Dark Friday @ KitKat

Im frühen Morgengrauen irgendwann gegen vier verliessen wir das K17, setzten uns ins auto und fuhren in Richtung Sage, genaugenommen in Richtung KitKat. Dort sollte an diesem Abend der Dark Friday sein und somit ein Bekannter von Daniela hinter dem Mischpult stehen, was sich auf den Eintritt sowie ihre Getränkesituation sehr positiv auswirken sollte.

dark friday kitkat

Doch vor dem Eintritt hat der Liebe Gott – in diesem Fall der Türsteher des KitKat – den Einlass gesetzt… Und das sollte sich als schwierig gestalten. Nicht unbedingt für mich und Dani, doch für ihren Kumpel, der sich gedreistete mit einer Jeans Einlass ins KitKat zu wollen und somit dem Dresscode widersprach. „Mit Jeans kein Einlass“…. Doof. Er könne sie ja ausziehen, auch ein Tuch wäre darüber möglich, bekäme er sogar gestellt… Nicht so mit Frau Zühlke.

Ich weiss nicht, was sie dem Türsteher und der Dame an der Kasse so alles erzählt hat, aber ich glaube die beiden waren froh, als sie ihn dann – mit Jeans – hereinliessen und diese Furie Ruhe gab. Die Dame an der Kasse meinte dann noch, „was bei ihm fehlt hat sie – sie ist eine Bombe“ zeigte dabei auf den wie schon erwähnt offensiven Ausschnitt, könnte aber auch die Sprengkraft gemeint haben, die sie – einmal gezündet – entwickeln kann.

kitkat

So viel Ärger um nix. Denn das KitKat bzw. der Dark Friday war schon extrem geleert, als wir kamen. Kaum noch Personen auf der Tanzfläche, glücklicherweise keine Nackten und keine kopulierenden Pärchen auf den Matratzen. Offensichtlich zieht ein Dark Friday das mir bislang geläufige KitKat Publikum nicht an. Das macht die Sache nicht unbedingt schlechter.

So konnte ich mal die äääh „interessanten“ Bilder, die im Schwarzlicht schimmerten ungestört in Augenschein nehmen und ausschweifend auf der Tanzfläche tanzen – ohne dass jemand das Problem meiner Haare in seiner Fresse gehabt hätte. Ein leeres Kitkat mit Dark Electro im fast stocknüchternen Zustand ist allerdings nichts, was ich wöchentlich haben muss. Sollte ich nochmal da hinwollen fahre ich vorher mein Auto nach Hause und betrinke mich – vielleicht spüre ich dann auch meine Füße weniger, die irgendwann gegen sieben Uhr oder so zu schmerzen begannen. Ich Weichei.

dark friday

Der Abend endete zu viert mit einem aufgegabelten ganz süßen Mädel in einem türkischen Restaurant bei Türkischer Pizza, und Chicken Döner und Diskussionen um Berlin, verschiedenen Berliner Bars, Stadtteile und Dominanz verschiedener Personen an diesem Abend… Dieses Frühstück liess mich mehr als einmal meinen Kopf schütteln.. und mich ob der Uhrzeit fragen, warum ich keine Sonnenbrille dabei hatte… gegen neun lag ich dann im Bett

und wieder einmal KitKat

das Ende eines langen Wochenendes.

Sheila fragte mich schon, ob ich Travestiestau gehabt habe. Mittwoch, Freitrag und Samstag aufgetranst unterwegs. Mag sein, aber ich glaube eigentlich nicht.

Wie gesagt, es gab einiges zu tun und es waren ein paar Personen in Berlin, die ich treffen wollte, also transte ich mich in fünf Tagen dreimal auf. Doch damit ich das konnte, musste ich ersteinmal einkaufen gehen…

Was mir nicht so alles fehlte, Ich hatte keine Wimpern mehr, kein flüssiges Makeup, schwarzer Lidschatten war alle, ich hatte keine Strumpfhose mehr im Schrank, keine Rasierklingen, keinen Rasierschaum und was weis ich noch alles nicht. Das zu merken ist mir eigentlich nahezu unmöglich, schon garnicht, wenn ich mich gerade in Rage shoppe und jeglichen Laden nach einem tollen lilafarbenen Kleid durchforste… Das ich dann tatsächlich auch noch fand. Glücklicherweise schrieb ich mir am Vorabend noch alles in eine SMS und hatte Am Abend alles vollständig… Incl. dem lilafarbenen Kleid 😉


Drama Baby! Keine Competition ohne Lipgloss

Aber zum Abend: Nachdem ich meinen Job im Irrenhouse diesen Monat erfüllt hatte, machte ich mich auf ins Haus B, wo sich der Rest von Pricillas Loveboat Party eigentlich herumtreiben sollte. Im Haus B fand ich dann aber nur noch klägliche Reste dieser Party – soll heissen – Konstanze, die mich darüber informierte, dass der Rest wohl ins KitKat abgedüst ist.

