Same Procedure als every Year James

Same Procedure als every Year James

Vollbildaufzeichnung 21.12.2010 015753

Es gibt einige Dinge, auf die man sich in Berlins Partylandschaft verlassen kann. Auf jeden Fall dazu gehört der Umstand, dass es ein Weihnachtsirrenhouse gibt. Okay, okay, es gibt Nina Queers Irrenhouse 12 Mal im Jahr im Geburtstagskub, und doch ist das Weihnachtsirrenhouse jedes Jahr wieder etwas besonderes.

Eigentlich ist es immer das gleiche: Vor der Tür liegen Eis und Schnee, der Weg ist kaum bestöckelbar, Nina spendiert Weihnachtsplätzchen,  und die Transenshow ist so vorausschaubar, wie sonst nie: Melanie Thorntons “Wonderful Dream“ und Mariah Careys „All I Want for Christmas“ auf derm Bühne. Wie Nina schon selber sagte. Sie lebt eigentlich nur dafür, an Weihnachten Mariah Carey auf der Bühne zu performen. Dazu eine ganze Menge Konfetti und Schnee. Ein echtes Weihnachtsirrenhouse also und genau SO muss es sein, denn so wollen wir es.

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Und es war knapp, das zu zeigen, denn mein Akku war ziemlich am Ende. Zwischen Rockstar Models Night und Irrenhouse war ich so extra noch zu Hause um mein Ladegerät zu holen und so stand ich etwa eine halbe Stunde an der Steckdose am Eingang des Irrenhouse herum und schaute auf mein ladendes Ladegerät und lauschte, ob ich nicht gerade die ersten Töne der muppetshow höre. Es dauerte glücklicherweise so lange, dass es noch für ein wenig von allen Nummern reichte.

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So zum Beispiel für die beiden Weihnachtsengel Nina und Brigitte, die mit ihrer „versauten Weihnacht“ einmal mehr mit ihrer nicht ganz jugendfreien Version von Merry Christmas den Reigen auf der Bühne begannen. Man hätte sie auch in ihrem Mösical im schmutzigen Hobby sehen können…. hab ich nicht, dafür sah man sie hier in zwei verschiedenen Nummern

Danach ging es dann aber weihnachtlich weiter. Stella mit Colaflasche und wonderful Dreams. Schon mal gesehen. Aber wie gesagt: Weihnachtsirrenhouse und somit vollkommen richtig… Etwas weniger weihnachtlich schien mir die Nummer von Melli Magic, doch sie zeigte mal wieder das Talent zu großen Gesten. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Lied schon einmal gehört habe, aber das macht ja nichts.

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Schon gehört – und gesehen habe ich die nächste Nummer. neulich beim Freak Burlesque Circus im Roadrunners Paradise. Ein dicklicher Bärtiger Mann, der sich mit der Zeit in eine – ind diesem Blog nicht ganz unbekannte Drag Queen verwandelt. aber schaut einfach selber, wer dieser Weihnachtsmann auf der Bühne des Irrenhouse ist.

Natürlich kam danach noch DAS Lied überhaupt, aber dazu komme ich dann einfach einmla die nächsten Tage. Zwei schöne Dinge gab es aber noch im Irrenhouse diesen Monats. Das gute Gefühl, vermisst zu werden zwei verschiedene Personen, haben festagestell ud mich drauf angesprochen, dass ich die letzten zwei oder drei Male nicht da sein konnte. Nun das eine Mal war ich im Urlaub, das andere Mal konnte ich nicht. Aber freiwillig verpasse ich sicher kein Irrenhouse.

Länger weg sein ist nicht drin, das genau scheint auch Superzandy zu sagen, die an diesem Abend mit Musik machte. …Das an sich ist ja noch nichts seltsames, doch hat Zandy vor noch relativ kurzer Zeit ihren Rücktritt von den Turntables dieser Welt angekündigt und kurzfristig auch eingehalten. Doch das DJ-Rentnerdasein ist doch wohl nicht das Wahre und so wurde die Rente ad acta gelegt. Sehr schön.

