Bread & Butter Berlin
Bread & Butter Berlin wurde am Jul.15, 2010, gepostet
Bread & Butter Berlin
Die Modenschau von Lena Hoschek am Bebelplatz war natürlich nur der Anfang eines langen Fashion-Tages. So ging es glücklicherweise mit dem Auto zum Flughafen Tempehof, um sich in das Getümmel auf der Bread & Butter zu stürzen. Das hieß vom gut- klimatisierten Fashion Week Zelt aufs sonnige Rollfeld. Glücklicherweise hatte ich mein Ticket bereits am Vortag am Counter abgeholt und konnte gleich durchstarten! Das heißt, nachdem ich mittels meines Personalausweises bewiesen hatte, dass ich es wirklich bin. Die Bread & Butter versteht in dieser Hinsicht nämlich absolut keinen Spaß, weil sie eine Fachmesse ist und deshalb auch nur Fachpublikum hineinlässt. Fachmesse heißt übrigens auch, dass man keine Klamotten kaufen, sondern sie nur angucken darf., leider!
Die Bread & Butter ist so groß, dass es zwischen den einzelnen acht Bereichen Shuttles gibt, die einen von Halle zu Halle transportieren. Meine bevorzugten Hallen heißen: Style Society, Fashion Now, Street Fashion und Denim Base. Viel „mehr“ habe ich nicht wirklich gesehen, und das in ca. fünf Stunden, am Ende derer mir die Füße qualmten und fast die Arme abfielen.
Die Stände auf der Bread & Butter sind im Vergleich zu anderen Messen der Berliner Fashion Week ziemlich aufwendig. Besonders die Denim-Labels neigen dazu, sich wahre Messe-Pläste zu bauen oft in Verbindung mit einer eigenen Bar, um die Messebesucher in gute Stimmung zu bringen.
Meine erste Tat ist stets mir eine möglichst große Tasche von einem Label zu organisieren, in die ich alle spannenden Flyer, Lookbooks und andere Tüten reinstopfe, bis ich sie nicht mehr tragen kann, an der Garderobe abgebe und das Spiel von neuem losgeht.
Besonders fasziniert hat mich der Stand von Swarovski Elements. Wie das glitzerte in allen Farben, ein absoluter Traum! Am liebsten hätte ich die ganzen „Farbeimer“ gleich komplett in meine Taschensammlung gesteckt.
Tröstlicherweise wurde ich von den sympathischen Damen bei Vive Maria und Pussy Deluxe im Stand herumgeführt, gut informiert und etwas beschenkt! Das verdanke ich einer lieben Freundin von mir, die im Vorfeld dafür gesorgt hatte, dass auf meinem B&B-Ausweis ganz fett „PRESS“ stand. Ein weiterer, großartiger Vorteil war der damit verbundene Zugang zur Press Lounge, wo man kulinarisch versorgt wurde und die müden Füße etwas ausruhen konnte.
Nach meiner Pause verzückte mich noch der Stand von Camonilla Milano, die Hello Kitty Taschen in wirklich allen erdenklichen Farben und Formen präsentierten. Generell haben mir hauptsächlich die Accessoires-Stände zugesagt. Ich bin nur mal kein Jeans+T-shirt-Typ. Nicht dass ich so etwas nicht trage, aber Glitzer, High Heels und Handtaschen bringen mein Blut doch wesentlich mehr in Wallung. All das gab es bei einem meiner Lieblingslabels namens Friis Company, doch leider stark bewacht von Damen am Stand. Gegen 18h hatte ich nur noch ein Ziel und zwar die Magazine Lounge, in der ich mich mit genug Fashion-Magazinen für den Sommer eindeckt habe.
Bread and Butter Berlin
Bread and Butter Berlin wurde am Jul.12, 2010, gepostet
Bread & Butter Berlin
Ich hatte ja schon in den letzten Jahren einiges über die Bread and Butter Berlin gelesen. Immer zur Fashion Week Berlin bebt ja in Berlin die Modewelt und die Bread and Butter ist ja – wenn auch nur gleichzeitig stattfindend – nun einer der großen Baustein dieser Modewoche. Zeit sich mal anzuehen, was tatsächlich im und am Flughafen Tempelhof zur Bread and Butter so abgeht.
Nun wusste ich ja, dass die Bread and Butter um eine Fachmesse für Trendmode, Sport- und Streetwear handelt… so richtig im Kopf hatte sich das bei mir aber dann doch nicht festgesetzt. Sport und Streetwear bedeutet dann eben vergleichsweise wenig Glamour. Statt Boss findet sich Boss Orange auf dem Flufgafen Tempelhof, statt Casadei eher Converse und statt Versace eher Wrangler. Streetwear eben.
