10 Jahre Redcat Seven @ Roadrunners Paradise

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Eine der freundlichsten Personen, denen man in Berlins Modewelt über den Weg laufen kann, feierte am Wochenende den Geburtstag ihres Labels und so hiess es im Roadrunners Paradise gestern:

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10 Jahre Redcat Seven.

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Sammy the Scissors ist seit 10 Jahren in der Welt der Burlesque, des Rockabillys, der Hot Rods unterwegs und irgendwie auch in diversen Retro Bereichen… Und sie bereichert damit das Leben von uns allen, besonders allerdings von all den Mädels, die ihre Kreationen allüberall der Nation und der Welt tragen.

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Viele von denen – die nicht gerade im Urlaub waren oder eben weit weg wohnen waren an diesem Abend da uns machten Sammy ihre Aufwartung oder trugen gar eines ihrer Schauobjekte aus 10 Jahren Redcat Seven, die als Modeschau heute gezeigt wurden.

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Im Gegensatz zu den Mädels auf der Bühne bliebt Sammy selber eigentlich viel lieber im Hintergrund und steht ungerne wirklich im Mittelpunkt, so hätte sie wohl am liebsten die gesamte Show vom Sessel auf der Emphore verfolgt. Geht nun einmal aber nicht, wenn man selber der Hintergrund ist, warum alle Personen da waren.

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Und das Roadrunners war wirklich gut gefüllt, viele Menschen auf ihrem Umkreis und hätte man mal gefragt, wer denn ein Redcat Seven Outfit im Kleiderschrank hat, ich schätze, es hätten sich einige Hände nach oben bewegt.

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Ich selber habe zwei Outfits von Sammy im Schrank, ein Rock + Oberteil sowie meinen Mantel vom – Wobei mir wieder einmal einfällt, dass letzterer seit ewiger Zeit bei Sammy rumhängt weil ich ihn nach einer Änderung nicht abgeholt habe. sorry sorry sorry.

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10 Jahre, viele Stationen mit ihren jeweiligen Kreationen und eine ganze Menge Stationen davon habe ich mitbekommen in meinen doch mittlerweile einigen Jahren in Berlin. Mir ist zum Ersten Mal ein Redcat Seven Outfit beim Underground Catwalk 2007 aufgefallen. Damals konnte ich mir dem Label allerdings nicht nichts anfangen.

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Ich habe aber durchaus festgestellt, dass diese Teile das spannendste war, was auf dem Underground Catwalk gezeigt wurde, so war es dann auch bei den anderen Underground Catwalks, bei denen Sammys Mädels mitliefen. Hier oder hier oder hier mit Pepper und Eve.

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Später fiel mir Redcat seven auf der Swing Royal auf mit Djamila am Glücksrad, oder im Alexa 2008 bei einer Modeschau beispielsweise mit Ginger Synne mit einer tollen Roxanne Nummer wo ich sogar ein Video machte.

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Soll heissen, wenn man sich in Berlin auf bestimmten Veranstaltungen rumtreibt kommt man an Sammy nicht vorbei und das ist gut so, denn wie ich schon schrieb sie ist eine der freundlichsten Personen, der man in Berlins Modewelt über den Weg laufen kann.

Und ich hoffe, das wird man ihr noch viele Jahre. An diesem Abend wurde das dann wie gesagt gefeiert mit der Modeschau, vielen Freunden und Überraschungen, wie einer großen Torte und einem Bobbycar Parcour, den Sammy ableisten musste.

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Und auch, wenn bestimmt nicht alles genauso gelaufen ist, wie es auf der Running Order stand, hat das wie immer niemand gemerkt – und wenn – es wäre den Menschen vor der Bühne auch egal gewesen, solang der Abend schön ist und er war es.

redcat seven jubiläum

Ein toller Abend für ein tolles Label.

Der Zirkus war in der Stadt

Alle Paar Monate ist mal wieder der Zirkus in der Stadt. Genaugenommen der Rock’N’Roll Freak Burlesque Circus und mit Stadt ist eigentlich das Roadrunners Paradise gemeint. So nämlich gestern Abend.

Die Vöglein zwitscherten diesen Termin schon lange, sprich man wurde mit Hinweisen, dass dieser Termin kommen würde gar überfrachtet. Soll heissen: mit den richtigen Personen in der Facebook Timeline war es unmöglich, diesen Termin zu verpassen 😉

Das hatte wohl auch damit zu tun, dass unglücklicherweise der Freak Burlesque Circus im Roadrunners Paradise auf den gleichen Tag der Fête Fatale im nur wenig hundert Meter entfernten Bassy fiel. Beides doch eher Veranstaltungen, die ein ähnliches Publikum anziehen… nunja, und da erhofft mehr Werbung eben auch mehr Gäste. Bei mir hat es gewirkt, ich war nicht im Bassy sondern bei den Freaks…

Obwohl Freaks gibt es da eigentlich kaum noch, Zirkus allerdings eine ganze Menge, so beispielsweise Lola Promilla mit ihrem Flohzirkus. Ob der Floh tatsächlich einmal durch den großen Reifen gesprungen ist, oder wie er dann tatsächlich in Ihr Korsett gekommen ist, dem sie sich schlagartig entladen musste, weiss ich zwar nicht, aber gut wars.