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Our Lady J im Irrenhouse

An einem fünfzehnten bereits ein Irrenhouse im Geburtstagsclub? Ein dritter Samstag im Monat? Naja, wenn bereits der 1. des Monats ein Samstag ist, kommt das nach Adam Riese und dem ägyptischen Kalender schon mal hin. Ergo: es gab am Samstag nur ein Place to be. Das Irrenhouse.

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Eigentlich wusste ich es, doch ich vergass es, Nina Queer hat zu diesem Irrenhouse ein Sex In The City Irrenhouse ausgerufen und zufällig traf mein Outfit dieses Motto. Vollkommen anders als Mels. Mel’o Drama hatte ebenfalls ein Motto ausgerufen und spielte Frühling als „Linda de Mel“ mir einem Frühlingsoutfit mit Tulpen und und Schmetterlingen. Dabei war das Wetter wirklich wirklich nicht frühlinglich.

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Mein Kunstpelz war an diesem Abend sehr notwendig und hätte es Niederschlag gegeben, so wäre dieser vermutlich weiss gewesen oder aber auf der Strasse direkt gefroren… Mels frühlingsbeschwörung hat also nichts gebracht.

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…Ich bin mir nicht sicher, aber vermutlich haben die meisten Vermieter bereits die Heizungen abgestellt und so meinten viele Berliner, eng aneinanderrücken zu müssen. So landeten sie mit anderen ebenfalls frierenden Berlinern im Irrenhouse, denn es war wieder einmal proppevoll. Genaugenommen war es so voll, dass ich teilweise nichteinmal mehr versucht habe, an der Bar ein Getränk zu bekommen. Weil ich keine Lust hatte, mich dort durchzukämpfen…

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Für einen Platz vorne bei der Show habe ich allerding trotzdems genügend Durchsetzungskraft. Immerhin will man ja etwas zu zeigen haben. Dabei war diese Sho eine kleine Premiere. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, seit ich das Irrenhouse besuche, gab es keine Transenshow, die nicht von der Muppetshow eingeleitet wurde. …Dieses Mal schon. Allerdings von einem Lied, das ich nicht kannte. Wäre ich Sherlock Zoe Holmes oder Nick Zoe Knatterton, würde ich schlussfolgern, es wird sich wohl um die Erkennungsmelodie von Sex in The City gehandelt haben. …Ich habe tatsächlich noch nicht eine Folge gesehen…

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Trotzdem habe ich mitbekommen, dass Single Ladies von Beyonce irgendwas mit Sex in The City zu tun hat, ich allerdings denke bei dem Song immer an Barbie Breakout, denn das erste Mal, als ich das Lied wissentlich hörte, war Silvester vor zwei Jahren im Tape Club mit Janka… Eines der ganz wenigen Male, die ich Barbie on Stage sah. Schade, dass sie so rar auf den Brettern der Dragwelt auftritt.

Gänzlich anders ist das mit den Damen, die den ersten Auftritt, eben diese Single Ladies brachten. Mataina Ah Wie Süß, Melli Magic und Stella DeStroy. Gerüchten zufolge haben die Mädels die Performance nicht allzuhäufig geprobt, dafür war es aber ganz in Ordnung. Und auch, wenn das Lied schon alt ist, es ist immer noch der Bringer.

„Der Bringer“ war aber auch Our Lady J. Sie spielte in Sex and the City mit und mit Harry Potter – und sie performt nicht nur, dsie sing sogar. So richtig und alleine und vollkommen eigenständig… Ich habe schon oft geschrieben, dasses bei vielen Drag Queens besser ist, dass sie nur Playback „singen“. Our Lady J ist da anders, sie kann wirklich singen – und es hört sich gut an.

Das zeigte sich vor allem bei ihrer zweiten Nummer. Eine weitere Premiere an diesem Abend, so denke ich zumindest. Das dürfte das erste Mal gewesen sein, dass eine Drag im Irrenhouse Acapella gesungen hat. Nur von zwei Begleitsängern zeigte our Lady J, was sie so kann. Erstaunlich und ziemlich eindrucksvoll. Das sah auch das Publikum so, dass sehr ordentich applaudierte.