Das soll nicht heissen, dass es nicht trotzdem interessant war, die großen Denim Hersteller glänzten zwar eher mit extravaganten Messeständen und -Auftritten denn mit einer großartigen Kollektion, aber zu mindest in meinen Augen ist es auch schwierig die Blue Jeans jetzt noch einmal vollständig neu zu erfinden. Gas hat es immerhin in der art geschafft, dass sie eine Wendejeans erfunden haben, die doppelseitig genäht mit zwei Designs ausgestattet ist.
Mein Interesse galt dann aber doch eher anderen Marken und Anbietern. Ausser Konkurrenz zum Beispiel Svarovski, die eher keine Kleidung zeigten sondern stattdessen zeigten, wie man Kleidung mit Svarovski Steinen so veredeln könnte. Das konnte man am Svarovski Stand auch selber mit diversen Nietengeräten, mit denen man Schuhe und Tshirts oder Hosen Mit Steinen beschmücken konnte. Ein Paradies für Janka wäre das gewesen.
Wie auch der Buffalo Stand selbstverständlich. …Obwohl die Jungs und Mädels von Buffalo vermutlich auch großa Augen bekommen würden, würden sie Jankas Buffalo-Schuhschrank sehen. Das gibt sich sicher wenig. Es gab da aber noch zwei andere Messestände für High Heels, die für mich wirklich interessant waren.
Zum einen Iron Fist, jene Marke, die mir gearde einmal seit etwa einem Dreivierteljahr bekannt ist und die mit ihren Tattoo, Skateboard, Psychobilly-Motiven und wirklich abgefahrenen High Heels auf sich aufmerksam macht. Ich wusste nicht, dass es diese Marke bereits seit 10 Jahren gibt, aber sie startet jetzt wirklich durch – unter anderem mit einem ersten Showroom in Berlin.
Ebenfalls als Durchstarter darf man wohl die junge Schuhmarke Noé bezeichnen… Noe verkauft Schuhe mit verschieden hohen absätzen. Langweilig könnte man sagen, wenn man bedenkt, dass Noé egentlich nur einen Stil einfarbiger klassischer Pumps verkauft… diese allerdings zum Klassepreis und in allen erdenklichen Farben. Da hätte ich doch glatt mal fünf bis sechs Farben mitgenommen, würde man hier auch direkt einkaufen können.
War sonst noch was? Ja, beispielsweise das kleine aber feine Angebot des Doppelstandes von Vive Maria und Pussy Deluxe oder die süße Mode beim Stand von Blutsgeschwister, die Hamburger von Elbkind oder die dänische Firma Lola Ramona, die einfach süße Schuhe designt. Nicht gerade für mich passend, aber doch süß und spannend, sich diese Firma mal zu merken.
Lena Hoschek Modeschau
Lena Hoschek Modeschau wurde am Jul.11, 2010, gepostet
Lena Hoschek Berlin Show
Ich kann nicht mit voller Gewissheit sagen, dass ich die beiden spannendsten Shows der Fashion Week Berlin gesehen habe, da ich ja leider nicht akkreditiert wurde. Für den Underground Catwalk allerdings war es auch dieses Jahr wieder einfach und mit einem Hinweis auf die Artists Charity Night im letzten jahr in Zürich und meinen Beitrag dazu war es auch kein Problem, Einladungenzur Lena Hoschek Modeschau auf der Fashion Week Berlin zu erhalten und dort mit Dani hinzugehen, die ebenfalls ne Karte hatte.
Schon in Zürich fand ich Lena Hoschek – neben Eve Gallagher – als das Highlite des Abends, ihre Mode überragend und ihre Models herrlich anders als die typischen Models der typischen Modeschauen. So auch dieses Mal wieder, aber dazu später mehr. Fest steht, es ahttenmanche Models es dieses Jahr wirklich schwer bei ihr.
Dummerweise hatet ich nur 6/8 des Tages frei und musste zwischen der Lena Hoschek Show und dem späteren Besuch auf der Bread & Butter noch zu eine Meeting in die Firma. Um dort nicht im Pencil Skirt oder zumindest im Blumen Sommerkleidchen zu erscheinen, besuchte ich die Show vollkommen underdressed und langweilig. Das wird mir nicht wieder passieren, denn die Kameras wären mir sicher gewesen, denn ganz ehrlich – der größte Teil des Publikums zeichnete sich nicht durch spannende Kleidung im Stil von Lena Hoschek aus.
Einer der beiden Klitschkos, Jenny Elvers, ein Wannabe-Pinup sowie viel Brust und Lippen, die sich als Dolly Buster herausstellten, dazu einige Germanys Next Top Model Kandidatinnen das waren wohl die wichtigsten Personen, nicht allerdings die spannendsten… soll heissen für mich nicht spannendsten. Die Kameras und Fotografen sahen das naturgemäß anders und suchten andere Namen als Katja Cintja oder Lexi Hell… Ist recht.