KitKat. Da hätte ich auch eigentlich nicht fragen brauchen sondern hätte direkt hinfahren können. Also machte ich mich auf den Weg.

Das KitKat war genauso, wie man das KitKat kennt. Ein paar viel zu wenig bekleidete Typen, ein paar wirkliche Freaks wie der Typ im Regenmantel, einige vom Troubel gelangweilte Personen, einige Touris und einige wirklich gutaussehende Frauen.


Da waren meine Schuhe wohl ein wenig groß

Wie das Mädel aus Leipzig, die mir erörterte, erst das zweite Mal im KitKat zu sein, aber die auf Transen steht und deren Mutter schon ähnlich getickt hätte. Familientradition also 😉 Das war dann auch das Mädel, die mich zu meiner Zweiten Zigarette an diesem Wochenende verführte…

Dazu eine Aussage von Jessi:

…aber imsomnia gefiel mir besser
Der Ruf von kitkat ist eindeutig besser als der club selbst
Ich hatte eher das gefühl gehbat dass touristen nur da rein gehen um sagen zu könne ich war im kitkat

Das trifft es sicher.

KitKat Neueröffnung @ Sage Club

Kit Kat die zweite

kitkat.jpg

Das Schwuz war zwar voll, aber irgendwie war die Stimmung nicht soo klasse, also schauten wir mal, was noch so geht. Hmmm das KitKat sollte an diesem Tag neueröffnen und ab jetzt im Sage club residieren.

Warum nicht einmal vorbeischauen?

Wir fuhren also hin und stellten uns mit der für uns intern eingenommenen Devise

Kein Eintritt oder Kein KitKat

Nun haben wir die uns eigene Meinung,

„Eine Party, die von uns Eintritt verlangt ist keine, die wir besuchen müssen“
und
„Eine Party, die wir nicht beehren ist keine wichtige“.

Das sah der Mensch an der Kasse des KitKat scheinbar ebenso, denn uns wurde der Eintritt, ohne das lästige herumdiskutieren, oder das noch lästigere umkehren und gehen, gratis gewährt. Ich besuchte also an einem Tag zum zweiten Mal das Sage.

img_1885.JPG

Was hat sich im geändert, seit ich das erste und bislang letzte Mal im KitKat war? Nicht viel. Das Sage ist eindeutig die genialere Location und an diesem Tage haben zumindest ein Paar Besucher etwas Wert auf Dresscode gelegt, aber generell war der Dresscode noch immer ein Witz.Ich hätte eigentlich garnicht rein gelassen werden dürfen, denn während Sheila in Ihrem engen schwarzen Pailettenkleid mit enger Taille dank Korsett 😉 zumindest noch als Glamourös durchging, war ich eigentlich nicht wirklich passend lau Dresscode.

Fetish, Lack & Leder, Kinky, Stylish, Glamourös, Kostüme & elegante Abendgarderobe

Aber Transen gelten wohl eh in einer anderen Kategorie. Andere waren dort viel schlimmer. Erwähnte ich letztes Mal eindeutig zu viele nackte Oberkörper änderte sich dieses dieses Mal insoweit, als dass mir umsomehr nachkte Unterkörper auffielen. Musikalisch blieb das KitKat in etwa gleich und insgesamt wenig spannend.

img_1886.JPG

Wir klärten noch eben eine nette Dame auf, wo sie ebensolche großartigen Wimpern finden könne, wie wir, wie auch sie durch eine andere Perücke zu einem anderen Äusseren kommen könne und was an uns so alles echt und unecht sei. Letztendlich begrüssten wir, gerade im Gehen befindlich noch Pricilla und Jenny, die gerade kamen und verabschiedeten uns zurück ins Schwuz um den Abend nett ausklingen zu lassen.

Insomnia Berlin

Berlin zum X-ten oder aber Insomnia Berlin

Pricilla und Martika hatten uns eingeladen und Annabelle und ich folgten dem Ruf wieder sehr gerne. Ab also mal wieder auf die Autobahn, die nur knapp 280 Kilometer nach Berlin genutzt um mal wieder Party zu machen.

