Hamburg Vs. Berlin

Berlin von seiner schönsten SeiteHamburg Berlin
(die Autobahn nach Hamburg)

Was will mir diese Werbesendung sagen

fragte ich mich am Sonntag Abend, als ich eine Email von Sheila in meinem Emailfach sah, in der sie mich fragte, och ich gut in der zweitschönsten Stadt Deutchlands angekommen sei…

Häh, was zum Teufel soll ich denn in Lübeck? Ich bin natürlich in die SCHÖNSTE Stadt Deutschlands gefahren, eben nach Hamburg – und dort natürlich auch wohlbehalten angekommen.

Warum sollte man sich auch mit der Nummer Zwei zufriedengeben? Erst später dämmerte mir was Sheila meinte. Sie wollte mir doch allen Ernstes weissmachen, das die schönste Deutsche Stadt Berlin sei und das Hamburg dahinter nur die Nummer zwei belegen würde. Völlig verwirrt die Gute. Offensichtlich leidet sie unter einer sehr schnell fortschreitenden Altersdemenz, denn ein klarer Geist kann auf solch eine abwegige Meinung nun wirklich nicht kommen. Berlin schöner als Hamburg. phhhffft!

Nun ist der Hamburger an sich ja nicht sonderleich leicht zufriedenzustellen. Das hat schon manche Band feststellen müssen, die sich wunderte, dass die üblichen Zugabe-Rufe und das elende wieder rausklatschen bei einer durchschnittlichen Leistung ausblieben. Wer spielt, der spielt, wer geht, der geht eben und nur wer wirklich eine Leistung vollbringt, der darf sich mit echten Hanseatischen Lobpreisungen im Sinne eines “Da Capo” oder zumindest eines “Zugabe”-Rufes erfreuen. Künstler sind ja auch keine Kleinkinder, die man immer gewinnen lassen muss, damit sie nicht anfangen zu weinen.

Also diese, wie eben gerade besprochenen, tiefehrlichen und nicht leicht zufriedenstellenden Hamburger erzeugen erstaunliche Zahlen, wenn es darum geht, ob sie sich in ihrer Stadt wohlfühlen.

Während in Berlin gerade mal 61% der Befragten mit ihrem Wohnort zufrieden sind, so sind es in Hamburg mit 78% zufriedener Bürger gleich mal 18% mehr, hat McKinsey in der Umfrage Perspektive Deutschland herausgefunden.

Berlin Hamburg

…Wundersamerweise kommt bei dieser Studie auch Düsseldorf auf einen Anteil von 78% aber ich schätze das ist darin gemünzt, dass McKinsey in Düsseldorf ansässig ist und jede Staistik eben nur so gut ist, wie man sie selber gefälscht hat.

Egal: Dem aufmerksamen Leser stellt sich nun also die im übrigen völlig berechtigte Frage, warum es denn überhaupt jemanden gibt, der in Berlin wohnt, wenn man sich dort ja doch offensichtlich nicht wohl fühlt.

Hmm mag es an der Arbeit liegen? Wohl kaum, denn was die Arbeit angeht, da ist Berlin Hamburg vor allem in einer Disziplin voraus, in der durchschnittlichen Arbeitslosigkeit. Während Berlin mit stolzen 16,1% aufwarten kann, liegt Hamburg bei “nur” 10,2% leider dahinter. Doch stop! Weniger bei dieser Zahl ist ja besser…. Na so ein Glück. Wie singt Lotto King Karl noch so schön.

Wenn Du von der Uni kommst,
kannst in Hamburg Taxi fahr’n.
berlin-taxi.jpg

Nun immerhin scheint es in Hamburg dann doch eher Jobs zu geben und selbst, wenn es nur ein Platz hinterm Steuer ist.

Dann liegt es sicher an der toleranten Atmosphäre in Berlin, die wirklich jedem Tierchen sein pläsierchen gönnt. Ich meine welche Stadt in Deutschland kann schon einen schwulen Bürgermeister vorweisen?

