Loreley Berlin

Loreley, die neue schöne am Berliner Partyhimmel

Raider heisst jetzt Twix sonst ändert sich..   äääääh eigentlich allerhand – und eigentlich geht es hier auch nicht um Raider, sondern um das Loreley…. „Loreley?“ Wird sich mancheiner fragen. „Nie gehört“…. Das kann gut sein, denn das Loreley ist brandneu. Zumindest so, wie es nächste Woche öffnet.

Kenner der Berliner Partyszene werden die Räumlichkeiten kennen, denn diese Loreley ist eine alte Bekannte der berliner Partyszene. Es handelt sich nämlich um das alte Kinzo. Jedoch werden diese Kenner das Kinzo nicht wiedererkennen, denn es ist brandneu umgestaltet und um einiges edler als vorher….

Ehrlichgesagt ist das auch nicht schwer, denn das Kinzo war ja schon ziemlich trashig. Dort wo vorher der kleine Dancefloor mit kaputten Sufas und Rettungsfolie an der Wand zum Verweilen einlud, kann man sich jetzt auf neuen Polsterbänken herumflezen und an der Bar nach leckeren Getränken bitten.

Dazu haben eine ganze Menge Personen dabei mitgeholfen, dieses kleine Schmuckkästchen zu erstellen. Wände sind weg und andere Wände sind neu da, der DJ-Pult wurde umgruppiert und es können wohl viele schöne Parties hier erwartet werden.

Diese erste Party war noch eine etwas ruhigere, denn es war die inoffizielle Einweihung und eigentlich nur denen vorbehalten, die das Ex-Kinzo mit umgebaut haben oder zumindest in irgendeiner Weise an der Entpuppung des Loreley mitgewirkt haben.

Ab Freitag darf dann auch das gemeine Publikum ins Loreley strömen, denn :Nina Queer: wird es dann offiziell einweihen, wie sie zum letzten :irrenhouse: bereits ankündigte. Also lasst das Ex-Kinzo und nun Loreley mit einer tollen Party würdig in der berliner Partylandschaft empfangen.

Da droht Hausverbot

img_0572.JPG

Am letzten Wochenende wurde es irgendwann bei :Nina Queers: Crazy Paradise leerer folgerichtig überlegten wir uns noch eine Runde ins Kinzo zur After Aua Party von :Gloria Viagra: und :Ades Zabel:

Üblicherweise führt es uns auf dieser Party in den kleinen Raum, denn hier kann man schon mit zwei Handvoll Partypeople ordentlich abhotten und das taten wir.

imgp2519-1.JPG

Gloria versorgte uns mit dem besten aus ihrer Plattenkiste und es wurde nocheinmal richtig Gas gegeben. Das irgendwie schöne am Kinzo ist, dass es eigentlich nie wirklich voll ist. Man ist hier irgendwie oft unter sich (dazu finden sich im kleinen Raum immer ein paar sehr gut aufgelegte Partypeople und mit wie gesagten knapp 10 Personen ist der kleine Raum auch gut gefüllt.

imgp2529.JPG

Hier braucht man sich nicht präsentieren, hier interessiert (zumindest zu späteren Stunde niemanden mehr, was Du so tust und wie do so ausschaust. Irgendwie erfrischend.

Während Janka langsam den Stuhl auseinenderpflückte und uns mit Schaumstoff beschmiss, suchte ich mal eben die Bar auf, um meinen Alkoholpegel leicht zu erhöhen und das übliche Becks Lemon mit einem viel zu kurzen Strohhalm zu bestellen. Als ich das so tat, schaute mich die Barperle Bettie an und fragte mich, ob ich nicht auch auf der letzten Chicago East Party war.

imgp2537.JPG

…war ich, wieso? Nun sie erörterte mir, dass sie am 8. Dezember zur nächsten Chicago East Party ihren Geburtstag feiern würde und dass ich gefälligst zu kommen hätte … sonst würde sie mir lebenslanges Hausverbot im Kinzo erteilen 😉