Was macht man, wenn man in einer fremden Stadt ist und ersteinmal nicht weiß, was dort abgeht. Genau – man hält sich an die Gastgeberin und schaut mal, was sie so als Party für uns auserkoren hat.

Insomnia Berlin

An diesem Abend stand das Insomnia auf dem Programm. Das Insomnia ist wohl eine Abspaltung des Kit Kat Clubs, der ja das letzte Mal (gelinde gesagt) nicht wirklich großartig war. Ochnöö bitte nicht wieder so eine Fetischparty Light.

Nun denn egal, ich hatte soetwas erwartet und mir vorsorglich schwarze Haare und mein Lackkleid eingepackt, denn zumindest ich wollte den Dresscode einhalten, auf dem zumindest im Kit Kat scheinbar wenig Wert gelegt wurde.

Leider fand mein Lackkleid diese Idee nicht so gut und meinte mir einen Strich durch die Rechnung machen zu müssen. Voll gestyled zog ich es an und – ratsch – ging der Reißverschluss vor die Hunde. Fuck! Und nun?

Erste Idee von Martika

„Ich hab da noch ein Lackkleid, das kannst Du haben“

Eine tolle Idee, aber leider ist ihre Figur noch eine ganze Ecke besser als meine und dieses Kleid war wenn auch nicht zu eng, so doch zumindest zu kurz ( selbst für das Insomnia ) Stattdessen versuchte ich mehrere Möglichkeiten, die alle wie gewollt aber nicht gekonnt aussehen… Da die Party aber Angel in Bondage – GothErotic hieß entschied ich mich dann irgendwann, daß ich halt eher in den Bereich Punky Style gehen sollte. Rot/schwarzer Mini, schwarzes Top, Sicherheitsnadeln. Das stimmt zwar auch nicht ganz aber das passt schon. Ich hatte eh keine sonderlichen Erwartungen.

ngel in Bondage

Als wir ankamen änderte sich mein Eindruck schlagartig. Schon beim Eintreten an der Garderobe sah ich im Insomnia besser aussehende Menschen und besser aussehende Kostüme als im gesamten Kit Kat Club. Auch der Club selber war um einiges angenehmer. Ganz in Dunkelrot gehalten, viele Kerzen, zwei Ebenen und doch alles sehr klein und heimelig. Sehr schön. Kein Vergleich mit dem Industriehallencharme im Kit Kat. Dazu natürlich eine viel bessere Musik und wie schon gesagt wenige aber durchaus sehenswerte Kostüme – vor allem aber keine Menschen, die eben eine schwarze Hose anhaben und denen somit Eintritt gewährt wurde. Es passte alles.

Witzig war, als ich von einem Mädel in einem klasse Reifrock/Korsettkostüm angesprochen wurde, wo man uns finden würde. Also nicht Annabelle, Pricilla und mich speziell, sondern Transen im Allgemeinen. (also auch uns natürlich). Wo halten sich Transen auf, gibt es Malinglisten und ähnliches? Sie würde für Partys alle Facetten der hedonistischen gesellschaften suchen. Tja Julietta, ich hätte Dir gerne geantwortet, aber der Zettel mit der Emailadresse ist leider irgendwann am Wochenende aus der Handtasche geflogen. Als ich es bemerkte war es leider schon zu spät. Wer Ihre Emailadresse hat, möge mich mal anschreiben.

Übrigens, das

„Wo zum Teufel findet man Euch, wo treibt Ihr euch rum?“

ist ein Phänomen, daß in letzter Zeit schon häufiger beobachtet werden konnte. Man sucht uns – findet uns aber nicht. Da muß man etwas gegen tun.

Angel in Bondage

Apropos finden: Im Insomnia wurden hinten Sticker, Button und Bilder verkauft und es gab dort :Dita von Teese: Buttons. Endlich. Danach suche ich schon lange. Kann ich endlich meinen :Bettie Page: sticker austauschen. Da ich im Fetischbereich ja eher ein Fashion Victim denn spielerisch bewandert bin passt Dita einfach viel besser. Und sie schaut um einiges besser aus als Bettie. Die Verkäuferin meinte noch. :Dita: würden alle erkennen, obwohl sie es nicht anschreiben würde, sie scheint doch sehr markant zu sein.

wir blieben glaube ich bis 6 oder sieben im Laden und fuhren mit einem Taxifahrer mit Death Metal Faible nach „Hause“. Morgens müde nach durchtanzter Nacht laut Death Metal ist ganz schön hart. Egal der Abend war ziemlich klasse.