Wowi in Berlin.

Doch halt, flüstert mir gerade die Regie ins Ohr “uns Ole” ists ja auch, nur lässt er es nicht so raushängen und hätte es bis heute vermutlich so offen nicht gesagt, wenn nicht Chef-Demagoge, Hardcore-Idiot und super Gau für Hamburgs Politik Ronald Schill versucht hätte, ihn damit erpressen zu wollen. Nun zumindest wurde Schill ziemlich schnell von den Hamburgern zum Teufel gejagt, was man von den ganz roten in Berlin nicht sagen kann.

rathaus-hamburg.png Und auch was das Regierungsgebäude angeht, in dessen die Politik der Stadt gemacht wird hat Berlin ganz schlechte Karten. Oder will irgendwer ernsthaft sagen, dass dieses komische rote Rathaus in Berlin besser, schöner oder repräsentanter ist als das großartige Hamburger Rathaus. Wohl kaum. Rotes Rathaus – schon der Name allein. Wie wird es sein, wenn die Grünen mal an der Macht sein sollten, wird es dann grün angemalt, oder gibt es ein schwarzes Rathaus, wenn die CDU an der Reihe ist. Man wird sehen.

Die tolerante Atmosphäre oder die Politik können also kein Grund sein, Berlin Hamburg vorzuziehen.

Aber was könnte es sonst sein, das Leute nach Berlin zieht?

Ha! sagt da der Berliner. Es ist das Wasser. Ja genau. Der Wannsee, die Spree. Genau das ist es, denn wie sang Oberarzt Farin Urlaub noch:

Wie oft stand ich schon am Ufer. Wie oft sprang ich in die Spree. Wie oft mussten sie mich retten, damit ich nicht untergeh.

Autsch, da krümmt sich dem Hamburger die Magengegend. Berlin und Wasser. Okay sicherlich hat Berlin etwas mehr Wasser als beispielsweise Nürnberg oder auch München, aber der Hamburger kann da nur müde lächeln.

Die Spree, dieses lächerliche Rinnsal, das die Berliner als Fluss bezeichnen, zu nennen, soetwas kann auch nur dem Menschen passieren, der Wasser vor allem aus dem Wasserhahn kennt. Ein Fluss ist etwas, wo Schiffe drauf fahren können (und nein, ich meine keine Touriausflugsboote sondern Pötte jenseits der 300 Meter länge. Genau soetwas wie die Elbe. Dazu bietet Hamburg den Hafen oder das großartige Panorama der Alster.

alster.png
in cc by mimax

…und man ist in 30 Minuten an der Ostsee. Das Wasser ist also kaum ein Grund nach Berlin zu ziehen.

Okay fragen wir doch mal ein paar Künstler, vielleicht können die uns Auskunft geben. Nur wen fragen wir mal. Fettes Brot, Jan Delay, Kettcar, Nena, nein irgendwie alles zu einfach. Machen wir es schwer und fragen nicht irgendwen, sondern die beste Band der Welt, die oben schon angesprochenen Ärzte.

Ja Genau!, die Ärzte aus Berlin – aus Berlin

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Während der Durchschnittsberliner die alte Ansage “Die Ärzte – aus Berlin” noch laut mitschreit weiss man in Hamburg längst, dass die beiden Oberärzte Farin und Bela seit längerer Zeit Wahlhamburger sind. Also achtet mal genau auf die Ansage, ob sie nicht in Zukunft “die Ärzte – aus Hamburg” heißt. ;)

Nun was also zieht Leute nach Berlin?

Nachdem ich nun eine Weile nachgedacht habe, bin ich zum Entschluss gekommen.

Man muss nachsichtig mit ihnen sein:
Sie wissen es einfach nicht besser

Also liebe Berliner, bevor Ihr die schönste deutsche Stadt sucht, streitet Euch erstmal mit Lübeck um den zweiten Platz. Wir unterhalten uns dann zu gegebener Zeit mal über Platz eins.

