Dragqueen Show im Irrenhouse

Alle da im Irrenhouse dieses Mal

Donnerstag Abend und ich komme erst beim letzten Samstag an. Nundenn, es hiloft ja nichts, das Blog muss weitergehen und es muss hier eindeutig JEDER Irrenhouse Montag besprochen und gezeigt werden, so also auch der September 2008. Und was war da dieses Mal gut gefüllt.

Normalerweise findet man im Irrenhouse ausser den drei bis vier Drags auf der Bühne kaum Drags. An diesem Abend war das anders. Vielelicht liegt es am Herbstanfang, dass alle wieder aus ihren Löchern gekrochen kommen.

Melli, Mataina, Nina, Gloria, Janka, Sheila, Ich, Inez, Kitana, Olga, Barbie, Freundin, hab ich welche vergessen? Es wimmelte dieses Mal an Drags auf, vor und neben der Bühne. Was will man mehr. Gerade Barbie Breakout habe ich glaube gedresst noch nie im Irrenhouse gesehen. So kann es kommen, wenn man als Couch Potatoe gerade Perücken knüpft und sich langweilt.

Auf der Bühne traten aber die anderen Grand Dames der berliner Travestie auf – und zwar gleich drei in der ersten Nummer. Melli Magic, :Nina Queer: und :Mataina Ah wie Süß: gut und vor allem silber behütet lieferten die drei die Titelmelodie der früheren Erfolgsshow „Musik ist Trumpf“ ab, eine Melodie, die wohl jeder kennt, obwohl die Show bereits 27 Jahre abgesetzt ist. Auch wenn es weder Peter Frankenfeld, noch Max Greger noch eine Showtreppe ins Irrenhouse geschafft hatten, war es doch ein guter Anfang in eine nette Show.

Ehrlichgesagt muss ich gestehen, dass mich die dann folgende Nummer aber nicht wirklich vom Hocker haute. :Gloria Viagra: sang und performte eine Nummer, die ich nicht kannte. Ja genau, sie sang… und wie es oft so bei singenden Drags ist, sie gehen ein wenig neben den drags, die „nur“ Playback singen unter, denn beim Playback ist der Gesang eben perfekt, beim Livegesang leider nicht immer. Da brachte es auch nichts, dass sie mit Tänzer und Vickie als Tänzerin die Bühne enterte….

Aber das, Vickie, nenne ich mal eine Karriere. Das zweite Mal im Irrenhouse, und schon auf der Bühne. Fehlt nur noch, dass sie das nächste Mal eine Einzelperformance bekommt 🙂 Auf jeden Fall wäre es ein Versuch wert, den Vickie ist wohl eine verrücktesten Personen, die so im Irrenhouse rumlaufen – und dabei doch so wunderbar normal.

Viel besser fand ich da Melli Magic, die sich „schön von hinten“ zeigte und das gleichnamige Stereo Total Stück performte. …Ach isch mag dieses französische Akzent. Wie war das noch mit dieses Bier das so schön geprickelt hat in mein Bauchnabel. …Dieses Mal hat das Bier geprickelt unter meine Schuhsohle. Dummerweise musste ich eben den Akku in meiner Kamera wechseln und mein Becks Lemon auf dem Boden abstellen. Dort trat es jemand um und ich stand im Bier.

Fehlte noch der dritte Gaststar Mataina Ah wie süß, die Lady Bitch Ray darbot. Lady Bitch Ray? War das nicht die Skandalrapperin, für deren Eskapaden selbst Harald Schmidt Ärger vom Rundfunkrat bekam? Ich meine, DER Harald Schmidt, der Hitler-Parodien machte und der den gemeinen Polenwitz gesellschaftsfähig machte.

Nun der Song war nicht sonderlich nett, aber doch sehr deutlich und hatte eine ganze Menge Text. Aber hört selber.

Warum, allerdings ich Dummbratze das großartige Endstück, wo alle vier Damen auf der Bühne standen nicht herunter- bzw. hochgeladen habe, erschliesst sich mir nicht ganz. Immerhin war es das größte an diesem Abend. Es war keine Liveversion und doch hörte man viel Jubel, dazu war es wirklich romantisch mit vielen, vielen Wunderkerzen… Na vielleicht finde ich das Video irgendwo wieder… Dann soll es das auch hier geben.