Aber wir waren ja auch da um zu sehen, was AUF und nicht VOR dem Lena Hoschek Catwalk zu sehen ist. Und das könnte man mit vier Worten beschreiben: floral, nieten, schwarz, Latex. Sie designt ja wunderbare Kleider im Stile der 50er und 60er Jahre. Oftmals florale Blümchenkleider, die man sich an lieben, unschuldigen Mädchen an irgendwelchen Sommertagen vorstellen würde.
Lena Hoscheks Mädels ääh Models sind aber beileibe nicht lieb und wirken bestimmt nicht unschuldig auf dem Laufsteg. Während nämlich Musik von den Ramones und ähnlichen Bands über den Laufsteg schallt bewegen diese sich auf High Heels und in Latex-Strümpfe gekleidet. Dazu spielt Lena Hoschek mit Accessoires wie beispielsweise Nietengürteln. Ebenfalls wohl eine Remineszenz an den Punk, der ja eigentlich erst deutlich nach der von ihr favourisiserten Zeit abging…
Noch eine Remineszenz war überdeutlich und machte Standardmodels das Leben schwer, denn einzige Frisur der gesamten Show war schwarz mit Pony. Im Großen und ganzen also ein Bettie Page Style. Blonde Models hatten bei ihr keine Chance, aber ich denke mir, dass da die ein oder andere Perücke im Spiel gewesen sein muss. Auf jeden Fall war es erfrischend, zu sehen, dass es sogar einige Models gab, die vom typischen “ich bin Laufstegmodel und muss furchtbar Unnahbar wirken” abwichen und offenbar sogar etwas Spaß hatten.
Dani neben mir hätte gerne alles mitgenommen und auch ich hätte mir gerne den Kleiderschrank mit ihren Designs gefüllt, aber das lässt sich bald nachholen, denn es wird ab August einen Lena Hoschek Berlin Store geben, auch wenn ich noch nicht weiss, wo, wird sich das sicher bald herausstellen.
Sportfreunde Stiller @ Bread & Butter Berlin
Sportfreunde Stiller @ Bread & Butter Berlin wurde am Jul.10, 2010, gepostet
Sportfreunde Stiller
Bisher war ich ja immer etwas aussenvor, wenn in Berlin mal wieder die große Modewoche war. Fashionweek Berlin: Keine Akkreditierung, Bread & Butter Berlin: keine Akkreditierung, doch in diesem Jahr sollte sich das ändern. Da sich meine Seite http://www.pinup-Fashion.de sehr gut entwickelt, war dieses Jahr die Akkreditierung bei der Bread & Butter Berlin kein Problem und als solches auch die Eröffnungsparty für mich geöffnet.
Es war am Abend des ersten Halbfinalspieles der WM “Niederlande gegen Uruguai” und als Musikalischer Akt sollten die Sportfreunde Stiller auftreten. Ich habe nicht umsonst zwei CDs von denen, es lohnte sich alo, mal den weg zum Flughafen Tempelhof zu machen und die Bread & Butter Berlin Eröffnungsparty zu besuchen.
Ich war noch nie im Flughafen Tempelhof, aber es ist ein tolles beeindruckendes Gebäude. Wenn man auf das denkmalgeschützte 1,2 Kilometer lange Flughafengebäude schaut fühlt man sich schon klein und unbedeutend. Und das würde man sich auch auf der Bread & Butter fühlen, wenn man nicht diesen kleinen Presseausweis hätte, der einen weiterbringt, nicht jedoch so weit, dass man nicht bis zur Bühne und zur eigentlichen Party insgesamt drei Mal kontrolliert wird.
Wunderlich das ganze, denn wer die ersten beiden Kontrollen bereits hinter sich gebracht hat, der wird dan wohl auch bei der dritten Möglichkeit durchgelassen werden. Nun, ich wurde und stand in einem aufgebauten kleinen Stadion vor einer schönen Bühne, auf denen die Sportfreunde Stiller bereits spielten und sich vor der Bühne erstaunlich viele in orange gekleidet waren.
Hat die Bread & Butter Berlin irgendwelche niederländische Wurzeln, denn wärend die Sportfreunde Stiller noch ihren WM-Song schmetterten warteten die Holländer mit großen Flaggen und orangenen Leibchen bewaffnet nur auf den Anstoß des Spiels, dass auch noch auf niederländisch gezeigt wurde.
Leider bekam ich nur noch ein paar Lieder der Sportfreunde Stiller mit, aber immerhin das wichtigste war dabei, danach habe ich mich dann doch noch relativ schnell verzogen, denn mit Niederländern die holländische Nationalelf anzusehen, das ganze auf Holländisch, das war mir dann doch etwas zu viel.
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