…natürlich mag ich Berlin, bin häufig dort und überlegte bei meinem letzten Berufswechsel gar kurzzeitig mal nach Berlin zu ziehen, aber wenn man mich fragt, welches die Schönste Stadt Deutschlands sei, da bin ich ganz Hamburger.

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Haus B

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Cher in Berlin

Nachdem ich also eine Stadtrundfahrt durch Berlin bei Nacht hinter mir hatte, mein Domizil mit Blick über das nächtliche Berlin bezogen hatte und mich schlußendlich auch endlich im Spiegel ansehnlich fand, kamen wir dann tatsächlich noch los.

Bis einige Tage vor Berlin war ich mir nicht so ganz recht sicher, ob ich tatsächlich bereits freitags fahren sollte und wenn ja, wo es uns in Berlin wohl hinführen sollte. Aber irgendwann sagte Sheila Haus B hört sich in der Zeitung wirklich gut an, und Pricilla wird auch da sein“.

…Wenn Pricilla da ist, dann spricht es dafür, dass diese Disco lohnenswert ist, denn wenn sich jemand in Berlins Transenszene auskennt, dann wohl sie.

Also nicht lange überlegt, die Adresse in Sheilas Navi eingegeben und losgedüst um nicht allzuviel später nach einigen Biep Biep Bieep Bieeep Bieeeeps von ihrer Einparkhilfe knapp vorm Haus B zu parken.

Wie es sich gehört, kamen wir auch im Haus B gratis rein. Wir bekamen noch die letzten Lieder der Cher-Performance von Yvonne Abèl mit. Schon erstaunlich, sie sang nicht nur wie Cher sondern sah auch aus, wie eine jüngere Ausgabe von ihr. Und eben nicht so durch Schönheits-OPs verschlimmbessert.

Wie fragten mich zwei Mädels:

Sie: Du schaust so aus, als würdest Du Dich damit auskennen, ist das da oben auf der Bühne ein Mann oder eine Frau?
Ich: Das ist ein Mann.
Sie: Sicher?
Ich: Ja, ganz bestimmt.
Sie: Und Du bist auch ein Mann, oder?
Ich: Ja, ich bin auch ein Mann.
Sie: Aber sehr sexy.

Okay, okay, Yvonne Abèl ist kein Mann, das sehe ich ein, aber dort war ich mich nicht wirklich sicher. Man sollte echten Frauen verbieten, Perücken zu tragen, wenn sie dann von handelsüblichen, wenngleich wirklich guten Drag Queens nicht mehr zu unterscheiden sind ;)

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Ansonsten hatte das Haus B aber alles, was man von einer Mallorca-Disco erwartet. Viele Spiegel und Lieder, die ich seit meinem letzten Mallorca Urlaub vor 6-8 Jahren nicht mehr gehört habe. Mr. Vain, Capt. Hollywood und ähnlich schlimme Musik. Es war schon okay, das so lange nicht gehört haben zu müssen. Trotzdem war die Musik zumindest so gut, um auf der Bühne tanzend und singend über dem gesamten weiteren Partyvolk zu thronen.

hausb9.png

Irgendwann verloren wir aber den Spaß am Haus B und es zog uns mal wieder zum insomina.

Btw:
Es ist mittlerweile ganz schön hart, wenn in der Schlange vor der Garderobe ein Typ im Abi 2006 T-Shirt vor einem steht ;-)

Berlin bei Nacht

Samstag Abend hatte ich eine nicht-transistische sondern berufliche Veranstaltung in Berlin. Was lag also ferner, als sich mal wieder nach Berlin zu begeben und natürlich auch den Freitag ranzuhängen um in Berlin abzuhängen.

Da sich mein Arbeitgeber großzügig an Fahrt- und Übernachtungskosten beteiligte, brauchte ich mich dieses Mal nichteinmal um eine günstige Unterkunft umsehen. Großartig!

