Es geht weiter.

In diesem Monat habe ich mein Blog sehr stiefmütterlich behandelt und bin nicht zu meinem täglichen sinnvollen Post gekommen. Manch einer wird gelesen haben, dass dieses mit einer Kündigung, die mich am letzten des letzten Monats meines Jobs zu diesem Monatsende beraubt hat, zusammenhing. Es gibt halt einfach ab und an wichtigere Dinge als ein Blog.- Eine Jobsuche um genau zu sein.

Das hat jetzt ein Ende, denn wenn nicht allzuviel schief läuft, bin ich pünktlich zum ersten Dezember wieder in Lohn und Brot und brauche mich nicht mehr um Jobsuche, Vorbereitung von Bewerbungsgesprächen oder dem Arbeitsamt kümmern.

Insofern sollte ab jetzt diesem Blog wieder die nötige Zeit zukommen.

Arbeitsrecht Rechtsanwälte in Berlin

Halloween war wirklich ein Schocker und nun bin ich gezwungen Arbeitsrecht Rechtsanwälte in Berlin zu suchen…

Halloween ist ja seit einiger Zeit auch in Deutschland in Mode gekommen. Auch wenn es eigentlich vor allem eine große Marketingaktion von Kostümherstellern zu sein scheint, die neben Fasching noch ein zweites Standbein brauchen, findet dieser Brauch auch in Deutschland immer mehr Anklang.

Generell bedeutet das ja, Leute zu erschrecken, ihnen aber eigentlich nicht wirklich etwas zu tun. Je besser der Schrecken in die Glieder fährt, desto besser – nur eben nicht mehr als das. Mir allerdings ist gestrenein Schrecken mit gruseligen Folgen wiederfahren:

Gestern so gegen halb 12 gingen meine beiden Geschäftsführer durch die Firma und setzten ein nicht angekündigtes Meeting für alle 22 Angestellten und für sofort an. In diesem Meeting legten sie dar, wie sie erwarten, dass die Wirtschaftskrise auf die Firma ausschlagen würde, wie die Online-Werbeumsätze sich vermutlich entwickeln würden und was ihre Maßnahme dazu sein würde.

Folge: 7 von 22 Mitarbeitern werden gehen müssen. – Ich bin einer davon.

Ziemlich genau jeder dritte Mitarbeiter der Firma muss seinen Hut nehmen – sprich ist gestern zu Ende November gekündigt worden. Unbelassen ist davon der Sales, die Technik und selbstverständlich die beiden Geschäftsführer. Beim Rest sah die „Sozialauswahl“ in etwa wie folgt aus: teurerer Angestellter: geht, günstigerer Angestellter: bleibt. Ich war eher einer der teureren.

In der Kündigung steht eine Klausel, dass eine Abfindung von einem halben Monatsgehalt gezahlt wird, wenn man nicht das Arbeitsgericht anruft. Puuh. Ob das so okay ist, wissen Arbeitsrecht Rechtsanwälte sicher besser als ich, aber die Klausel klingt irgendwie komisch in meinen Ohren.

Fakt ist, dieses halbe Monatsgehalt bringt eine irgendwie kaum weiter, wenn der dazugehörige Job weg ist….

Was mich allerdings darüberhinaus ziemlich betroffen macht ist der Termin der Kündigung. Kommt es nur mir so vor, oder wurde mit der Übermittlung 31.10. halb 12 irgendwie bis in die letzte Minute gewartet? Jetzt habe ich genau 30 Tage Zeit, mir einen  neuen Job zu suchen. Ich sage mal so: 10 Tage vorher und ich hätte 40 Tage Zeit gehabt. Ein drittel mehr. Nun ist t-30 (nun nur noch 29)

Theoretisch hätte ich gestern meine Wohnung noch kündigen müssen, denn jetzt am 01.11. bedeutet dass, einen weiteren Monat zu den drei Monaten, die eh anfallen, bis ich diese Wohnung loswerde – wenn nötig – und in meiner Wohnung in Hamburg, die ich noch immer habe, wohne ich knapp zur hälfte der Miete…Es wäre wirklich schön gewesen, wenn man solche Überlegungen vielleicht nicht in ein paar Stunden abschliessend, sondern mit einem Tag Abstand hätte überlegen können… so fallen in den nächsten 4 Monaten mindestens 2.400 € an Miete an, egal ob oder in welcher Stadt ich arbeite. Ich könnte Kotzen.

Also, wer eine Firma kennt, die einen guten Online Marketing Manager oder einen Suchmaschinen Marketing Manager sucht, oder wer gute Arbeitsrecht Rechtsanwälte kennt, der mag sich einmal bitte bei mir melden.

Achja: Ich bitte das Leben, mir solche Halloween Schrecken in Zukunft zu unterlassen.

und wieder einer mehr

Wenn alle das tun würden, was ich ihnen sage, wäre das Leben doch klasse.