…das will ich natürlich vermeiden und so werde ich wohl nächsts Wochenende dort auftauchen 🙂

Chicago Rose @ Chicago East @ Kinzo

Auf dem Weg von unserem Besuch im Haus B in Richtung Goya kommt man fast zwangsläufig am Kinzo vorbei wo sich an diesem Abend Chicago Rose die Ehre gab und die erste Ausgabe ihrer Chicago East Party abhielt.

imgp2299.JPG

Irgendwer kam auf die Idee, diese Party wäre auch für Drags nicht kostenfrei wäre – zumindest deuteten die drei von Chicago Rose handsignierten Freikarten darauf hin, die für uns fünf kaum reichten. Machte aber nix, denn diese Angst war, wie im Kinzo üblich gänzlich unsinnig. Wir benötigten die Karten nicht.

Irgendetwas war anders, das Kinzo irgendwie heller und geschmückter. Eine Bühne mit festlichen Regenbogenfahnen geschmückt und der Weg zum kleinen Kinzo war zu einem Chilloutraum umgewandelt, in dem Videos aus Chicago gezeigt wurden. Irgendwie wirkte das Kinzo weniger urban und mehr nach Schulfeierraum als sonst.

Mal etwas anderes, aber ich glaube, ich mag das Kinzo sonst irgendwie lieber. Doch trotzdem muss ich zugeben, die gute Chicago hat sich viel Mühe mit ihrer Party gegeben. Leider wurde die Party aber nicht richtig voll. Die waren wohl alle im Goya… Selber schuld, aber dazu morgen mehr.

img_0326.JPG

Auf jeden Fall war Chicago hocherfreut, als sie uns sah. Drum führte sie uns ersteinmal etwas durchs geschmückte Kinzo und bedankte sich überschwenglich, dass wir uns für sie so zurechtgemacht hätten. Ihr zu erzählen, dass wir an jedem Wochenende so rumlaufen und eh noch weiter wollten, brachten wir irgendwie nicht übers Herz. Auf jeden Fall gab und Chicago noch einen einen Houdini aus. Vielen dank dafür. Btw. Getränke…. Irgendwie ist mir Samstag zum ersten Mal aufgefallen, dass die meisten Strohhalme kürzer als eine Handelsübliche Becks Lemon Flasche sind. Der erste Strohhalm war sofort versenkt und ich brauchte einen zweiten, den ich fürderhin festhielt, damit ich ihn nicht ebenso im Bier versenkte.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=TUV_oZZwM-s[/youtube]

.

Noch jemand wollte übrigens etwas versenken und zwar auf der Toilette… Als ich gerade mein erste Bier wegtrug hörte ich in der Kammer nebenan. Getuschel, und die Information, dass da irgendwer irgendwen blasen wollte, der allerdings nicht müde wurde zu erwähnen, dass er Hetero sei… Was er dann allerdings mit dem anderen Typen hinter der geschlossenen Toilettentür zu suchen hatte, das möchte ich so genau dann doch eigentlich nicht wissen.

..ob die beiden sich nun einig geworden sind, weiss ich nicht, aber kurz nach mir verlissen die beiden ebenfalls ihre Kammer nicht ohne mir zu sagen, dass ich mir gar keine Gedanken machen solle, denn „seiner sei soooo klein“ 🙂 Das war also die erste Show im Kinzo an diesem Abend.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=11SKKzZNb-o[/youtube]

.

Ausser Chicago, die ich bislang noch nicht kannte, fanden sich noch ein paar andere Mädels im Kinzo ein, die aber allesamt für die Show geordert waren. Zum einen Kaey Tearing, zum anderen ein Blondie, die ich bisdato nicht kannte und deren Namen ich leider vergessen habe. Wenn einer mehr weiss. Ich freue mich auf eine Rückmeldung.

imgp2300.JPG

Egal es folgte auf jeden Fall allerhand Show der Mädels die unter Einsatz von Zeitungen, Federn und Chinanudeln mit Sauce alles geben, was sie hatten. Wer also später auf dieser Seite ein Bild von Kaey mit Chinanudelsausse sieht, dem sei gesagt… Es fiel erst richtig auf, als ich die Bilder sah, denn auch wenn es dieses Mal im Kinzo heller war als sonst, so war es eben doch nicht beleuchtet, sondern eben nur nicht ganz dunkel.