War sonst noch was? Ach ja. Der Partypixxer hatte dieses Mal einen Lehrling dabei, der gleich richtig in die zwei wichtigsten Regeln der Partyfotografie eingewiesen wurde:

1. Wenn Drag Queens anwesend sind, müssen sie häufig und gut fotografiert werden.
2. Eine gute Fotografie beinhaltet unbedingt auch die Heels an den Füssen.

Ich glaube, er hat beides verstanden und schon nach dem ersten Irrenhouse Besuch verinnerlicht. So gehört es sich.

Achja, da ist nochetwas, da muss ich doch noch ein Bild posten. Das mit dem süßesten Mädel im Irrenhouse und eigentlich dem einzigen Grund, die Bar in der Raucherlounge zu besuchen 😉 Naja fast zumindest.

Amy Winehouse @ Irrenhouse

Unter Strom im Irrenhouse.
Nina Queer im Irrenhouse

Am Wochenende bin ich mal wieder in die Heimat gefahren um ein pass zukunftsweisende Dinge zu klären und meine alten Winterreifen gegen meine in Hamburg lagernden Sommerreifen zu tauschen. Aber auch wenn es mich am Wochenende nach Hamburg führt komme ich nicht drumherum, an jedem dritten Samstag im Monat in Berlin zu sein, um die :Irrenhouse Party: von :Nina Queer: zu besuchen.

Also Mitfahrerinnen (erstmalig vier Frauen) eingepackt und rauf auf die Autobahn nach Berlin… Das ganze dauert natürlich immer etwas länger als gedacht und ab und an kommt auch noch ein wenig etwas dazwischen – naja auf jeden Fall kommt man meist später an als geplant. Bei mir war das etwas 22 Uhr… Essen, noch etwas entspannen, fertigmachen etc… Das schaffe ich nicht. Sheila angerufen „ich fahre heute selber“ und langsam ans Werk gemacht.

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Irgendwo gegen 10 vor 1 bin ich dan los und prüfte als letzte Amtshandlung meine Digitalkamera. – leer – . Und zwar so leer dass sich nichts tat. Hmmmm Mist. Das letzte Mal Irrenhouse hatte ich meine Kamera noch nichtverstanden und so keine Videos, diesmal war sie leer. Ergo. es würde auch keine Videos geben…. Wenn nicht… Ja, wenn ich nicht eine Steckdose für mein Ladekabel finden würde.

Ich fand! Ganz hinten in einer Ecke im Irrenhouse in der Sitzecke gab es eine freie Steckdose, die ich in Beschlag nahm. Mit der festen Gewissheit „Bis die Show beginnt bewege ich mich keinen Zentimeter hier weg“ saß ich dort also neben meiner gerade ladenden Kamera und langweilte mich. Nett, dass sich immer wieder Menschen um mich sorgten, ich aber mit Fug und recht behaupten konnte, dass mit mir alles okay sei und dass mir nichts fehlen würde – ausser eben ein Stündchen Strom für meine Kamera. Wie gesagt. Alle vergnügten sich, nur ich langweilte mich etwas.

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Aber was tut man nicht alles dafür, die Show in Bilder und auf Video zu bannen, denn tatsächlich gibt es jetzt die Premiere in diesem Blog. Irrenhouse Videos. …Jaja, ich weiss, dass man die bei Sheila schon lange bewundern kann. Aber hier ist es bene neu 🙂 Diese Ankündigung bedeutet aber auch, dass mein langeweile Einsatz erfolgreich war. Die Kamera war gut genug aufgeladen am ende.

Kommen wir also zum Wesentlichen, der Show.

Wie sagte :Nina Queer: noch? „Mit dieser Frisur sei klar, was da auf uns kommen würde“ Da war es, denn es war eine Amy Winehouse Frisur und folglich würde sie Amy Winehouse bringen. Ich mag ja die Musik von Amy Winehouse, schmissig, soulig irgendwie klasse – und sie selber ist natürlich auch eine – sagen wir mal spannende – Persönlichkeit, aber das ist Nina ja auch. Erst singend auf der Bühne, dann singend mit weisser Nase hinter Gittern. Ja, die Mädels suchen sich gerne die Härtefälle für ihre Darstellungen aus. Neulich Britney, heute Amy.. Wobei ich die beiden nicht wirklich vergleichen möchte. Das wäre ja, wie eine Schangeltranse mit Mataina zu vergleichen….