Gerade hat sich ein Ex-Kollege von mir auf Skype gemeldet, der meinen kleinen Hinweis in meinem About me… gefunden und danach gehandelt hat:

Wie schrieb ich da noch?

Sorry.
Achja nochetwas:
Wenn Du meinst, mich erkannt zu haben, dann darfst Du mich gerne in einem ruhigen Augenblick drauf ansprechen oder es bitte für Dich behalten.

mw.gif[18:46:24] MW : Hallo H.
[18:46:31] H. : hallo
[18:46:38] MW : Mal kurz Zeit?
[18:46:47] H. : jepp
[18:46:55] H. : was kann ich für dich tun?
[18:46:57] MW : Und zwar hab ich da was über dich gefunden 😛
[18:47:16] H. : na, lass sehen
[18:47:21] MW : „zoe“?
[18:47:30] H. : 🙂
[18:47:30] MW : Sorry, aber du schreibst da, sprich mich drauf an 😛
[18:47:41] H. : okay, jepp, das bin ich
[18:47:45] MW : Okay.
[18:47:46] MW : Respekt..
[18:47:49] MW : Aber ein Tip:
[18:47:51] H. : danke
[18:47:54] MW : Die Domain ist auf deinen Namen registriert..
[18:48:05] MW : Jemand schaut bei der Denic nach, und er weiß definitiv, das du es bist 😉
[18:48:26] H. : ja, aber das macht mir heutzutage wenig, ich bin ziemlich öffentlich
[18:48:32] MW : Sieht man 🙂
[18:48:35] H. : wie hast du es denn gefunden
[18:48:43] MW : Du hast zwei User bei Q. [eine Internetcommunity]?
[18:48:53] H. : jepp
[18:48:58] H. : h. und eben
[18:49:00] H. : zoe
[18:49:01] MW : Also ich hatte diesen User gesehen..
[18:49:08] MW : Und blöd geschaut 😛
[18:49:19] H. : sofort erkannt?
[18:49:23] MW : Nein..
[18:49:29] MW : Ich hab erst gedacht, nagut, sowas gibts halt auch..
[18:49:51] MW : Und dann hab ichs wieder vergessen, dann durch Zufall einfach ’n Domain Whois auf „zoe“ Domains gemacht..
[18:50:01] MW : Und dann hab ich auch ein Whois auf deine Domain gemacht..
[18:50:06] MW : Und dann hab ich echt blöd aus der Wäsche geschaut..
[18:50:08] H. : wie wahr wie wahr
[18:50:12] MW : Ich mein, das hätte niemand erwartet 😉
[18:50:24] H. : ach es haben eigentlich ziemlich viele gewusst
[18:50:58] MW : Ich gehörte bis vor dieser „Entdeckung“ nicht dazu;)
[18:51:00] H. : [diverse Namen] und seite dem Tag meiner Kündigung auch [mein ex Chef]
[18:51:18] MW : wie hat er davon wind bekommen??
[18:51:32] MW : ich nehme an, mit den anderen wirst du mal wo unterwegs gewesen sein…?
[18:51:43] H. : Ich habe ihm erzählt, warum ich Kündige
[18:51:51] MW : Nee oder? 😉
[18:51:54] MW : Deshalb Berlin??
[18:51:56] H. : und es ist halt zum großen Teil die berliner Dragszene
[18:52:05] MW : Okay 😉
[18:52:18] MW : Find ich gut.
… uswusf …

Es gab mal Zeiten, da hätte mich so ein Chat beunruhigt… 🙂

Mensch Ute!

Es gibt da eine Person, eine liebe ehemalige Kollegin, die einfach jeden und jede kennt, zumindest jede Person, die das Internet nicht nur aus Erzählungen kennt. Ute.

ute.jpg

Nun kennt Ute seit einiger Zeit meine zweite Person, denn es gab Zoe auch als Mitglied der Webcommunity, bei der ich eine ganze Weile arbeitete. Ute nahm meinen letzten Arbeitstag nach meiner eigenen Kündigung zum Anlass, Zoe im Newsletter zu besprechen und durchscheinen zu lassen, dass sie mich auch persönlich kennt. Dieses sahen auch die Jungs von der Konkurrenz in Berlin, wo ich ebenfalls nach einem beleidigten Blogbeitrag Zugang gewährt bekam.Ob diese nun betriebsspionage vermuteten oder irgendwas anderes, dass weiss ich nicht, aber sie stellten Ute zur rede, wer denn nun Zoe sei. Und die gute plapperte. Nichts kann man anderen erzählen ohne, dass es nicht weitergegeben wird. Ich hoffe nicht, dass es in Kürze das ganze berliner Internetbusiness weiss.
Hauptsache Ute schickt das nicht an ihren gesamten Verteiler, denn sie kennt wie gesagt JEDE und Jeden.

Was für ein Glück, dass mich Outings so garnicht mehr interessieren.