Harz 4 Transerei

Das Leben als Drag Queen in Berlin ist kein leichtes, soweit – so bekannt. Zu wenig Jobs, zu wenig Partys, zu viel Konkurrenz. Wenn einem die eigene – gut besuchte Party – nicht zufälloig gehört, so wie Nina Queer mit ihrem Irrenhouse kann man sich kaum sicher sein, dass man nicht nächsten Monat von einer Jungtranse für noch weniger Kohle an den Reglern abgelöst wird.

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Manch einer sprach dabei schon von Harz-4 Transerei und Berlin als Hauptstadt dieses Begriffes. Dass es alledings schon so schlimm ist, dass beispielsweise Stella DeStroy schon in der U-Bahn den Strassenfeger die Vogue verkaufen muss, hätte ich dann doch nicht gedacht.

Nun ganz ernst ist das wohl nicht, aber wenn das nächste Mal ein Mensch mit dem Strassenfeger vor Euch steht, dann denkt mal nach, ob ihr nicht einen euro erübrigen könnt… Ober eben wie in Stellas Fall den Gegenwert von etwas Heroin ;-).

Seelenstriptease

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Nix Da! Das ist too much.

Dass mein Blog eines der beiden Bloggerthemen in der Hinz & Kunzt Jugendausgage im Februar dieses Jahres ist, habe ich ja bereits geschrieben und auch, dass ich zu meinem Bild auch die Einverständniserklärung gegeben habe, meinen Namen abzudrucken.

Well, es gibt genügend Transen in Deutschland und noch viel mehr Personen meines Namens in Hamburg und Umgebung. Wenn mich da jemand zusammenbringt, dann muss er mich auf dem Foto eh schon erkannt haben oder sich zumindest unsicher gewesen sein.

Nun sollte derv Text ja noch einmal überarbeitet werden…
Heute bekam ich die Seite per PDF und musste erst einmal schlucken.

Seelenstriptease

Neben dem Bild und dem Klarnamen stand nicht nur, was ich beruflich mache sondern auch noch, in was für einem Unternehmen ich arbeite. Au Backe. In einer sehr engen Branche wie meiner ist das in etwa so, als würde man sagen

Name: Ole
Beruf: Bürgermeister
Unternehmen: eine große deutsche Stadt

Nun selbst derjenige, der bei einer Transe auf dem Bild mit Namen „Ole“ keinerlei Verdacht schöpft würde dabei relativ schnell auf Ole von Beust kommen – und dem wäre das wohl nicht so recht.

Mir bei etwa 68.000 verkauften Exemplaren und ca 140.000 Lesern ehrlich gesagt auch nicht.

Nun haben wir uns geeinigt, dass die Art des Unternehmens weniger genau genannt ist und der Name anders lautet. Dem Beispiel folgend dann also in etwa so:

Name: irgendwer
Beruf: Bürgermeister
Unternehmen: Stadt in Deutschland

Damit gibt es genügend Möglichkeiten und es ist nicht beim ersten Lesen oder beim einfachen Blättern klar. Jetzt muss man schon wissen, was ich beruflich mache und gleichzeitig mein Bild erkennen. Damit kann ich leben…

Nur wie soll ich heissen???
Da hatte ich Probleme mit einem Vornamen und noch viel mehr Probleme mit einem Nachnamen und nun benötige ich schon wieder einen neuen Vornamen..
Nun werde ich in diesem Artikel also André heißen. Und ihr dürft raten, wer dafür Pate gestanden hat. 😉

Ich glaube im Übrigen, aber dass der Artikel ganz okay ist und da ich ja leider nicht Covergirl geworden bin, werden mich auch soooo viele nicht erkennen. Schade eigentlich, Covergirl wäre genial gewesen 🙂

Das PDF werde ich hier allerdings erst später veröffentlichen, denn den Euro mit seinen 80 Cent solltet Ihr schon ausgeben.

passende Beiträge:
17.01.2007 – Fotos im Kukuun
15.01.2007 – Hinz & Kunzt Fotoshooting
05.12.2006 – Hinz & Kunzt

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