:Mataina Ah Wie Süß: kam nämlich danach und verzückte uns mit einer arabischen Nummer einem standesgemäßen Kopftuch und zweier sehr bärtiger Transen, die scheinbar lange lange keinen Rasierer mehr aus der Nähe gesehen hatten. Irgendein Ali, der mit seiner Mascha gerne würde, das dem Pascha aber nicht so recht gefällt und aus dem Bariton dann im Laufe des Liedes eher eine hohe Stimme wird. Eine Schere ist auch noch im Spiel… Meingott, wo gräbt die gute Mataina nur immer diese Lieder aus. Und wo hatte sie diese beiden bärtigen Transen nur her.. Irgendwie kamen die mir bekannt vor, nur die Bärte passten irgendwie nicht. hmmm schwer.

Keinerlei Erklärungsnöte gab es mit der nächsten Numer. Stella DeStroy ist nicht erklärungsbedürftig und auch das Lied Goldfinger aus James Bond sollte einem jeden ein Begriff sein. Stella hatte dazu ein großartiges goldschimmerndes Kleid an, um dass ich diverse Male im letzten Dezember herumgeschlichen war und es natürlich weg war, als ich mich dafür entschied. Jaja, ich weiss, Sheila sagt immer, „sofort kaufen“.. Es stimmt ja. Egal zurück zu Stella. Goldfinger also und das ganze gewohnt souverän abgespult. Mit durchaus einem Überraschungseffekt, der Youtube bestimmt dazu bringt, dieses Video zu sperren. Na mal sehen. Komisch, dass Nina solche Nummern zulässt. Ich hätte gewettet, sowas sei ihr auf ihrer Party vorbehalten 😉 Egal, es war ganz groß.

Groß ist dann auch die richtige Überleitung zur nächsten Nummer… aber ich glaube für heute reicht es erstmal mit Shownummern, morgen gibt es noch zwei.

… Als ich dann aber gestern so in meiner Ecke saß und meine Kamera auflud kam ein Typ zu mir und meinte, ob ich ihn noch kennen würde. Aus Frankfurt. …Da ich noch nie in Frankfurt war, verneinte ich das. Wir würden uns aber nicht aus Frankfurt kennen, sondern er sei aus Frankfurt… Des Rästels Lösung war, dass Babsi Heart der Job nach Berlin führte sie und diesen Abend mal als Man Berlin unsicher machte.

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Mal muss man ja auch aus Frankfurt raus kommen immerhin ist Frankfurt nicht gerade als Drag Hauptstadt bekannt. Da gäde es einfach keine Drags – schon gar keine Konkurrenz. Da wäre gerade noch Marlene Deluxe, aber die wäre eigentlich nur im Cocoon anzutreffen und das wäre es dann schon. Berlin bietet da wohl einiges mehr 🙂

Nix Ross im Busch

Nachdem wir Prinzessin Hans gelauscht haben, ging der weitere Weg in berlins größte Gaydisco, das Haus B – eingeweihten auch als „die Busche“ bekannt.

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Hier feierten Kitana und Inez – und es sollte Dschungelkönig Ross auftreten. Ersteres war wichtig, letzteres war weitgehend egal. Gut also, dass dieses nicht der Hauptgrund war, die Busche zu betreten, denn ansonsten wären wir bitterlich enttäuscht gewesen. Nicht weil Ross’s Auftritt schlecht gewesen wäre – nein weil sein Auftrag gar nicht gewesen ist. Der Dschungelkönig sagte einfach ab. Egal.

Kitana und Inez waren aber da und wir konnten noch eine ganze Weile feiern… Nun sage ich ja immer, die Busche ist uns immer nur für eine viertelstunde Zeit gut. Selten waren wir wirklich länger dort. Dieses Mal war ein solcher Abend. Ich bin mir nicht sicher, wie lange, aber auf jeden Fall weit mehr als eine Stunde 🙂

Man bewunderte mehrfach mein Outfit und man schätzte Sheila – wie üblich – jünger als mich…. Ich hab aber noch nciht herausgefunden, ob ich nun besonders alt oder sie besonders jung aussieht – oder aber beides der Fall ist.