Die vorletzte Nummer zeigte Stella Destroy, die Blue Eyes, bright Eyes, Bette Davis Eyes brachte und wieder einmal auf der Bühne rumsaute. Die Mädels auf der Bühne finden auch immer wieder etwas neues. Wasser, Bier, Wodka, Mehl, Fleisch, Konfetti und was weiss ich alles, was es schon gab. Dieses mal was es dann eben Eyes äääh Eis. Mit Servierhäubchen und einer Maxipackung Vanilleeis gabs von ihr Maxiwaffeln von ihr.

Beendet wurde die Show mit der bereits gestern gezeigten Version von Nina Queer, die unsere Eurovision Song Contest Lena auf dei Bühne brachte… Nicht das großartigste, was ich jemals auf der Bühne des Irrenhouses fand, aber ordentliches Tageswerk. Man wird sehen, ob es Lena in Oslo besser macht und was danach im Irrenhouse aufgeführt wird. Ich erinnere mich an Tatjanas Verka Serduchka Nummer mit Discokugel auf dem Kopf.

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Apropos Kopf. Mit Melone und Lederjacke verirrte sich einer der Ochsenknecht Jungs ins Irrenhouse. Ich kann die ja nicht auseinanderhalten. Als was gelten die eigentlich? als B-Promis, C oder A? Egal, auf jeden Fall ist es wieder einmal schön zu sehen, dass man auch, wenn man einigermaßen bekannt ist unbehelligt Party im Irrenhouse machen kann. Ochsenknecht


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Wie ich bereits geschrieben habe, war es für uns in der Tat ein wenig traurig, die La Fête Fatale zu verlassen – und man sagte mir noch, wir hätten dabei auch tatsächlich einen Knaller verpasst. Genaugenommen einen zweiten Auftritt von Empress Stah, der noch besser gewesen sein soll, als der erste. Schwer vorstellbar.

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Aber was tut man nicht alles um das berliner Nachtleben zu dokumentieren. Immerhin war Irrenhouse Samstag und somit bestand unsere Pflicht, Transen auf Youtube zu bringen. Genaugenommen unser aller Lieblinge während der allmonatlichen Transenshow bei Nina Queers Irrenhouse Party.

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Der Weg dahin war aber wieder einmal beschwerlich. Eis, Schnee, Glätte machten den Weg von der Straße zum Irrenhouse zum Hindernissparcour, so dass Sheila – nicht ganz ernst – sogar überlegte, ob wir nicht sogar umdrehen sollten. Sind wir aber selbstverständlich pflichtbewusst nicht und so fanden wir uns pünktlich zum Auftritt der Mädels in bester Sicht- und Wassernassgespritzt-werden Position ein.

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So sahen wir dann beispielsweise Melli Magic, von Nina gerne als die schönste Transe Berlin – also mindestens – tituliert. Dieses Mal mit einer für sie ziemlich ungewöhnlichen Nummer. Mal nicht das ganz große Glamour-Kino, oder die große Soul Nummer. Öfter mal etwas neues. Ich denke, dass sie sich durch ihre wöchentliche Dinner Show jetzt ständig neu erfinden muss. Sicherlich nicht das schlechteste soetwas.

Etwas weniger nette Worte hatte Nina zu Gloria Viagra. Das Empire State Building der berliner Travestie würde eine Nummer bringen. Die einzige, die sie könnte…. Nun, wer Gloria schon seit einiger Zeit beobachtet, der weiss selbstverständlich, dass das nicht stimmt, wer ebendieses tut, der weiss aber auch, dass da durchaus ein Fünkchen Wahrheit hinter Ninas Worten stecken kann. Zumindest gab es von Ihr schon mindestens zwei Mal Nummern, in denen sie auf der Bühne mit Alkohol sowie weissem Puder hantierte… Ich erinnere da an eine Britney Spears Nummer.. Ausserdem musste ich desillusioniert feststellen, Gloria hat gar keinen echten Vodka verspritzt… und ich schätze mal, das Puder mag auch eher Mehl gewesen sein….

Es folgte Stella DeStroy. Dieses mal mit einem sehr dramatischen Make Up, das eher an eine USA-Drag, denn an eine berliner Drag erinnerte. Aber das ist ja auch nichts schlechtes. Fest stand. es war mal etwas völlig anderes. Auch ihre Performance war dramatisch, wie schon manch einer ihrer anderen Auftritte, aber das waren bisweilen die besten von ihr. Dieses mal war es ein ordentlicher – doch kein grandioser Auftritt.