Klasse war auch Nelly Farouche, die sich in den letzten Jahren wirklich enorm entwickelt hat. Man möchte ihr zwar immer noch etwas zu Essen in die Hand drücken um etwas gegen die Dreieinigkeit „Haut – Knochen – Muskeln“ zu tun, aber ihre Nummern haben sich wirklich klasse entwickelt. Sie war an diesen Abend mit einer artistischen Burlesque-Entkleidungsnummer am Ring in der Luft zu sehen und hat mich ziemlich beeindruckt.

Beeindruckt hat mich auch Pepper, bei der ich leider kein Bild habe, aber deren Nummer ich wirklich gut fand. Mit der Musik irgendwie anders als typische Burlesque Nummern, mit gutem Kostüm und netter Geschichte. Fand ich gut und hat mir wirklich gefallen. 🙂

Dazu gab es die typischen mitwirkenden einer solchen Show. Die Teaserettes, die Teasers, einige Artisten, die man, wenn man in Berlin ab und an ähnliche Shows anschaut, schon mal gesehen hat. ausserdem Sheila mit einer neuen Nummer, zumindest einer die ich bisdato nicht kannte….

Ein Bügeleisen, diverse Post-its und die Frage

„sag mal brennt es da wirklich“?
„Hmmm, ich weiss nicht, es riecht komisch, aber da der Stecker des Bügeleisens mich in der Steckdose ist, wage ich das zu bezweifeln“ 🙂

Etwas gewundert hat mich, als ich Nicole an der Bar sah, meinte ich doch, sie würde da nicht mehr arbeiten… Sie belehrte mich aber, dass sie das mehr oder weniger von der  jeweiligen Party abhängig machen würde. Und bei solch einer würde sie dann eben doch wieder dort an der Theke stehen.

Insgesamt war es ein kuzweiliger Abend im Roadrunners, der aber auch ziemlich schnell nach der letzten Nummer beendet war. Nadine mit Kopfschmerzen, ich hatte auch genug vom Abend … Schade irgendwei, denn wenn man Betty Glauben schenken darf, hatte zumindest sie wohl noch viel Spaß…

 …Ich allerdings hätte da keinen Spaß mehr gehabt, denn mir vor allem die Füße weh. Soetwas hatte ich lange nicht. Es ging so weit, dass ich sogar mit Nadine die Schuhe tauschte, hatte ich offenbar eine kleine 41 hatte sie eine große 40 an.. Zusätzlich als Peeptoe half das tatsächlich, dieses auszuhalten.

Trotzdem meine Schuhe natürlich viel schöner sind 😉 , habe ich sie später aber ohne Murren wiederbekommen… Größer war das Murren bei einen Paar anderen Schuhen, die ich ihr zwar kurz zeigte, dann aber – böse, böse, wegnahm. Die gibt es irgendwann anders mal 😉

 

Pepper total Gaga

Frau Pepper dräht im Kreis und am Rad

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Die Girl in a Hot Rod Party ist ja nun bekanntermaßen eine Rockabillyparty mit tollen Tollen und dementsprechender Musik aus einer Zeit von vor etwas über 50 Jahren. In diesem kleinen Biotop inmitten einer Loication, die auch Autoschrauber (selbstverständlich von Hot Rods) beherbigen könnte, hat sich diese Musik gehalten und nur selten finden dort andere Klänge herein. An diesem Abend irgendwie schon.

Das lag allerdings nicht an Hot Wire, die zwar auch nicht klassisches Liedgut auf die Bühne brachten, sondern mit Cheap Trick oder Billy Idol eher Rock als Roll Lieder zum Besten gaben, dieses jedoch eindeutig mehr als Roll denn Rock. Billy Idol mit Rock’n’Roll Gitarre und Kontrabass. Wenn das der alte Lippenhochzieher wüsste. Er würde bestimmt lächeln… Also Hot Wire passten zum Motto der Girl in A Hot Rod.

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Wie es aber bdei der Girl in A Hot Rod so Usus und Tradition ist, tritt dort auch immer eine burlesque Tänzerin auf. An diesem Abend sollte das Calida del Sol sein… …Die jedoch konnte nicht und so sprang offensichtlich kurzerhand Frau Pepper ein, der man im Queen Calavera nachtsagt, sie mache dort immer alles kaputt… Also genaugenommen sagt Eve Champagne das, die jedoch die Bühne dort auch nicht immer verlässt, wie sie sie vorgefunden hat…

Egal Pepper zerstörte dieses Mal bis auf ein Glas nichts, was auch damit zusammenhängen könnte, das die Decke im Roadrunners Paradise einige Zentimeter höher hängt als im Queen.. Und doch zerstörte Frau Pepper noch etwas kurzfristig und zar den typischen Girl in A Hot Rod Musikmix. Und dieses vollkommen Gaga.