Auf jeden Fall verlor ich – wieder mal – eine Wette gegen sie, denn ich war mir ziemlich 100%ig sicher, dass Sheila schon einmal Inez gedresst gesehen hätte. Nämlich vor längerer Zeit in ebendiesem Club. Sie verneinte das und ich setzte den üblichen Caipirinha.

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Natürlich lag ich falsch. Es war wirklich einer der gerade mal zwei Ausflüge mit Janka aber ohne Sheila, der uns ebenso hierherführte. Ich zahlte also mürrisch einen Caipi – und einen für mich zum wegspülen der Trauer. Irgendwann wette ich einfach nicht mehr… Auch dann nicht, wenn ich mir 100%ig sicher bin.

Auf alle Fälle muss ich sagen, dass Inez großartig ausschaute. Sie sollte häufiger so losziehen.

Sarah und Polly und wir im Irrenhouse

aber nicht gerade die beste Party bisher dort.

Eigentlich war an diesem Wochenende das Schlampenfest in Nürnberg, aber wir haben uns entschieden, dass der Spaßzuwachs die Kosten nicht ganz aufwiegt zumal im Vornherein eine ganze Menge Personen abgesagt hatten. Drum blieben wir also in Berlin und haben lieber wieder einmal das Irrenhouse von :Nina Queer: besucht. Das ist ja immer eine sichere Sache.

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Das sahen scheinbar auch ein paar andere so, denn zum einen war Polly wieder in Berlin und gänzlich unerwartet stand Sarah-Maria auf einmal vor meiner Tür. Eigentlich erwartete ich Sheila, die mit dem dringenden Grund auf Toilette zu müssen diese Überraschung einleitete. Stattdessen schwächelte Janka an diesem Wochenende rum. Sie habe nichts anzuziehen !!! …Schon mal in deinen Kleiderschrank geschaut Janka? Na, sie kam trotzdem noch ins Irrenhouse, wenngleich in der Männlichen Form… (Nur mal formhalber – wenn ich jemanden bereits kenne, dann er-kenne ich ihn auch wieder 😉 )

 

Vor dem Irrenhouse wollten wir aber noch einen Abstecher im Ackerkeller zur Wigstöckel Loves You Soliparty, auf der sich zum Bleistift Chicago Rose und Chou Chou de Briquette die Ehre geben sollten. Nach einer schier endlosen Parkplatzsuche und einem gefühlt noch längerem Fuschmarsch in arktischer Kälte kamen wir endlich im Ackerkeller an – um dort an der Kasse zu erfahren, dass

a) Chicago abgesagt hätte und wohl bei ihrer Party im White Trash sei
b) dass die Show gerade beendet sei und
c) dass sie Eintritt haben wollten.

das war wie Kinderüberraschung, gleich drei Gründe auf einmal – nicht in den Ackerkeller zu gehen und an der Kasse kehrt zu machen und dene eben erwähnten Fussmarsch in Richtung auto wieder aufzunehmen. Irgendwie waren die Mädels an der Kasse dabei ziemlich patzig und pissed als wir auf dem Absatz kehrt machten. Ich kann mir nicht helfen, aber mit Wigstöckel-Veranstaltungen werde ich irgendwie nicht so recht warm…

Statt jetzt allerdings ins White Trash zu fahren, entschieden wir uns, bereits jetzt das Irrenhouse zu besuchen. Also holten wir uns bei Divatlantique eine nette Begrüssung und drei Freikarten ab und schritten die Treppen in die heiligen Hallen hinunter. ..Waren wir schon einmal so früh im Irrenhouse? Wenn, dann zumindest lange nicht. ZUmindest kann ich mich nicht erinnern, das Irrenhouse jemals so leer erlebt zu haben – dieser Umstand sollte sich aber noch arg ändern.

