Wie werde ich zum Vamp..?

Wie werde ich zum Vamp

Neulich fand ich folgende Mail in meinem Postfach:

Liebe Freundin
mit einem Gläschen Sekt in der dittes gemeinsames Thema wird sein:
„Wie werde ich zum Vamp..?“
Wir bringen Dir auf spannende Art nahe, diese Facette Deines Selbstwewußtseins für Dich als Lebensqualität nutzen zu können.
Laß hören, lesen, ob Du dabei bist, wir haben limitierte Plätze…
Yours
Karin

Dummerweise findet die Veranstaltung am Donnerstag in Hamburg statt, daher ist es für mich leider nicht möglich, dorthin zu gehen. Zu schade, denn ich kenne wenig Personen, denen ich es zutrauen würde, den anwesenden Personen den Vamp besser näher zu bringen und schmackhafter zu machen, als Karin.

Neulich beim Fotoshooting des Kleides, dass sie mir geschneidert hat, hat sie mir schon einiges zu der Veranstaltung erzählt und es ist wirklich schade, dass ich nicht dabei sein kann.

Anmeinerstatt, kannst aber Du hingehen, wenn Du hier einen Kommentar hinterlässt und den Facebook-Eintrag einmal teilst… Dann gibt es 1×2 Karten 🙂

Thema: wie werde ich zum Vamp
Donnerstag, 11. Oktober , 19 Uhr
Dauer ca 1,5 Std , Verlängerungen in kleinerer Runde möglich.

Ort: East Hotel Hamburg,
Konferenzraum Aqua.
Sektempfang.
Gestalterinnen:
http://www.tanja-stoltenberg.de
http://www.sahne-schnitte-exclusiv.com

Eine Geschichte wird verlesen, die auf humorvoll psychologische Art die Grätsche zwischen Emanzipation und der Lust, sich als Frau zu bekennen in unserer Zeit beschreibt.
Der Vortrag ist angereichert mit div. Fragmenten aus der themenbezogenen Historie sowie einer Live-Verwandlung bzw ein Umstylen eines Models in drei Schritten.
Das Fazit dabei ist, daß sich die Frau mit Selbstbewußtsein durchaus die Zeit gönnen darf, diese erotische Facette ihres Wesens zu erleben.

Wir möchten den Mut dazu stärken, was es bewirken kann, in dieser weiblichen Form zu sich zu stehen.

Gefühle sind Lebensqualität, davon sind wir, Tanja und Karin überzeugt.

Fotoshooting am Hafen für Sahneschnitte

Vor einem Jahr zur Obsession hat mir Karin von Sahneschnitte ein wunderbares rotes, samtiges Kleid auf den Leib geschneidert. Aber irgendwie fehlte immer noch, dazu ein paar schöne Bilder für ihre Homepages zu schiessen. Da ich gerade Urlaub habe, traf sich das hervorragend, mal nach Hamburg zu fahren und am Hafen diese Bilder einmal zu schiessen.

Karin hatte sich eigentlich den alten Kohledampfer „Anna“ ausgeguckt, dort stellte sich bei einer Probebegehung mit ihrem Fotografen allerdings heraus, dass das Schiff nicht groß genug ist, um mich insgesamt von den Schuhen bis zum Kopf auf ein Bild zu bekommen.. Da Kleid hätte zwar noch gerade gepasst aber ohne Beine und Kopf… nene, das wär nichts gewesen.

Trotzdem trafen wir uns unten am Museumshafen Övelgönne, um mal zu schauen, welche Bilderwelten noch so infrage kämen. Ein Schiff selber leider nicht, so bleiben meine Bilder auf der Rickmer Rickmers einzigartig, aber ein kleines bisschen Fernweh kommt am Ende sicher noch rüber, Leider habe ich erst 4 unbearbeitete Bilder bekommen, aber kommt zeit, kommen Bilder und da kommt noch etwas hinterher…

Etwas komisch haben die Menschen da zwar geschaut, die auf die Hadag Fähren warteten oder von ebendiesen kamen, aber gestört gefühlt hat sich von uns niemand… Eher andersherum. So kam eine Fähre mit einer Schulklasse auf Schulausflug an, die sich kaum von uns losreissen konnten, bis die Lehrerin etwas rabiater wurde und die Jungs und Mädels zum „mitkommen“ abkommandierte.

Vorher musste ich noch einige der üblichen Fragen beantworten, warum ich denn so rumliefe (Fotos fürs Kleid), ob es schwer sei auf den Schuhen zu laufen (mit etwas Übung nicht) und warum ich denn eine Frau sein will (will ich garnicht) … vor allem die Antwort auf die letzte Frage fand ich erstaunlich… die bestand nämlich aus einem einfachen „OK“ ohne weitere Fragen..

Als ich mich dann in einer windgeschützten Ecke neben einer Telefonzelle (was hat die eigentlich auf diesem Ponton im Museumshafen zu suchen) vom Federkleid in ein einfaches Kleid umzog, rauschte gerade eine weitere Fähre mit vollbesetztem Oberdeck an… Man man, ich muss auch überall Aufsehen erregen 🙂

Auf jeden Fall machten wir noch eben mit meiner kleinen Knipse ein Bild, dass mich am Hafen mit einem „Hamburg Süd“ Containerschiff zeigt. Die fahren ja nun nicht auf der Spree, sie tragen das Wort „Hamburg“ in sich und schlussendlich, ist mein Vater für die Reederei mal gefahren… Lang her allerdings.

Dann ging es weiter nach Borghorst zur Nina…