Kurz nach Arbeitsschluss habe ich also am Hamburger Hauptbahnhof drei Mitfahrer eingesammelt, die allesamt kein Vertrauen in die “es-weht-ein-wenig-daher-fahren-wir-nicht-mehr-deutsche-Bahn” hatten oder die zumindest keine Lust hatten, sich in Berlin im Führer-Monumentalhauptbahnhof von Stahlträgern erschlagen zu lassen, und ab ging es nach Berlin.

Es wäre ja zu schön gewesen, eine Fahrt einfach mal so zu machen, aber nein, trotz häufiger Fahrten verfuhr ich mich… Ich wollte zum Alexanderplatz und fuhr stattdessen Tegel ab. … Ich musste also durch die gesamte Stadt fahren. Eigentlich hatte ich Angst, dass in Berlin bei Nacht alle Straßen und Katzen seien und ich mich so heillos verfahren würde, aber es klappte erstaunlich gut. Langsam kenne ich mich aus in Berlin. Ich konnte sogar noch mit kürzlich erworbenem Wissen glänzen.

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Bild in CC by Nico78

Das ist der Berliner Funkturm, der sieht nicht nur aus, wie ein Eifelturm light, sondern wurde auch vom gleichen Architekten, gebaut, nicht zu verwechseln mit dem Alex, das war der Ost-Turm damals. Und da fahren wir jetzt hin.

Ja, da hat mich die Sheila Wissen für Touris eingetrichtert. Wir kamen dann noch am Oranjenburger Schloss, am Brandenburger Tor, an Klein-Manhattan am Potsdamer Platz vorbei, durchquerten den Tierpark bis wir endlich am Alex ankamen und ich alle rausschmeißen konnte

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bild in CC by mvongrue

Nett, wie ich bin habe ich diese Stadtrundfahrt nichteinmal extra berechnet.

Mein erster Weg in Berlin führte mich dann in eines der beiden Internetcafes meines Vertrauens in Berlin um zu schauen, wo ich den hinmüsse. (Die Adresse und Telefonnummer lagen warm, trocken und ungebraucht in Hamburg auf meinem Schreibtisch) Aber ich bin ja flexibel, was das angeht.

Gefunden, ausgedruckt, Sheila angerufen und die Adresse genannt und von neuem losgedüst.

Etwa 23:30 kam ich dann an in der Wohnung. Suuper. 35 Euro, sechster Stock, Blick über Berlin mit einer 80 m² Dachterrasse. (Wenn ich mal eine Sommerparty feiern möchte, dann miete ich diese Wohnung) :)

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Was der Fernsehturm in mir macht, weiss ich leider auch nicht.

Kaum war ich angekommen klingelte Sheila auch schon und ich musste mich gefechtsmäßig aufstylen. (immer dieser Stress). Duschen, Stylen, Laufmasche in Strumpfhose ziehen, fluchen, neue anziehen, Fotos machen und und und.. All das dauert eben seine Zeit und Sheila musste sich/uns mehrfach am Telefon erklären, warum wir nicht schon los seien…..Wir machten einfach meinem Namen alle Ehre und kamen viel zu spät ins Haus B los.

So what. Hat irgendwer etwas anderes erwartet

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Hat etwas, diese Aussicht, oder?

Irrenhouse

Nachdem ich jetzt mit ein Paar Meldungen in die Blogger Web 2.0 Szene abgedriftet bin, komme ich mal wieder auf das eigentliche Thema “Rumtransen”. Ich war also in Berlin und wollte Abends mit Sheila zur Irrenhouse-Party von :Nina Queer:, denn dort geht bekanntlich die Post ab, dort steppt der Bär und man kann die besten Berliner Drags und Transen in freier Wildbahn live bewundern.