Folgen noch einmal Melli Magic und Mataina Ah wie süß in süßen selbstgemalten Katzenkleidern mit einer Version der wohl berühmtesten Grand Prix Hymne. Während Deutschland gerade „unseren Star für Oslo“ sucht, machten die beiden mal wieder klar, wer hier der / die Stars sind. Ersteinmal natürlich Nina, aber die anderen Mädels kommen dahinter.

Melli Magic – Pump up your Dinner

Dinner Travestie mit Melli Magic und Bang Bang Ladash im Axel Hotel.

melli magic pump up your dinner

Bevor wir zur Fashion Rock Night aufbrachen wollten, wir, da wir eh schon einmal Freitags früh unterwegs waren einen Abstecker im Axel Hotel machen, wo Melli Magic allwöchentlich ihre Dinnershow „Pump up your Dinner“ veranstaltet. Ich versprach Sheila zwar, mich zu beeilen, konnte aber nicht garantieren früh genug fertig zu sein, um Mellis gesamte Show mitzubekommen… Daher bot ich an, selber per Taxi dahinzukommen. Das Axel Hotel ist ja nicht weit… Dachte ich.

Eigentlich war ich zeitig fertig, aber irgendwie hat sich mein Iphone mal wieder geweigert, Sheilas Anruf ordnungsgemäß mit einem lauten Klingeln anzukündigen und so wartete und wartete ich… Und als ich dann endlich einmal aufs Telefon schaute, merkte ich, dass ich damit Sheilas Anruf und somit die Mitfahrgelegenheit zu Mellis Show verpasst hatte… Damit war mein Iphone dann auch leer und schaltete sich aus. Egal! Los gehts, auf und eine Taxe gesucht.

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…Relativ schnell fand ich eine, doch der Taxifahrer, dem ich mein Ziel Axel Hotel nannte, schaute mich nur an wie ein Auto Taxi… Kein Problem, ich kann sie führen. Über die Jannowitzbrücke, Richtung Alexanderplatz und dann weiter in Richtung Volkspark Friedrichshein, ist garnicht so weit

Genaugenommen wäre es nicht weit gewesen, wenn das anvisierte Hotel das Axel Hotel und nicht das Leonardo Hotel gewesen wäre… Dass dieses nicht so war, merkte ich allerdings erst, als wir da waren und ich die Schrift am Eingang Lesen konnte L E O N A R D O … und auch beim anders anordnen der Buchstaben kam beim besten Willen kein AXEL heraus und Melli Magic trat dort auch nicht auf…

Folglich stöckelte ich ins Leonardo Hotel und fragte dort nach dem Axel Hotel…. Wieder einmal schauten mich Autoscheinwerfer an, man konsultierte aber das INternet und schrieb mir eine Adresse am anderen Ende der Stadt auf, die ich dann dem glücklichen Txifahrer präsentierte, der somit wohl die Fahrt des Abends und den Hauptgewinn gewonne hat. Selten doof, erst in die eine Richtung zu lenken, um dann zu einem Hotel in die andere Richtung zu wollen… wie eine Fahrt nach München, die über Flensburg führt…. Und ich war mir eigentlich 100% sicher, dass das Leonardo Hotel das Axel Hotel war… warum auch immer.

nun ich erreichte Pump Up your Dinner, ziemlich spät und bekam gerade noch – leider viel zu gestresst – drei Nummern mit. Eine von Melli Magic (die aber immerhin doppelt, weil zwischendurch am Mischpult herumgepfuscht wurde) und zwei live gesungene Nummern von Bang Bang Ladash… Schade, ich hätte gerne mitbekommen und auch gerne etwas gegessen, denn immerhin war es ja Dinnertravestie.

melli magic

Hätte ich a) mein Iphone gehört und b) mir mal angeschaut, wie die Adresse des Axel ist, dann hätte das auch geklappt… So muss ich beizeiten wohl noch einmal kommen. Sehr gerne, wenn man so nett wie von Melli beim delay’ten Erscheinen gegrüßt wird….