imgp2306.JPG

btw. Kaey… sie hat es in der Show tatsächlich fertiggebracht ihre eigene Backgroundstimme zu singen 😉 Vollplayback macht es eben möglich. Aber ich schwöre, sie kann auch wirklich gut singen, ausser sie hat damals bei der Wong Show auch Playback gesungen, was ich allerdings nicht glaube…

imgp2315.JPG

Wir vertrieben und noch etwas die Zeit mit tanzen und Fotos zu schiessen. und machten uns dann langsam ins Goya auf, um mal zu schauen ob, diese Version der Propaganda genauso überfüllt ist, wie es die letzte war.

Achja, eines noch, die liebe Sheila meckert ja immer über die Qualität meiner Digitalkamera, womit sie natürlich absolut recht hat… aber dieses Mal machte ihre Kamera auch komische Bilder, wie dieses eigentlich nette Bild von mir und Chicago Rose.. Schade um das Bild, aber es gab auch einige wirklich gute an diesem Abend.

img_0358.JPG

Kinzo Gaynight

gaynight.jpg

Irgendwie vermehrt sich unsere Ausgehtruppe zusehendes. An diesem Wochenende bedeutete dieses, dass wir nicht mehr alle in Sheilas kleinen Mini passten. Aus diesem Grunde versprach auch ich, an diesem Abend zu fahren.

Im Normalfall steht zu irgendeinem vereinbarten Zeitpunkt Sheila mit der Erwartung vor der Tür, dass ich bereits fertig bin und wir weiter können. Ohne diesen festen Termin war ich irgendwie anders in Eile als sonst und ich kam fast 30 Minuten zu spät bei Janka an.

imgp2009-1.JPG
Olga Wodka

Meine Angst, dass ich zu spät sein könnte, erledigte sich aber sofort als ich oben durch die Tür kam und diverse der Mädels nicht vollständig fertig sah. Es wurde noch geschminkt, gezuppelt, ausgesucht und gewartet. Also gewartet haben Sheila und Olga während Janka und Claire noch nicht so recht fertig waren.

imgp1993.JPG

Irgendwann waren aber doch alle fertig und wir fuhren los ins Kinzo zur Gaynight. Standen doch Ian Asher und Polla Disaster auf dem Flyer und zumindest letztere lassen wir uns selten entgehen. Doch als wir ins Kinzo kamen waren wir leicht verwirrt. zum einen aufgrund der nicht allzugroßen Menschenmenge, die das Kinzo bevölkerte zum anderen , dass nicht Polla Disaster sondern Stella DeStroy Musik machen sollte.

Da sich im kleinen Raum im Kinzo aber kein Mensch befand war es noch nicht nötig, dort Musik zu machen. Als wir kamen, änderte sich dieses schlagartig. Mit uns fünfen und Stella war der kleine Raum schon mal knapp ebenso voll wie der große Raum und da Stella klasse Musik auflegte und wir uns nicht lange zum Tanz bitten liessen war die Stimmung hier sofort bestens.

imgp2004.JPG

Es dauerte knapp vier Lieder und der große Saal im Kinzo war wohl vollkommen leer, denn alle tummelten sich auf einmal bei uns. Ich hoffe, dass dieses auch noch eine Weile anhielt, als wir und verabschiedeten um zu unserer anderen Station an diesem Abend ins Goya zur Propaganda Party fahren.

PS:
Wer hat eigentlich diese dunkle Couch in den Weg gestellt, die sonst noch noe da gestanden hat. …Ein glück dass die gut gepolstert war, das hätte sonst ein Paar zähne kosten können. So erzielte es nur etwas kopfschmerzen 😉

PPS:
Weiss irgendwer,wo man die Bilder finden kann, die der Fotograf geschossen hat. Er hat gar keine Zettelchen verteilt.