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Zum einen mit Lady Gaga, zum anderen mit einem Auftritt, den diese vier Buchstaben ebenfalls vollkommen richtig beschreiben. Wie ein Tasmanischer Teufel (Taz) drehte sie über die Bühne und dabei durch, ein Glas ging zu Bruch, ein Stuhl brach sich knapp nicht die Beine und jedermann – und jede Frau – konnte von Glück sagen, nicht in Reichweite Ihrer Gerte zu stehen… Die erste Frage nach diesem Auftritt war: „Was hat die denn genommen?“ Die erste Antwort war: „Keine Ahnung, aber ich will das gleiche“…. Ziemlich durchgeknallt der Auftritt – eben vollkommen Gaga .- und ungewöhnlich für eine Girl in A Hot Rod Party.

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Apropos ungewöhnlich. Ein Besucher der GIAHR fand mich wohl auch etwas ungewöhnlich und fragte mich, was mich denn auf eine Rockabilly Party führt. Die Menschen?, die Musik?, Sheila?, Dani? Dummerweise fragte ich – ziemlich perplex – nicht, was ihn denn dorthinführen würde, denn laut Dani sah ich mehr nach dieser Party aus, als er… …und das obwohl ich keine Nadelkissen im Haar trug 😉

Auf jeden Fall ein netter Abend, der Später noch im Klub International anden sollte

naugthty and nice @ La Fete Fatale

LA Fete Fatale im Bassy

nice and naughty

Dieser Samstag stant im Zeichen zweier Partys, die unbedingt unsere Aufmerksamkeit erforderten. Zum einen das Weihnachtsirrenhouse und zum Anderen die La Fete Fatale, die unter der Stickwort naughty and nice… (oder war es nice and naughty?) stand.

naughty santa
Naughty Santa

Die Fete Fatale hat sich in den wenigen Malen, die sie nun erst veranstaltet wurde zu einer wirklich etablierten Party entwickelt, bei der es jedes Mal viel zu schauen gibt, da sich viele Personen wirklich große Mühe mit den Kostümen geben… Diese waren dann ebenfalls zumeinst Naughty oder Nice… oder zumnindest weihnachtlich…

nice and nauhty santa

Ich selbst habe mich an eine meiner ersten Partys in Hamburg erinnert, zu der ich damals mal als Engel unterwegs war und wollte dieses zu dieser Party nun in Berlin wiederholen. Locken, Flügel, weisses Kosett… nice eben und mit diversen Schwierigkeiten, die ich hier allerdings nicht ausbreiten möchte. Doc heute ist nicht aller Tage…

naughty

Auf jeden Fall wollten wir früh los, uns gegen 22 Uhr bei Janka treffen und schnell losfahren, noch eben Siren abhiolen und dann eben in den fatalen Schmelztigel im Bassy eintauchen. So war das zumindest gedacht. Ziemlich genau gegen 23:58 verliessen wir die kroftsche Wohnung um die vierte im Bude des diesmaligen Abends, Siren abzuholen. Zwei Stunden Verspätung. Eindeutig naughty.

Angekommen durften wir festellen, dass viele liebgewonnene Personen anwesend waren (eindeutig nice) und dass generell sehr viele Personen dort waren (für die Party nice)… Leider hatten bei 15 Grad unter Null alle ihre Pelzmäntel aus der heimischen Garderobe genommen und diese in der Bassy-Garderobe abgegeben, die nun aus allen Nähten platzte… Für uns ziemlich naughty, nahm sie doch somit unsere Mäntel nicht mehr an.

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben die Garderobe.

Aber auch so, war es ein Fest. Nicht gerade ein Weihnachstfest, aber doch eine sehr nette Veranstaltung. Ein österreichischer Kabarettist warf mit Witzen um sich, Frau Pepper schoss als Geisterjägerin mit Wasser um sich und Frau Edelstahl mit naughty Lebensbeichten der Besucher um sich, dazu noch der Kontest des besten Kostüms, bei dem Siren zumindest nominiert war.

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Dieses Mal wurden aber sogar zwei Kostüme ermittelt, wie sollte es anders sein, eines Naughty eines nice.. Siren galt als naughty, Diana und Carina als nice… …Ich weiss nicht, irgendwie konnte ich mich aber dem Eindruck nicht erwehren, als sei dort etwas durcheinandergekommen, denn mit meinen sicherlich nicht relevanten Augen erkannte ich ziemlich nette Kostüme, die als Naughty gekennzeichnet waren und ziemlich ungezogene Kostüme, die als nice gekennzeichnet wurden. Aber Schwamm drüber und lieber noch einen Caipi an der Bar bestellt, bevor das Weihnachtsirrenhouse wartete.

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Übrigens, ich vergaß, wie unpraktisch Engelsflügel auf einer vollen Party sind 🙂