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Nun, wir schlossen sozusagen fast mit auf, der Laden war leer, auf der Leinwand nährte Nina Queer fleissig und in endlosunger Wiederholung ihren Ruf als weltgrößte Schwanzbläserin Berlins. Selber war sie allerdings noch nicht im House. Tatjana allerdings saß bereits fertig blond und glitzernd im Pop-Floor Raum und erzählte uns ein Paar weitere Anekdoten aus ihrem Buch Tatjana, Schicksalsjahre einer Königin. Mal sehen, wie es weitergeht. Während wir so warteten, dass das Irrenhouse voll wird, trudelten auch Stella DeStroy, Nina Queer und irgendwann dann auch Polly und Shanee, Janka und Mel in Männerkluft und Kitana ein. Besonders lieb war, das Krizzi mit ihrer Kamera kam, und das obwohl Berlin4Fun keine Fotos aus dem Geburtstaksklub mehr bringt. Sie war also vollständig nur unseretwegen da. Vielen Dank Krizzi.

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Gemeinschaftlich warteten wir auf das Mainevent, die Show, die sich aber hinzog. Die Damen liessen sich dieses Mal wirklich Zeit.

Anders als zumeist bedeutete diese Warterei jedoch leider deises Mal nciht, dass großartiges eben seine Zeit braucht, denn die Show war ziemlich enttäuschend. …Nun gut, man ist aus dem Irrenhouse eben großartiges gewohnt. Glitter, Galamour, Travestie vom Feinsten und so ist „Hausmannskost der Travestie“ eben schon enttäuschend.

Nina Queer

Den Beginn machte Biggi van Blond mit einer, mir gänzlich unbekannten Nummer von etwa einer Minute länge. Man könnte auch sagen, dass die Nummer weniger lang gedauert hat, als Ninas Anmoderation. …Was war denn das Biggi? Ich könnte mir vorstellen, dass Ninas erschreckte Meinung, ob das schon alles gewesen sei durchaus ernst gemeint war, denn das fragten sich alle umherum – mir eingeschlossen. Polly meinte noch, dass Biggi doch eigentlich einen zu guten Namen hätte, um soetwas abzuliefern. Diesen Worten ist wenig hinzuzufügen. Biggi ist klasse. Dieser Auftritt war es ausnahmsweise mal nicht. Er hat nichteinmal lang genug gedauert um ein ordentliches Foto zu schiessen…

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Ihr folgte Tatjana, die Nina mit den Worten „Auf der Berlinale wird auch viel Scheisse gezeigt – Tatjana“ ankündigte. Nicht gerade nett. Tatjana rachte ein deutsches Lied, dass davon handelte, dass ein kleiner Peitschenmann, sie auf der Bühne auspeitschen sollte. Zum Lied kam dann auch ein Mann auf die Bühne, der sie dann auch tatsächlich auspeitschte. Strange irgendwie. Aber zumindest von der Idee deutlich spannender als der erste Beitrag. Aber auch bei Tatjana muss ich gestehen, dass der Funken irgendwie nicht überspringen wollte. Tosender Applaus ist irgendwie etwas anderes. Nun auch Tatjana hat schon mehrfach gezeigt, dass sie es besser kann. Insofern hab ich da keine Angst.

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Der letzte – und in meinen Augen auch beste – Beitrag wurde dann von Stella DeStroy gegeben. Dessen Sinn ich zwar auch erst nach dem Auftritt verstand, als er mir erzählt wurde. Stell bekam ihre Tage. Warum lassen wir mal dahingestellt. Aber ihr weisses Satinkleidchen wurde in laufe des Auftrittes mit viel Ketchup äääh Blut ziemlich versaut und benötigt ganz dringend eine Reinigung. Der Auftritt war der beste von drei nicht berauschenden und alle mit denen ich mich so darüber unterhielt, waren eigentlich ziemlich enttäuscht.

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Nun, ich bin mir sicher, Nina wird das nächste Mal wieder Travestie vom feinsten aus der Perücke zaubern.

Was gibt es ansonsten zur Party zu sagen? Hmmm wenig. Polly und Shanee verzogen sich frühzeitig, eine ganze Menge typischer Personen waren dieses Mal nicht dort, der Raucherraum war extrem verqualmt (drum ist es ja der Raucherraum), ausserdem war es voll – uns etwas zu voll und so zogen wir mit sechs Personen und einem Mini weiter ins White Trash. Dazu aber morgen mehr.

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