vor einigen Wochen sogar mal eine Vorbesichtigung gemacht un den Ort mal in Augenschein genommen, und Treppen, Aufzüge und Überwachungskameras angeschaut. Nachdem wir dann diverse Bars ebenfalls von innen begutachtet hatten sind wir am Ende der Nacht noch einmal zum Elbtunnel und haben gesehen “Ja er ist auch Nachts geöffnet und am Wochenende kann es vorkommen, dass auf einmal eine Truppe von “Besuchern” erscheint, die einem das ungestörte Fotoshooting vermiesen.”

No Problem, machen wir das eben Mitte der Woche Nachts, da wird es leer sein.

Am letzten mittwoch war mal wieder eine Party bei Sabrina und wir hatten uns vorgenommen, danach zum Elbtunnel zu fahren. Leider musste ich Annabelle ziemlich lange bearbeiten, bis sie sich bereit erklärte, mitzukommen (allerdings als Mann :-) ) Nun so sei es. Wir sind also durch Hamburg gedüst und gegen halb drei Uhr morgens am Elbtunnel angekommen und mussten feststellen, dass auch in der Woche der Elbtunnel ein Magnet für Menschen scheint.

Wir zählten binnen einiger Minuten mehr Personen, die in den Tunnel gingen, oder aus ihm kamen als abends am Wochenende. Sie kamen aus allen Richtungen und allen Ecken. Wir mutmaßten schon, ob dort wohl eine Party war….. aber dafür waren die Personen zu verschieden… Nach einigen Minuten ließen wir den Tunnel eben Tunnel sein und verschoben diese Session auf ein andernmal.

Stattdessen zogen wir an die Seeseite der Landungsbrücken und machten dort ein paar Fotos, die fast alle entweder etwas dunkel oder hell wurden…. Aber trotzdem sehr schone Bilder wurden.

ein Paar Impressionen von diesem Shooting:



schön war ein Kommentar zum letzten Bild auf Heelscity:

Ich find die Fotos auch gut – trotz der Überbelichtung. Auch mir gefällt das zweite am besten. Und dein Blick/Gesichtsausdruck ist ja so was von “sexy leidend”…finde kein richtiges Wort dafür zwinker Na und dass mir deine Beine gefallen hab ich eh schon mehrfach gesagt.

Sexy leidend