Sheila musste jedoch tagsüber noch einen Kochkurs (irgendein Geschenk) mitmachen und sich zur Frau ausbilden lassen. Dadurch kam sie spät – sehr spät. Bin ich doch eigentlich auf zu Spät kommen abonniert, so zeigte mir die Dame am Wochenende, wie man es richtig machen kann.

Um 2:00 sollte im Irrenhouse die übliche Transenshow stattfinden und da wollten wir natürlich da sein. ..Etwa 20 vor 2 klingelte mein Telefon und Sheila war endlich da.

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Nun aber fix los, wir müssen ja immerhin noch da hin

Schnell den Straßennamen in Sheilas Navi eingegeben und leicht gewundert. Das Navi zeigte die unendliche Stecke von 0,5 Kilometern – und hatte damit natürlich Recht. Ab dem Parkplatz 400 Meter geradeaus und etwa 50 Meter nach rechts.

Dazu kamen dann noch einmal locker 250 Meter in die andere Richtumg um einen Parkplatz zu finden. Ergo: wir hätten auch gleich zu Fuß gehen können.

Nachdem wir (wie von mir erwartet und von Sheila freudig zur Kenntnis genommen) kostenlos reinkamen und jeweils unseren Euro und unsere Jacke an der Garderobe abgegeben haben schauten wir uns um und erkannten wenig Personen, die die Fahrt nach Berlin gerechtfertigt hätte. Transen, die nicht an der Show teilnamen? Fehlanzeige! Die Show selber war zwar nett und weihnachtlich aber doch eher kurz.

Melly Magic und :Mataina Ah Wie Süß:, danach Stella Destroy, und erstere beiden noch einmal mit der Gastgeberin zusammen. Das wars. Schade. Ausser diesen vieren konnte ich nur noch ein bis zwei weitere Mädels entdecken – und eben uns.

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Stella DeStroy

Nach etwa zwei Stunden wurde uns langweilig und wir überlegten, was wir denn noch so anstellen könnten. Da wir kein Stadtmagazin zur Hand hatten und beide eh traurig waren, Freitag nicht ins Insomnia gekommen zu sein fiel die Wahl auf ebendiese Location. Hierbei zeigt sich der große Vorteil, den Hamburg hat. Alle Discos liegen zentral und man kann binnen Minuten von einer in die nächste stöckeln. Berlin ist da etwas anders. Man benötigt ein Auto und fährt ersteinmal eine halbe Stunde von einem Club zum nächsten durch die Stadt. So taten wir und fuhren los, bis wir endlich am Insomnia ankamen.

Leider hatte das Insomnia allerdings eine verschlossene Tür, vor der wir dumm dreinblickend standen und und überlegten, was denn nun zu tun sei. Sheila schlub zwei Möglichkeiten vor:

  • die Barbie Bar mit einem Absacker oder
  • das Big Eden bis es schliesst

Wir entschieden uns für das Big Eden um dort angekommen feststellen zu müssen. Es hat bereits zu. Mässig erfreut entschieden wir uns also um, nun eben doch die Barbie Bar anzusteuern, bis wir merken mussten, auch diese hatte mittlerweile geschlossen.

Also ich habe daraus geschlossen, dass in Berlin Samstags um 4 die Gehsteige hochgeklappt werden. Mann mann, ich dachte das sei eine Weltstadt…

Die wirklich allerletzte Möglichkeit waren zwei Biere an irgendeiner Tanke und diese bei mir gemeinschaftlich zu trinken.

Gesagt getan. Biere gekauft und ab zu mir.

Witzig war dort noch die Situation, als der Pförtner erst sehr interessiert geschaut hat, als zwei große kurzberockte Mädels auf ihn zukamen und erst nach meinem “Guten Morgen” irgendwie die Lust an und verlor… Was er wohl gedacht haben man, als Sheila nach einer knappen Stunde wieder ging.

Gerade genug zeit um… Ja genau, um jeweils ein Becks Gold zu trinken und sich noch etwas zu unterhalten.